Am Mittwoch, 23. Januar 2019, unternahm die Klasse 9e gemeinsam mit ihrer Klassenlehrerin Frau Weber und in Begleitung von Frau Wüst eine Exkursion ins Chemikum nach Marburg.

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Um acht Uhr morgens trafen wir uns auf dem Schulhof, um dann gemeinsam mit dem Zug nach Marburg zu fahren. Vom Bahnhof begaben wir uns zu Fuß zum Chemikum, einem Mitmachlabor. Kaum waren wir angekommen, bekam jeder von uns auch schon eine Schutzbrille und einen Laborkittel ausgehändigt. Nachdem wir in unseren neuen Outfits einige Fotos gemacht hatten, ging es auch schon los.

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Zuerst wurden wir mit den Regeln im Chemikum vertraut gemacht, die gleich denen des Chemieunterrichts sind. Danach durften wir auch schon beginnen, selbst Versuche durchzuführen. Bei der Vielfalt der verschiedenen Versuche war für jeden etwas dabei. Die Mitarbeiter des Chemikums standen uns beim Durchführen tatkräftig zur Seite. Beispielsweise stellten wir Taschenwärmer selbst her, die für die Kälte momentan ja auch sehr praktisch sind. Außerdem machten wir mit Silbernitrat und weiteren Chemikalien einen Spiegel im Glas, was sehr faszinierend war. Besonders gut haben uns die verschiedenen Versuche mit Trockeneis gefallen. Unter anderem gaben wir Trockeneis und ein wenig Spülmittel in ein Gefäß mit warmem Wasser. Dieses Gemisch begann, so wie ein Vulkan, zu sprudeln und es bildeten sich Blasen. Uns hat es sehr viel Freude bereitet, die Blasen zum Platzen zu bringen, wobei Nebel entstanden ist. Das war sehr spektakulär.

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Bei einem weiteren Versuch mit Trockeneis befüllten wir zuerst einen Topf bis ca. zur Hälfte mit warmem Wasser. In das Wasser gaben wir dann Trockeneis, woraufhin es in dem Topf zu schäumen begann. Als nächstes mussten wir mit einem in Seifenlauge eingelegten Streifen Stoff langsam von der einen Seite des Topfes zur anderen Seite des Topfes streichen, sodass sich eine riesige Seifenblase über dem Topf bildete. Diese wurde immer größer, bis sie schließlich platzte. Des Weiteren haben wir Wasserstoff durch eine sogenannte Knallgasexplosion nachgewiesen, indem wir zuerst Wasserstoff als Gas in einem Reagenzglas auffingen und an dessen Öffnung ein Feuerzeug hielten. Durch eine Stichflamme und eine Art Pfeifen wurde uns bestätigt, dass wir mit Wasserstoff gearbeitet hatten.

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In weiteren Versuchen haben wir an verschiedenen Stoffen gerochen und damit unseren Geruchssinn geprüft. Unter anderem führten wir noch Versuche zu Farbveränderungen und Temperaturänderungen von Stoffen durch. Im letzten Versuch, den uns ein Mitarbeiter des Chemikums vorführte, wurden 1-Cent-Münzen sozusagen „vergoldet“. Wir durften uns dann einige Münzen als Souvenir mitnehmen.

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Nach diesem Versuch war leider unsere Zeit im Chemikum schon zu Ende, das fanden wir alle sehr schade! Anschließend besichtigten wir noch die Elisabethkirche und erkundeten die Marburger Altstadt. Hier erfuhren wir noch einiges Wissenswertes über die Stadt Marburg. Danach aßen wir noch zu Mittag und fuhren mit dem Zug wieder zurück nach Limburg. Den Ausflug ins Chemikum fanden wir alle sehr interessant. Es ist auf jeden Fall einen Besuch wert!

(Bericht: Luisa Knetsch, Fotos: WB)