Mehr als 175.000 Mitspielerinnen und Mitspieler haben im Dezember 2013 an einem der größten bundesweiten Mathematik-Wettbewerbe teilgenommen, den digitalen Adventskalendern der deutschen Mathematiker-Vereinigung und des DFG-Forschungszentrums MATHEON. Vom 1. bis zum 24. Dezember war an jedem Tag eine knifflige-spaßige Mathematikaufgabe zu lösen. An den Wettbewerben nahmen sowohl Einzelspieler als auch Schulklassen aus den unterschiedlichen Klassenstufen teil.
Die große Preisverleihung fand am 24. Januar in Berlin statt. Die Hauptpreisträger der Klassenspiele und die besten Einzelspieler waren nach Berlin eingeladen, sodass der Humboldtsaal der Urania mit mehr als 600 Teilnehmern gut besetzt war.
 

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Als Gewinnerin des dritten Hauptpreises der Klassenstufen 7 bis 9 war mit Marit Kratzheller aus der 7d auch eine Marienschülerin unter den Preisträgern. Von Prof. Günter M. Ziegler, Präsidiumsmitglied der deutschen Mathematiker-Vereinigung wurde sie auf der großen Bühne ausgezeichnet.


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Marit Kratzheller zweite von links

Im Anschluß daran, durften die drei Preisträger der Klassenstufen 7 bis 9 gemeinsam mit den Siegern der Oberstufe eine Runde „Wer wird Pi-llionär?“ spielen. Frei nach der bekannten RTL-Quizshow waren Fragen rund um die Zahl Pi zu beantworten. Auch diese Aufgaben meisterten die Schülerinnen und Schüler mit Bravour und erspielten sich eine Runde Muffins.

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Text: Lars Kratzheller
Fotos: Kay Herschelmann

Neuntklässlerinnen erreichen in Mathematik und Naturwissenschaften überdurchschnittliche Resultate

Die Schüler der Marienschule sind bundesweit top in Mathematik und Naturwissenschaften. Das ist das Ergebnis des aktuellen Ländervergleichs für Mathematik und die naturwissenschaftlichen Fächer Biologie, Chemie und Physik in der Sekundarstufe I. Insgesamt 44.584 Schülerinnen und Schüler der 9. Jahrgangsstufe aus 1.326 Schulen haben in ganz Deutschland unter standardisierten Bedingungen am aktuellen Ländervergleich teilgenommen. Wie das Limburger Gymnasium nun mitgeteilt bekam, haben die Marienschülerinnen bei dieser großen bundesweiten Vergleichsstudie bravourös abgeschnitten.

Anhand eines Zufallsverfahrens waren Stichproben ausgewählt worden, die repräsentative Aussagen für alle 16 Bundesländer ermöglichen. Durchgeführt wurde die Studie vom Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) an der Humboldt-Universität in Berlin, das von der Kultusministerkonferenz beauftragt wurde, um auf diese Weise Stärken und Schwächen in den Erträgen der Bildungssysteme der einzelnen Länder ermitteln zu können. Im Auftrag des IQB führten externe Testleiter die Untersuchungen an den Schulen durch.
Die Ergebnisse, die die Marienschülerinnen dabei erreichten, können sich mehr als sehen lassen, erlangten sie doch in allen vier überprüften Fächern Ergebnisse, die deutlich über dem Durchschnitt liegen. So überzeugten zum Beispiel die hervorragenden Leistungen der Mädchen in Mathematik, wo die Schülerinnen einen Kompetenzmittelwert von 644 Punkten (von 800) erreichten, der 58 Punkte über dem bundesweiten Durchschnitt liegt. Auch in allen naturwissenschaftlichen Kategorien erreichten die Marienschülerinnen deutlich mehr Punkte als im Durchschnitt an den deutschen Gymnasien erzielt wurden. So wurde im Fach Biologie ein Erkenntnisgewinn von 640 Punkten festgestellt, 62 Punkte über dem Bundesdurchschnitt. Beim Chemie-Fachwissen erzielten die Neuntklässlerinnen 628 Punkte und lagen damit 47 Punkte über dem Bundesschnitt.
Von den Erfolgen der Schülerinnen zeigte sich neben den Lehrkräften auch Schulleiterin Dr. Henrike Zilling begeistert: „Dass unsere Schülerinnen in allen erhobenen Teildisziplinen so deutlich über dem Durchschnitt liegende Ergebnisse erreicht haben, erfüllt mich mit Stolz – sowohl auf die teilnehmenden Schülerinnen als auch auf die hervorragende Arbeit, die unsere Lehrkräfte hier ganz offensichtlich geleistet haben." (Ke/Fd)

