Die beachtliche Summe von insgesamt 17.682 Euro haben Schülervertretung und Schulleitung der Limburger Marienschule an drei soziale Einrichtungen übergeben, um anderen Menschen zu helfen und ihnen dadurch eine bessere Zukunftsperspektive zu ermöglichen.

Martinsspende 2020Mit 8.841 Euro wird ein soziales Projekt der Armen Dienstmägde Jesu Christi in Kenias Distrikt Meru unterstützt. Dieser hat eine der höchsten Aidsraten in Kenia und die Zahl der Waisen steigt immer weiter, weshalb die Schwestern vor zehn Jahren das Waisenhaus „St. Joseph’s Caring Place“ in Mitunguu gründeten. Um die Versorgung des Waisenhauses zu verbessern, soll mithilfe der Spende die Landwirtschaft ausgebaut und Ernten mittels eines neuen Bewässerungssystems gesichert werden.

Die Organisationen „Health for Uganda/Africa e.V." und „Bilbassi e.V.“ dürfen sich jeweils über 4.420 Euro aus dem Erlös der diesjährigen Martinsspende des Gymnasiums freuen. In den letzten Jahren konnte „Health for Uganda e.V.“ auch durch Spenden der Marienschule beispielsweise einen Brunnen im Dorf Nanzirugadde bauen, der eine Wasserversorgung mit sauberem Wasser ermöglicht. Durch eine Erweiterung der Wasserversorgung konnten Verbesserungen in den Bereichen der sanitären Situation, Ernährung und Hygiene erreicht werden. Darüber hinaus finanziert die Organisation die Behandlung kranker Kinder im 15 Kilometer entfernten Krankenhaus von Ishaka. In diesem Jahr arbeitet der Verein weiter an einer nachhaltigen Verbesserung der Ernährung der Dorfbewohner in Nanzirugade und der Patienten des Krankenhauses in Ishaka. Die ehemalige Marienschülerin Theresa Legner nahm dankend den Scheck für „Health for Uganda e.V.“ entgegen. Werner Oertel präsentierte als stellvertretender Vorsitzender „Bilbassi e.V.“. Dieser Verein unterstützt ein Kinderkrankenhaus in Senegal mit 110 Betten und 70 Beschäftigen. Weiterhin hat „Bilbassi e.V.“ bis Februar 2020 insgesamt 68 Kinder aus Senegal zu überlebensnotwendigen Herzoperationen nach Tübingen in Deutschland geholt und die Operationen finanziert. Darüber hinaus betreut der Verein über 50 Schulpatenschaften in Senegal. Beide Vertreter bedankten sich herzlich bei den anwesenden Schülerinnen für ihre Hilfe.

Schulleiterin Dr. Henrike Zilling lobte das jährliche Engagement der Schulgemeinde im Rahmen der Martinsspende und betonte: „Es ist für alle Beteiligten immer wieder ein tolles Gefühl, wenn man weiß, dass mit unserem Einsatz Menschen in Notlagen geholfen werden kann."

(Text: WG, Foto: NH)