Im Jahr 2012 erhielt die Marienschule erstmals den Titel „gesundheitsfördernde Schule“ als zweites Gymnasium in Hessen. Diese Auszeichnung hatte sich die Limburger Privatschule durch großes Engagement in der Sucht-/Gewaltprävention und durch gesunde Ernährung, vielseitige Bewegungsangebote sowie die Förderung und Erhaltung der Lehrer- und Schülergesundheit verdient. Aufgrund ihrer erfolgreichen Arbeit wurde die Marienschule nun vom Hessischen Kultusministerium rezertifiziert.

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Der stellvertretende Leiter des Staatlichen Schulamtes, Markus Topitsch, würdigte das besondere Engagement der Marienschule mit einer Zertifikatsverlängerung für weitere fünf Jahre und überreichte Schulleiterin Dr. Henrike Zilling einen Gutschein in Höhe von 300€, um weiter in den Gesundheitsbereich der Schule zu investieren, neue Projekte wie „Work-Life-Balance-Seminare“ zu organisieren oder bestehende Projekte wie „Lernen in und mit Bewegung“ auszubauen. Der leitende Schulamtsdirektor erklärte, dass die Marienschule in diesen Bereichen ein „sehr hohes Niveau“ erreicht habe. Mittelstufenleiterin Christel Müller-Rentz, die sich seit 13 Jahren für den Gesundheitsaspekt der Schule engagiert, berichtete von den bisherigen Erfolgen.

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So besitzt die Marienschule sowohl ein hauseigenes Catering als auch eine Mensa-AG, um täglich ein frisches, abwechslungsreiches und gesundes Essen gewährleisten zu können. Durch einen mobilen Trainingsraum und vielfältige Arbeitsgemeinschaften mit sportlichem Schwerpunkt wird Bewegung in den Schulalltag integriert. Auch schulpsychologisch befindet sich die Marienschule laut dem Dezernenten in einer Vorreiterrolle. Durch eine eigene Schulpsychologin, Klassenräte sowie einem „tierischen Pädagogen“, dem Schulhund Arkani, wird die psychische Gesundheit der Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrern gewährleistet und das Miteinander gefördert.

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Darüber hinaus gewann der Schulsanitätsdienst der Marienschule zahlreiche Preise bei Wettbewerben auf Kreisebene und organisierte Blutspendeaktionen in Kooperation mit dem Universitätsklinikum Gießen und Marburg. Daneben gibt es Gesundheitsaktionen für Herzkranke und in den beruflichen Zweigen Projekte wie z.B. die fiktive Kita „Zahn-fein“. Soziales Miteinander wird an der Marienschule schon lange durch das Konzept des „No Blame Approach“ gegen Mobbing, eine schuleigene Kampagne gegen sexuelle Übergriffe und die Internetprävention durch die „Digitalen Helden“ gefördert und konnte somit ebenfalls überzeugen.

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Schulleiterin Dr. Henrike Zilling freute sich sehr über die Auszeichnung und erklärte: „Es ist einfach toll, dieses Ziel erreicht zu haben, aber wir haben noch viele Projekte vor uns und arbeiten hart daran, uns in diesem Bereich immer weiter zu verbessern.“

(Bericht: Ilona Kalte, Foto: MM)