Am Montag, den 21. Januar 2019, machten sich 28 Schülerinnen und Schüler der Q1 zusammen mit den Lehrkräften Daniel Laukner, Gabriele Druck-Wagner und David Berwanger auf den Weg zur Skifreizeit nach Oberstdorf. In dieser Woche lernten einige Jugendliche das Skifahren, während andere ihre Fahrweisen verbesserten. Aber auch neben der Piste hatten Schüler sowie Lehrer zusammen viel Spaß.

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Los ging es am Montagmorgen gegen acht Uhr in Limburg. Schon die Busfahrt nach Oberstdorf war mit viel Spaß verbunden, denn die Schülerinnen und Schüler freuten sich auf die Woche in Oberstdorf. Dort angekommen wurden zunächst die Zimmer im Hostel Oberstdorf bezogen. Schnell waren alle begeistert, denn die Zimmer sowie das Essen waren einwandfrei. So ging es nach dem Abendessen direkt los mit der ersten theoretischen Einheit. Denn bevor es am nächsten Tag losgehen sollte, wurden die Schülerinnen und Schüler zunächst eingewiesen in Regeln, Gefahren und Ausrüstung.

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Am nächsten Tag ging es schließlich los zum Söllereck. Während die erfahrenen Skifahrer direkt auf den Pisten fuhren, wurde den Anfängern zunächst das Skifahren beigebracht. Zum Mittagessen wurde sich schließlich wieder getroffen und man konnte sich austauschen über die verschiedenen Erlebnisse. Gegen Nachmittag war es schließlich soweit und auch die Anfänger fuhren zusammen mit den Fortgeschrittenen auf der Piste. An diesem Dienstagabend war nach der täglichen Theorieeinheit zudem ein kleines Abendprogramm vorbereitet, sodass die Schülerinnen und Schüler in einem Wettbewerb in Kleingruppen versuchten, möglichst viele deutsche Lieder über Tiere zu singen. Diese Gesangseinlagen waren mit viel Spaß und Lachen verbunden.

Skikurs 2019 4
So ging es auch am zweiten Tag auf dem Ifen weiter. In verschiedenen Gruppen fuhren die Schülerinnen und Schüler zusammen mit den Lehrern die Skipisten herunter und lernten stets Neues dazu. Wie schon am ersten Tag hatte die Gruppe hervorragendes Kaiserwetter. Man konnte die weite Sicht, den Sonnenschein sowie eine sehr gut präparierte Piste genießen.

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Am Donnerstag ging es erneut Richtung Österreich, denn es wurde das Skigebiet Fellhorn/Kanzelwand besucht. Erneut hatten die Schülerinnen und Schüler viel Spaß und man konnte vor allem bei den Skianfängern sehen, welche großen Fortschritte diese gemacht hatten. Denn trotz des einen oder anderen Sturzes, wurden die Hinweise der Lehrer immer besser umgesetzt und die Pisten wurden stets besser gefahren. Highlight am Ende dieses Tages war die gemeinsame Talabfahrt, die alle Schüler und Lehrer zusammen hinabfuhren.

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An diesem letzten Abend sollte es erneut ein Abendprogramm geben. Schon im Voraus hatten die Lehrer eine Hüttenolympiade organisiert, sodass sich am Abend die verschiedenen Zimmer im Wettbewerb gegenüber standen. In vier verschiedenen Disziplinen mussten dabei die Schülerinnen und Schüler ihr Können unter Beweis stellen. So wurde zunächst ein Quiz gespielt, anschließend gab es einen kleinen Fitnesstest, bevor als dritte Disziplin verschiedene Aufgaben gelöst werden mussten. Diese waren mit Koordination, Schnelligkeit sowie Taktik verbunden. Als letzte Aufgabe mussten die jeweiligen Zimmer ein zuvor umgedichtetes Lied über ein Zimmer singen, welches ihnen schon am Anfang der Woche zugelost worden war. Wie auch schon die vorherigen Aufgaben, wurde bei diesen Auftritten viel gelacht. Im Anschluss an die Hüttenolympiade gab es abschließend die Skitaufe für alle Schülerinnen und Schüler. Dabei bekam jeder Schüler einen individuellen Skinamen, welchen die Lehrer zuvor sorgfältig formuliert hatten. Dazu gab es für jeden Schüler einen kleinen Snack sowie ein Getränk, welches mal mehr und mal weniger genossen wurde. Den letzten Abend ließen die Schüler und Lehrer schließlich gemeinsam ausklingen.

