Weihnachten ist neben der Zeit der Besinnung und der Geschenke auch die Zeit der Gerüche, der Lichter und der Leckereien. Diese haben die Schülerinnen und Schüler des Chemie-Leistungskurses von Frau Jung und des Grundkurses von Frau Fredl der Q1-Phase in ihrer letzten Chemiestunde gemeinsam erfahren und sind dem Ganzen chemisch auf den Grund gegangen.

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So interessierte durchaus die Frage: Woraus bestehen eigentlich Kerzen und was passiert bei der Verbrennung? Diesen und weiteren Fragestellung galt es nachzugehen.

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Bei vorweihnachtlicher Musik entdeckten die Schülerinnen und Schüler verschiedene Stände von Silberkugeln über das große Rentierrennen und untersuchten dabei verschiedene chemische Kontexte.

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Am Rumkugelstand wurden die Schülerinnen und Schüler vom Duft angezogen und haben dort das Rumaroma hergestellt, um damit nach einem Geheimrezept ihre eigenen Rumkugeln herstellen zu können. Wie das Grillaroma einer Wurst zustande kommt, wurde an einer weiteren Station chemisch genauer unter die Lupe genommen.

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Auch, dass Glühwein durchaus eine höhere Konzentration an Alkohol enthält, wurde untersucht. Die Destillation des Glühweins ergab doch eine beachtliche Menge an Ethanol, der am Ende entzündet wurde und das Ende der außergewöhnlichen Chemiestunden stimmungsvoll in Szene setzte.

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(Bericht und Fotos: FR)

In der Marienschule berichtet sie unter anderem über Projekte im mathematisch-naturwissenschaftlichen Aufgabenfeld oder den Besuch von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. Jetzt hatte Oberstufenschülerin Ilona Kalte in Berlin die Möglichkeit, Bundesbildungsministerin Anja Karliczek kennenzulernen – als Teilnehmerin des Jugendpressetags 2018. Über ihre Begegnung berichtet Ilona Kalte:

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Am Freitag, den 14. Dezember 2018 war es endlich soweit. Ich konnte mit dem Zug nach Berlin aufbrechen, nachdem ich mich erfolgreich für den diesjährigen Jugendpressetag beworben hatte. Der Tag begann im Bundesministerium für Bildung und Forschung, wo die 60 Lokal-/Schuljournalisten aus sämtlichen Bundesländern, herzlichst von dem Organisator Alexander Kolb vom Jugendmedienzentrum Deutschland empfangen wurden. Anschließend wurden wir kurz durch das beeindruckende Ministerium geführt, was an architektonischer Kunst einiges zu bieten hatte. Schließlich fanden sich alle Teilnehmer im Konferenzraum des Ministeriums ein und warteten gespannt auf die Bildungs-/Forschungsministerin Anja Karlicezk.

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Als Frau Karliczek ankam, herrschte zuerst eine angespannt Stille im Raum, die sich durch die offene Art der Ministerin aber sofort verflüchtigte. Jeder der Teilnehmer hatte sich bestens auf das Interview der Ministerin vorbereitet und wollte unbedingt seine Frage stellen. Zuerst sprachen wir über die politische Karriere von Anja Karliczek. Diese sei „schon in der Schule immer gerne in VWL und Politik gegangen“ und habe daher zuerst ein ehrenamtliches Amt in ihrem Stadtrat übernommen, bevor sie dort zur Vorsitzenden gewählt und später auch für den Bundestag vorgeschlagen wurde. Auf die Frage, ob das alles so geplant gewesen antwortete Frau Karliczek, dass das „alles aus glücklichen Zufällen und guten Wendungen“ resultiere, sie aber sehr glücklich mit ihrem jetzigen Beruf sei und gerne im Bundestag arbeite. Dennoch erklärte sie, dass man so etwas nie planen könne, da man zu sehr von Außeneinflüssen abhängig sei. In diesem Kontext würdigte sie auch die Arbeit der Journalisten und betonte den großen Einfluss der Medien und Zeitung als 4. Gewalt einer Demokratie.

Anschließend wurde natürlich viel über Politik geredet und auch diskutiert. Zur Bildungspolitik erläuterte Karliczek, dass sie auf jeden Fall diese Sparte noch teilweise den Ländern überlassen wolle, damit individuelle Anpassungen möglichen seien. Des Weiteren erklärte sie, dass sie die Digitalisierung aus Wirtschaftsgründen vorantreiben wolle, es aber auch für unerlässlich halte mehr digitale Medien in die Bildung einzubinden. Sie griff die Diskussionen zum Digitalpakt auf und dass dieser jene positive Entwicklung beschleunigen würde und sie sich deswegen so massiv dafür einsetze.

