Wichtig: Die Regelungen zum Unterrichtsbetrieb der Q2 sowie der beruflichen Klassen werden zeitnah von der Oberstufen- bzw. Abteilungsleitung bekannt gegeben.

Die Hessische Landesregierung hat an diesem Freitag die Änderungen des Bundesinfektionsschutzgesetzes übernommen und zugleich Anpassungen an den bestehenden Corona-Verordnungen beschlossen. Dies betrifft ab sofort auch den Schulbetrieb.

Bundesnotbremse 2021

Im Detail bedeutet das:

  1. Bis zu einer 7-Tage-Inzidenz von 100 in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt:
    • Alle Schulen unterrichten mit Ausnahme der Abschlussklassen im Wechselbetrieb.

  2. Bis zu einer 7-Tage-Inzidenz von 165 in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt:
    • Alle Schulen unterrichten im Wechselbetrieb.
      • Der Start für die Jahrgangsstufen 7 und ältere ist dafür am Donnerstag, 6. Mai (nach Abschluss der Prüfungen des Landesabiturs an vielen Schulen)
    • Wechselunterricht gilt auf Grundlage des Bundesgesetzes auch für Abschlussklassen, die in Hessen bisher in Präsenz beschult wurden.
      • Der Start in den Wechselunterricht soll dort zeitnah, jedoch bis spätestens Montag, 3. Mai 2021, erfolgen.

  3. Über einer 7-Tage-Inzidenz von 165 in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt (Überschreitung an drei aufeinanderfolgenden Tagen):
    • Der Unterricht für alle Jahrgangsstufen ab dem übernächsten Tag im Distanzunterricht statt.
    • Ausnahme für Abschlussklassen und Förderschulen. Diese verbleiben auch bei einer Inzidenz von über 165 im Wechselunterricht.


Bleibt die 7-Tage-Inzidenz an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen unter 165, können die Schulen wieder im Wechselmodell arbeiten. Die Notbetreuung im Falle von Wechsel- und Distanzunterricht wird weiterhin nach den bekannten Regeln bis einschließlich der Jahrgangsstufe sechs angeboten.

Dazu erklärte Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz: „Die Neuregelung des Infektionsschutz-Gesetzes durch die Bundesregierung, die sogenannte Notbremse, und deren Auswirkungen auf die Schulen bereiten mir als Kultusminister Bauschmerzen. So werden die Schulen nun noch früher – ab einer Inzidenz von 165 und nicht mehr 200 – auf Distanzunterricht umstellen müssen. Dies führt in vielen Regionen Hessens zu einer weiteren Belastung für die Schülerinnen und Schüler, ihre Familien und die Schulen. Gleichzeitig sind wir uns aber der immer schwieriger werdenden Situation der Schülerinnen und Schüler bewusst, die seit Dezember im Distanzunterricht sind und ihre Schulen nicht mehr von innen gesehen haben.“

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(Quelle: Hessisches Kultusministerium)