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Am Freitag war der letzte Skitag. Schon beim Frühstück war dies den meisten klar. Trotzdem gab es noch eine Überraschung für Lehrerin Gabriele Druck-Wagner. Diese ist seit 1977 an der Marienschule und hatte die Skifreizeit ins Leben gerufen. Anlässlich ihrer baldigen Verabschiedung wurde ihr eine Torte überreicht, wobei auch Sportkollegen aus Limburg zugeschaltet wurden.

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Nach dieser gelungenen Überraschung ging es schließlich zum letzten Mal auf die Piste ans Nebelhorn. Doch der Name dieses Berges war an diesem Tag Programm. Nachdem an den vorherigen Tagen hervorragendes Wetter war, gab es an diesem Tag viel Nebel und gleichzeitig viel Schnee auf den Pisten. Doch auch das Wetter konnte die Begeisterung der Schüler nicht mindern, denn diese freuten sich auf den letzten Skitag und genossen diesen in vollen Zügen. Passend zu der Überprüfung der Schüler an diesem Vormittag hatte sich das Wetter zudem verbessert. Das letzte Mittagessen wurde anschließend gemeinsam in der Hütte eingenommen, bevor sich die Gruppe zum Abschluss nochmal Richtung Gipfel auf den Weg machte. Nach dieser kleinen Tour zum Gipfelkreuz ging es abschließend mit der Gondel zurück ins Tal und weiter Richtung Hostel. Dort hatten die Schüler und Lehrer Zeit sich umzuziehen und gemeinsam die Torte zu essen, die am Morgen überreicht worden war. Danach ging es in den Bus für die Heimfahrt nach Limburg. Doch selbst dort hatten die Schüler und Lehrer viel Spaß. Neben einigen Spielen wurde gemeinsam das Handballspiel der deutschen Nationalmannschaft geschaut.

Skikurs 2019 2
In Limburg angekommen waren alle Schüler zwar ziemlich müde, doch nach einer so schönen, verletzungsfreien und vor allem lustigen Woche in Oberstdorf bleiben eindeutig die Freude und der viele Spaß in Erinnerung.

(Bericht: Franziska Seitz, Fotos: LN)

Eine starke Mannschaftsleistung zeigten die Marienschülerinnen beim Turnwettkampf "Jugend trainiert für Olympia“ am 25.01.2019 in der Kreissporthalle Limburg.

JtfO Turnen 2019
In der Wettkampfklasse IV (Jahrgänge 2006-2009) lieferten sich die Turnerinnen ein Kopf-an–Kopf-Rennen mit den Sportlern der Lahntalschule Biedenkopf. Dank einer guten Gesamtleistung konnten sie den Wettkampf gewinnen und sich so für den Landesentscheid am 27.02. 2019 in Kassel qualifizieren.

Herzlichen Glückwunsch, Mädels!

(Bericht und Foto: DN)

Wie entstehen eigentlich Nachrichten? Haben Sie sich das auch schon immer gefragt? Mit diesem Thema hat sich unsere Klasse 9a im Rahmen des Deutschunterrichtes beschäftigt. Ein Besuch beim Hessischen Rundfunk, für den sich unsere Klassenlehrerin Christel Müller-Rentz beworben hatte und für den wir ausgewählt wurden, trug zur Klärung bei.

Exkursion HR 2019 4
Bei der 90minütigen Führung durch die Räume des Hörfunks und des Fernsehens erfuhren wir viel Neues: Neben dem bekannten green-screen wurden wir mit dem Blue-screen vertraut gemacht; vor der blauen Wand konnte sich Lisa Wasjuk. als Wetterfee unter Beweis stellen.

Exkursion HR 2019 5
Wussten Sie, dass in einem Fernsehstudio ca. 350 Scheinwerfer hängen? Diese werden aus Hollywood nach Frankfurt importiert. Der von viele Leuten beklagte Rundfunkbetrag in Höhe von 17,50€ ist deshalb durchaus gerechtfertigt; so kostet beispielsweise eine Kamera so viel wie ein Einfamilienhaus.

