Die beachtliche Summe von insgesamt 9.766,50 Euro haben Schülervertretung und Schulleitung der Limburger Marienschule an die Armen Dienstmägde Jesu Christi übergeben, um anderen Menschen zu helfen und ihnen dadurch eine bessere Zukunftsperspektive zu ermöglichen.


Foto Spendenübergabe 2021
Auch in diesem von der Corona-Pandemie geprägten Schuljahr konnte sich engagiert und anderen geholfen werden. Deshalb haben sich im letzten Winter alle Klassen der Marienschule als Auftakt zur 49. Martinsaktion ein eigenes Projekt überlegt, wie sie etwas Gutes tun und Freude schenken können. So wurden liebevoll gestaltete Adventskalender, Basteleien, Grußkarten und vieles mehr verschenkt, die in zahlreiche Gesichter ein Lächeln gezaubert haben.

Nun konnte zusätzlich eine stolze Spendensumme an Schwester Pragasa und Schwester Betty der Armen Dienstmägde Jesu Christi (ADJC) übergeben werden. Mit den fast 10.000€ wird ein soziales Projekt der Ordensgemeinschaft in Yercaud, im Süden von Indien, finanziell unterstützt. In der indischen Region möchten die Schwestern unter den Kaffeebauern ein Bewusstsein für die Bedeutung von Bildung, Hygiene, Gleichberechtigung der Geschlechter und natürliche Familienplanung schaffen. Es sollen Bildungsmöglichkeiten für Kinder durch die Leitung von Kindergarten- und Vorschulklassen sowie die Bereitstellung von Abendunterricht erweitert werden. Der Katherine Kindergarten und die zugehörige Grundschule verfolgen bereits diese Ziele, benötigen aber finanzielle Unterstützung. Deshalb geht der komplette Erlös der Martinsaktion 2020/21 an dieses Projekt, sodass vielen Kindern eine hoffnungsvollere Zukunft ermöglicht werden kann.

Schulleiterin Dr. Henrike Zilling lobte das jährliche Engagement der Schulgemeinde im Rahmen der Martinsspende und betonte: „Es ist für alle Beteiligten immer wieder ein tolles Gefühl, wenn man weiß, dass mit unserem Einsatz Menschen in Notlagen geholfen werden kann."