Marienschule führt Dr. Henrike Maria Zilling feierlich in ihr Amt ein


Nach einem Jahr an der Marienschule ist Schulleiterin Dr. Henrike Maria Zilling offiziell mit einem Festakt in ihr Amt eingeführt worden. Generalvikar Wolfgang Rösch, Bistums-Schuldezernent Andreas von Erdmann, die Leitende Schulamtsdirektorin Claudia Engelhardt, Bürgermeister Martin Richard, der Erste Kreisbeigeordneter Helmut Jung sowie zahlreiche Vertreter der Schulgemeinde und -gesellschaft kamen, um die Feierstunde zu begleiten, die mit einem Festgottesdienst im Dom begonnen hatte, zelebriert von Generalvikar Wolfgang Rösch, Kaplan Joachim Wichmann und Pfarrer Sascha Jung. Zu Beginn des Gottesdienstes begrüßte Pfarrerin Jutta Pfannkuch die Gottesdienstgemeinde.

Den Auftakt bot Christoph Papst mit dem Blechbläserensemble, auf das die Begrüßung durch den Geschäftsführer der St. Hildegard-Schulgesellschaft, Herrn Stephan Behr, folgte. Er begrüßte alle Ehrengäste, besonders Dr. Henrike Maria Zilling mit Familie, und schätzte sich glücklich über stets engagierte Eltern, Ehemalige und Ehrenamtliche.

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Andreas von Erdmann, Leiter des Dezernates Schule und Bildung im Bischöflichen Ordinariat Limburg, nannte den Doppeljahrgang, das Parallelkonzept G8/G9 und das neue Lehrerzimmer als Beispiele für das gelungene Wirken der Schulleiterin in ihrem ersten Jahr. Sie habe nach beruflichen Stationen in Berlin und Stuttgart ihre Bestimmung in Limburg gefunden und in ihren 45 Lebensjahren bereits viel erreicht. Neben ihrer beruflichen Position sei sie Mutter von sechs Kindern und ein gelungenes Beispiel dafür, dass sich Beruf und Karriere vereinbaren lassen, so der Schuldezernent.

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„Raum zu schaffen, wo Menschen wachsen können", war die Beschreibung des Generalvikars Wolfgang Rösch für ihre Aufgabe. Die Leitung dieser Schule sei ein Schatz, der Zilling anvertraut werde. Er hoffe, dass die Schulleiterin ein Beispiel für die Schülerinnen und Schüler sei und dass die Schule unter ihrer Leitung wachse.

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„Als Schulleiterin muss man lernen, in neue Rollen zu schlüpfen," waren die Worte, die der stellvertretende Schulleiter Dirk Fredl ihr mit auf den Weg gab. Henrike Zilling habe diese Fähigkeit in ihrem ersten Jahr bereits beeindruckend unter Beweis gestellt.

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Auf Wunsch von Henrike Zilling enthielt der Festakt unterhaltsame Programmpunkte, die von der Schülerschaft gestaltet wurden, und so lockerten Tanz, Theater und Gesang das Programm auf.

Für die Mitarbeitervertretung betonte Maria Möller, dass eine neue Zeit beginne und es wichtig sei, das „Wir"-Gefühl zu stärken.

Einführung Zilling HP12 Schulelternsprecher Friedemann Kühn bezeichnete die vielen Gespräche und Diskussionen mit der Schulleitung als eine Freude und überreichte der Schulleiterin ein Memory-Spiel für Geduld bei diesen, für die er Zilling Weisheit, Mut und Gerechtigkeit wünschte.

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Stellvertretend für die Schülerschaft bedankten sich die Schulsprecherinnen Johanna Roth und Emma Schlosser für großes Engagement und Präsenz im Schulalltag und wünschten der Schulgemeinde mit ihrer Leiterin „eine unvergessliche Zeit."

