Am Samstag, den 25. Januar, luden die Schülerinnen und Schüler sowie Studierenden der beruflichen Zweige alle Interessierten ein, die Marienschule von einer anderen Seite kennenzulernen, sich zu informieren und sich mit der Arbeit in einem sozialen Berufsfeld zu befassen. Hierzu gestalteten sie ein Programm, das alle wichtigen Aspekte ihres Unterrichts einschloss und den Besuchern die Möglichkeit gab, mitzumachen und sich in die Situation anderer besser einzufühlen.

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Viele Schülerinnen und Schüler möchten nach ihrem Schulabschluss in den sozialen Bereich gehen und ihre Ausbildung dort absolvieren. Die Marienschule bietet allen angehenden Sozialassistenten, Erziehern, Heilerziehungspflegern und Heilpädagogen die Gelegenheit, ihren Berufswunsch unter positiven und anregenden Lernvoraussetzungen an der Marienschule zu erlernen. Um einen ersten Einblick in die Arbeitsweisen der Berufsschüler zu bekommen, wurde ein facettenreiches Programm zusammengestellt, das mit viel Kreativität und Freude durchgeführt wurde. Ein Beispiel hierfür war die musikalische Theatercollage „Hand aufs Herz- sind wir irgendwie anders?“. Die Idee für das Schattentheater kam den Schülern auf einem Ausflug ins Experimenta in Frankfurt. Unter der Leitung von Sabine Hofmann-Blum und Csilla Ludwig entwickelte man ein zwölfminütiges, selbsterfundenes Theaterstück, das sich mit dem Bedürfnis nach Freiheit und der Selbstfindung befasst. Aber auch ein weiteres Theaterstück, das Schwarzlichttheater „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ sorgte für viel Aufsehen und beeindruckte die Besucher.

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Die SU1 bot eine Sinnesreise durch das Klassenzimmer an. Hier konnten die Besucher ihre sechs Sinne unter Beweis stellen und merkten, von welchem Wert sie sind.
Der Wert von Kleidung wurde im Projekt „Recycle yourself“ thematisiert. Hierbei kooperierte der St. Nikolaus-Kindergarten mit den Schülern und bastelte zusammen mit ihnen Kleidungsstücke mit dem Schwerpunkt des Elements Wasser, Feuer, Erde oder Luft. Am Ende präsentierten die Kinder ihre Werke in einer Modenschau.
Die SU2 stellte ebenfalls Kleidungsstücke her, allerdings bestanden diese nur aus Müll, den sie von zuhause mitgebracht hatten oder gespendet bekamen. Der Höhepunkt der Modenschau war die Präsentation des Brautkleides samt Smoking.
Aber auch die musikalische Darbietung der SO1 unter Leitung des Musikers Michael Knopp stoß auf großen Anklang, sodass die Besucher eine Zugabe des Liedes „Mit jedem deiner Fehler“ forderten.

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Der Tag der offenen Tür begeisterte alle Besucher und war eine wichtige Entscheidungshilfe für ihre weitere schulische Ausbildung. „Der Tag der offenen Tür hat mir sehr viel Spaß gemacht, es gab viel zum Experimentieren und Mitmachen. Ich konnte mich über die vielseitigen Bildungsmöglichkeiten informieren und habe viele Argumente gefunden, mich für die Marienschule zu entscheiden.“, meint die Schülerin Emily Adami abschließend. (Kim Haney/ Fd)

„Nächstenliebe ist der Grund und das Band, welches uns alle, liebe Kollegen und Mitarbeiter, Eltern und Schüler, verbindet“. Mit diesen Worten begrüßte Schulleiterin Dr. Henrike Zilling die Kolleginnen und Kollegen der Marienschule zum diesjährigen Neujahrsempfang, der zuvor durch einen musikalischen Auftakt von Louisa Obisesan und Hannah Gries eröffnet worden war. Anlass zum Feiern bot nicht nur das neue Jahr, sondern lieferten auch vier beeindruckende Dienstjubiläen sowie die Verabschiedung der hochgeschätzten Kollegin Hildegard Stein, die in den verdienten Ruhestand entlassen wurde.

