Am Freitag, dem 08.11.19, besuchte das „MINT-Mobil“ der Hochschule Koblenz die Marienschule in Limburg. Fünf Schulstunden experimentierten Prof. Dr. Johannes Stolz und sein Team im Rahmen des Physikunterrichts mit Klasse 9a.

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Das MINT-Mobil der Hochschule Koblenz verfolgt das Ziel, junge Schülerinnen und Schüler für die Fachbereiche Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu begeistern und somit den wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern. Dafür besucht es Schulen vor Ort und führt mit den Schülern anschauliche Experimente durch.

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Der Projekttag der Klasse 9a bestand aus zwei 90-minütigen Einheiten, in denen die Schülerinnen sowohl Theorie durchnahmen als auch in der Praxis selbst experimentierten. Zuerst erhielt die Klasse eine 15-minütige theoretische Einführung. Da das MINT-Mobil aber sehr praxisorientiert ist und somit besonderen Wert darauf legt, dass Schüler durch eigene Erfahrung lernen, starteten die Schülerinnen nach dieser kurzen Einführung direkt selbst mit dem Experimentieren. Begleitet wurde der Tag von den Lehrkräften Frau Menges und Frau Jung.

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Das erste Projekt nannte sich „Moving Lights“. Dabei bauten die Schülerinnen einen Bausatz auf eine Platine und löteten ihn so fest, dass Lauflichter entstanden. Anfangs waren die meisten Schülerinnen, die noch keine Erfahrung mit dem Löten gemacht hatten, eher zurückhaltend. Herr Prof. Dr. Johannes Stolz und sein Team halfen dabei stets und beantworteten alle Fragen. Bei dem zweiten Projekt, der „Smartphone Boombox“, wurde ebenfalls gelötet. Diesmal wurde es eine Lautsprecherbox, die man an sein Handy anschließen und auf der man dann Musik hören kann. Zusätzlich zu den obigen Projekten konnte die Klasse auch die Klassengemeinschaft stärken, da man sich bei Fragen auch einfach mal an den Sitznachbarn oder die Schülerinnen, die bereits löten konnten, wendete.

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Insgesamt machte der Tag der ganzen Klasse sehr viel Spaß und die Schülerinnen lernten sowohl theoretisch als auch praktisch viel. Besonders gut gefiel ihnen, dass sie auch selbst aktiv werden durften.

(Bericht: Nina Fadler, Fotos: MG)