Am Freitag, den 22.11.2019, war es endlich wieder soweit: Für mich stand der zweite Jugendpressetag in Berlin an. In diesem Jahr fand dieser im Bundesministerium für Arbeit und Soziales in Berlin statt und eröffnete mir und 52 weiteren Journalisten und Journalistinnen im Alter von 16-20 Jahren die Möglichkeit, Arbeitsminister Hubertus Heil rund um das Thema Arbeits- und Sozialstrukturen in Deutschland zu löchern.

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Voller Vorfreude fanden sich dort 53 Journalisten für Schul-/Lokalzeitungen aus sämtlichen Bundesländern, die freundlich von Organisator Christian Kolb vom Jugendmedienzentrum Deutschland empfangen wurden. Schließlich fanden sich alle Teilnehmer gespannt im Konferenzraum ein und warteten auf den Minister. Dieser ließ auch nicht lange auf sich warten und begrüßte die Versammelten herzlich. Hubertus Heil ist seit ca. 20 Monaten Bundesminister für Arbeit und Soziales. Aufgewachsen ist er in Peine in Niedersachsen, wo er auch sein Abitur absolvierte, bevor er Zivildienst leistete und anschließend Politikwissenschaften in Potsdam studierte. Bevor er Minister wurde, war er schon Abgeordneter im Bundestag und beschäftigte sich besonders mit den Feldern Bildung, Wirtschaft und Wissenschaft. „Eigentlich wollte ich immer Ritter werden“, lachte Herr Heil bei seiner Vorstellung, „aber ich bin wirklich gerne Minister. In der Politik ist es wichtig, die Interessen der Region zu vertreten und die politische Willensbildung anzutreiben und das macht einfach Spaß.“ Durch seine natürliche und sympathische Art entspannte sich die Stimmung extrem schnell und viele konnten es kaum noch abwarten, endlich ihre Fragen zu stellen.

Sogleich begannen wir mit einem hochaktuellen politischen Sozialthema: Altersarmut. Erst diesen Monat hatte Heil die Grundrente vorgestellt. Ich war also sehr interessiert daran, wie er das Rentenproblem weiter beheben wollte. Der Minister erklärte die Grundrente als Basis für einen respektvollen Umgang vor dem Leben von Menschen, die ihr ganzes Leben gearbeitet haben und nun auch „eine würdige Altersversorgung“ verdient hätten. So freute sich Hubertus Heil besonders über die guten Kompromisse, welche innerhalb der großen Koalition gefunden worden seien und nun eine Umsetzung endlich möglich wäre, was „ein riesengroßer Erfolg für ganz Deutschland“ sei. Besonders den Frauen käme die Grundrente zu Gute, da noch immer mehr Frauen in Niedriglohnberufen arbeiten und so im Alter oft finanzielle Notstände erleiden. Besonders hier ergriff der Minister die Initiative, um auf die Gender Pay Gap zu verweisen, welche er als „größte Schweinerei unserer Gesellschaft“ bezeichnete und welche sofort beizulegen sei, um eine soziale Gerechtigkeit zu ermöglichen und um sich dann seine Strategie für einheitlich angemessene Löhne zu erklären: „Es gab mal ein gutes Modell, was dafür gesorgt hat, dass es faire Löhne für alle gab und das heißt Tarifverträge. Es ist die beste Lösung, um nicht mehr ewig nur über die Höhe von Mindestlöhnen zu diskutieren. Wir brauchen wieder Tarifverträge“, so Heil. Besonders dieses Modell wolle er in naher Zukunft in der Pflege umsetzen, um zu zeigen „dass jeder Beruf wichtig ist und eine angemessene Bezahlung verdient“. Laut Heil war es unsinnig, Tarifverträge aufzulösen, da sich diese „jahrelang in der sozialen Marktwirtschaft erfolgreich bewährt hätten“.