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„Fruchtbare Zusammenarbeit" ist es, worauf der Förderverein der Marienschule, für den stellvertretend Brigitte Sutherland sprach, baut.
Schulamtsvertreterin Claudia Engelhardt verwies bei ihrer Ansprache auf den Duden und definierte das Leiten der Schule als verantwortliches Führen, Lenken und Begleiten und als das Weiterführen von Energie. Auf bereits Bestehendes solle aufgebaut werden.

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Unter Verweis auf die Sanierung der kreiseigenen Schulen merkte Helmut Jung an: „Nur mit Bausteinen funktioniert Schule noch nicht." Der Erste Kreisbeigeordnete wünscht sich, dass Dr. Henrike Zilling der zentrale inhaltliche Baustein der Schule sein möge.

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Bürgermeister Martin Richard zitierte in Anspielung auf den früheren Wohnort der Schulleiterin seinen Amtsvorgänger Josef Kohlmaier mit den Worten „In Limburg und Berlin ist alles anders als im Rest der Republik" und verwies so auf das „Anders-sein", das die Marienschule präge.

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In ihrer Dankesrede betonte Henrike Zilling, dass sie das letzte Jahr sehr geprägt habe und sie schnell gemerkt habe, dass der einzelne Mensch an dieser Schule im Mittelpunkt stehe. Einige Hürden seien in diesem Jahr bereits gemeistert worden und die Schulgemeinde leiste Außergewöhnliches. Sie wünsche sich, das hohe Niveau der Marienschule erhalten und ausbauen sowie die christlichen Grundprinzipien weiter festigen zu können. Auch mit neuen Ideen wie dem Konzept des „offenen Klassenzimmers" hofft Zilling, Schule zeitgemäß gestalten zu können. Wichtig sei ihr auch die Zusammenarbeit mit der Schülerschaft: „Die Schülerinnen und Schüler sollen wissen, dass ich stets für sie da bin." Und nach einem Jahr Tätigkeit an der Marienschule ist sich auch die Schulgemeinde sicher: Es ist gut, dass Dr. Zilling da ist.
„Lasst uns unsere Arbeit mit Herz, Hand und Verstand tun." Mit diesen Worten, zitiert von der Schulleiterin und ihrem Stellvertreter, und dem Chor unter Leitung von Carola Opitz schlossen die offiziellen Feierlichkeiten ab und alle Anwesenden wurden zu einem Imbiss in die Mensa eingeladen. (Text: Anna Feller, Fotos: Benjamin Nahm; Ke/Fd)

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Ein feierlicher Festgottesdienst  im Dom, zu dem Mitglieder der Schulgemeinde und -gesellschaft ebenso erschienen waren wie zahlreiche Ehrengäste, markierte den Beginn der offiziellen Einführung von Dr. Henrike Zilling in ihr Amt. Neben Schulkaplan Joachim Wichmann, der die Eucharistiefeier hauptverantwortlich leitete, waren auch Generalvikar Wolfgang Rösch, der die Predigt hielt, und der ehemalige Schulkaplan Sascha Jung als Konzelebranten tätig. 
 
