Der 14-jährige Jan Eric Lang von der Limburger Marienschule gehört zu den besten jungen Mathematikern Deutschlands. Bei der 57. Mathe-Olympiade hat er bundesweit den zweiten Platz in seinem Jahrgang belegt. Erfolgreich setzte er sich in Würzburg gegen Mathe-Genies aus allen Regionen Deutschlands durch.


Als Jan Lang von seinem Mathematiklehrer zur ersten Runde des Wettbewerbs, der Schulrunde, vorgeschlagen wurde, ahnte der 14-Jährige noch nicht, dass er letztlich bundesweit den zweiten Platz in Mathematik belegen würde. Seine erreichte hohe Punktzahl bei den zu machenden Hausaufgaben für die Qualifikation zur Regionalrunde verhalf dem Marienschüler dazu, aus der für ihn „etwas langweiligen und zu stark strukturierten Schulmathematik“ zu entkommen. Denn in der Regionalrunde bewies Jan Lang während der vierstündig zu bearbeitenden Mathe-Aufgaben sein ausgezeichnetes Verständnis für die Mathematik. Weiter ging es mit einer zweitägigen Landesrunde in Darmstadt. Nach insgesamt acht Stunden Bearbeitungszeit von Knobelaufgaben qualifizierte er sich für die viertägige Bundesrunde in Würzburg. Bevor Jan Lang jedoch dort antreten konnte, musste er ein zweitägiges Vorbereitungsseminar besuchen, bei dem er bereits Mathematik auf Universitätsniveau erlernte: „In der Schule kam ich mit Mathematik immer super zurecht. Von der Universitätsmathematik war ich jedoch erst mal eingeschüchtert.“, meint der Achtklässler. Trotz des Respekts – Jan setzte sich nach 240 komplexen Minuten schließlich durch und begeisterte Familie und Freunde sowie die Mathematikfachschaft der Marienschule mit der Auszeichnung zum zweitbesten Achtklässler Deutschlands: „Alles in allem fand ich die Mathe-Olympiade sehr spannend, da ich mich an schweren, aber dennoch nicht realitätsfernen Aufgaben, versuchen konnte und das abseits der schulischen Mathematik.“ Der traditionsreiche Schülerwettbewerb ermöglichte Jan Lang nicht nur sein logisches Denken, seine Kombinationsfähigkeit und den kreativen Umgang mit mathematischen Methoden zu erweitern, sondern zeigte ihm auch die Vielfalt der Mathematik. Dies macht Jan Lang letztendlich schon zu einem jungen Mathe-Genie, dem auch Schulleiterin Dr. Henrike Zilling herzlich gratulierte: „Bei unserem Förderprogramm Mathe-Drehtür war den Lehrkräften noch deutlicher geworden, welches mathematische Talent Jan hat. Insofern bin ich sehr froh, dass Kollege Patrick Jentzsch Jan zur Teilnahme am Wettbewerb ermutigen konnte – und absolut beeindruckt, wie erfolgreich er diesen auf allen Ebenen absolviert hat“.

(Bericht: Laura Schlüter, Foto: MM)

Der Rhein-Mainverkehrsverbund hat nach vorangegangener europaweiter Ausschreibung die Firma Medenbach aus Weilburg Hirschhausen für die nächsten Jahre mit dem Betrieb einiger aus dem Westerwald nach Limburg führenden Buslinien beauftragt.

Hier die betreffenden Linien mit einigen der auf dem Weg nach Limburg bedienten Orte:
LM-11 Hundsangen über Elz nach Limburg
LM-12 Mengerskirchen über Fussingen, Steinbach, Obertiefenbach und Ahlbach nach Limburg
LM-13 Fussingen über Dorchheim, Hadamar, Elz nach Limburg
281 Salz über Frickhofen, Hadamar, Elz, Staffel nach Limburg

Zu beachten ist, dass die Linie LM-11 im Westerwaldkreis nur noch bis Hundsangen fährt. Weitere Orte der Verbandsgemeinde Wallmerod werden nicht mehr bedient. Auch aus Westernohe, Oberrod, Elsoff, Mittelhofen und Hüblingen ist Limburg mit dem RMV nicht mehr zu erreichen. Ansonsten werden die Verbindungen tagsüber weitestgehend unverändert fortgeführt. Abends gibt es zusätzliche Fahrten von Limburg in den Landkreis sowie Verbindungen an Sonn- und Feiertagen auf der Linie LM-12. Informationen zu den Fahrplänen mit allen Abfahrtszeiten sind unter www.rmv.de erhältlich. Auch wir haben unter www.vldw.de die neuen Fahrpläne bereits veröffentlicht. Wir empfehlen Ihren Schülern- und Schülerinnen, sich über mögliche Verschiebungen bei Abfahrtszeiten zu informieren.

Die neuen Fahrpläne sind mit dem 9.12.2018 gültig. Erster Schultag nach dem Fahrplanwechsel ist der 10.12.2018.

(Markus Rinnert, Verkehrsgesellschaft Lahn-Dill-Weil mbH)




Unabhängig von der „Chef-für-1-Tag“- Aktion wurde der POWI-LK der Q1 vom Randstad CEO Richard Jager in die Hauptfiliale des Personaldienstleistungsunternehmens nach Eschborn eingeladen. Dieser Einladung sind wir am 2. November gefolgt und haben den Tag mit einem vollen, jedoch sehr interessanten Programm verbracht.


