Mit der Frage, was in Zeiten der Krise Sicherheit und Halt gibt, hat sich Zweigleiter Thomas Schäfer bei der Abschiedsfeier der höheren Berufsfachschule für Sozialassistenz beschäftigt. Im Rahmen einer Feierstunde überreichte er den erfolgreichen Sozialassistent*innen ihre Abschlusszeugnisse.


Abschlussfeier Sozialassistenz 2021 1
Unter den Mottos „Ein Hoch auf uns“ und „Unsere Reise“ wurden zunächst zwei Gottesdienste gefeiert. In seiner Ansprache griff Pfarrer Steffen Henrich die Höhen und Tiefen der Ausbildung auf, berichtete von seinem eigenen beruflichen Werdegang und schenkte den Absolvent*innen mutmachende Worte.

Abschlussfeier Sozialassistenz 2021 4
Im Anschluss folgte eine von den Klassen organisierte Feierstunde mit Musik- und Wortbeiträgen. Zweigleiter Thomas Schäfer zitierte in seiner Ansprache aus dem in diesem Jahr zusätzlich ausgehändigten Corona-Zeugnis: „Ihr habt in einem herausfordernden Schuljahr Herausragendes geleistet: Das Leben in einer Krise gemeistert.“ Auch Bischof Dr. Georg Bätzing gratulierte zu dieser besonderen Leistung: In seinem Namen erhielten alle Absolvent*innen eine Glückwunschkarte, auf der über einen QR-Code eine Videobotschaft abrufbar war, sowie ein Paar Socken als symbolisches Geschenk.

Abschlussfeier Sozialassistenz 2021 2
Besonders geehrt wurden die beiden Jahrgangsbesten Sophia Schäfer (SO1) und Julia Sturm (SO2) durch Frau Nicole Knepper im Namen des Vereins der Ehemaligen und Förderer der Marienschule.

Abschlussfeier Sozialassistenz 2021 3

Folgende Schülerinnen und Schüler haben die Höhere Berufsfachschule für Sozialassistenz erfolgreich absolviert und dürfen die Berufsbezeichnung Staatlich geprüfte Sozialassistentin/Staatlich geprüfter Sozialassistent führen:

Klasse SO1, Klassenleitung Herr Schäfer
Jennifer Bachmann, Dornburg-Frickhofen; Anna Baumann, Limburg-Eschhofen; Franziska Borchers, Hadamar-Niederzeuzheim; Sophie Celine Bös, Dornburg-Dorndorf; Clara Ebert, Villmar; Semira Joelle Gard, Beselich-Obertiefenbach; Anika Größchen, Dornburg-Frickhofen; Leonie Hannah Großmann; Merenberg-Barig-Selbenhausen; Jessica Hofmann, Löhnberg-Niedershausen; Robert Kamrad, Hünstetten-Beuerbach; Paulina Müller, Dornburg-Dorndorf; Maya-Jean Newman, Hünfelden-Kirberg Fabienne Radermacher-Faupel, Dornburg-Wilsenroth; Lea Raubert, Taunusstein; Sophia Schäfer, Limburg; Tanja Stein, Limburg; Lea Susik, Runkel-Steeden; Cathleen Tobisch, Runkel-Schadeck; Tim Trost, Limburg; Emely Weber, Limburg-Eschhofen; Lena Zimmer, Niedernhausen

Klasse SO2, Klassenleitung Herr Dahlem
Leonie Abt, Holzhausen an der Haide; Mara Bingel, Singhofen; Laura Alexandra Burggraf, Runkel-Dehrn; Luisa Marie Fritsch, Gemünden; Luise Sophia Görg, Nassau; Zahra Hamdan, Diez; Jana Sophie Heuser, Berghausen; Julius Hillingshäuser, Altendiez; Sophie Jung, Montabaur; Jasmin Klein, Siershahn; Catharina Rahel Klotz, Oberelbert; Elektra Leyser, Steinefrenz; Lea Sophie Lichtner, Scheidt; Paula Maus, Cramberg; Hannah Metternich, Steinefrenz; Jennifer Moser, Steinefrenz; Laura Müller, Dausenau; Felix Rodius, Isselbach; Katharina Lilly Sophia Rohr, Klingelbach; Julia Leonie Sturm, Montabaur; Leonie Zei, Görgeshausen


Dass dieses Schuljahr ein ganz besonderes war, ist allen Schüler*innen, Lehrer*innen und Eltern klar, aber dass man am vorletzten Schultag noch etwas Besonderes erleben kann, das konnten die Schüler der Klassen 7e und 7f von Herrn Bosold und Frau Kawohl vorher nicht wissen.

