Im Rahmen einer Preisverleihung in der Aula wurden am Dienstag, den 12.11., die Sieger des Wettbewerbs "Kreativstes Klassenfoto 2019" ausgezeichnet.

Kreativste Klassenfotos 2019 1

1. Platz: E1-D (Herr Dr. Blanke)

Kreativste Klassenfotos 2019 2

2. Platz: 7f (Herr Göbel)

Kreativste Klassenfotos 2019 3

3. Platz: 5b (Frau Kronig/Frau Dornoff-Thomas)

Kreativste Klassenfotos 2019 4

Votingsieger: 6e (Frau Sagmeister)

Kreativste Klassenfotos 2019 5

Herzlichen Glückwunsch an alle Preisträger*innen für diese tollen Ideen und kreativen Umsetzungen!

(Bericht: GB, Fotos: Fotostudio Karl)

Am Freitag, dem 08.11.19, besuchte das „MINT-Mobil“ der Hochschule Koblenz die Marienschule in Limburg. Fünf Schulstunden experimentierten Prof. Dr. Johannes Stolz und sein Team im Rahmen des Physikunterrichts mit Klasse 9a.

MINT Mobil 2019 4
Das MINT-Mobil der Hochschule Koblenz verfolgt das Ziel, junge Schülerinnen und Schüler für die Fachbereiche Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu begeistern und somit den wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern. Dafür besucht es Schulen vor Ort und führt mit den Schülern anschauliche Experimente durch.

MINT Mobil 2019 1
Der Projekttag der Klasse 9a bestand aus zwei 90-minütigen Einheiten, in denen die Schülerinnen sowohl Theorie durchnahmen als auch in der Praxis selbst experimentierten. Zuerst erhielt die Klasse eine 15-minütige theoretische Einführung. Da das MINT-Mobil aber sehr praxisorientiert ist und somit besonderen Wert darauf legt, dass Schüler durch eigene Erfahrung lernen, starteten die Schülerinnen nach dieser kurzen Einführung direkt selbst mit dem Experimentieren. Begleitet wurde der Tag von den Lehrkräften Frau Menges und Frau Jung.

MINT Mobil 2019 3
Das erste Projekt nannte sich „Moving Lights“. Dabei bauten die Schülerinnen einen Bausatz auf eine Platine und löteten ihn so fest, dass Lauflichter entstanden. Anfangs waren die meisten Schülerinnen, die noch keine Erfahrung mit dem Löten gemacht hatten, eher zurückhaltend. Herr Prof. Dr. Johannes Stolz und sein Team halfen dabei stets und beantworteten alle Fragen. Bei dem zweiten Projekt, der „Smartphone Boombox“, wurde ebenfalls gelötet. Diesmal wurde es eine Lautsprecherbox, die man an sein Handy anschließen und auf der man dann Musik hören kann. Zusätzlich zu den obigen Projekten konnte die Klasse auch die Klassengemeinschaft stärken, da man sich bei Fragen auch einfach mal an den Sitznachbarn oder die Schülerinnen, die bereits löten konnten, wendete.

MINT Mobil 2019 2
Insgesamt machte der Tag der ganzen Klasse sehr viel Spaß und die Schülerinnen lernten sowohl theoretisch als auch praktisch viel. Besonders gut gefiel ihnen, dass sie auch selbst aktiv werden durften.

(Bericht: Nina Fadler, Fotos: MG)

Buchempfehlung November 2019

Am 4. November 2019 war erneut das englischsprachige White Horse Theatre an der Marienschule zu Gast. Zunächst führten die vier Darsteller*innen für die Jahrgangsstufe 6 das Stück „Honesty“ auf, welches die Schüler*innen nicht nur zum Lachen brachte, sondern von dem sie auch so einiges lernen konnten.

WHT 2019 2
Das Theaterstück handelt von den Geschwistern Tim und Annie, die einen Diebstahl im Supermarkt beobachten. Sie entschließen sich dazu, dem Banditen zu folgen, wodurch sie mitten in einer Verbrecherjagd durch die Straßen Londons landen. Dabei werden den Schüler*innen mehrere Sehenswürdigkeiten wie das London Eye, der Buckingham Palace oder Big Ben vorgestellt. So beobachtet das Publikum nicht nur eine kurzweilige und spannende Verfolgungsjagd, sondern erfährt auch etwas über das Stadtleben in London.
Tim und Annie, die beiden Hauptfiguren, bringen darüber hinaus dem Publikum durch ihr mutiges Verhalten das Thema „Ehrlichkeit“ näher.

