Das Büchner-Drama Woyzeck zu lesen und die Verfilmung aus den 80er-Jahren zu analysieren ist eines. Die Inszenierung auf einer Theaterbühne zu erleben und mit den Schauspieler*innen und der Regisseurin die Inszenierung zu besprechen, erweitert den Blick auf das Stück enorm.

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Die Schüler*innen des Deutschkurses Q2D-G05 waren vom alltäglichen Unterricht befreit, um im Frankfurter Theater "Die Katakombe" gemeinsam mit ihrer Deutschlehrerin Christel Müller-Rentz diese Erfahrung zu machen. Der Besuch, so sind sich alle einig, habe sich gelohnt.

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Die moderne Inszenierung von Carola Moritz verzichtete auf alles Militärische und siedelt die Protagonisten in der Welt der Banken, Bars und Döner an. Woyzeck lebt nicht nur von Hartz IV, sondern jobbt als mobiler Barbour-Service und in der Pharmaforschung. Am Ende sitzt Marie unter da Vincis "letztem Abendmahl" und erzählt das "Märchen der Großmutter".

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Im Gespräch mit dem Ensemble wurden zahlreiche offene Fragen geklärt. Mit Applaus bedankten sich die Schüler*innen dafür.

(Bericht und Fotos: MR)

Am 12. Februar 2020 haben die Lesescouts zusammen mit Frau Rosbach die Buchhandlung Schäfer in Limburg besucht.

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Die Inhaberin der Buchhandlung, Frau Monja Schäfer, stellte den Lesescouts aktuelle Jugendliteratur vor. Aus einigen Büchern las Frau Schäfer vor, um den Lesescouts eine Kostprobe zu geben. Die Lesescouts fanden großen Gefallen an dieser Art der Buchvorstellung und suchten anschließend eine ganze Reihe neuer Bücher für unsere Schülerbücherei aus.

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Wie jedes Jahr hat auch dieses Mal der Förderverein diesen Einkauf erst möglich gemacht. Der Förderverein unterstützt uns regelmäßig und wir sind dafür sehr dankbar! Ein weiterer Dank geht natürlich an Frau Schäfer, die sich bereits zum zweiten Mal für uns die Zeit genommen hat. Der Besuch hat allen viel Spaß gemacht!

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Die Bücher stehen mittlerweile zum Ausleihen bereit, einige werden von den Lesescouts mit kurzen Besprechungen vorgestellt. Von lustiger Literatur bis hin zu fantastischen Geschichten ist alles dabei. Überzeugt euch selbst!

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(Bericht und Fotos: Britta Rosbach)

In Downloadbereich der Homepage finden sich ab sofort die Wahlzettel zur 2. Fremdsprache und zum Wahlpflichtunterricht.

Ein Elterninformationsabend zum Wahlpflichtunterricht wird in diesem Jahr nicht stattfinden. Nähere Informationen zum Kursangebot finden Sie hier.

gez.
Schulleitung

Beim Handball-Regionalentscheid haben die Schülerinnen der Marienschule einen guten dritten Platz erreicht.

Regionalentscheid Handball 2020
Die Schulgemeinde gratuliert herzlich zu diesem Erfolg!

Am Dienstag, den 11. Februar 2020, war die bundesweite Bildungsveranstaltung „Energievision 2050 - Unser Klima. Meine Energie. Deine Zukunft“ zu Gast an der Marienschule Limburg. Durch einen anschaulichen Vortrag von Referent Jonas Laß und einer anschließenden Diskussionsrunde mit den Schülerinnen und Schülern wurde das Thema Energiewandel mit fast allen Jahrgangsstufen ausführlich diskutiert und gemeinsam eine Vision der Zukunft entworfen.

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Zu Beginn der Veranstaltung in der Aula der Marienschule erarbeiteten die Schüler die vielfältigen Möglichkeiten der Energiegewinnung des Menschen. So zählen neben Nahrungsaufnahme und Schlaf auch Familie und Freunde als Energiequelle für den Menschen.

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Doch das Hauptproblem der Zukunft wird sicherlich die Energiegewinnung von Strom werden, denn Kohleenergie bedroht unser Klima und der Energiebedarf der Menschheit steigt immer weiter an. So zeigte der Referent Jonas Laß den Jugendlichen zunächst einen Film über die Auswirkungen des Klimawandels auf Wirtschaft und Gesellschaft als Impuls für die anschließende Diskussionsrunde. Die Fragestellung: „Können wir das Steuer auf dem Weg in die Klimakrise noch rechtzeitig herumreißen?“ war dabei die Leitfrage des Videos.

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Thematisiert wurde neben dem „Energiehunger“ des Menschen, auch die bisherigen Auswirkungen des Klimawandels auf die afrikanischen Länder in der Sahel-Zone. Diese seien besonders von Austrocknung, Verwüstung und Wasserknappheit betroffen. Doch trotz der akuten Lage gebe es immer mehr Menschen, die Fleisch äßen oder mit dem Flugzeug reisten.

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Zusätzlich sei das Problem der Energiespeicherung eine erhebliche Herausforderung. Aus diesem Grund sei der Klimawandel auch eine Chance für die Wirtschaft, da durch neue Energiegewinnungsmethoden und Forschungsarbeiten zusätzliche Arbeitsplätze entstünden. So sagte Jonas Laß: „Die Schülerinnen und Schüler von heute sind nicht verantwortlich für den Klimawandel, der vor allem in den letzten Jahrzehnten verursacht wurde, aber sie können die Zukunft verändern und neu gestalten.“ Aus diesem Grund sei neben der Forschungsarbeit auch das Ehrenamt sehr wichtig. Nur so könne man den Problemfeldern in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft entgegentreten.

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Der Beginn der Veränderung liege somit in unserer nächsten Umgebung. Deshalb fragte Jonas Laß die Schülerinnen und Schüler, was denn in Limburg alles gegen den Klimawandel unternommen wird. Die Jugendlichen gingen direkt auf die Fragestellung des Referenten ein, sodass eine Diskussion über Politik, öffentlichen Nahverkehr, Fleischverzerr, Düngemittel und über die Platanen auf dem Neumarkt zustande kam. Sie entwarfen gemeinsam Ideen zu klimaneutraler Energiegewinnung und Möglichkeiten der Energiereduktion im alltäglichen Leben. Zum Abschluss des Vortrags appellierte Jonas Laß noch einmal an die Jugendlichen: „Nehmt eure Zukunft in die Hand!“

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Projektträger dieser Bildungskampagne sind die Vereine „Multivision“ und „Help - Hilfe zur Selbsthilfe“, der „Deutsche Städte- und Gemeindebund“ und „Plant for the Planet“. Unterstützt wird das Schulprojekt vom Verband kommunaler Unternehmen (VKU) und dem Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW). Des Weiteren gab es für den Landkreis Limburg-Weilburg finanzielle Unterstützung durch das Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz sowie durch die Kreissparkasse Limburg.

(Bericht: Franziska Seitz, Fotos: MM)