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Des Weitern führte der Minister aus, dass man zur Schließung der sozialen Schere mittlere und untere Einkommensklassen weiter entlasten solle und für verstärkte Steuerkontrollen gesorgt werden müsse. Hier lehnte Heil den Vorschlag des bedingungslosen Grundeinkommens entschieden ab. Man könne nichts Einkommen nennen, wofür man nicht arbeite. Das würde den Leistungsgedanken und sozialstaatliche Strukturen zerstören. Außerdem würde ein solches Konzept große Konzerne in ihrem „Kündigungswahn als Abwrackprämie für Menschen“ unterstützen und so die Beschäftigung senken, welche für viele Menschen auch ein wichtiger sozialer Vernetzungspunkt einer Gesellschaft sei.

Im Kontext der Rente und sozialer Ungleichheit kamen wir relativ schnell auf das Thema des Generationenkonflikts. Viele Jugendliche in Deutschland fürchteten, zu kurz zu kommen und fühlen sich überfordert für große Vorgängergenerationen die Renten zu zahlen. Der Minister machte ganz deutlich, dass es falsch sei, Generationen gegeneinander auszuspielen. „Demographie setzt sich aus Lebenserwartung, Geburtenrate und Zuwanderungsrate zusammen. Deutschland muss zusehen, dass mehr Leute in den berufsaktiven Zustand versetzt werden und mehr in Bildung und den Ausbau von Schulen investieren, um der heranwachsenden Generation diese Angst zu nehmen. Wir brauchen in diesem Bereich eine verbesserte Infrastruktur und müssen den Gedanken der nachhaltigen Arbeit verfolgen“, so Heil.

Nachhaltige Arbeit ist allerdings auch immer mit adäquatem Fachwissen verbunden und führte uns zum nächsten Problemfeld Deutschlands, dem Fachkräftemangel und der Arbeitslosigkeit. Hubertus Heil beklagte die fehlenden Fachkräfte, freute sich aber über eine sieben Jahre lang gut verlaufene Entwicklung der Arbeitslosenraten in Deutschland. „Bezüglich des Fachkräftemangels freuen wir uns natürlich auch über ausländische Unterstützung und müssen Integration vorantreiben, dennoch sollten wir erst einmal auch die eigenen Kapazitäten voll ausschöpfen und Leute auf den Arbeitsmarkt bringen.“ Noch heute sind 20-30.000 Menschen in Deutschland ohne Bildungsabschluss und somit ohne berufliche Perspektive. Hier wünscht sich Heil eine „Arbeitsversicherung statt einer Arbeitslosenversicherung“. Diese soll Menschen eine Chance zur Umschulung, Weiterbildung und Neuqualifikation ermöglichen. „Als Sozialstaat müssen wir sozialen Schutz und soziale Teilhabe für alle garantieren und das funktioniert nur, indem wir manchen eine zweite Chance ermöglichen“, so der Minister.

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Bezogen auf viele vorgebrachte Zukunftsängste reagierte Heil verständnisvoll, aber auch sehr bestimmt. „Man muss diese Ängste ernst nehmen und versuchen diese zu mildern. Allerdings müssen wir keine Angst vor der Zukunft haben: Wir haben nichts zu fürchten außer die Furcht selbst.“ Hubertus Heil erklärte die großen Herausforderungen Deutschlands wie Digitalisierung und Klimawandel, in denen immer auch Chancen zu sehen seien und dass diese Deutschland nicht schaden, solange wir diese Themen ernsthaft behandeln und „Innovation und Entwicklung vorantreiben.“ Ärgerlich verwies der Minister allerdings auf mediengemachte Panik. „Dies hilft schließlich nur Menschen, die uns in den Abgrund quatschen wollen und denen dürfen wir nicht nachgeben, denn Deutschland ist ein tolles Land und soll es auch bleiben.“ Der Bürger müsse sich selbst informieren und die Politik müsse Vorgänge deutlich transparenter gestalten, um die gesteigerte Polarisierung durch Medien wieder einzuschränken.

