Die beachtliche Summe von insgesamt 20.753 Euro haben Schülervertretung und Schulleitung der Limburger Marienschule an drei soziale Einrichtungen übergeben, um anderen Menschen zu helfen und ihnen dadurch eine bessere Zukunftsperspektive zu ermöglichen. Die Organisationen „Health for Uganda/Africa e.V.“ und „Mondesa Youth Opportunities“ dürfen sich jeweils über 5118€ aus dem Erlös der diesjährigen Martinsspende des Gymnasiums freuen. 10.377 Euro kommen den Armen Dienstmägden Jesu Christi und den von ihnen unterstützten sozialen Projekten zugute.

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Die ehemalige Marienschülerin Catarina Baggio stellte die gemeinnützige Organisation „Mondesa Youth Opportunities“ vor. In dieser Nachmittagsschule in Namibia findet der Unterricht in Containern statt, die jedoch teilweise stark verrostet sind und Löcher in den Decken aufweisen. Mit dem Spendengeld sollen diese Löcher geschlossen und unter anderem ein neuer Kopierer angeschafft werden, der einem Wasserschaden zum Opfer fiel. „Der durchschnittliche Haushalt in Namibia hat nur ein Buch“, betonte Catarina. Da die vorhandenen Schulbücher sehr alt sind, werden Kopien aus anderen Büchern benötigt, weshalb ein neuer Kopierer von großer Bedeutung ist.

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Theresa Legner und Sophie Rohletter, ebenfalls ehemalige Marienschülerinnen, präsentierten die Organisation „Health for Uganda/Africa e.V.“, die Projekte rund um das Thema Gesundheit, Landwirtschaft, Ernährung, sowie Wasser- und Energieversorgung in Uganda unterstützt Anlässlich des fünfjährigen Jubiläums der Organisation erschienen sie in Begleitung von Noah und dem Kinderarzt Dunkin aus Uganda. Durch die Spenden des letzten Jahres konnten beispielsweise ein Brunnen im Dorf Nanzirugadde gebaut werden, der eine Wasserversorgung mit sauberem Wasser ermöglicht, und ein Servicegebäude mit einer unabhängigen Stromversorgung errichtet werden. Für das Jahr 2019 sind eine Erweiterung der Wasserversorgung und Verbesserungen in den Bereichen der sanitären Situation, Ernährung und Hygiene geplant. Darüber hinaus finanziert die Organisation die Behandlung kranker Kinder im 15 Kilometer entfernten Krankenhaus von Ishaka. „Bevor wir Health for Uganda hatten, waren wir eine hoffnungslose Gesellschaft“, verdeutlicht der Kinderarzt Dunkin, der im Krankenhaus von Ishaka arbeitet. „Mir fehlen die Worte, um der Marienschule für ihre großzügigen Spenden zu danken.“

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Schulleiterin Dr. Henrike Zilling lobte das jährliche Engagement der Schulgemeinde im Rahmen der Martinsspende und betonte: „Es ist für alle Beteiligten immer wieder ein tolles Gefühl, wenn man weiß, dass mit unserem Einsatz Menschen in Notlagen geholfen werden kann.“

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(Bericht: Lorena Fladenhofer, Fotos: MM)