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„Dreaming in English“ hieß das Stück, welches der Jahrgangsstufe 8 im Anschluss dargeboten wurde. Die Love-Story zwischen der deutschen Sprachschülerin Lena und dem mittellosen Engländer Gavin bietet großes Spannungspotential. Die aus wohlhabenden Verhältnissen stammende Lena wird von Gavin durch London geführt und lernt dabei einiges über britische Höflichkeit und die Feinheiten der englischen Grammatik. Ganz nebenbei verliert sie ihr Herz an Gavin, der ihre Gefühle erwidert. Doch wie wird die Liebesgeschichte enden?
Die Schauspieler*innen haben zwei verschiedene Versionen vorbereitet und das Publikum darf über den Ausgang entscheiden. Die Jahrgangsstufe 8 wählt mehrheitlich das Happy End und darf beobachten, dass Lena und Gavin heiraten und den Rest ihres Lebens miteinander verbringen wollen.

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Die Darsteller*innen verwendeten wieder selbstkreierte Kulissen und schlüpften während der Aufführungen in verschiedene Rollen. Da das Sprachniveau stets dem jeweiligen Lernstand angepasst ist, sind die Vorstellungen für alle Schülerinnen und Schüler gut verständlich.
Am Ende erzählten die Schauspieler*innen noch etwas zu ihrer Herkunft sowie ihrem Beruf und ließen sich vom Publikum befragen. Hierdurch konnten die Schüler*innen der Stufen 6 und 8 nicht nur ihr Englisch anwenden, sondern auch etwas mehr über das Leben in England und weiteren englischsprachigen Ländern erfahren. Beide Aufführungen sorgten für große Begeisterung.

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Ein herzliches Dankeschön gilt dem Förderverein der Marienschule, der durch eine großzügige Bezuschussung den Schüler*innen dieses Erlebnis ermöglichte.

(Bericht: Laura Schlüter/AP, Fotos: MM)

Laura Fadler erreichte in diesem Jahr das Bundesfinale von „Jugend präsentiert“. In Berlin schaffte es die Marienschülerin unter die besten 100 Präsentationen von über 2.000 Teilnahmen aus ganz Deutschland.

Jugend praesentiert 2019 3
Nach dem erfolgreichen Abschneiden der Marienschule im letzten Jahr, war auch in diesem Jahr wieder eine Marienschülerin beim Bundesfinale in der Hauptstadt vertreten. Laura Fadler überzeugte schon in der Vorrunde mit der Präsentation „Wie verhält sich unser Handyakku unter extremen Temperaturen?“. Nach der erfolgreichen zweiten Wettbewerbsrunde besuchte sie zusammen mit anderen Mitstreitern aus verschiedenen Schulen und Bundesländern die Präsentationsakademie in Hannover. Durch Seminare, Vorträge und Workshops bot sich ihr die Möglichkeit, ihr Können und ihre Fähigkeiten weiter auszubauen. Schließlich ging es im September Richtung Berlin. Dort präsentierte Sie ihre Präsentation zum Thema „Welcher ist der richtige Pool für mich?“, welche zuschauernah mathematische Optimierungsaufgaben darstellte. Während tagsüber Präsentationen gehalten und angeschaut wurden, bot sich abends zudem die Gelegenheit, sich mit anderen auszutauschen und Freunde aus der Präsentationsakademie wieder zu treffen. So stand neben dem Wettbewerb vor allem auch der Austausch mit anderen Schülerinnen und Schülern im Vordergrund.

Jugend praesentiert 2019 1
Neben Laura Fadler war noch eine weitere Marienschülerin in Berlin vertreten. Nachdem Lotte Koenen im letzten Jahr den sechsten Platz beim Bundesfinale in Berlin erreicht hatte, war sie in diesem Jahr in der Jury vertreten. Auch diese Aufgabe stellte eine neue Herausforderung für sie dar. Statt selbst zu präsentieren, konzentrierte sie sich in diesem Jahr darauf, den jeweiligen Präsentationen eine faire Bewertung zu geben. Außerdem freute auch sie sich, Freunde aus dem letzten Wettbewerbsjahr wieder zu sehen und neue Erfahrungen zu sammeln.

Jugend praesentiert 2019 2
Auch unter Lehren wird der Wettbewerb immer wieder gelobt. So ist es auch kein Zufall, dass Lehrerin Martina Fredl ihre Schüler einmal während ihrer Schulzeit verpflichtend an dem Projekt teilnehmen lässt. So sei die Wettbewerbserfahrung nicht nur für die Schule, sondern auch im weiteren Lebensverlauf im Studium oder im Arbeitsleben wertvoll. Man erlerne neue Kompetenzen für Präsentationen und Unterricht, und die Schüler lernten mit bestimmten Drucksituationen im Wettbewerb umzugehen. Weiterhin würden nicht nur die Schülerinnen und Schüler neue Kontakte aufbauen, sondern auch Lehrkräfte würden sich untereinander immer wieder austauschen. So war Martina Fredl als Lehrerin selbst schon in der Jury von „Jugend präsentiert“ vertreten. Sie wird den Wettbewerb natürlich auch in den nächsten Jahren unterstützen und weiterhin mit ihren Schülerinnen und Schülern teilnehmen.

(Bericht: Franziska Seitz, Fotos: MSL/Jugend präsentiert)