Nach zwei Stunden hochinteressanter und angeregter Fragerunde besichtigten wir noch das Pilotprojekt des Ministeriums: Die Denkfabrik. Im Rahmen dieses Projektes arbeiten Menschen aus verschiedensten Fachgebieten im Ministerium interdisziplinär zusammen an neuen Ideen und Gesetzesvorschlägen und beschäftigen sich somit mit strategischer Vorausschau, Politikgestaltung und Dialog und Vernetzung. Die Denkfabrik soll als Experimentierraum für agiles Arbeiten des Ministeriums, als Schnittstelle zwischen den inneren und äußeren Kontakten des Ministeriums, zur partizipativen Politikgestaltung und Internationalisierung dienen. Ziel hierbei ist die bestmöglichste Zukunftsorientierung zu gewährleisten. Durch die modernen und innovativen Ansätze konnte die Denkfabrik uns alle begeistern und zur Zukunftsspekulation in einer Diskussionsrunde anregen, bevor wir gespannt einem Vortrag über die europäische Ebene der Arbeits-/Sozialpolitik zuhören durften. Hauptthemen hier waren die Sicherung der Arbeitnehmerfreizügigkeit in Zeiten des Brexit, Erneuerungen des europäischen Sozialfonds und die Ratspräsidentschaftswahl 2020.

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Am Ende des Tages waren alle brennenden Fragen beantwortet und viele neue Erkenntnisse sowie ein positiver Eindruck von Hubertus Heil gewonnen, womit jeder glücklich die Heimreise in die verschiedensten Ecken Deutschlands antrat.

(Bericht: Ilona Kalte, Fotos: Lena Giovanazzi)

Am Dienstag, den 16.11.2019, fuhren wir, die Klasse 7e, mit unserem Klassenlehrer Herrn Laukner und unseren Eltern nach Frankfurt in die Commerzbank-Arena zum EM-Qualifikationsspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Nordirland. Dies hatten wir schon seit Anfang des Schuljahres geplant und freuten uns schon sehr lange darauf.

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Dann war es soweit! Wir trafen uns um 17:15 Uhr am Busbahnhof neben der Marienschule. Dort stiegen wir in den Bus ein, den wir gebucht hatten. Als alle saßen, ging es los. Nach ca. eineinhalb Stunden rollten wir auf den Parkplatz des Stadions. Von dort aus ging es zu den Sicherheitsschleusen. Dort mussten wir unsere Taschen zeigen und wurden abgetastet. Kurz danach standen wir endlich vor dem Stadion. Manche von uns kauften sich Pommes oder eine Currywurst. Einige bekamen sogar große Fahnen geschenkt.
Nachdem wir den richtigen Eingang gefunden hatten, gingen wir alle bis ans Spielfeld hinunter und machten ein Gruppenfoto. Danach mussten wir noch etwas warten, bis das Spiel begann. Einige kauften sich noch etwas zum Trinken und zum Essen. Langsam füllte sich das Stadion. Zwei Blöcke neben uns hatten die Iren auch „Platz genommen“ (eigentlich standen sie die ganze Zeit über). Schließlich marschierte das Orchester der Bundeswehr ein und stellte sich auf. Danach kamen die Fußballspieler aus dem Spielertunnel hinaus und stellten sich ebenfalls auf. Als dann alle standen, fing das Orchester an, die jeweiligen Hymnen zu spielen. Die Iren sowie alle Deutschen sangen kräftig mit.

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Und endlich pfiff der Schiedsrichter um 20:45 Uhr das Spiel an! Die Iren begannen sofort laut zu singen, die anderen Fans waren eher still. Doch dann fiel das erste Tor in der vierten Minute für Irland. Die gegnerischen Fans jubelten und schmissen ihre Bierbecher hoch. Dann fingen auch wir langsam an, unser Team zu motivieren - es funktionierte. Kurz danach schoss Serge Gnabry das erste Tor für Deutschland. Wir jubelten alle total laut. Ab diesem Zeitpunkt lief das Spiel richtig gut: Serge Gnabry schoss noch ein Tor und es ging mit 2:1 für Deutschland in die Halbzeit. Wir nutzten die Chance, um Selfies mit dem Maskottchen zu machen. Vier Jungs aus unserer Klasse freundeten sich auch mit einem der Security-Leute an und durften den Spielball in der Hand halten.
Nach fünfzehn Minuten Pause ging es weiter. Es lief hervorragend für unser Team: Serge Gnabry schoss nochmal zwei Tore mehr. Leon Goretzka und Julian Brandt schossen jeweils auch nochmal ein Tor. Die Iren hatten keine Chance. Bei jedem Tor schwenkten wir alle unsere Fahnen und Schals. Zwischendurch zog sich eine „Laola-Welle“ nach der anderen durchs Stadion. Als der Schiri das Spiel abpfiff, stand es schließlich 6:1 für Deutschland. Die Iren sangen das ganze Spiel über, sogar noch nach dem Spiel, als wir alle aus dem Stadion gingen.