Ralf Machnik, Pädagogischer Leiter der St. Hildegard- Schulgesellschaft, begrüßte alle Anwesenden und bedankte sich vorab bei allen Mitwirkenden für die intensive Vorbereitung und die feierliche Gestaltung des Gottesdienstes.
Die Gottesdienstgemeinde wurde von Schulpfarrerin Jutta Pfannkuch begrüßt, die auf das zurückliegende erste Jahr der Schulleiterin an der Marienschule einging. Hierbei betonte sie die tiefe Verwurzelung von Dr. Henrike Zilling mit dem Christentum und ihre Hoffnung, dass die Marienschule ein Stück Heimat für sie werde. Nun sei es Zeit zurückzuschauen, denn die erste Saat sei gesät und die Schulleiterin sei sowohl in ihrem Amt als auch in der Schulgemeinschaft angekommen. Für Dr. Zilling sei es ein wichtiges Ziel, die Erziehungsgemeinschaft zu einer Glaubensgemeinschaft werden zu lassen und die individuelle Würde des Einzelnen zu bewahren. Als Zeichen für das Gedeihen einer Saat, die viel Vertrauen und Geduld brauche, aber auch trotz widrigster Bedingungen ihre Wirkung entfalten könne, überreichte Jutta Pfannkuch der Schulleiterin eine Christrose.
In die persönlich gestalteten Fürbitten waren Vertreter der gesamten Schulgemeinschaft und -gesellschaft und mit Maria-Theresia Zilling die Familie der Schulleiterin eingebunden. 
Generalvikar Wolfgang Rösch sprach in seiner nachdenklich stimmenden Predigt über Ziele im Leben. In diesem Zusammenhang stellte er eingangs die Frage, was die Schule und die Kirche gemeinsam haben. Seiner Meinung nach bestehe diese Gemeinsamkeit darin, dass beide hohen Idealen verpflichtet seien, in ihnen aber nie das ideale, sondern stets das reale Leben stattfinde. Ideale seien für Menschen wichtig, um die Kraft zu finden, sich mit der Realität zu versöhnen. Auch in schlechten Zeiten solle man seinen Idealen treu bleiben, auf Gott vertrauen und selbst unterscheiden, was gut für einen sei und was nicht. Der Generalvikar riet, das reale Leben anzunehmen und genau zu überlegen, wofür wir es einsetzen. Denn am Ende müsse man sich mit dem eigenen Leben versöhnen und glücklich über die Frucht sein, die man ernten könne. Die Schulleiterin habe ihr Ziel längst im Blick: „Sie bleiben Ihren Idealen treu und kommen nicht von Ihrem Weg ab. Willkommen im realen Leben!“   (Kim Haney/Ke)
 
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Foto Turnerinnen


Die Marienschule stellte auch in diesem Jahr wieder bei den älteren Turnerinnen im Wettkampf III und bei den jüngeren Turnerinnen im Wettkampf IV jeweils eine Mannschaft.
Die Wettkampf III Mannschaft (schwarz-grüne Turnanzüge) konnte einen Start-Ziel Sieg erturnen, sie dominierte an allen vier Geräten mit Bestnoten. Die Turnerinnen zeigten konzentriert und motiviert perfekte Übungen und erhielten am Sprung, Barren, Balken und Boden jeweils das höchste Mannschaftsergebnis. Damit haben sich (Bild von links-grün) Lilli Oesterling, Rieke Kurdenacker, Merle Orgler, Jana Kaiser und Nina Müller mit einem klaren Sieg für den Landesentscheid qualifiziert. In der Einzelwertung siegte Merle Orgler, die Plätze 2-4 gingen mit Nina Müller, Rieke Kurdenacker und Lilli Oesterling ebenfalls an die Marienschule. Da diese Mannschaft sich in diesem Jahr mit drei Turnerinnen gegenüber dem Vorjahr verjüngt hat, ist der Sieg besonders hoch einzustufen, zumal die Konkurrenz recht zahlreich war.
Die Wettkampf IV Mannschaft kämpfte für ihren Sieg und ihre Qualifikation bis zum letzten Wettbewerb hart um jeden Punkt, konnte sich aber dann doch gegenüber den anderen Mannschaften klar durchsetzen. Dieser Wettkampf ist der umfangreichste mit Stangenklettern, Standweitsprung, drei Gerätebahnen Turnen (Synchron, Boden, Reck, Balken, Parallelbarren und Bock) und einem Staffellauf. Da bei diesem Wettkampf auch gemischte Mannschaften antreten dürfen, ist der Sieg unserer reinen Mädchenmannschaft schon eine besondere Leistung.  Auch unsere jüngere Mannschaft mit (Bild von links-rot) Dana Nink, Marie Kuhmann, Marta Klämt, Emma Litzinger, Michelle Gerner und Svenja Kaiser hat sich mit dem Sieg für den Landesentscheid qualifiziert.
Beide Mannschaften werden nun beim Landesentscheid um die Fahrkarte zum Bundesfinale nach Berlin kämpfen.
Danken möchte ich noch den Trainerinnen der Vereine und des Turnleistungszentrums, Jutta Mücke-Klämt, Inga Schmitz und Anja Hesselbach, bei denen unsere Turnerinnen die Grundlagen für ihre guten Leistungen erlernen und trainieren und die mit ihrem zusätzlichen Einsatz diese Erfolge möglich machen.
G. Druck-Wagner