Am Mittwochabend (28.04.21) kam es in einer Potsdamer Einrichtung für beeinträchtigte Menschen zu einer Gewalttat mit vier Todesopfern. Vier Bewohner*innen in einem Wohnheim für Menschen mit Behinderungen wurden dabei getötet. Aktuell geht man davon aus, dass für die Tat eine Mitarbeiterin des Wohnheimes verantwortlich ist.

Gedenken Kerze 2021
Wir als angehende Heilerziehungspfleger*innen sind zutiefst bestürzt über diese Tat. Menschen wurden in ihrem privaten Wohnumfeld getötet. Menschen, die schutzbedürftig sind. Durch unsere Ausbildung und unsere bisherigen Praxiserfahrungen wissen wir, wie hart, aber auch schön die reale Berufswelt im heilerziehungspflegerischen Bereich ist. Man entscheidet sich bewusst für diesen Beruf. Es ist eine Berufung. Umso betroffener machen uns Ereignisse wie diese. Wir als angehende Heilerziehungspfleger*innen sind schockiert und bestürzt.

Lassen Sie uns als Schulgemeinde an die Trauernden denken. Unser tiefstes Beileid und Mitgefühl gilt den weiteren Mitbewohner*innen und Mitarbeiter*innen des Wohnhauses sowie den Angehörigen der Opfer.

(Text: HEP O/KLP/HF; Foto: Pixabay)


Wichtig: Die Regelungen zum Unterrichtsbetrieb der Q2 sowie der beruflichen Klassen werden zeitnah von der Oberstufen- bzw. Abteilungsleitung bekannt gegeben.

Die Hessische Landesregierung hat an diesem Freitag die Änderungen des Bundesinfektionsschutzgesetzes übernommen und zugleich Anpassungen an den bestehenden Corona-Verordnungen beschlossen. Dies betrifft ab sofort auch den Schulbetrieb.

Bundesnotbremse 2021

Im Detail bedeutet das:

  1. Bis zu einer 7-Tage-Inzidenz von 100 in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt:
    • Alle Schulen unterrichten mit Ausnahme der Abschlussklassen im Wechselbetrieb.

  2. Bis zu einer 7-Tage-Inzidenz von 165 in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt:
    • Alle Schulen unterrichten im Wechselbetrieb.
      • Der Start für die Jahrgangsstufen 7 und ältere ist dafür am Donnerstag, 6. Mai (nach Abschluss der Prüfungen des Landesabiturs an vielen Schulen)
    • Wechselunterricht gilt auf Grundlage des Bundesgesetzes auch für Abschlussklassen, die in Hessen bisher in Präsenz beschult wurden.
      • Der Start in den Wechselunterricht soll dort zeitnah, jedoch bis spätestens Montag, 3. Mai 2021, erfolgen.

  3. Über einer 7-Tage-Inzidenz von 165 in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt (Überschreitung an drei aufeinanderfolgenden Tagen):
    • Der Unterricht für alle Jahrgangsstufen ab dem übernächsten Tag im Distanzunterricht statt.
    • Ausnahme für Abschlussklassen und Förderschulen. Diese verbleiben auch bei einer Inzidenz von über 165 im Wechselunterricht.


Bleibt die 7-Tage-Inzidenz an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen unter 165, können die Schulen wieder im Wechselmodell arbeiten. Die Notbetreuung im Falle von Wechsel- und Distanzunterricht wird weiterhin nach den bekannten Regeln bis einschließlich der Jahrgangsstufe sechs angeboten.

Dazu erklärte Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz: „Die Neuregelung des Infektionsschutz-Gesetzes durch die Bundesregierung, die sogenannte Notbremse, und deren Auswirkungen auf die Schulen bereiten mir als Kultusminister Bauschmerzen. So werden die Schulen nun noch früher – ab einer Inzidenz von 165 und nicht mehr 200 – auf Distanzunterricht umstellen müssen. Dies führt in vielen Regionen Hessens zu einer weiteren Belastung für die Schülerinnen und Schüler, ihre Familien und die Schulen. Gleichzeitig sind wir uns aber der immer schwieriger werdenden Situation der Schülerinnen und Schüler bewusst, die seit Dezember im Distanzunterricht sind und ihre Schulen nicht mehr von innen gesehen haben.“

Link:


(Quelle: Hessisches Kultusministerium)


In einem Planspiel der Deutschen Gesellschaft e. V. im Auftrag der LandesEnergieAgentur Hessen GmbH diskutierten Schülerinnen und Schüler des PoWi-Grundkurses von Frau Menche die Herausforderungen der Energiewende in Hessen exemplarisch am Netzausbau.