Exkursion HR 2019 1
Wir erfuhren, dass es im Hörfunk insgesamt sechs verschiedene Programme gibt, die ihre verschiedenen Hörergruppen mit unterschiedlichen Programmen bedienen: hr 1, 2, 3, 4 sowie hr-info und der Jugendsender YOU FM, der sich in unserer Altersgruppe großer Beliebtheit erfreut. Es war aufregend, in einer Live-Sendung bei hr 1-Moderator Mirko Förster dabei zu sein.

Exkursion HR 2019 3
Ulli Janovsky, Leiter der HF-Nachrichten und von hr-iNFO, empfing uns anschließend zu einem Gespräch zum Thema Nachrichten. Der Chefredakteur gab einen Überblick über den Weg vom Ereignis bis zur Ankunft der Meldung beim Hörer. Er machte deutlich, dass ein öffentlich-rechtlicher Sender wie der hr besonderen Wert auf Neutralität und Qualität lege, um sogenannte fake-news zu vermeiden. Das Vier-Augen-Prinzip, das Überprüfen aller News sowie der Rundfunkrat tragen hierzu bei.

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Fazit: Ein interessanter Besuch, der sich gelohnt hat.

(Bericht: Klasse 9a, Fotos: MR)

Nach der Grundschule eine so große Schule wie die Marienschule besuchen? Ist das nicht einschüchternd und überwältigend? Circa 80 begeisterte Viertklässlerinnen und Viertklässler hatten am 18. Januar 2019 die Möglichkeit, genau das herauszufinden. Sie konnten in den Unterricht an der Marienschule hinein schnuppern, während ihre Eltern in der Aula ausführlich über das Konzept der Marienschule informiert wurden.

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„Mir hat die Marienschule schon am Tag der offenen Tür sehr gut gefallen und jetzt wollte ich nochmal genau wissen, wie es sich anfühlt, hier als Schülerin zu sitzen.“, sagte die 9-jährige Katy, nachdem sie ihre Aufgaben zum Gleichungssystem in Mathe erfolgreich gelöst hat.

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Nicht nur Inhalte in Fächern wie Mathe, Deutsch und Erdkunde wurden den Schüler*innen nähergebracht, sondern auch im Fach Biologie erfuhren die jungen Viertklässler*innen aus Limburg und Umgebung, was man in den verschiedenen Fachgebieten eigentlich lernt. Die Lehrer*innen versuchten den Kindern der vierten Klasse mit Unterstützung der Fünftklässler*Innen bestimmte Fragen wie beispielsweise „Was genau ist eigentlich ein Atlas und wozu dient er?“ zu erläutern. Die Mädchen und Jungen lernten aber nicht nur etwas über bestimmte Fächer, sondern sie wurden auch an verschiedene Arbeitsprinzipien herangeführt, z.B. wie man mit Texten arbeitet und Informationen mithilfe einer Mind-Map reduziert.

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Nach der ersten Stunde stand eine kurze Pause an, in der die Grundschüler*innen den Schulhof erkunden konnten und mit den Pausenutensilien ausgelassen spielten. Nachdem die Pause endete, stand gleich die zweite Unterrichtsphase an, in der die jeweiligen Jungen- und Mädchenklassen nochmal einen Einblick in ein anderes Fach erlangten. „Die Lehrer sind hier so nett und mir macht der Unterricht sehr viel Spaß. Ich möchte jetzt auf jeden Fall auf die Marienschule.“, meint der 9-jährige Marlon, nachdem er sich schon eifrig am Unterricht beteiligte.

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Die Eltern konnten sich währenddessen in der Aula ausführlich über den Unterricht und die Angebote der Marienschule informieren – auch für das leibliche Wohl war hier gesorgt.

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Schließlich war der Nachmittag des offenen Unterrichts ein voller Erfolg und ein sehr guter Einblick in das Leben an der Marienschule. Wer leider bei diesem Nachmittag des offenen Unterrichts nicht dabei sein konnte, hat am Freitag, dem 25. Januar 2019, nochmal die Möglichkeit von 13:30-15:00 Uhr in den Unterricht hinein zu schnuppern. Es wird jedoch um eine Voranmeldung über das Sekretariat gebeten.

