Großer Erfolg für die Biologie-Leistungskurse der Q3: Insgesamt 20 Schülerinnen haben an der internationalen BiologieOlympiade teilgenommen – mehr als die Hälfte von Ihnen hat die zweite Runde erreicht. Dafür gab es jetzt Urkunden – und Glückwünsche von Schulleiterin Dr. Henrike Zilling.

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20 Schülerinnen beider Bio-LKs der Q3 stellten sich der Herausforderung und nahmen an der 30. Internationalen BiologieOlympiade teil. Die Aufgaben bezogen sich auf die Themenfelder Genetik, Ökologie, Neurobiologie und Evolution. Diese wurden von den Schülerinnen in Form einer Hausarbeit bearbeitet. Dazu waren anspruchsvolle Überlegungen, intensive Recherchen und mehrere Experimente und deren Auswertungen erforderlich. Kursleiterin Andrea Bontjer sagte stolz: „Die BioOlympiade war eine tolle Gelegenheit für die Schülerinnen, ihr Wissen anzuwenden und selbst zu biologischen Themen zu recherchieren, auch über den Unterrichtsstoff hinaus. Ich bin begeistert, wie gut sie das gemacht haben.“

BioOlymp 2
Die Mühen und Anstrengungen haben sich bezahlt gemacht: Unter den bundesweit 1.434 Teilnehmern qualifizierten sich Johanna Bardenheier, Lena Bettini, Carla Collee, Laura Deuster, Franziska Falk, Tamara Lenfers, Noemi Ludwig, Luca Starker, Juliana Stock, Sophie Tippel, Sarah Wüst, Cinzia Zieba für die zweite Runde. LK-Lehrerin Martina Fredl sagte: „Sich mit anderen in einem Wettbewerb international zu messen, ist ein großes Unterfangen, dem sich die Schülerinnen in der ersten Runde gestellt haben. Ich freue mich, dass gleich elf Schülerinnen aus den beiden LKs so erfolgreich waren! Es ist eine sehr gute Erfahrung, die ihnen keiner mehr nehmen wird.“

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In der zweiten Runde müssen die Schülerinnen eine zweistündige Klausur bewältigen. Wir sind optimistisch, dass sie auch diese erfolgreich meistern werden und drücken ihnen die Daumen.

(Bericht: Tamara Lenfers/Nicole Oppitz/Laura Deuster)

Im Garten der Schule, direkt neben dem Klettergerüst, haben die Lesescouts für Euch flatternde Buchtipps aufgehängt.

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Kommt vorbei und schaut es Euch an! Alle Bücher können in der Schülerbücherei ausgeliehen werden.

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Wir freuen uns auf Euer Kommen!

(Text und Fotos: Britta Rosbach)

Am Freitag, dem 26. Oktober, fand an der Marienschule die Juniorwahl zur hessischen Landtagswahl statt.

In ganz Hessen waren 58.182 Schüler sämtlicher Schulformen wahlberechtigt. An der Marienschule gab es 280 stimmberechtigte Schülerinnen und Schüler, die ihre Erst- und Zweitstimmen im Wahlkreis Limburg-Weilburg I von 8 Uhr bis 11:15 Uhr im Wahllokal abgeben konnten. 90% der von ihren PoWi-Lehrern ab Klasse 8 angemeldeten Schülerinnen und Schüler nahmen ihr Stimmrecht wahr. Viele Schüler freuten sich, dass sie ein Mitspracherecht bekamen und gaben an, dass es wichtig sei sich für die Demokratie einzusetzen oder dass man die Möglichkeit Veränderungen anzustreben nutzen sollte.

Im Wahllokal erwarteten die Wahlhelfer des PoWi-Leistungskurses von Frau Menche die Erstwähler und zählten die Stimmen aus, welche bis zur Veröffentlichung des offiziellen Landtagswahlergebnisses unter Verschluss bleiben mussten.

Das Ergebnis an der Marienschule:

Juniorwahl MS 1
Die Wahl stieß sowohl bei Schülern als auch bei Lehrern auf großes Interesse, da die Schüler sich auf diese Weise intensiv mit dem Wahlsystem auseinandersetzen konnten. Alle erwarteten mit Spannung, welches Zeugnis die Marienschüler den Politikern ausstellten. Von besonderem Interesse war, wie die junge Generation im Vergleich zu den Erwachsenen die Politik wahrnimmt.

Das Ergebnis der Juniorwahl hessenweit:

Juniorwahl MS 2
Das Abschneiden der einzelnen Wahlkreise kann unter https://www.juniorwahl.de/landtagswahl-hessen-2018.html eingesehen werden.

