Wenn man die Marienschule an diesem Tag der offenen Tür nach der Kontrolle der 3G-plus-Voraussetzungen betritt, stellt man schnell fest, dass etwas anders ist als sonst. Dort, wo man sich sonst durch die Gänge schiebt, wo man sich vor vielfältigem Stimmengewirr zum Teil nur schwer verständigen kann, wo einem der Geruch von frisch gebackenen Crêpes in die Nase steigt, ist die Anzahl der Besucher in diesem Jahr übersichtlich.

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Um der angespannten Corona-Situation zu begegnen, hatte sich die Schulleitung frühzeitig entschieden, Menschenansammlungen zu vermeiden, indem Voranmeldungen für bestimmte Zeitfenster erforderlich waren. Außerdem wurde die Veranstaltung zeitlich in die Länge gedehnt, wodurch gewährleistet war, dass die Anzahl der Besucher, die die Schule gleichzeitig erkundeten, vertretbar blieb. Die Eltern zeigten sich hiervon sehr angetan: „Ich bin vom gesamten Konzept der Veranstaltung sehr überzeugt und finde es toll, dass es uns trotz Corona ermöglicht wurde, die Schule kennenzulernen“, meinte Rebecca Horz, Mutter einer Viertklässlerin.

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Leonie Horz wurde gemeinsam mit ihrer Mutter, ihrem Vater und ihrer kleinen Schwester Lara-Marie sowie einer anderen Familie von der Sechstklässlerin Carla Kramp kompetent durch das Schulgebäude geführt und mit Informationen aus erster Hand versorgt. Während des Rundgangs erhielten die interessierten Besucher Gelegenheit, durch die Zimmertür am Unterricht teilzunehmen, konnten aber beispielsweise in der Physik auch kleine Experimente beobachten und danach mit den Schüler*innen ins Gespräch kommen. Diese Einbindung der zukünftigen Schülerinnen und Schüler vom ersten Tag an, wurde von Rebecca Horz positiv hervorgehoben: „Es ist schön, dass die Kinder die Gelegenheit haben, selbst aktiv zu werden.“

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Nach dem Besuch der verschiedenen Fachräume fanden sich die Familien zum Abschluss in der Aula des Gymnasiums zusammen, wo Schulleiterin Dr. Henrike Maria Zilling die Kinder und ihre Eltern herzlich begrüßte. In ihrem anschließenden Kurzvortrag erläuterte sie das Motto des heutigen Tages, „Miteinander lernen – füreinander da sein“, was für alle an der Marienschule eine Herzensangelegenheit sei und jeden Tag gelebt werde. Medial durch eine Power-Point-Präsentation unterstützt stellte Zilling dem Publikum im Anschluss das Konzept des getrennten Miteinanders nach dem Prinzip der parallelen Monoedukation vor. Rebecca Horz aus Ahlbach erklärt, dass gerade dieser Aspekt etwas sei, was sie und ihr Mann an der Marienschule so schätzten.

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Die Schulleiterin stellt in ihrem Vortrag weitere Aspekte der ‚Marienschule als Lern- und Lebensraum vor, bevor die Besucher im Anschluss die Gelegenheit hatten, sich an entsprechenden Informationsständen mit den jeweiligen Fachkolleginnen und -kollegen zu den Themen Bläserklasse, Sprachen und Austauschprogramme, sportliche Schwerpunkte, individuelle Begabungen, digitale Schule, Gesundheit, Prävention, Nachmittagsbetreuung, Schulhund, Inklusion, Seelsorge sowie Schulsozialarbeit und psychologische Beratung auszutauschen.

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Die siebenjährige Lara-Marie, die vor Kurzem in die erste Klasse gekommen ist, ist sich jetzt schon ganz sicher ist, später selbst die Marienschule besuchen zu wollen. Und wenn sie auf die Frage, was ihr heute am besten gefallen habe, mit leuchtenden Augen „Alles!“ antwortet, dann können sich alle Beteiligten sicher sein, auch unter veränderten Rahmenbedingungen den Besuchern der Schule eine gelungene Veranstaltung präsentiert zu haben.

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Weitere Bilder vom Tag der offenen Tür finden Sie in der Fotogalerie.

(Text: KE, Fotos: Schüler*innen der Foto-AG)