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Wichtig erschien auch die Frage nach weiterer Förderung der MINT-Fächer. Hier machte die Ministerin ganz deutlich, dass diese Fächer „die Zukunft brächten und noch viel mehr Interessenten“ bräuchten. Besonders hob sie hier auch die Talentförderung von begabten Schülern und Schülerinnen auch aus schwachem sozialem Umfeld hervor, indem sie „Wir brauchen Spitzenköpfe und von ihnen entwickelte Innovationen“ zu ihrem Leitsatz im gesamten Gespräch werden ließ. Besonders betonte sie die Wichtigkeit des Faches Informatik, welcher über die Weiterentwicklung der künstlichen Intelligenz der „Schlüssel zur Zukunft“ sei. In dem Kontext kam die Frage nach dem forschungstechnischen Fortschritt Deutschlands auf. Hier bekannte sich die Ministerin zur harten Konkurrenz, welche entwicklungstechnisch auf dem Informatikgebiet schon viel weiter ist. Karliczek forderte auf mehr Mut zu haben auch „ins Unbekannte zu investieren“ und durch solche Sprunginnovationen neue Märkte zu erschließen, damit Deutschland seine gute wirtschaftliche Vormachtstellung halten könne. Daher sei es ihr Plan die MINT-Fächer an Schulen attraktiver machen.

Doch ist Deutschlands Schulpolitik jetzt gut oder gibt es mehr Schwachstellen? „Wir sehen unsere Bildungspolitik als viel zu schlecht an. Wir liegen in Rankings ganz vorne.“, meinte Karliczek optimistisch. Jedoch kritisierte sie den teilweise ausschließlich theoretischen Unterricht an Universitäten und den bestehenden Unterschied zwischen ehemaligem Ost- und Westdeutschland, welcher aber durch den Digitalisierungspakt weitgehend behoben werde. Konfrontiert wurde die Ministerin auch mit Studien, die bewiesen, dass sich die Schüler an den Schulen unter zunehmenden Stress befänden und aus dem immensen Leistungsdruck auch teilweise psychische Erkrankungen resultierten. Dies nahm Frau Karliczek sehr ernst und erklärte, dass sich dies vor allem daraus ergebe, dass in Deutschland ein guter Schulabschluss als mit das Wichtigste erachtet werde und deswegen viele Eltern versuchten, ihre Kinder unter allen Umständen zum Abitur zu bringen. Hier führte sie aus, dass „Deutschland immer ein Land der Möglichkeiten“ sei und es wichtig wäre deutlich zu machen, dass man seinen Abschluss nachträglich immer noch erweitern könne und mittlere Reife oder ein Hauptschulabschluss als zu schlecht erachtet und deswegen aufgewertet werden müssten. „Die Freude am Lernen ist nämlich das, was uns leistungsfähig“ verdeutlichte ihre Haltung gegenüber schulischem Druck und war das Statement mit dem das kurzweilige Interview auch schon endete, da die Ministerin noch ein Interview geben musste, bei dem wir zusehen durften und die Arbeit von großen Medien, wie dem ARD, beobachten durften.

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Anschließend gab es eine kurze Mittagspause, bevor wir die einmalige Chance bekamen das erst 2019 eröffnende „Futurium“ direkt neben dem Ministerium zu besichtigen. Thema dieses außergewöhnlichen Museums ist die Zukunft, Visionen die wir mit Zukunft verbinden und Entwicklungen der Zukunft. Ein hochmodernes Gebäude lässt die Zukunft als Forum zum Austausch, in Modellausstellungen und sogar in einem interaktiven Labor zur Erfahrung werden. Passend zum Thema des Wissenschaftsjahres 2018 war „Arbeitswelten der Zukunft“, war dieses innovative und futuristische Museum der richtige Ort, um diesen interessanten und gelungenen Tag ausklingen zu lassen.

(Bericht: Ilona Kalte)

Durch zwei 6:3 Erfolge gegen Hadamar und Lauterbach gelang es der Mädchenmannschaft der WK III der Limburger Marienschule beim Regionalentscheid im Tischtennis ins Landesfinale einzuziehen.