(Bericht: Leonhard Höhler / MN)

Melissa Ajdini ist Deutschlandstipendiatin. Die Abiturientin des Jahrgangs 2018 studiert seit Herbst an der Hochschule Fresenius – und kommt ab sofort in den Genuss der bundesweiten Förderung.

Ajdini Stipendium 2018
Seit 2011 nimmt die Hochschule Fresenius in Idstein, die mit der Marienschule kooperiert, an einem Förderprogramm des Bundesbildungsministeriums teil, welches Deutschlandstipendien an Studierende vergibt. Aus diesem Grund verlieh der Präsident der Hochschule, Prof. Dr. Tobias Engelsleben, in einer feierlichen Zeremonie zu Beginn des aktuellen Semesters die diesjährigen Deutschlandstipendien den hochschulweit 78 von 12.000 Studenten. Drei Viertel der Förderungen gingen dabei an Frauen, darunter auch Melissa Ajdini, die in diesem Jahr ihr Abitur an der Marienschule absolvierte. Sie studiert nun im 1. Semester des Studienganges „angewandte Chemie“ im Fachbereich Biologie und Chemie. Für Studenten im Erstsemester sei es relativ selten, eines der begehrten Deutschlandstipendien zu erhalten, bei dem die Studenten ein Jahr lang mit 300€ pro Monat finanziell unterstützt werden.

Die Auswahl der Stipendiaten erfolgt durch die Stipendienkommission der Hochschule Fresenius in Zusammenarbeit mit den Fachbereichen, wie der Dekan des Fachbereichs Chemie & Biologie, Thorsten Daubenfeld, erzählt. Gefördert werden Studenten mit überdurchschnittlichen Leistungen, ebenso werden ehrenamtliche Tätigkeiten sowie gesellschaftliches, soziales und politisches Engagement berücksichtigt. Auch die Übernahme von Verantwortung in Religionsgemeinschaften, Verbänden und Vereinen werde positiv honoriert. Insgesamt 39 Förderer, bestehend aus Unternehmen, Institutionen, Praxen und Privatleuten sowie dem Bundesbildungsministeriums, unterstützen die Studenten. Prof. Dr. Engelsleben verdeutlichte dabei, dass es „eigentlich nichts wichtigeres gibt, als in Bildung zu investieren“, da es hierzulande einige Lücken bei der Finanzierung von Bildung gebe.

Melissa nahm an einem Schnuppertag der Hochschule im Fachbereich Biologie & Chemie teil und kam dabei mit den Studenten ins Gespräch. „Da ich da schon wusste, dass die Hochschule monatliche Studiengebühren erhebt, habe ich mich erkundigt, wie sie das finanziell alles bewerkstelligen. Zwei Studierende haben mir dann erzählt, dass sie das Deutschlandstipendium erhalten. Daraufhin habe ich die Voraussetzungen für den Erhalt eben dieses recherchiert und es einfach mal versucht“, erzählt Melissa. Obwohl sie auch von ihren Eltern finanziell unterstützt wird, ergeben sich viele Vorteile durch das Stipendium, da sie sonst wahrscheinlich noch einen zweiten Nebenjob hätte annehmen müssen, um ein Leben rund ums Studium finanzieren zu können. Durch diese finanzielle Entlastung kann sie sich nun komplett auf ihr Studium konzentrieren. Da Melissa ihr 5. Semester im Ausland verbringen möchte, welches mit einigen Kosten verbunden ist, kann sie durch das Deutschlandstipendium jetzt schon sparen, sodass sie eine freie Auswahl bezüglich des Landes, der Wohnbedingungen und der Freizeitgestaltung hat.

„Ehrlich gesagt hätte ich nie damit gerechnet, dass ich es erhalten werde“ sagt Melissa und freut sich dementsprechend nun riesig. Bereits in der Schule hatte sie immer schon großen Spaß an Chemie, besonders bei Experimenten, da so neben der Theorie schon sehr viel Praxiswissen übermittelt wurde. Diese direkte Verknüpfung von Theorie und Praxis ist es, was Melissa an ihrem Studienfach so fasziniert, „so verbringe ich schon direkt im ersten Semester sehr viel Zeit im Labor“. Zusätzlich gebe es viele verschiedene interessante Bereiche im späteren Berufsleben wie die Herstellung neuer Medikamente oder die Kunststoffchemie. Man werde immer wieder herausgefordert, sich weiterzubilden und entdecke dabei sogar etwas Neues. Auch Thorsten Daubenfeld betont, dass Naturwissenschaft und Technologie die Zukunft in hohem Maß bestimmen werden, weshalb die Förderung begabter Nachwuchskräfte im Fachbereich Biologie & Chemie der Idsteiner Hochschule eine zentrale und wichtige Aufgabe sei.