Neben Richard Jager (Randstad CEO) und Helene Schmidt (External Communication Expert) haben wir zahlreiche andere Mitarbeiter von Randstad kennengelernt, die uns einen umfassenden Einblick in ihre Arbeitsbereiche gegeben haben, darunter auch Personalchef Andreas Bolder und den Leiter der Marketingabteilung, Robert Viefers. Außerdem wurde der Tag von zwei Auszubildenden sowie einem dualen Studenten begleitet. An diesem Tag haben wir viel über Randstad und dessen Philosophie und Arbeitsweise, aber auch allgemeine Fakten über die Arbeitswelt erfahren.


Bei dem gemeinsamen Mittagessen mit Richard Jager hatten wir ein weiteres Mal die Chance, ihm alle möglichen Fragen zu verschiedensten Themenbereichen zu stellen, die er uns gerne beantwortete. Auch kamen wir hier mit den Azubis ins Gespräch, die uns unsere Fragen rund um das Thema „beruflicher Werdegang“ beantwortet haben.


Abgeschlossen wurde der Tag mit einem Workshop zum Thema „Bewerbungsmarkt der Zukunft“ von Thorsten Bacher. Dieser war sehr interessant und lehrreich und hat bei vielen Schülerinnen und Schülern neue Blickwinkel aufs Thema Bewerbungen gezeigt.

(Bericht: Laura Eckholz, Fotos: Lilly Schlosser)

Lob von höchster Stelle: Bundesbildungsministerin Anja Karliczek hat das gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer (IHK) organisierte Unterrichtsprojekt „Basics in Business“ (BiB) als mustergültig gelobt. Beim IHK-Jahresempfang in der Limburger Stadthalle eröffnete die Bildungsministerin ihre Rede mit einer Kurzvorstellung des BiB-Projektes, das sie als Modell für viele allgemeinbildende Schulen bezeichnete. Vor rund 300 Spitzenvertretern aus Wirtschaft, Gesellschaft und Politik skizzierte Karliczek zunächst die Schwerpunkte von Basics in Business.

Karliczek FD 2018
BiB läuft mittlerweile im achten Jahr an der Marienschule. Es handelt sich um ein zusätzliches Unterrichtsangebot in der gymnasialen Oberstufe, bei dem sich die Schülerinnen und Schüler intensiv mit Wirtschaftsthemen beschäftigen und ins Gespräch mit Unternehmen aus der Region kommen. Der Kurs verbindet Theorie und Praxis, indem die Lehrer volkswirtschaftliche Grundlagen vermitteln und die Unternehmensvertreter die Inhalte mit der Berufspraxis verzahnen sowie betriebswirtschaftliche Abläufe in den Blick nehmen. Mit großer Unterstützung der Limburger IHK ermöglichen es heimische Unternehmen den Kursteilnehmern auf diese Weise, Einblicke in den Unternehmensalltag zu erhalten. „Wenn statt des Lehrers ein erfahrener Meister vor der Klasse steht und der Unterricht nicht mit Büchern im Klassenraum, sondern in der Werkshalle einer Firma stattfindet, dann ist das eine Verzahnung von Schule und Wirtschaft, die beispielgebend ist“, lobte die Bundesministerin das BiB-Projekt in ihrer Rede. Sie wünsche sich, dass das außergewöhnliche Kooperationsprojekt von IHK, Unternehmen und Marienschule auch von anderen aufgegriffen werde. Im anschließenden persönlichen Gespräch mit dem stellvertretenden Schulleiter Dirk Fredl sagte die Bildungsministerin, dass es ihr ein Anliegen sei, auch in den allgemeinbildenden Schulen die Augen für die Vielfalt von Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten noch weiter zu öffnen. In den Unternehmen der Region finde eine hervorragende duale Ausbildung statt, die es verdient habe, noch besser wahrgenommen zu werden. Das BiB-Projekt biete hier eine hervorragende Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen, Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten vor Ort kennenzulernen und so eine gute Grundlage für eine spätere Berufsentscheidung zu legen. „Wir sind froh, dass so viele Unternehmen mit Begeisterung dabei sind und uns unterstützen“, lobte der stellvertretende Schulleiter in dem Gespräch mit der Politikerin das Engagement der heimischen Wirtschaft. Fredl konnte der Bundesbildungsministerin erfreut berichten, dass einige Unternehmen wie Harmonic Drive oder die Albert-Weil-AG bereits von Beginn an dabei sind. Auch Michael Scholz, der Leiter des Staatlichen Schulamtes, zeigte sich vom BiB-Projekt begeistert und dankte Jutta Golinski, der Aus- und Weiterbildungsbeauftragten der IHK, für deren Unterstützung bei der Umsetzung. Höchst erfreut über das Lob aus der Bundesregierung zeigte sich Schulleitern Dr. Henrike Zilling: „Ich bin glücklich, dass es der Fachschaft Politik und Wirtschaft gelungen ist, ein Modell zu entwickeln, das nicht nur die Schülerinnen und Schüler persönlich enorm weiterbringt, sondern das auch als beispielgebend von der Bildungspolitik bezeichnet wird“.

(Fd)