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Auch Ralf Machnik, pädagogischer Leiter der St. Hildegard Schulgesellschaft, begrüßte alle Anwesenden und wünschte ihnen ein frohes neues Jahr und Gottes Segen. Zugleich bedankte er sich bei den Mitarbeitern für die im vergangenen Jahr geleistete Arbeit. Er sei sich sicher, so Ralf Machnik: Die Marienschule stehe unter einem guten Stern.

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Die erste Jubilarin war Ute Blatt, der für ihr 40-jähriges Dienstjubiläum die Bistumsmedaille überreicht wurde. Die Laudatio auf die fleißige Küchenmitarbeiterin hielt der stellvertretende Schulleiter Dr. Hans-Paul Breunig, der in seiner Rede von einem Treffen mit Sr. Wendelburga und der ehemaligen Schulleiterin Sr. Christiane berichtete, die beide den Fleiß, die Sorgfalt, die Zuverlässigkeit, die Treue und die Loyalität von Ute Blatt unterstrichen hätten, die sowohl Schüler als auch Kollegen nun schon seit 40 Jahren in der Mensa erleben dürften. Auch Maria Möller, Vorsitzende der Mitarbeitervertretung, dankte  Frau Blatt im Namen des Kollegiums für ihr langjähriges Engagement.

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Nachfolgend wurde auch Marianne Biegel von Schulleiterin Dr. Henrike Zilling für ihr 25-jähriges Dienstjubiläum im kirchlichen Dienst an der Schule geehrt. Marianne Biegel, die selbst an der Marienschule ihr Abitur absolvierte, werde für ihren Mut und ihre Gradlinigkeit sowie für ihr soziales Engagement, vor allem aber für ihre hohe fachliche Kompetenz und ihre Sensibilität gegenüber ihren Schülerinnen geschätzt.

Nach einem anspruchsvollen musikalischen Zwischenspiel von Franziska Schmidt und Franziska Behrendt wurden zwei weitere Kolleginnen für ihre Dienstjubiläen ausgezeichnet.
Auch die Leiterin der Sekundarstufe I, Martina Pascoe, wurde an diesem Tag für ihr 25-jähriges Dienstjubiläum geehrt. Die Schulleiterin, die die Ehrung vornahm, betonte, dass Martina Pascoe bei ihren Schülern und ihren Kollegen als vertrauensvolle, verlässliche und kollegiale Ansprechpartnerin bekannt sei. „Familie und Beruf so reibungslos zu bewältigen und dabei immer eine große Lebensfreude und Fröhlichkeit auszustrahlen, ist keine Selbstverständlichkeit; Frau Pascoe gelingt dies jedoch“, erklärte Dr. Henrike Zilling, die auch den großen Einsatz betonte, den Martina Pascoe unter anderem als Verbindungslehrerin, im Schulpastoralteam und in der Leitung der Unter- sowie Mittelstufe gezeigt habe.

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Die letzte Jubilarin des Tages war Sportlehrerin Hildegard Stein, die für ihren 40-jährigen Dienst an der Schule geehrt und gleichzeitig verabschiedet wurde. „Die Marienschule suchte damals dringend eine junge und engagierte Sportlehrerin, die den Mädchen das Turnen und Tanzen näher brachte“, sagte der stellvertretende Schulleiter Dirk Fredl. Diese Frau sei mit Hildegard Stein schnell gefunden gewesen. In ihrer Zeit an der Schule sei ihr keine Mühe zu groß gewesen: Sogar an unterrichtsfreien Samstagen habe sie sich mit sportinteressierten Mädchen in der Turnhalle der Schule getroffen, um diese zu Trainerinnen auszubilden. Auch habe sich Hildegard Stein in hohem Maße für die Errichtung des Kunstrasenplatzes vor unserer Schule und den Bau der neuen Sporthalle an der Lahnkampfbahn eingesetzt. Nicht zu vergessen seien auch die vielen Choreographien, die sie mit Sportkursen für zahlreiche Großveranstaltungen der Marienschule eingeübt habe, sowie die Vorbereitung von Mannschaften für die „Jugend trainiert für Olympia“- Wettbewerbe, von denen Hildegard Stein mit ihren Teams nicht selten mit Landes- oder Bundessiegen zurückgekommen sei. Laut Dirk Fredl sei die beliebte Sportlehrerin „ein Vorbild, das nicht nur das neueste Outfit präsentiert, sondern auch zeigt, dass Sport eine Sache der Persönlichkeitsbildung, des Charakters, eine Frage der inneren Einstellung ist“.