Erlebnispaedagogik 2021 4
Deswegen trafen sich alle am Donnerstagmorgen zunächst einmal abwartend-gespannt auf dem Schulhof, wo sich Herr Bosold, unter dessen Leitung der Tag zur Erlebnispädagogik stattfand, direkt an die Vorbereitungen machte. Die Schüler beäugten das Ganze eher skeptisch, wurden doch bunte Hula-Hoop-Reifen aus der Sporthalle herausgelegt und Seile aneinandergeknotet. Bei der anstehenden Gruppenbildung kamen daher auch Kriterien wie «Wer ist der Stärkste» ins Spiel, deuteten die Seile nicht auf einen Wettkampf im Tauziehen hin? Aber was machte man derweil mit den Reifen? Alles sehr merkwürdig. Als auch noch Wasserflaschen, Blätter und Kreide eingepackt werden sollten, war die Verwirrung komplett und alle beschlossen, erst einmal willenlos Herrn Bosold Richtung Tal Josaphat zu folgen.

Erlebnispaedagogik 2021 2
Dort wurde auch nach wenigen Metern die erste Station in Angriff genommen, ging es doch darum, dass die Schüler durch einen am zusammengeknoteten Seil befindlichen Reifen klettern mussten, ohne dass der Reifen den Boden berührte oder die Hände das Seil verließen. Hört sich einfach an? Mag sein, bei der Durchführung ging es am Anfang jedenfalls nicht so glatt, schnell verdrehten sich Arme und Beine, mancher stand auf der falschen Seite des Seils oder der Reifen tockte locker auf den Boden. All das bedeutete für die Gruppe, Liegestütze machen, was allerdings immer wieder mit Lachen aufgenommen und durchgeführt wurde, denn die Stimmung war vollkommen entspannt. Nach ca. drei Durchgängen waren alle Gruppen so routiniert, als ob sie in ihrem Leben nie etwas anderes gemacht hätten und stolz auf den schnell erlangten Fortschritt. So machten sich alle motiviert auf den Weg zur zweiten Station.

Erlebnispaedagogik 2021 5
Hier ging es darum, eine volle, aber unverschlossene Wasserflasche aus einem Kreis von ca. drei Metern Durchmesser herauszuholen. Als Hilfsmittel standen nur der mitgenommene Gymnastikreifen und die Seile zur Verfügung. Schnell konnte man unterschiedliche Vorgehensweisen der einzelnen Gruppen erkennen: die Strategen und die Macher. Wobei es letztendlich in den ersten 15 Minuten immer wieder auf Liegestütze hinauslief, die beim Betreten des Kreisinneren oder dem Umkippen der Flasche anstanden. Danach aber waren die Strategien ausgefeilter, sodass es den meisten Gruppen auch gelang, die Flasche aus dem «Lavasee» zu befreien. Die Jungs klopften sich stolz gegenseitig auf die Schulter und traten innerlich gestärkt die letzte Etappe Richtung Hockeyclub Limburg an. Dort wartete die Abschlussaufgabe auf die Gruppen, nämlich das Bauen eines Hauses aus Naturmaterialien, das so dicht sein sollte, dass anschließend ein darin deponiertes Blatt bei «Regen» nicht nass werden würde. Auch bei diesem Projekt trafen Kreativität auf Strategie, das Wichtige war aber, dass die Gruppenmitglieder gut zusammenarbeiteten und so schnell ihre Bauideen umsetzen konnten. Den abschließenden Wassertest von Herrn Bosold bestand zwar nicht jedes Haus, aber was soll’s? Wichtiger waren die Kooperation und der Spaß, die das Ganze gemacht hatte.

Erlebnispaedagogik 2021 1
Das einhellige Fazit von allen Teilnehmern war, dass sich so auch die letzte Schulwoche vor den Sommerferien noch angenehm und sinnvoll gestalten lässt.

(Text: KL)


Nachdem der Opa einer Klassenkameradin uns ein paar Tüten Blumensamen schenkte, entschieden wir als Klasse, dass wir eine Bienenwiese pflanzen wollen.


Bienenwiese 2021 1
Nach Absprache mit Frau Dr. Zilling bekamen wir ein Plätzchen in dem Rosenbeet vor dem Gartenhaus. Dort streuten wir am Freitag, den 18. Juni, unsere Blumensamen. Zuvor haben wir das Blumenbeet vorbereitet, in dem wir meterhohes Wildkraut entfernt und Mutterboden angeschleppt haben.

Bienenwiese 2021 2Wir waren ganz überrascht, als bereits am nächsten Montag dort schon die ersten Pflänzchen zu sehen waren. Wir stellten noch ein Schild auf, damit auch jeder wissen kann, was es dort zu sehen gibt.

