Nach einigen gemeinsamen Projekten unterzeichnete die Hochschule Fresenius am 20. Dezember 2018 einen Kooperationsvertrag mit der Marienschule Limburg, um bereits bestehende Zusammenarbeiten auszubauen. Somit kann sich die „MINT-freundliche“-Schule ab sofort über vermehrte Zusammenarbeiten mit einer der größten deutschen Privathochschulen freuen. Hierdurch bieten sich viele neue Möglichkeiten für die naturwissenschaftlichen Fächer.

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Seit bereits über einem Jahr besteht eine Zusammenarbeit zwischen der Hochschule und dem Gymnasium. Verschiedene Schülergruppen waren schon am Standort der Hochschule Fresenius in Idstein zu Gast, um im dortigen Schülerlabor ihre Unterrichtserkenntnisse zu vertiefen. Zudem waren Professoren sowie Dozenten zu Besuch in der Marienschule, um mit den Schülerinnen und Schülern ins Gespräch zu kommen.
So berichtete der Dekan des Fachbereichs Chemie & Biologie, Prof. Dr. Thorsten Daubenfeld, dass es immer wieder eine Bereicherung sei, mit der Marienschule zusammen zu arbeiten. Er sei vor allem von der Förderung von jungen Mädchen in den verschiedenen Naturwissenschaften begeistert. Weiterhin betonte der Dekan, dass die Marienschule und die Hochschule Fresenius beide auf eine lange Tradition zurückschauen könnten. Während die Marienschule die diesjährige Heiligsprechung ihrer Schulgründerin, Maria Katharina Kasper, feierte, stand an der Hochschule Fresenius in diesem Jahr der Gründer Carl Remigius Fresenius anlässlich seines 200-jährigen Geburtstages im Vordergrund. Diese gemeinsame Basis helfe, das Zusammenwachsen zu unterstützen. Man müsse die Begeisterung der Schülerinnen und Schüler für Naturwissenschaften, welche vorrangig durch die Lehrer vermittelt werde, weitergehend an Hochschulen ausbauen. Dabei seien der gegenseitige Austausch sowie die Vernetzung ein zentraler Aspekt.
Auch die Fachbereichsleiterin für Naturwissenschaften an der Marienschule, Simone Jung, zeigte sich begeistert von der Kooperation. So werden Schülerinnen und Schüler im MINT-Bereich weiter gefördert und gefordert. Die Zusammenarbeit mit Fresenius biete neue Möglichkeiten für die Schüler, die „Gold wert“ seien. Es werde möglich den Unterricht zu öffnen, Labore zu erkunden und Experten zu besuchen oder einzuladen. So ist sie der Meinung: „Wenn etwas gut ist, dann wollen wir daran festhalten und regelmäßig durchführen“.

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Die Unterzeichnung des Vertrags erfolgte durch die Schulleiterin der Marienschule Limburg, Dr. Henrike Zilling, sowie durch den Dekan des Fachbereichs Chemie & Biologie der Hochschule Fresenius in Idstein, Prof. Dr. Thorsten Daubenfeld.

(Bericht: Franziska Seitz, Fotos: MM)