Die Stiftung Lesen in Mainz hat unserer Schülerbücherei ein Buchpaket mit interessanten Jugendbüchern zukommen lassen, um uns für die Aktionen der Lesescouts im vergangenen Jahr ein Dankeschön auszusprechen. Ab sofort könnt Ihr diese Bücher bei uns ausleihen!

Geschenk Stiftung Lesen 2019
Wir bedanken uns herzlich bei der Stiftung Lesen dafür!

(Text und Foto: Britta Rosbach)

Nach einigen gemeinsamen Projekten unterzeichnete die Hochschule Fresenius am 20. Dezember 2018 einen Kooperationsvertrag mit der Marienschule Limburg, um bereits bestehende Zusammenarbeiten auszubauen. Somit kann sich die „MINT-freundliche“-Schule ab sofort über vermehrte Zusammenarbeiten mit einer der größten deutschen Privathochschulen freuen. Hierdurch bieten sich viele neue Möglichkeiten für die naturwissenschaftlichen Fächer.

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Seit bereits über einem Jahr besteht eine Zusammenarbeit zwischen der Hochschule und dem Gymnasium. Verschiedene Schülergruppen waren schon am Standort der Hochschule Fresenius in Idstein zu Gast, um im dortigen Schülerlabor ihre Unterrichtserkenntnisse zu vertiefen. Zudem waren Professoren sowie Dozenten zu Besuch in der Marienschule, um mit den Schülerinnen und Schülern ins Gespräch zu kommen.
So berichtete der Dekan des Fachbereichs Chemie & Biologie, Prof. Dr. Thorsten Daubenfeld, dass es immer wieder eine Bereicherung sei, mit der Marienschule zusammen zu arbeiten. Er sei vor allem von der Förderung von jungen Mädchen in den verschiedenen Naturwissenschaften begeistert. Weiterhin betonte der Dekan, dass die Marienschule und die Hochschule Fresenius beide auf eine lange Tradition zurückschauen könnten. Während die Marienschule die diesjährige Heiligsprechung ihrer Schulgründerin, Maria Katharina Kasper, feierte, stand an der Hochschule Fresenius in diesem Jahr der Gründer Carl Remigius Fresenius anlässlich seines 200-jährigen Geburtstages im Vordergrund. Diese gemeinsame Basis helfe, das Zusammenwachsen zu unterstützen. Man müsse die Begeisterung der Schülerinnen und Schüler für Naturwissenschaften, welche vorrangig durch die Lehrer vermittelt werde, weitergehend an Hochschulen ausbauen. Dabei seien der gegenseitige Austausch sowie die Vernetzung ein zentraler Aspekt.
Auch die Fachbereichsleiterin für Naturwissenschaften an der Marienschule, Simone Jung, zeigte sich begeistert von der Kooperation. So werden Schülerinnen und Schüler im MINT-Bereich weiter gefördert und gefordert. Die Zusammenarbeit mit Fresenius biete neue Möglichkeiten für die Schüler, die „Gold wert“ seien. Es werde möglich den Unterricht zu öffnen, Labore zu erkunden und Experten zu besuchen oder einzuladen. So ist sie der Meinung: „Wenn etwas gut ist, dann wollen wir daran festhalten und regelmäßig durchführen“.

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Die Unterzeichnung des Vertrags erfolgte durch die Schulleiterin der Marienschule Limburg, Dr. Henrike Zilling, sowie durch den Dekan des Fachbereichs Chemie & Biologie der Hochschule Fresenius in Idstein, Prof. Dr. Thorsten Daubenfeld.

(Bericht: Franziska Seitz, Fotos: MM)

Die Klassen HEP U, HEP O und SU haben diese und letzte Woche das Thema Körperpflege und Zahnpflege im Unterricht durchgenommen.

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Um sich in den Betroffen hineinversetzen zu können, wurden Körper-und Zahnpflege von den Auszubildenden gegenseitig durchgeführt.

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Zum Abschluss wurde dann noch eine entspannende Handmassage durchgeführt.

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(Text und Fotos: Stina Bender)

Mit einem Schulpreis ist die Limburger Marienschule beim Landeswettbewerb „Chemie - mach mit!“ in der Frankfurter Goethe-Universität ausgezeichnet worden. Kultusminister Prof. Dr. Alexander Lorz lobte das Gymnasium „für das besondere Engagement bei der Förderung naturwissenschaftlich interessierter Schülerinnen und Schüler“. Insgesamt fünf Teams der Marienschule hatten bei dem Wettbewerb Podestplätze belegt – und damit an Erfolge aus den vergangenen Jahren angeknüpft.

Schulpreis Chemie 2018
Sieben der erfolgreichen Schülerinnen waren zusammen mit Chemie-Lehrerin Martina Fredl nach Frankfurt gereist, wo sie die Urkunden des Kultusministers, ein Preisgeld für die Schule und Büchergutscheine sowie Laborgeräte überreicht bekamen. Anschließend war die Gruppe zu einem Experimentalvortrag von Hochschuldozenten eingeladen, der ihre Chemiekenntnisse erweitern sollte. „Die spannenden und beeindruckenden Experimente, die hier gezeigt wurden, können wir im schulischen Kontext nicht vorführen, so dass der Vortrag eine gute Gelegenheit für die Schülerinnen bot, im Unterricht erworbenes Wissen auf durchaus unterhaltsame Art zu vertiefen“, berichtet Martina Fredl. Die Chemie-Lehrerin war sichtlich begeistert vom erfolgreichen Abschneiden der Limburger Schülerinnen und den Kenntnissen, die diese beim Wettbewerb gezeigt hatten.