Bienenwiese 2021 3
Wir, als Klasse freuen uns über jedes Insekt, das sich mal dort blicken lassen wird.

(Text: Klasse 5c)


Die beachtliche Summe von insgesamt 9.766,50 Euro haben Schülervertretung und Schulleitung der Limburger Marienschule an die Armen Dienstmägde Jesu Christi übergeben, um anderen Menschen zu helfen und ihnen dadurch eine bessere Zukunftsperspektive zu ermöglichen.


Foto Spendenübergabe 2021
Auch in diesem von der Corona-Pandemie geprägten Schuljahr konnte sich engagiert und anderen geholfen werden. Deshalb haben sich im letzten Winter alle Klassen der Marienschule als Auftakt zur 49. Martinsaktion ein eigenes Projekt überlegt, wie sie etwas Gutes tun und Freude schenken können. So wurden liebevoll gestaltete Adventskalender, Basteleien, Grußkarten und vieles mehr verschenkt, die in zahlreiche Gesichter ein Lächeln gezaubert haben.

Nun konnte zusätzlich eine stolze Spendensumme an Schwester Pragasa und Schwester Betty der Armen Dienstmägde Jesu Christi (ADJC) übergeben werden. Mit den fast 10.000€ wird ein soziales Projekt der Ordensgemeinschaft in Yercaud, im Süden von Indien, finanziell unterstützt. In der indischen Region möchten die Schwestern unter den Kaffeebauern ein Bewusstsein für die Bedeutung von Bildung, Hygiene, Gleichberechtigung der Geschlechter und natürliche Familienplanung schaffen. Es sollen Bildungsmöglichkeiten für Kinder durch die Leitung von Kindergarten- und Vorschulklassen sowie die Bereitstellung von Abendunterricht erweitert werden. Der Katherine Kindergarten und die zugehörige Grundschule verfolgen bereits diese Ziele, benötigen aber finanzielle Unterstützung. Deshalb geht der komplette Erlös der Martinsaktion 2020/21 an dieses Projekt, sodass vielen Kindern eine hoffnungsvollere Zukunft ermöglicht werden kann.

Schulleiterin Dr. Henrike Zilling lobte das jährliche Engagement der Schulgemeinde im Rahmen der Martinsspende und betonte: „Es ist für alle Beteiligten immer wieder ein tolles Gefühl, wenn man weiß, dass mit unserem Einsatz Menschen in Notlagen geholfen werden kann."


Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz hat heute die Schulen in Hessen über die wesentlichen Eckpunkte für einen sicheren Start in das neue Schuljahr informiert. Die Grundlage dafür bilden ein spezielles Konzept für die ersten Wochen nach den Sommerferien, ein aktualisierter Hygieneplan sowie ein überarbeiteter Leitfaden zur Schul- und Unterrichtsorganisation. Die Maßnahmen wurden in Abstimmung mit Vertreterinnen und Vertretern der hessischen Schul- und Lehrerverbände sowie der Konzeptgruppe entwickelt. „In der Hoffnung, dass die positive Pandemielage ebenso anhält wie die Impfung der Bevölkerung, beabsichtigen wir, im neuen Schuljahr landesweit und in allen Schulformen im Präsenzunterricht zu starten“, erklärte der Minister. „Das bedeutet, dass unsere Schulen regulären Schulbetrieb an fünf Tagen die Woche für alle Schülerinnen und Schüler ohne gravierende Einschränkungen anbieten werden. Dafür werden wir alle Instrumente verwenden, die verfügbar sind!“

Verschärfte Maßnahmen direkt nach den Sommerferien

Um das Infektionsrisiko an den Schulen möglichst gering zu halten und einen sicheren Schulstart zu organisieren, werden direkt nach den Sommerferien für den Zeitraum von zwei Schulwochen präventiv erweiterte bzw. verschärfte Vorkehrungen getroffen. Dazu zählen:

  • Erhöhung der Testfrequenz von derzeit zwei auf drei Tests pro Woche,
  • Maskenpflicht (medizinische Masken) auch am Platz während des Unterrichts,
  • Dringende Empfehlung zum Tragen der Maske auch im Freien bei Einschulungsfeiern und vergleichbaren Schulveranstaltungen.

„Wir alle kennen die Problematik der Urlaubsrückkehrer und ihren Einfluss auf die Infektionslage aus dem vergangenen Jahr. Deshalb haben wir uns entschlossen, die Vorkehrungen für einen Übergangszeitraum noch einmal zu verschärfen. Denn der Schulstart ist entscheidend für den weiteren Verlauf des Schuljahrs. Wir halten es deshalb für vertretbar, drei statt zwei Tests und die erneute Maskenpflicht am Platz vorübergehend wieder anzuordnen“, betonte der Minister.

