Im 1. Halbjahr des Schuljahres 2018/19 nahm die gesamte Jahrgangsstufe 8 am Mathematikwettbewerb teil. Das beste Klassenergebnis erzielte dabei die 8d mit Jessica Cegiela als Lehrerin.

Mathewettbewerb 2019
Am Dienstag, 29.01.2019, wurden sowohl die Besten der jeweiligen Klassen als auch die sechs Besten der gesamten Stufe mit einer Urkunde für ihre herausragenden Leistungen beglückwünscht. Insgesamt verlieh Schulleiterin Dr. Henrike Zilling sieben Urkunden und bewunderte die Erfolge der Schülerinnen und Schüler, da sie selbst „nie wirklich gut“ in Mathe war. Die sechs besten Achtklässler haben es mit ihren Ergebnissen in die zweite Runde des Wettbewerbs geschafft, allerdings „sind alle Gewinner und haben sehr gute Leistungen erbracht“ verkündete Dr. Silvia Stange. Sie hat sich außerdem bereit erklärt, einen Vorbereitungskurs ins Leben zu rufen, um die Kandidaten der zweiten Runde bestmöglich auf den weiteren Verlauf des Wettbewerbs vorzubereiten.

(Bericht: Johanna Juncker, Foto: MM)

Wir leben in einer Zeit, in der ein großer Teil unseres Lebens digital stattfindet. Auch Streit wird immer häufiger über Social-Media-Plattformen oder Kurznachrichtendienste ausgetragen – da ist auch die Marienschule leider keine Ausnahme. Um aber solchen „digitalen Konflikten“ vermitteln zu können, gibt es die Digitalen Helden.

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Die Digitalen Helden, das sind Mädchen aus den Klassenstufen 8 und 9, die zusammen mit den Lehrern Thomas Klein und Julia Klaas als Streitschlichter bei Konflikten, die digital anstatt von Angesicht zu Angesicht stattfinden, arbeiten. Das tun sie in einem „peer-to-peer-coaching“ – die Schülerinnen selber sind also Ansprechpartner bei Streit im digitalen Bereich und leisten auch Präventionsarbeit mit Klassenbesuchen, bei denen sie die Schülerinnen und Schüler über Gefahren und Schutzmöglichkeiten im Netz aufklären. Solche Klassenbesuche stehen in dieser Woche für die Klassen 5 und 6 an. Die Schülerinnen bereiteten diese am Dienstag selbst vor. Dieses Mal soll es um Passwortsicherheit gehen. Aber auch ein selbst erstelltes Quiz über Social Media und Sicherheit im Netz werden die Schülerinnen in ihre Klassenbesuche einbauen.

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Sie selber besuchen zwei Workshops pro Jahr, in denen sie zum Beispiel über Computersucht, Datenschutz und Rechtliches informiert werden. Die Workshops finden in einem Schulverbund der Digitalen Helden zwischen der Marienschule, der Tilemannschule, der Leo-Sternberg-Schule und dem Sophie-Hedwig-Gymnasium statt. Zusammen bilden diese Schulen und ihre für die Digitalen Helden zuständigen Kolleg*innen ein „wirklich gutes Team“, erzählt Thomas Klein.

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Den Digitalen Helden macht die Streitschlichter- und Präventionsarbeit jedenfalls großen Spaß und sie freuen sich, dass sie ihren Mitschüler*innen im Falle eines „digitalen Streits“ helfen können.

(Bericht: Emily Elßner, Fotos: MM)

Am 02. Februar 2019 feierte die Schulgemeinde der Marienschule zum Abschluss des ersten Halbjahres wieder einen gemeinsamen Gottesdienst im Limburger Dom. Mit einer großen Besonderheit: Es ist der erste seit der Heiligsprechung der Schulgründerin Katharina Kasper am 14. Oktober 2018 in Rom.

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„Sie war und ist ein Vorbild für das, was es heißt, unserem Herrn Jesus Christus nachzufolgen“, so begann Kaplan Engels den besonderen Gottesdienst, welcher von der neuen NGL-Combo musikalisch gestaltet wurde. Für Katharina Kasper (1820-1898) war schon sehr früh die Nächstenliebe, einer der wichtigsten Werte. Nachdem sie sich bereits in jungen Jahren um ihre Familie kümmerte, setzte sie diese Fürsorge auch in ihrem Umfeld um. So begann sie immer mehr Menschen zu helfen sowie ihr armes Leben so positiv wie möglich zu gestalten. Katharina Kaspers großes Herz für Arme wurde schließlich in der Gründung des Ordens der „Armen Dienstmägde Jesu Christi“ deutlich.

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Eine von Schülern inszenierte Konversation zwischen dem damaligen Bischof Blum und einem Interessierten an Katharina Kasper verdeutlichte, was für eine große Bedeutung es hatte, anderen zu helfen, obwohl man selber nichts hatte. Dieser große Akt der Nächstenliebe und Katharina Kaspers tiefer Glaube legten den Grundstein für ihre spätere Heiligsprechung. Aber nicht nur das ist ein Grund der Schulgründerin Anerkennung auszusprechen, wie im Gottesdienst betont wurde, sondern es ist auch nicht zu vergessen, wie viele andere Menschen sie mit der Gründung ihres Ordens motivierte, Armen zu helfen. 

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Aus einem kleine Senfkorn, das Katharina Kasper säte, wurde schließlich eine große Pflanze, die vielen Menschen helfen konnte. Dies ist eine wichtige Botschaft, die sich an die Schüler*innen richtete. Denn manchmal machen die kleinen Dinge mit einem großen Herz viel mehr aus, als auf den ersten Blick ersichtlich ist. Dabei ist Geduld und auch Arbeit erforderlich, um letztendlich aus kleinen Sachen Großes hervorzubringen - wie es Katharina Kasper tat.