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Wir liefen zu den Bussen und stiegen ein. Es war bereits 22:45 Uhr. Einige schliefen schon im Bus, als wir um 24:00 Uhr in Limburg ankamen. Trotzdem mussten wir am nächsten Morgen zur ersten Stunde in die Schule. Wir würden sowas gerne wieder machen.

(Bericht: Christian Kremers)

Im Rahmen der Kursangebote im Anerkennungsjahr haben sich die Heilerziehungspfleger*innen mit dem Thema „Musizieren mit beeinträchtigten Menschen“ auseinandergesetzt. In Kooperation mit Andrea Heibel von der Kreismusikschule Limburg lernten sie verschiedene Möglichkeiten kennen, Rhythmus und Klänge in die heilerziehungspflegerische Arbeit zu integrieren.

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Andrea Heibel stellte zunächst die Arbeit der Musikschule vor: Über 2000 Schülerinnen und Schüler lernen in dieser Schule den Umgang mit einem Instrument oder üben sich in Gesang. Ein Schwerpunkt der musikalischen Arbeit von Frau Heibel liegt in der musikalischen Früherziehung und in dem Musizieren mit Menschen mit Beeinträchtigung. In Einzel- oder Gruppenangeboten können sich Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen dem Instrumental- und Rhythmikunterricht widmen. "Ich will nicht wissen, was du nicht kannst, sondern mit dir entdecken, was in dir steckt", heißt das Motto dieser Arbeit. In dem Ensemble „„Trotzdem“-Behindert sein ...und Musik machen“ musizieren Menschen mit speziellen Bedürfnissen miteinander und werden durch die Musikpädagogen der Musikschule entsprechend gefördert und begleitet.

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Wie dies erfolgreich gelingen kann, erlebten die Studierenden in praktischen Übungen. Mit verschiedenen Instrumenten gestalteten sie gemeinsam Lieder und Rhythmuselemente und bekamen Anregungen wie sie dies in ihre tägliche Arbeit integrieren könnten.

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Wer sich von der integrativen Arbeit der Musikschule überzeugen möchte, kann dies beim Jahreskonzert am 28.03.20 in der Stadthalle Limburg tun. Nähere Infos zur Kreismusikschule sind unter www.kms-limburg.de zu finden.

(Bericht und Fotos: KLP)

Sie gehört schon fast zur Limburger Vorweihnachtszeit dazu - die Martinsaktion der Marienschule. Kuchen, Gebäck, Selbstgemachtes, heiße Getränke und dazu fröhlichen Gesang findet man in diesem Jahr an einem Stand der Schülerinnen und Schüler vor dem alten Rathaus. Mehr als eine halbe Million Euro wurde durch die Aktion in den vergangenen Schuljahren eingenommen. Letztes Jahr ging der Spendenerlös unter anderem an ein Hilfsprojekt der Armen Dienstmägde Jesu Christi in Mitunguu, Kenia. Eine Spende, die sehr effektiv ist und auch dieses Jahr wieder dringend benötigt wird.