Hier galt es, unter dem Motto „Fleißige Pilze“ Hefe zu untersuchen und beispielsweise ideale Wachstumsbedingungen für einen gelingenden Kuchen herauszufinden. 11 Schülerinnen der 8. und 9. Jahrgangsstufe aus Klassen von Martina Fredl und Martina Pascoe hatten sich letztlich erfolgreich der theoretischen und praktischen Herausforderung gestellt – und wurden jetzt in Frankfurt geehrt: Zweite Plätze belegten Alexandra Leinweber und Mariam Neubüser sowie Franziska Müller, Jenna Schmidt und Toni Schwan. Dritte Plätze erreichten Veronika Bindewald und Nellie Mogel, Myriam Koort und Nadine Pfeifer sowie Noemi Debo und Emma Langschied.

Martina Pascoe lobte die Aufgabenstellung, aber auch das Engagement der Schülerinnen, die etliche der Experimente zuhause mit Alltagsgegenständen durchgeführt hätten: „Ich fand das Thema deswegen so spannend, weil es auch einen Einblick in die Molekular-Küche gab und einen fächer-übergreifenden Aspekt zur Biologie hatte.“ So würden Naturwissenschaften und insbesondere die Chemie anschaulich und zum Greifen nah. Dass Chemie cool ist, das findet Teilnehmerin Jenna Schmidt, die bereits im vergangenen Jahr erfolgreich dabei war. Sie würde sehr gerne auch noch ein drittes Mal teilnehmen, wenn es wieder heißt: „Chemie - mach mit!“

(Bericht: Emily Elßner)

Nach diesem Klangerlebnis kann Weihnachten kommen: Die Limburger Marienschule hatte am vergangenen Freitag in den Dom eingeladen, um das traditionelle Adventskonzert erklingen zu lassen. Über 300 Mitwirkende in unterschiedlichen Ensembles gaben einen Einblick in die musikalische Aufbauarbeit der Marienschule und beschallten den Dom für mehr als zwei Stunden abwechslungsreich und auf hohem Niveau.

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Nach der Begrüßung durch Schulleiterin Dr. Henrike Zilling eröffnete ein Blechbläserensemble das Konzert und bescherte den Zuhörern im abgedunkelten Dom von der Empore herab ein beeindruckendes Klangerlebnis. Diesem stimmungsvollen Einstieg schloss sich der Auftritt der Choralschola und des „Spielkreises für alte Musik“ an, die mit einem Hymnus aus der Feder der heiligen Hildegard von Bingen in die musikalische Welt des Mittelalters eintauchten.

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Unter der Leitung von Carola Opitz und Veronika Weuthen präsentierte sich der Chor der Klassen 5 singfreudig und textsicher. Den jüngsten Marienschülerinnen und -schülern war die Begeisterung über ihrer erste Konzertteilnahme deutlich anzusehen. Der Mittelstufenchor, ebenfalls unter der Leitung von Carola Opitz, brachte anschließend Klassiker der adventlichen Chormusik zu Gehör – darunter „Maria durch ein‘ Dornwald ging“ oder das „Angel’s Carol“ von John Rutter. Engelsgleich sangen die Solisten Elias Neis, Franziska Will, Rosalie Neis und Pia Roerig ihre Partien und versetzten die Zuhörer mit ihren glasklaren Stimmen in Staunen.

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Anlässlich der Heiligsprechung der Schulgründerin, Maria Katharina Kasper, schrieb Konzertleiter Christoph Pabst ein „Andante religioso“, das an diesem Abend zur Aufführung gebracht wurde. Christoph Pabst war es auch, der als Dirigent unterschiedlicher Ensembles wie der Concert-Band, des Streichorchesters „Capriccio“ oder des Symphonischen Blasorchesters die jungen Instrumenta¬listen zu virtuosen Darbietungen und einem vielfarbigen Orchesterklang brachte. Bei den von Konzentration und Spielfreude geprägten Darbietungen dürfte so mancher Zuhörer Gänsehaut bekommen haben.

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Zum Abschluss dieses gelungenen Adventskonzertes erlebten die Zuhörer den großen Katharina-Kasper-Chor, eine Gruppe guter Sängerinnen und Sänger aus der aktuellen Schulgemeinde, aber auch aus früheren Jahrgängen sowie aus dem Kollegium der Schule. Begleitet von einem Instrumentalensemble erklangen das „Magnificat“ von Pachelbel, drei Bruckner-Motetten und Rheinbergers „Abendlied“.
Mit dem gemeinsamen Schlusslied „Macht hoch die Tür“ fand das Konzert einen feierlichen Ausklang, der in einen tosenden Applaus für alle Aktiven an diesem Abend mündete.

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(Bericht: Emily Elßner, Fotos: MM)