Von Nasenbluten über Übelkeit bis hin zu offenen Wunden, die Sanitäterinnen und Sanitäter der Marienschule sind gewappnet. Denn um als Schülerin oder Schüler anderen helfen zu können, muss man einen umfangreichen Workshop zum Thema Erste Hilfe und Notversorgung besuchen, in dem man mit allen möglichen Notsituationen konfrontiert wird und sich ihnen zu stellen lernt. Das Konzept hat sich mehr als bezahlt gemacht, denn unter der Leitung von Detlef Kraut retteten die Schulsanitäter, kurz auch Sanis genannt, ein Leben, helfen aber auch bei alltäglichen Verletzungen: Sei es einem Lehrer mit den erforderlichen Wiederbelebungsmaßnahmen oder Schülern mit aufgeschürften Knien und offenen Wunden.

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Mit dem großartigen Engagement von Detlef Kraut, der aufgrund seiner langjährigen Erfahrung beim Rettungsdienst viel Wissen mitbringt, wurde der Sanitätsdienst an der Marienschule richtig groß und vor allem erfolgreich, was mehrere Auszeichnungen bei landes- und bundesweiten Wettbewerben eindrucksvoll unter Beweis stellen. Rund 30 Sanitätern und Sanitäterinnen sind im Alltag für die Schulgemeinde da – und es werden immer mehr, denn nach der Aussage eines Mitglieds rechnet man nach dem nächsten Workshop mit an die 50 Mitgliedern, also einem enormen Neuzugang.
Jederzeit kann man die Sanis in einer gesundheitlichen Notlage zu Rate ziehen. Seit Jahren gibt es dieses System schon und es hat sich bewährt, denn jede Schülerin und jeder Schüler ist froh in einer Notsituation jemand Erfahrenen zur Seite zu haben. Und wenn selbst ein Sani nicht mehr weiterweiß, gibt es immer noch Detlef Kraut, der als Betreuer mit Rat und Tat zur Seite steht. Das schweißt zusammen und führte bislang nicht nur zu erfolgreichen Einsätzen und Wettbewerbsteilnahmen, sondern auch zu einem eigenen Buch: Die Sanis der Marienschule haben vor drei Jahren ihr Wissen über Schulsanitätsdienste zu Papier gebracht und veröffentlicht – zwischenzeitlich ist die erste Auflage vergriffen… Kein Wunder, dass Sani-Leiter Kraut sehr zufrieden mit seinem Team ist und es als Freude beschreibt, mit den Schülerinnen und Schülern zusammenarbeiten zu dürfen. Diese Freude wird aber auch von den Sanis erwidert, denn sie machen ihren Job gerne und sind immer wieder gespannt, was als Nächstes auf sie zukommen wird. Laut eigenen Angaben finden sie eben diese Unwissenheit, was als Nächstes passiert, sehr reizvoll, außerdem sei das Bewusstsein, einem Menschen geholfen zu haben, einfach Gold wert.

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Somit geht ein großes Lob, viel Respekt und ein herzlicher Dank an Detlef Kraut und sein Team der Schulsanitäter, dafür, dass sie uns verarzten und mit Wissen und Kompetenz immer für das Wohl der Schüler- und Lehrerschaft sorgen werden! Wir hoffen, dass auch in Zukunft Schülerinnen und Schüler bereit sein werden Hilfsbereitschaft zu zeigen und sich um ihre Mitschüler und Mitschülerinnen zu kümmern.

(Bericht: Johanna Juncker, Fotos: MM)