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So war der erste Gottesdienst nach der Heiligsprechung Katharina Kaspers nicht nur bedeutsam für die Marienschule, sondern diente auch als Motivation für viele Schüler*innen.

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Weitere Bilder finden Sie in der Fotogalerie.

(Bericht: Laura Schlüter, Fotos: MM)

 

Im Rahmen des seit mittlerweile 13 Jahren bestehenden Kontaktes zwischen den Fraport Skyliners und der Marienschule kamen auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Schülerinnen und Schüler sowie deren Angehörige in den Genuss, ein Bundesligaheimspiel der Basketballprofis aus Frankfurt zu besuchen.

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Der Gegner, die EWE Baskets Oldenburg, aktueller Tabellenzweiter der BBL, waren von der Papierform her klarer Favorit im Vergleich zu den Gastgebern, die derzeit Tabellenplatz 14 einnehmen. Die Zuschauer in der Höchster Fraport Arena, darunter das 73 Personen umfassende "Großaufgebot" der Marienschule sahen von Beginn an eine ausgeglichene Partie beider Mannschaften auf Augenhöhe. Die Teams konnten mit hohen Trefferquoten aufwarten und man ging mit einem 22:22 in die erste Viertelpause. Im zweiten Viertel hatten die Gastgeber mit 28:22 die Nase vorn und nahmen einen knappen 4-Punte-Vorsprung mit in die Halbzeitpause.

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Mit einem 10:2 Auftakt erwischten die Gäste aus Oldenburg einen besseren Start in die zweite Spielhälfte. Die Skyliners konnten fortan spielerisch nicht an die ersten beiden Viertel anknüpfen und liefen einem Rückstand hinterher, der bis zweieinhalb Minuten vor Schluss auf zehn Punkte angewachsen war. Die letzten 150 Sekunden des Spiels hatten es dann in sich. Frankfurt holte mit der lautstarken Unterstützung seiner Fans auf und es entwickelte sich ein wahrer Basketball-Krimi. Die Aufholjagd wurde belohnt, denn Publikumsliebling Quantez Robertson gelang mit der Schlusssirene der entscheidende Dreier zum 75:74-Erfolg gegen Oldenburg. Ein nicht mehr für möglich gehaltener Sieg der Skyliners, nach zuvor acht Pflichtspiel-Niederlagen in Folge.

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Da war es für die Spieler selbstverständlich, dass sie sich nach Spielschluss noch ausreichend Zeit nahmen, um den jungen Fans für Autogrammwünsche und Selfies zur Verfügung zu stehen.

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Die mitgereisten Schülerinnen und Schüler sprachen noch einige Tage später von einem mitreißenden Basketballspiel und einem erlebnisreichen Nachmittag.

(Bericht: WA, Fotos: J.Keilholz/T. Ludwig)

Wir, fünf Schülerinnen der Jahrgangsstufe 9, besuchen jetzt schon seit über einem Jahr den Wahlpflichtunterricht Robotik und Informatik. Der Unterricht macht uns sehr viel Spaß, daher waren wir auch nicht abgeneigt, als wir gefragt wurden, ob wir einen Roberta-Schnupperkurs für die 6. Jahrgangsstufe leiten und unsere Kenntnisse in diesem Gebiet mit den jüngeren Schülerinnen und Schülern teilen wollen.

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Dafür mussten wir zuerst eine Schulung besuchen, um uns als sogenannte „Roberta-Scouts“ ausbilden zu lassen. Diese fand an einem Tag während der Schulzeit statt. Herr Schamböck hat uns zuerst darüber informiert, was genau unsere Aufgaben als Roberta-Scouts sind. Außerdem haben wir gelernt, dass es wichtig ist, Mädchen früh genug mit Technik und Robotern in Verbindung zu bringen, da Mädchen in ihrer Kindheit oft nicht die die Chance haben, sich mit Technik zu befassen. Somit sind die Schnupperkurse für viele Mädchen ein erster Schritt in Richtung Technik und Informatik. Nachdem uns einige ältere Schülerinnen von ihren Erfahrungen als Roberta-Scouts berichtet hatten, haben wir damit begonnen unseren eigenen Kurs zu planen. Das eigene Erstellen von verschiedenen Aufgaben zum Programmieren hat uns sehr viel Freude bereitet. Am Ende dieser Schulung waren wir dann bereit für unseren Kurs.

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Am Tag unseres Kurses waren wir sehr aufgeregt. Mit unseren Kursteilnehmerinnen haben wir uns wunderbar verstanden. Diese haben sehr gut mitgearbeitet und schnell Neues gelernt. Zu Beginn haben wir unseren Teilnehmern grundlegende Dinge über das Programmieren der Roboter beigebracht, danach konnten sie ihr erworbenes Wissen bei verschiedenen Aufgaben unter Beweis stellen. Gegen Mittag hatte man die Möglichkeit sich eine Pizza zu bestellen. Nach dem Essen haben sich unsere Teilnehmerinnen mit den Parcours auseinandergesetzt, das hat ihnen, wie sie es uns später berichtet haben, besonders viel Spaß gemacht. Derweil haben wir mit ihnen eine kleine Präsentation für ihre Eltern vorbereitet, welche diesen bei der Abholung ihrer Kinder vorgeführt wurde.

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Alles in allem hat uns der Kurs sehr viel Freude bereitet, genauso wie die Ausbildung zu Roberta-Scouts. Wir werden auf jeden Fall weiterhin als Roberta-Scouts tätig sein.

(Bericht: Luisa Knetsch/Elisabeth Schneider, Fotos: SB)