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Hildegard Stein fiel der Abschied sichtlich schwer. Die sonst so fröhliche Sportlehrerin zeigte sich bei ihrer Dankesrede sehr gerührt. Sie werde die Schule immer als eine Gemeinschaft in Erinnerung behalten, in der alle zusammen halten: In Freud' und Leid, in guten und in schlechten Zeiten. Als Dank für die schöne Zeit an der Marienschule spendete sie neue Medizinbälle und Badmintonschläger.
Im Anschluss an die Ehrungen der Jubilare waren alle Anwesenden noch zu einem gemütlichen Beisammensein mit Sekt und Buffet eingeladen, das die aktuellen und die zahlreich erschienenen ehemaligen Kolleginnen und Kollegen der Marienschule sichtlich genossen.   (Luisa Reichwein und Annika Schreiber/Ke)

 

Es war einmal... der Neujahrsball 2014 der Limburger Marienschule. Rund 400 Besucher haben ihn am Samstag in einer märchenhaft geschmückten Limburger Stadthalle gefeiert. Nicht nur Innenminister Peter Beuth, Schirmherr des 6. Balles, zeigte sich mit dem Programm und dem Abend sehr zufrieden. Ob Lehrkräfte, Eltern, Schüler/innen oder Ehemalige: Das einhellige Urteil der traumhaft gekleideten Besucher lautete: Das war ein traumhafter Abend mit begeisternden Showeinlagen aus allen Teilen der Schule - ob Lehrersketch, Lehrer- und Schüler-Modenschau, Klavier- oder Gesangsbeiträge sowie Tanz- und Turnspektakel... Ein großes Dankeschön an die Schülervertretung unter Leitung der Schulsprecherinnen Johanna Roth, Emma Schlosser und Charlotte Uphues, aber auch an die Vertrauenslehrer Kathrin Otten, Thomas Klein, Detlef Kraut und Dominik Schambök sowie Reinhard Groß, ohne die dieser Abend nicht möglich gewesen wäre. Ein ausführlicher Nachbericht mit Fotos wird in den kommenden Tagen auf dieser Homepage zu finden sein - aber erste Fotos sind bereits online: NNP-Mitarbeiterin Judith Hoppermann hat 50 Fotos veröffentlicht, zu finden im Intenet-Auftritt der Nassauischen Neuen Presse. (Fd/ Fotoauszug: NNP)

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Für Freitag, den 31. Januar 2014, ab 18 Uhr lädt die Fachschaft Kunst der Limburger Marienschule zu ihrer mittlerweile traditionellen Vernissage ein. In der Mensa präsentiert das Gymnasium die von den Schülerinnen und Schülern aller Jahrgangsstufen mit großem Engagement und Liebe zum Detail kreierten Arbeiten unter dem Motto „Essen und Trinken“.

Die jungen Künstlerinnen und Künstler haben sich in den vergangenen Wochen mit verschiedenen Inhalten zum Oberthema Essen und Trinken beschäftigt, die sie mittels diverser Techniken künstlerisch umgesetzt haben. Die Vielfalt der Werke reicht von einer kritischen Auseinandersetzung bis hin zu Märchenhaftem wie „Alice im Wunderland“ oder „Schlaraffenland“. Sehenswert sind auch die entstandenen humorvoll-satirischen Darstellungen, so dass sich die Besucher der Vernissage auf unterschiedliche Weise von den Werken der jungen Menschen überraschen lassen können.

Für die musikalische „Untermalung“ sorgen Studierende der beruflichen Zweige der Marienschule und auch das leibliche Wohl kommt nicht zu kurz.   (Ke)

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