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Im ersten Spiel gegen Lauterbach, die nur mit 4 Spielerinnen antraten, bekamen die Marienschülerinnen bereits 3 Punkte geschenkt, da zwei Einzel sowie ein Doppel nicht gespielt werden konnten. Hannah Krießbach und Mia Meteling sorgten gegen das starke Lauterbacher Doppel für den vierten Punkt. Die Limburger Nummer 1 Hannah Krießbach überzeugte auch gegen die Dritte der Hessenmeisterschaften Anna Eifert mit einem klaren 3:0 und steuerte damit den gewinnbringenden fünften Punkt für Limburg bei. Da auch Mia Meteling ihr Spiel knapp mit 3:2 Sätzen gewann, war der 6:3 Sieg für die Marienschülerinnen perfekt. Im zweiten Spiel trat die Marienschule gegen Hadamar an, welche im letzten Schuljahr beim Bundesfinale in Berlin Platz 2 belegten. Das Doppel Krießbach/Meteling siegte ebenso souverän in drei Sätzen wie Kira Meilinger gegen Isabel Morim und Carolyn Piasta gegen Leni Stahl. Den vierten Punkt für Limburg steuerte erneut Hannah Krießbach bei, die in einem packenden Duell Amelie Kempa mit 3:1 Sätzen bezwang. Den entscheidenden fünften Punkt sicherte Kim Pinschmidt gegen Sinja Eichinger. Schließlich sorgten das Doppel Kira Meilinger und Sarah Brötz für den 6:3 Erfolg. Da Hadamar mit 6:3 gegen Lauterbach siegreich war, darf mit Hadamar auch die zweitbeste Mannschaft zum Landesentscheid nach Frankfurt fahren.

(Bericht und Foto: LN)

Im Deutschunterricht lesen die Schülerinnen der 9a den Roman "Das siebte Kreuz" von Anna Seghers. Wie kann man einen solchen Stoff dramatisieren? Um das herauszufinden, besuchten sie eine Theateraufführung im Schauspiel Frankfurt.

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Eine Einführung in die Inszenierung durch den Dramaturgen bereitete die Lerngruppe auf die zweistündige Aufführung vor, die sowohl von der Fachpresse als auch von den Schülerinnen sehr gelobt wurde.

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Leider muss man, wenn man auf dem Land lebt, mehr als sieben Zeitstunden für Hin- und Rückfahrt sowie den Theaterbesuch einplanen. Da bleibt noch genügend Zeit für einen kleinen Imbiss!

(Bericht und Fotos: MR)

In der ersten Adventswoche waren 21 Schülerinnen und Schüler aus dem französischen Pont-Ste.-Maxence zu Gast bei ihren Austauschschülern in Deutschland. Zusammen mit ihren Lehrern und Austauschschülern besuchten sie viele Städte und lernten die deutschen Traditionen besser kennen.

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Am Morgen des 29. Novembers machten sich 21 Schülerinnen und Schüler nördlich von Paris auf den Weg nach Limburg. Als sie nachmittags ankamen war die Freude groß und die deutschen Austauschpartner begrüßten ihre Korrespondenten herzlichst. Schon am nächsten Morgen begleiteten die französischen Schüler ihre Austauschpartner in den Unterricht, um den deutschen Unterricht besser kennenzulernen. Die Wochenenden gestalteten die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ihren Familien sehr individuell. So war der Zeitpunkt des Besuchs sehr günstig, da die französischen Jugendlichen somit einen Einblick in die vorweihnachtliche, kulturelle Tradition der Weihnachtsmärkte bekamen. Viele Familien besuchten Weihnachtsmärkte in Frankfurt, Koblenz oder Wiesbaden. Gleichzeitig lernten die Franzosen ihre Gastfamilien besser kennen. Nach dem Wochenende ging es für die Franzosen montags weiter nach Bad Camberg-Erbach, um die Firma Bürsten-Weber bei einer Betriebsbesichtigung zu erkunden.

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Dienstags traten die französischen Schülerinnen und Schüler schon früh ihren Weg nach Bonn an. Dort war eine Führung für die Jugendlichen im Haus der Geschichte geplant. Viele Franzosen bekamen eine neue Sicht auf einige Geschehnisse der deutschen Historie. Ein Ausflug nach Mainz stand schließlich am Mittwoch an. Die Austauschschüler besuchten das dortige Gutenbergmuseum und hatten anschließend noch einmal Zeit die Stadt zu besuchen. Den letzten gemeinsamen Tag verbrachten die französischen Austauschschüler abschließend zusammen mit ihren deutschen Austauschpartnern. So stand zunächst ein gemeinsamer Unterrichtsbesuch an, bevor es für die französische Delegation noch einmal für eine Domführung in den Dom zu Limburg ging. Am Abend gab es zum Abschluss einen gemeinsamen Abschlussabend mit allen Jugendlichen und Familien. Dort wurde noch einmal die vergangene Woche Revue passiert. Am nächsten Morgen, den 7. Dezember 2018, stand schließlich die Abreise für die Franzosen an. Vielen fiel der Abschied sehr schwer, sodass es zu einigen Tränen kam, da schon in dieser kurzen Woche einige Freundschaften entstanden waren.

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Nun freuen sich die Jugendlichen schon auf das Wiedersehen und den Besuch der deutschen Austauschpartner nach Frankreich im Mai nächsten Jahres.

(Bericht: Franziska Seitz, Fotos: MM/MR)