Foto Energiewende 2021
Dafür begaben sie sich im Planspiel in unterschiedliche Rollen, bei der sie jeweils die Perspektive eines ausgewählten Akteurs übernehmen sollten. Dazu gehörten u.a. die Landesregierung Hessen, Wirtschafts- und Naturschutzverbände, Bürgerinitiativen, der Bauernverband, der Netzbetreiber und weitere. Sie simulierten die Konflikte beim Netzausbau, exemplarisch an den beteiligten Akteuren.

Dabei vertraten die Schülerinnen und Schüler sehr engagiert die unterschiedlichen Interessen ihrer jeweiligen Rolle. Ihnen gelangen dabei der Perspektivwechsel sowie ein lebendiger und konstruktiver Austausch der Argumente. Die Schülergruppe berichtet, dass es eine gute Schulung der eigenen Diskussionsfähigkeit gewesen sei und dass man durch den Perspektivwechsel neue Argumente kennengelernt und zu verteidigen gelernt habe. Am Runden Tisch diskutierten sie unter der Leitung des Moderatorenteams sehr engagiert die Frage alternativer Trassenführungen und der Höhe und Häufigkeit von Entschädigungszahlungen für die betroffenen Akteure. Beide Vermittler bestätigten, dass es eine sehr stressige Aufgabe gewesen sei, Kompromisse zu finden.

Die Rolle der fiktiven Hessischen Landesregierung beschloss schlussendlich den Bau der Stromleitung im Alternativkorridor. Dabei sollen im Bereich der Städte und Naturschutzgebiete Erdkabel, in den restlichen Bereichen Freileitungen verlegt werden. Die Frage der Entschädigungen wurde vertagt und soll im Rahmen eines weiteren Runden Tisches erneut aufgegriffen werden.

Der Kurs meldete zurück, dass es schwierig war, alle Interessen einzubinden und auf eine gemeinsame Lösung zu kommen. Das Planspiel sei zwar sehr realistisch gewesen, doch dass sich die Diskussionsteilnehmer derart höflich in die Gesprächsrunde einbrachten, ordnete er eher als unrealistisch ein. „Kompromisse gehören in einer demokratisch verfassten Gesellschaft dazu, auch wenn in politischen Debatten der Ton immer polarisierter werde.“, bekräftigte Projektleiter Jan Roessel von der Deutschen Gesellschaft e. V.. „Wir möchten mit dem Projekt zeigen, dass das Gelingen der Energiewende und weitere Fortschritte beim Netzausbau unmittelbar zusammenhängen“. Frau Menche betonte, dass „das Planspiel illustriert, wie verschiedene Interessen abgewogen werden und welche Faktoren hierbei eine Rolle spielen. Es zeigt auch, dass Demokratie vom Mitmachen lebt. Frühzeitiges Engagement ist wichtig. Davon lebt nicht nur die Schule, sondern auch die Gesellschaft.“

Jan Roessel sprach zudem unter Vorbehalt der Coronabeschränkungen eine Einladung für die Abschlussveranstaltung im Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen im 4. Quartal 2021 in Wiesbaden aus, bei der Expertinnen und Experten der Energiepolitik mit den Schülerinnen und Schülern diskutieren.

(Text: MN, Foto: Pixabay)

 


(zuletzt aktualisiert am 15.04. um 13 Uhr)

Liebe Eltern, Schüler*innen und Studierende,

die Marienschule erhält in den Osterferien eine Lieferung mit Antigen-Selbsttests der Firma Roche. Somit werden wir für alle Schülerinnen und Schüler im Präsenzunterricht montags und donnerstags zu Unterrichtsbeginn eine Selbsttestung der Schülerinnen und Schüler mittels Antigen-Schnelltest anbieten.

Die Testung ist ein kostenfreies Angebot, welches ein ergänzendes Instrument zur Eindämmung der Pandemie darstellt. Da eine Fortführung des Unterrichtes in Präsenzform erstrebenswert ist, kann die regelmäßige Selbsttestung entscheidend dazu beitragen, Infektionsketten frühzeitig zu erkennen und zu durchbrechen. Eine Teilnahme am Präsenzunterricht setzt daher Einwilligung in die Selbsttestung der Schülerinnen und Schüler voraus und ist somit von unserer Seite wünschenswert.

