Laura Fadler erreichte in diesem Jahr das Bundesfinale von „Jugend präsentiert“. In Berlin schaffte es die Marienschülerin unter die besten 100 Präsentationen von über 2.000 Teilnahmen aus ganz Deutschland.

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Nach dem erfolgreichen Abschneiden der Marienschule im letzten Jahr, war auch in diesem Jahr wieder eine Marienschülerin beim Bundesfinale in der Hauptstadt vertreten. Laura Fadler überzeugte schon in der Vorrunde mit der Präsentation „Wie verhält sich unser Handyakku unter extremen Temperaturen?“. Nach der erfolgreichen zweiten Wettbewerbsrunde besuchte sie zusammen mit anderen Mitstreitern aus verschiedenen Schulen und Bundesländern die Präsentationsakademie in Hannover. Durch Seminare, Vorträge und Workshops bot sich ihr die Möglichkeit, ihr Können und ihre Fähigkeiten weiter auszubauen. Schließlich ging es im September Richtung Berlin. Dort präsentierte Sie ihre Präsentation zum Thema „Welcher ist der richtige Pool für mich?“, welche zuschauernah mathematische Optimierungsaufgaben darstellte. Während tagsüber Präsentationen gehalten und angeschaut wurden, bot sich abends zudem die Gelegenheit, sich mit anderen auszutauschen und Freunde aus der Präsentationsakademie wieder zu treffen. So stand neben dem Wettbewerb vor allem auch der Austausch mit anderen Schülerinnen und Schülern im Vordergrund.

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Neben Laura Fadler war noch eine weitere Marienschülerin in Berlin vertreten. Nachdem Lotte Koenen im letzten Jahr den sechsten Platz beim Bundesfinale in Berlin erreicht hatte, war sie in diesem Jahr in der Jury vertreten. Auch diese Aufgabe stellte eine neue Herausforderung für sie dar. Statt selbst zu präsentieren, konzentrierte sie sich in diesem Jahr darauf, den jeweiligen Präsentationen eine faire Bewertung zu geben. Außerdem freute auch sie sich, Freunde aus dem letzten Wettbewerbsjahr wieder zu sehen und neue Erfahrungen zu sammeln.

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Auch unter Lehren wird der Wettbewerb immer wieder gelobt. So ist es auch kein Zufall, dass Lehrerin Martina Fredl ihre Schüler einmal während ihrer Schulzeit verpflichtend an dem Projekt teilnehmen lässt. So sei die Wettbewerbserfahrung nicht nur für die Schule, sondern auch im weiteren Lebensverlauf im Studium oder im Arbeitsleben wertvoll. Man erlerne neue Kompetenzen für Präsentationen und Unterricht, und die Schüler lernten mit bestimmten Drucksituationen im Wettbewerb umzugehen. Weiterhin würden nicht nur die Schülerinnen und Schüler neue Kontakte aufbauen, sondern auch Lehrkräfte würden sich untereinander immer wieder austauschen. So war Martina Fredl als Lehrerin selbst schon in der Jury von „Jugend präsentiert“ vertreten. Sie wird den Wettbewerb natürlich auch in den nächsten Jahren unterstützen und weiterhin mit ihren Schülerinnen und Schülern teilnehmen.

(Bericht: Franziska Seitz, Fotos: MSL/Jugend präsentiert)