Im Rahmen des seit mittlerweile 13 Jahren bestehenden Kontaktes zwischen den Fraport Skyliners und der Marienschule kamen auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Schülerinnen und Schüler sowie deren Angehörige in den Genuss, ein Bundesligaheimspiel der Basketballprofis aus Frankfurt zu besuchen.

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Der Gegner, die EWE Baskets Oldenburg, aktueller Tabellenzweiter der BBL, waren von der Papierform her klarer Favorit im Vergleich zu den Gastgebern, die derzeit Tabellenplatz 14 einnehmen. Die Zuschauer in der Höchster Fraport Arena, darunter das 73 Personen umfassende "Großaufgebot" der Marienschule sahen von Beginn an eine ausgeglichene Partie beider Mannschaften auf Augenhöhe. Die Teams konnten mit hohen Trefferquoten aufwarten und man ging mit einem 22:22 in die erste Viertelpause. Im zweiten Viertel hatten die Gastgeber mit 28:22 die Nase vorn und nahmen einen knappen 4-Punte-Vorsprung mit in die Halbzeitpause.

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Mit einem 10:2 Auftakt erwischten die Gäste aus Oldenburg einen besseren Start in die zweite Spielhälfte. Die Skyliners konnten fortan spielerisch nicht an die ersten beiden Viertel anknüpfen und liefen einem Rückstand hinterher, der bis zweieinhalb Minuten vor Schluss auf zehn Punkte angewachsen war. Die letzten 150 Sekunden des Spiels hatten es dann in sich. Frankfurt holte mit der lautstarken Unterstützung seiner Fans auf und es entwickelte sich ein wahrer Basketball-Krimi. Die Aufholjagd wurde belohnt, denn Publikumsliebling Quantez Robertson gelang mit der Schlusssirene der entscheidende Dreier zum 75:74-Erfolg gegen Oldenburg. Ein nicht mehr für möglich gehaltener Sieg der Skyliners, nach zuvor acht Pflichtspiel-Niederlagen in Folge.

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Da war es für die Spieler selbstverständlich, dass sie sich nach Spielschluss noch ausreichend Zeit nahmen, um den jungen Fans für Autogrammwünsche und Selfies zur Verfügung zu stehen.

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Die mitgereisten Schülerinnen und Schüler sprachen noch einige Tage später von einem mitreißenden Basketballspiel und einem erlebnisreichen Nachmittag.

(Bericht: WA, Fotos: J.Keilholz/T. Ludwig)