Daneben gelten unter anderem folgende allgemeine Regelungen aus dem Hygieneplan und dem Leitfaden zum Schulbetrieb unter Pandemiebedingungen:

Impfungen

Zum Schuljahresbeginn werden in Hessen alle Lehrkräfte, die dies wollen, vollständig geimpft sein. „Je mehr Menschen im Umfeld unserer Schülerinnen und Schüler geimpft sind, desto stärker schützen wir all jene Kinder und Jugendlichen, für die es noch keinen zugelassenen Impfstoff gibt oder die zwar zur Impfung zugelassen sind, aber noch keine erste oder zweite Dosis erhalten haben“, erklärte Lorz. „Wir haben das Geschehen sehr genau im Blick und können kurzfristig mit der breiten Impfung von Kindern und Jugendlichen loslegen, sobald die Ständige Impfkommission zu einer Neubewertung der Lage kommt. Bis dahin rufe ich alle Eltern dazu auf, mit ihren Kinder- und Jugendärzten die Möglichkeiten einer individuellen Impfung zu besprechen.“

Tests

Die erfolgreich erprobten Antigen-Selbsttests werden auch im neuen Schuljahr beibehalten. Die Teilnahme am Präsenzunterricht und anderen regulären schulischen Veranstaltungen in Präsenzform wird weiterhin nur Personen möglich sein, die getestet, geimpft oder genesen sind. „Derzeit ist noch nicht absehbar, wie sich die Delta-Variante auf die Entwicklung der Infektionszahlen in den nächsten Wochen und Monaten auswirken wird“, ergänzte Lorz. Eine wesentliche Rolle werde vermutlich die vermehrte Mobilität in den Sommerferien infolge von Urlaubsreisen auch in Risiko- oder Virusvariantengebiete spielen. „Ich appelliere deshalb an alle Familien, auch in den kommenden Wochen die Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten und sich bei der Rückkehr aus dem Urlaub vor dem ersten Schultag testen zu lassen. Wir können zwar nicht verhindern, dass das Virus in unsere Schulen kommt. Aber wir können sein Eindringen durch verantwortungsbewusstes Verhalten so klein wie möglich halten.“

Maskenpflicht

Im kommenden Schuljahr besteht – bis auf die ersten beiden Schulwochen – keine Maskenpflicht im Freien, am Platz während des Unterrichts und wenn es zu pädagogischen Zwecken erforderlich ist. Künftig sind allerdings mindestens medizinische Masken zu tragen. Ab einer Inzidenz von 50 gilt auch wieder am Platz eine Maskenpflicht.

Lüften & Luftfiltersysteme

„Das richtige und regelmäßige Lüften ist das A und O für einen sicheren Unterricht, gerade dann, wenn im Klassenzimmer am Platz keine Maske mehr getragen werden muss“, unterstrich der Minister. Die derzeit intensiv diskutierten Luftreinigungsanlagen könnten dabei unter gewissen Bedingungen unterstützen. „Ersetzen können sie das Lüften aber nicht, wie neuste Studien zeigen.“ Als Land unterstütze man die Schulträger allerdings auch künftig bei der Anschaffung von Luftfiltern. So stünden aktuell noch 40 Millionen Euro für Schutzmaßnahmen an Schulen zur Verfügung, betonte der Minister.

Weitere Regelungen

  • Sollte in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt die 7-Tage-Inzidenz über 100 steigen, wird gemäß dem Hessischen Eskalationskonzept wie schon im nun zu Ende gehenden Schuljahr Wechselunterricht angeordnet.
  • Die Gesundheitsämter können auch weiterhin unabhängig von den vom Kultusministerium getroffenen landesweiten Regelungen – je nach Entwicklung der pandemischen Lage vor Ort – regionale oder schulbezogene Maßnahmen in Abstimmung mit den Schulträgern und im Einvernehmen mit den Staatlichen Schulämtern anordnen.

„Die Test- und Impfstrategie ist ein wirkungsvolles Instrument für einen sicheren Schulbetrieb, das uns im vergangenen Jahr noch nicht zur Verfügung stand. Zusammen mit unseren weiteren Maßnahmen bin ich sehr optimistisch, dass unsere Schulen guten Gewissens und sicher ins neue Schuljahr starten können. Bis dahin wünsche ich allen Schülerinnen und Schülern, Eltern und Lehrkräften erholsame Sommerferien. Sie haben sie sich wahrlich verdient.“

Links:


(Quelle: Hessisches Kultusministerium)