(letztes Update: 13.05., 19:30 Uhr)

Liebe Schüler*innen, Studierende, Eltern und Kolleg*innen der Marienschule,

wie Ihr wisst/Sie wissen, wird uns das Corona-Virus auch nach den Osterferien in unserem Alltag begleiten. In Absprache mit dem Schulträger ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im Schulgebäude verpflichtend. Diese Mund-Nasen-Bedeckung kann z.B. eine Stoffmaske (eine beispielhafte Nähanleitung finden Sie hier - viele Schneider/Händler bieten selbstgenähte Masken an) oder ein Mund-Nasen-Schutz zum Einmalgebrauch sein. Eine Ausnahme von der Maskenpflicht besteht während des Unterrichts. Die Maske darf erst auf dem Platz sitzend abgenommen werden, da erst dort der Mindestabstand gewährleistet ist. Dennoch kann die Maske weiterhin im Unterricht getragen werden. Nach dem Absetzen der Maske/des MNS sollte diese trocken an der Luft aufbewahrt (nicht in geschlossenen Behältern!) und zwischengelagert werden, sodass Kontaminationen der Innenseite der Maske/des MNS aber auch Verschleppungen auf andere Oberflächen vermieden werden. Vor dem Verlassen des Klassenzimmers ist die Maske wieder aufzuziehen. Auf dem Pausenhof besteht nicht zwingend eine Maskenpflicht.

Sowohl unsere Bundeskanzlerin als auch das Robert-Koch-Institut empfehlen das Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung im öffentlichen Raum und auch wir sind von dieser Maßnahme überzeugt. Sie kann dazu beitragen, die Ausbreitungsgeschwindigkeit von COVID-19 in der Bevölkerung zu reduzieren und Risikogruppen vor Infektionen zu schützen – allerdings nur, wenn weiterhin Abstand (mindestens 1,5 Meter) von anderen Personen, Husten- und Niesregeln und eine gute Händehygiene eingehalten werden.

Für die Bevölkerung empfiehlt das Robert-Koch-Institut das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in bestimmten Situationen im öffentlichen Raum. Das gilt insbesondere für Situationen, in denen mehrere Menschen in geschlossenem Räumen zusammentreffen und sich dort länger aufhalten (z. B. in der Schule/am Arbeitsplatz) oder der Abstand von mindestens 1,5 Metern zu anderen Personen nicht eingehalten werden kann (z. B. in Lebensmittelgeschäften oder in öffentlichen Verkehrsmitteln).

Das Land Hessen hat am Mittwochabend entscheiden, dass ab dem kommenden Montag (27.04.) eine Maskenpflicht im Öffentlichen Personennahverkehr und in Geschäften gilt. Dabei zählt jeder Schutz als Maske, also auch selbst gebastelte Masken oder Bekleidungsstücke, die Mund und Nase bedecken. Dies gilt auch für Schülerinnen und Schüler, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Schule an- und abreisen.

Anhang der Marienschule zum Hygieneplan des Landes Hessen (s. Downloadbereich): Wichtig ist der korrekte Umgang mit der Mund-Nasen-Bedeckung. Dazu beachtet/beachten Sie bitte die folgenden Hinweise zur richtigen Handhabung:

  • Beim Anziehen der Mund-Nasen-Bedeckung muss darauf geachtet werden, dass die Innenseite nicht kontaminiert wird. Die Hände sollten vorher gründlich mit Seife gewaschen werden.
  • Die Mund-Nasen-Bedeckung muss richtig über Mund, Nase und Wangen platziert sein und an den Rändern möglichst eng anliegen, um das Eindringen von Luft an den Seiten zu minimieren.
  • Testet/testen Sie bei der ersten Verwendung, ob die Maske genügend Luft durchlässt, um das normale Atmen möglichst wenig zu behindern.
  • Die Mund-Nasen-Bedeckung kann über einen längeren Zeitraum getragen werden. Ein Anhaltspunkt für die Tragedauer der Mund-Nasen-Bedeckung ist der Durchfeuchtungsgrad. Ist diese nass, muss sie gewechselt werden.
  • Die Mund-Nasen-Bedeckung wird an den Gummis/Haltebändern nach vorne gerichtet ausgezogen.
  • Falls Ihr/Sie etwas essen oder trinken möchtet/möchten, legt/legen Sie den Mundschutz mit der Außenseite auf einem Papiertaschentuch vor Euch/Ihnen ab. Anschließend könnt Ihr/können Sie den Mundschutz an den Haltebändern wieder vorsichtig aufsetzen. Ist Euch/Ihnen dies ohne Berührung der Tragefläche nicht möglich, müsst Ihr/müssen Sie eine neue Mund-Nasen-Bedeckung verwenden. Das Papiertaschentuch entsorgt Ihr/ entsorgen Sie bitte in einem Plastikbeutel/Mülleimer.
  • Nach Absetzen des Mund-Nasen-Schutzes sollte man sich die Hände unter Einhaltung der allgemeinen Hygieneregeln gründlich waschen (mindestens 20-30 Sekunden mit Seife).
  • Bewahrt/Bewahren Sie den Mund-Nasen-Schutz nach dem endgültigen Abnehmen in einem Beutel o.ä. luftdicht verschlossen auf. Er sollte möglichst zeitnah gewaschen werden, um vor allem Schimmelbildung zu vermeiden.
  • Eine Mund-Nasen-Bedeckung sollte nach einmaliger Nutzung idealerweise bei 95 Grad, mindestens aber bei 60 Grad gewaschen und anschließend vollständig getrocknet werden (eventuelle Herstellerangaben zur maximalen Zyklusanzahl, nach der die Festigkeit und Funktionalität noch gegeben ist, sind zu beachten).
  • Wenn möglich, sollte die Mund-Nasen-Bedeckung nach dem Waschgang bei höchstmöglicher Temperatur, welche der Stoff zulässt, zusätzlich in den Trockner gegeben werden. Alternativ kann man den Mund-Nasen-Schutz auch bügeln (165°C oder 2Punkte-Bügelsymbol).