,,Man kann nicht verleugnen, dass es Schüler/-innen gibt, die einfach ihre Talente im sprachlich-geisteswissenschaftlichen Bereich besitzen. Aber vor allem den jungen Schüler/-innen rate ich, sich anfangs auf die Naturwissenschaften einzulassen und sich damit mal in Ruhe befassen. Denn wenn man die Hintergründe einmal verstanden hat, kann eine Naturwissenschaft richtig Spaß machen! Und ermutigt eure Chemie- Lehrer immer wieder dazu, auch reichlich Experimente zu machen, denn am besten lernt man das, was man selbst macht!“ lautet Melissas Fazit, welches sie den Schülern ihrer ehemaligen Schule mit auf den Weg geben möchte.

(Bericht: Lorena Fladenhofer)

Von Nasenbluten über Übelkeit bis hin zu offenen Wunden, die Sanitäterinnen und Sanitäter der Marienschule sind gewappnet. Denn um als Schülerin oder Schüler anderen helfen zu können, muss man einen umfangreichen Workshop zum Thema Erste Hilfe und Notversorgung besuchen, in dem man mit allen möglichen Notsituationen konfrontiert wird und sich ihnen zu stellen lernt. Das Konzept hat sich mehr als bezahlt gemacht, denn unter der Leitung von Detlef Kraut retteten die Schulsanitäter, kurz auch Sanis genannt, ein Leben, helfen aber auch bei alltäglichen Verletzungen: Sei es einem Lehrer mit den erforderlichen Wiederbelebungsmaßnahmen oder Schülern mit aufgeschürften Knien und offenen Wunden.

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Mit dem großartigen Engagement von Detlef Kraut, der aufgrund seiner langjährigen Erfahrung beim Rettungsdienst viel Wissen mitbringt, wurde der Sanitätsdienst an der Marienschule richtig groß und vor allem erfolgreich, was mehrere Auszeichnungen bei landes- und bundesweiten Wettbewerben eindrucksvoll unter Beweis stellen. Rund 30 Sanitätern und Sanitäterinnen sind im Alltag für die Schulgemeinde da – und es werden immer mehr, denn nach der Aussage eines Mitglieds rechnet man nach dem nächsten Workshop mit an die 50 Mitgliedern, also einem enormen Neuzugang.
Jederzeit kann man die Sanis in einer gesundheitlichen Notlage zu Rate ziehen. Seit Jahren gibt es dieses System schon und es hat sich bewährt, denn jede Schülerin und jeder Schüler ist froh in einer Notsituation jemand Erfahrenen zur Seite zu haben. Und wenn selbst ein Sani nicht mehr weiterweiß, gibt es immer noch Detlef Kraut, der als Betreuer mit Rat und Tat zur Seite steht. Das schweißt zusammen und führte bislang nicht nur zu erfolgreichen Einsätzen und Wettbewerbsteilnahmen, sondern auch zu einem eigenen Buch: Die Sanis der Marienschule haben vor drei Jahren ihr Wissen über Schulsanitätsdienste zu Papier gebracht und veröffentlicht – zwischenzeitlich ist die erste Auflage vergriffen… Kein Wunder, dass Sani-Leiter Kraut sehr zufrieden mit seinem Team ist und es als Freude beschreibt, mit den Schülerinnen und Schülern zusammenarbeiten zu dürfen. Diese Freude wird aber auch von den Sanis erwidert, denn sie machen ihren Job gerne und sind immer wieder gespannt, was als Nächstes auf sie zukommen wird. Laut eigenen Angaben finden sie eben diese Unwissenheit, was als Nächstes passiert, sehr reizvoll, außerdem sei das Bewusstsein, einem Menschen geholfen zu haben, einfach Gold wert.

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Somit geht ein großes Lob, viel Respekt und ein herzlicher Dank an Detlef Kraut und sein Team der Schulsanitäter, dafür, dass sie uns verarzten und mit Wissen und Kompetenz immer für das Wohl der Schüler- und Lehrerschaft sorgen werden! Wir hoffen, dass auch in Zukunft Schülerinnen und Schüler bereit sein werden Hilfsbereitschaft zu zeigen und sich um ihre Mitschüler und Mitschülerinnen zu kümmern.

(Bericht: Johanna Juncker, Fotos: MM)