Die Einwilligung in die Selbsttestung ist freiwillig, jedoch gilt ab dem 19. April 2021 der Nachweis eines negativen Testergebnisses als zwingende Voraussetzung für die Teilnahme am Präsenzunterricht und der Notbetreuung. Sie können selbst entscheiden, ob Ihr Kind in der Schule einen Selbsttest macht oder einen sogenannten Bürgertest an einer der Teststellen außerhalb der Schule - volljährige Schülerinnen und Schüler entscheiden dies selbst. Beide Angebote sind kostenfrei. Das vorgelegte negative Testergebnis darf nicht älter als 72 Stunden sein. Ein zuhause durchgeführter Selbsttest reicht allerdings als Nachweis nicht aus.

Schülerinnen und Schüler, die der Schule keinen Nachweis über ein negatives Testergebnis vorlegen und auch nicht vom Selbsttestangebot in der Schule Gebrauch machen, werden ausschließlich im Distanzunterricht beschult.

Teilnahmeberechtigt sind alle Schülerinnen und Schüler, die eine unterschriebene Einwilligungserklärung in der Schule abgegeben haben! Diese Einwilligungserklärung lassen sie bitte den Klassenlehrern per Scan zeitnah zukommen. Ansonsten besteht die Möglichkeit, die Einwilligung am ersten Präsenztag in der Schule vorzulegen.

Sollte ein Testergebnis positiv ausfallen, muss der betroffene Schüler / die betroffene Schülerin sofort von der Schule abgeholt werden. Das Testergebnis des Schnelltests muss umgehend durch eine Nachtestung mit einem PCR-Test gesichert werden.

Die Pflicht zur Vorlage eines negativen Testergebnisses gilt selbstverständlich nicht nur für Schülerinnen und Schüler, sondern auch für Lehrkräfte und alle weiteren Personen, die Kontakt mit Schülerinnen und Schülern haben.

Die Durchführung der Selbsttestung an der Marienschule:

  • Der Selbsttest (SARS-CoV-2 Rapid Antigen Test der Firma Roche) wird an der Marienschule im jeweiligen Klassenraum durchgeführt (die Zuverlässigkeit der Tests ist abhängig von der Umgebungstemperatur, diese beträgt 15-25°C).
  • Der Raum wird vor Unterrichtsbeginn gelüftet. Während der Testung müssen die Fenster wegen der Gefahr der Verfälschung der Testergebnisse geschlossen werden. Nach Beendigung des Testes werden alle Fenster erneut für 5 Minuten geöffnet.
  • Die Anleitung der Schüler*innen erfolgt Schritt-für-Schritt zunächst durch die Klassenlehrer*innen, danach durch die Fachlehrer der jeweils 1.Unterrichtsstunde.
  • Jede/r Schülerin/Schüler muss sich die Nase putzen und im Anschluss die Hände waschen.
  • Als Unterlage für den Test kann ein Einmalhandtuch aus dem Handtuchspender verwendet werden.
  • Die Schüler*innen benötigen zum Abstellen der Testpipette eine Wäscheklammer.
  • Da es zu Problemen beim Öffnen der Verpackungsfolie kommen kann, sollte jeder/jede eine Schere mitbringen.
  • Die Lehrkraft gibt den Schüler*innen die Anweisungen zur Durchführung des Testes kleinschrittig vor – alle machen den gleichen Schritt zur gleichen Zeit.
  • Sobald der Test durchgeführt ist, setzen alle den Mund-Nasen-Schutz wieder auf.
  • Die benutzten Testmaterialien werden in einem Mülleimer entsorgt und der darin befindliche Plastikbeutel zugeknotet.

Alle Schüler*innen benötigen:

  • Papiertaschentücher
  • eine Bastelschere
  • eine Wäscheklammer
  • ein kleines Sprühfläschchen mit Desinfektionsmittel (Flächendesinfektionsmittel), um den Tisch abzusprühen


Bitte schauen sie sich im Vorfeld den Informationsfilm der Firma Roche mit ihren Kindern gemeinsam an. Dieser Film veranschaulicht die Durchführung sehr gut und kann zum Abbau von Ängsten gegenüber der Selbsttestung beitragen. Eine differenziertere Testanleitung und weitere Informationen finden sie in unserem Downloadbereich.

Für den Fall, dass ein Test herunterfällt, evtl. etwas von der Pufferlösung versehentlich ins Auge gelangt oder der Test positiv ausfällt, dienen Fr. Petry (Schulgesundheitsfachkraft) und die Schulleitung als Ansprechpartner vor Ort.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Henrike Zilling
(Schulleiterin)


Die pandemische Lage stellt eine große Belastung gerade für die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen dar.

Aus diesem Grund möchten das Hessische Kultusministerium und die Landesschüler*innenvertretung mit dem verlinkten Schreiben alle Schülerinnen und Schüler über vertrauenswürdige Beratungsangebote und Stellen informieren.

Links:


(Quelle: Hessisches Kultusministerium)