Die Hessische Landesregierung hat an diesem Donnerstag neue Regelungen für den Schulbetrieb sowie eine schrittweise Rückkehr der Schülerinnen und Schüler in die Schulen beschlossen.

Diese Entscheidungen folgten der Bund-Länder-Beratung am Vortag und Empfehlungen der Kultusministerkonferenz. „Ich bin sehr froh, dass gerade die jüngsten Schülerinnen und Schüler nun wieder Unterricht in der Schule erhalten können. Das ist zugleich eine spürbare Entlastung für die Familien und die Betreuungssituation zu Hause“, sagte Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz.

Für die Jahrgangsstufen 5 und 6 gilt:
Die Jahrgangsstufen 5 und 6 können, wie bereits in einem Schreiben an die Schulen und Eltern in dieser Woche angekündigt, ab dem 22. Februar in den Wechselunterricht mit geteilter Klasse gehen. Das entlastet die Eltern bei der Betreuung und gibt den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, wieder intensiver zu lernen und ihre Mitschülerinnen und Mitschüler zu sehen.

Das Angebot der Notbetreuung wird für alleinerziehende Elternteile und Eltern, die beide berufstätig sind und keine Betreuung für ihr Kind organisieren können, über den 14. Februar hinaus verlängert.

Empfohlen wird das Tragen einer medizinischen Mund-Nase-Bedeckung. Zudem wird es für Lehrkräfte künftig kostenlose, wöchentliche Testmöglichkeiten in Arztpraxen geben.

Präsenzunterricht auch für Q2
Schülerinnen und Schüler der Qualifikationsphase Q2 (12. Klasse) werden vom 22. Februar an ebenso in die Schule gehen. Das gilt schon jetzt für diejenigen in den Abschlussklassen. Dies hilft ihnen dabei, sich auf die im kommenden Jahr anstehenden Abschlussprüfungen vorzubereiten.

Alle übrigen Schülerinnen und Schüler ab der 7. Klasse müssen sich noch etwas gedulden. Falls der Trend eines Rückgangs der wöchentlichen Inzidenzwerte anhält, ist vorgesehen, auch sie so bald wie möglich wieder in die Schulen zurückzuholen.

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(Quelle: Hessisches Kultusministerium)