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Weitere Bilder finden Sie in der Fotogalerie.

(Bericht: Laura Schlüter, Fotos: MM)

Am 16.Januar waren wir, der gesamte Jahrgang der Q3, zu Gast im Haus der Geschichte in Bonn. Auf der Tagesordnung stand eine Führung durch die Dauerausstellung „Unsere Geschichte. Deutschland seit 1945“ sowie eine zur freien Verfügung gestellte Zeit, die beispielsweise zur Erkundung der Wechselausstellung „Angst. Eine deutsche Gefühlslage?“ genutzt werden konnte.

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Der erste Stopp unserer „Zeitreise“ war 1945, umgeben von Trümmern, in einem zerstörten, geteilten Deutschland, zwischen Hoffnung auf Besserung nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs und Angst vor der unbekannten Zukunft. Von dort an erkundeten wir die Hoch- und Tiefpunkte der deutschen Geschichte, eingeteilt in einzelne Zeitetappen, bis zur heutigen Zeit.

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Das Haus der Geschichte lässt Geschichte wirklich zum Leben erwecken. Eine Kombination aus historisch-orientierter, authentischer Raumgestaltung und moderner Aufmachung versetzt uns zurück in ein Deutschland, an welches sich unsere Eltern oder Großeltern noch gut erinnern können. Des Weiteren gab es wahre Schätze zu bestaunen, sei es ein Teil eines Rosinenbombers aus der Zeit der Berlin Blockade, ein originaler Panzer aus der DDR oder sogar ein echtes Stück vom Mond. Interaktivität war natürlich auch geboten. So versetzen wir uns zum Beispiel in die Lage der deutschen Politiker aus den 70ern Jahren und stimmten (auf modernisierte Weise) über die heutigen Verhandlungsthemen ab.

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Eine kurze Auszeit auf dem langen Weg durch die deutsche Geschichte bot das Lichtspielhaus, in dem Kurzfilme aus den damaligen Zeiten im stillechten Ambiente liefen, aber leider blieb uns heute wie damals die lästige Werbung nicht erspart. Außerdem hatten wir die Möglichkeit, ein wenig Schaufenster-Bummel zu betreiben, während Elvis Presleys Jailhouse Rock uns über die Jukebox eines Eiscafés in den Ohren klang. Ehe wir uns versahen, erreichten wir auch schon das Deutschland, das wir heute kennen. Themen wie Datenschutz, Terrorismus oder Flüchtlinge erwarteten uns am Ende der Ausstellung, denn dies sind die Probleme, vor denen Deutschland heute steht.

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Alles in allem war die Führung durch die Ausstellung sehr informativ, spannend und fesselnd. Vorher im Unterricht angeeignetes Wissen wurde erweitert oder vertieft, und schockierende aber auch lustige Fakten wurden anschaulich dargestellt. Wussten Sie, dass die Menschen damals zum Beispiel ihren Mixer auch als Staubsauger benutzten, um Geld für mehrere Geräte zu sparen? Wir folgten bildlich dem Pfad der deutschen Geschichte, der mit einer Vielfalt von Bildern, Videos, Originalstücken aus den damaligen Zeiten etc. ausgeschmückt war, sodass man sich wirklich in die Zeit hineinversetzen konnte.

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Um kurz zu der Sonderausstellung „Angst. Eine deutsche Gefühlslage?“ zu kommen, lässt sich sagen, dass diese sich primär mit den Gefahren der Zukunft beschäftigt hat. Diese dargestellten Ängste bezogen sich auf die Themen Flüchtlinge, Atomwaffen, Waldsterben und letztendlich die Überwachung der Bevölkerung. Ebenso wie die Dauerausstellung, bot diese ein hohes Maß an Interaktivität und versorgte die Besucher mit interessanten Informationen in Form von Umfragen, Videomitschnitten aus Verhandlungen des Bundestages oder Zitaten von berühmten Experten.

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Schlussendlich, kann man nur sagen, dass es sich lohnt, das Haus der Geschichte selbst einmal zu besuchen, um sich Eindrücke zu verschaffen, welche enorme und einzigartige Entwicklung unser Land hinter sich hat.

Weitere Bilder der Exkursion finden Sie in der Fotogalerie.

(Bericht: Marie Kuhmann, Fotos: MM)