 

Bei weiteren Fragen stehe ich euch/ihnen gerne zur Verfügung. Ihr findet/sie finden mich im Schulsanitätsraum neben der Pforte (E-Mail: petry.n@marienschule-limburg.de).


Liebe Grüße

Nadine Petry
(Schulgesundheitsfachkraft)


Collage Seelsorgeteam 2020
Das Seelsorgeteam ist begeistert von so vielen tollen Bildern!

Leni nutzt die Zeit, um Einrad zu fahren. Paulina hat mit ihren Brüdern zusammen kleine Vogelhäuschen aus alten Milchtüten gebastelt. Kilian geht seiner großen Leidenschaft Star Wars nach, während Viliam winzige Wachteleier sammelt. Jersey-Rind „Elli“ freut sich über die gemeinsame Zeit mit Besitzerin Anna. Die Jungs aus der 5d haben fleißig Bilder von sich und ihren Lieblingsbeschäftigungen gemalt und so Frau Hundler die Ferien verschönert.

Wer kann da schon sagen, dass einem langweilig wird?

Collage Schulseelsorge 2020 2


Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Studierende,

auch im beruflichen Bereich findet vor dem 27.04. kein regulärer Unterricht und keine Prüfung statt.

Für die SO, FO und HEP O soll der Unterricht ab dem 27.04. wieder starten. Wir hoffen, dass die schriftlichen Prüfungen der FO und HEP O dann mit einer Woche Verzögerung stattfinden werden. Näheres teilen wir im Laufe der nächsten Woche mit und bitten daher um Geduld.

Die FU/HEP U, BGT und SU wird vorerst weiterhin zuhause beschult. Auch hier teilen wir Ihnen Details im Laufe der nächsten Woche mit.

Ihnen gute Gesundheit und vielleicht auch die Freude am sonnigen Wetter und dem Aufbruch des Frühlings mit seiner Lebensfreude.

Herzliche Grüße
Birgit Reis


Hoffnungskarten 2020

„Gutes tun und Menschen unterstützen, die auf Hilfe angewiesen sind“, dies dachten sich die Schüler der Klasse 7e am Ende eines Projekttages im vergangenen Jahr. Schnell war die Idee geboren, in einem Altersheim sinnvolle Dienste zu leisten und Abwechslung in den Alltag der Senioren zu bringen.

Seniorenheim 2020
Das Sozialzentrum der Arbeiterwohlfahrt in Hadamar zögerte nicht lange, nahm das Angebot der Schüler gerne an und setzte es im Rahmen des Beschäftigungsprogramms um. So kam es dazu, dass die Schüler in Sechsergruppen an vier Nachmittagen bei der Durchführung verschiedener Veranstaltungen halfen. „Schön, dass sich die jungen Menschen für uns Alte interessieren“, meinte eine 102-jährige Dame aus dem Seniorenzentrum und freute sich über die Hilfsbereitschaft.

Zu Beginn des Besuchs unterstützen die Jungen das Betreuungspersonal beim Transfer der Bewohner aus den Wohnbereichen in den großen Speisesaal, so dass hierbei die ersten Kontakte entstanden. Nachdem der Saal gefüllt war, wurde gemeinsam gekegelt oder Bingo gespielt, aber auch viel gelacht und erzählt. Am Ende des Nachmittags brachten die Schüler die Bewohner wieder zurück in ihre Zimmer und hatten dabei kleine Einblicke in die Lebens- und Wohnwelten der Menschen im Seniorenheim. „Es hat Spaß gemacht, mit den Senioren die Zeit zu verbringen und ihnen damit eine Freude zu machen. Wir können viel von den alten Menschen lernen und gleichzeitig Gutes tun“, resümierte Jacob den Besuch.

„Solche Begegnungen zwischen Jung und Alt sind sehr wertvoll und bereichern den Alltag der Menschen hier im Sozialzentrum. Das Miteinander der Generationen ist wichtig, um voneinander zu lernen und füreinander Verantwortung zu übernehmen“, findet Melanie Frey, verantwortlich für die Betreuungsarbeit im Sozialzentrum der Arbeiterwohlfahrt und Organisatorin des Projekts. Neben diesem beachtlichen Engagement brachte die Klasse eine großzügige Spende der Esso-Station Limburg in Höhe von 500€ mit. Davon wurde bereits ein Bodenfahrrad zur Aktivierung der Bewohner angeschafft.

„Auch wenn die Jungs im Vorfeld schon gehörigen Respekt vor dieser Aufgabe hatten, waren alle Gruppen im Nachhinein froh und begeistert, diese nicht alltäglichen Erfahrungen mit durchaus humorvollen Bewohnern dieses Seniorenheims gemacht zu haben“, lautete das Fazit von Klassenlehrer Daniel Laukner.