Auf die Plätzchen, fertig, los! Engagiert bereiten sich die Schülerinnen und Schüler auf die 48. Martinsaktion vor, die Ende November startet. In diesem Jahr verfügt die Marienschule erstmals über einen größeren Stand, der vor dem alten Rathaus aufgebaut wird. Vom 28.11. bis 21.12.2019 sind hier mehr als 1.000 Marienschülerinnen und Marienschüler anzutreffen. Mit liebevoll gebackenen Zimtsternen, selbst gebastelten Karten und Dekoartikeln sowie tollen Kuchen und heißem Kaffee werden die Passanten auf die Weihnachtszeit eingestimmt.
Die Hälfte des Erlöses kommt auch in diesem Jahr einem Projekt in Kenias Distrikt Meru zugute. Dieser hat eine der höchsten Aidsraten in Kenia und die Zahl der Waisen steigt immer weiter, weshalb die Armen Dienstmägde Jesu Christi vor zehn Jahren das Waisenhaus „St. Joseph’s Caring Place“ in Mitunguu gründeten. Um die Versorgung des Waisenhauses zu verbessern, soll mithilfe der Spende die Landwirtschaft ausgebaut und Ernten mittels eines neuen Bewässerungssystems gesichert werden.
Mit der anderen Hälfte des Erlöses sollen die Organisationen „Health for Uganda/Africa e.V.“ und „Bilbassi e.V.“ unterstützt werden. Erstere arbeitet an einer nachhaltigen Verbesserung der Ernährung der Dorfbewohner in Nanzirugade und der Patienten des Krankenhauses in Ishaka. „Bilbassi e.V.“ ermöglicht senegalesischen Kindern lebensnotwendige Herzoperationen in Deutschland. Zudem baute der Verein 2008 ein Kinderkrankenhaus im Senegal, dessen Angebotsqualität nachhaltig gesichert werden soll. Mit der Martinsspende möchte die Marienschule einen Beitrag leisten, um diese wichtigen Ziele zu erreichen.

(Text: Ilona Kalte)

Rund 300 Viertklässlerinnen und Viertklässler sowie deren Eltern haben am Tag der offenen Tür die Limburger Marienschule besucht. Ein Vormittag, an dem über den Alltag in der Graupfortstraße informativ berichtet wurde, aber die Kinder auch auf spielerische Art und Weise die Schule kennenlernen durften. Die Besucher waren nicht nur von der Angebotsvielfalt begeistert, sondern auch von der Offenheit der Schülerinnen und Schüler, welche stark für das Motto „Miteinander lernen, füreinander da sein“ einstanden.

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Mit dem Lied „Aufsteh'n, aufeinander zugeh'n“ begrüßten die Klassen 5c und 5d die zahlreichen Besucher in der Kapelle und brachten zum Ausdruck, dass die zukünftigen Marienschülerinnen und Marienschüler mit offenen Armen empfangen werden. In der vollbesetzten Aula stellte Schulleiterin Dr. Henrike Zilling anschließend das Schulkonzept vor. Große Besonderheit in der Sekundarstufe I ist das „getrennte Miteinander“: Mädchen und Jungen werden in getrennten Lerngruppen unterrichtet, um die Schülerinnen und Schüler bestmöglich fördern und fordern zu können.

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Zahlreiche Mitmachangebote und Projekte luden zum Selbsterkunden ein – zudem standen Schülerlotsen bereit, die auf Wunsch durch die Gebäude führten. Von Mathe-Mitmach-Spielen über Vakuum-Experimente und einem Kriminalfall in englischer Sprache bis hin zu den Freizeitaktivitäten der alten Römer gab es viel zu entdecken. Neben dem Unterricht mit offener Tür in den zweiten Fremdsprachen Latein, Französisch und Spanisch, stießen vor allem das Arbeiten mit Robotern und die Aufführungen der Bläserklassen auf große Begeisterung bei Jung und Alt. In der Mensa erhielten die Eltern im Rahmen eines Informationsforums individuelle Auskünfte, beispielsweise zu den Themen Hochbegabung, Inklusion, Schulseelsorge sowie Nachmittagsbetreuung.

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„Für die vielen hundert Aktiven war es eine tolle Bestätigung, zu erleben, wie begeistert die Besucher von den Programmpunkten waren“, sagte Schulleiterin Dr. Henrike Zilling. Das Lachen und Staunen, das während der Veranstaltung überall zu beobachten war, sei der Lohn für das große Engagement, mit dem Schülerschaft und Kollegium den Tag der offenen Tür gestaltet hätten.

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Weitere Bilder vom Tag der offenen Tür 2019 finden Sie in der Fotogalerie.

(Bericht: GB, Fotos: MM/NH)