Frühmorgens machen sich die Schülerinnen der 9a zu Fuß auf den Weg von Limburg nach Villmar. Durch das idyllische Lahntal geht es hinauf auf die Runkeler Höhe. Auf der Lahninsel mit dem Panorama der Runkeler Burg machen sie Pause. Nach gut zwei Stunden erreicht die Gruppe das Lahn-Marmor-Museum in Villmar.

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Die Entstehung des Marmors vor etwa 300 Millionen Jahren wurde dem Schülerinnen anschaulich erklärt. Vor der riesigen Wand im UNICA-Bruch erfahren sie alles über die Abbautechniken und die Arbeitsbedingungen der Steinbrecher, wie man die Arbeiter damals nannte. Unser Besuch zeigt wieder einmal, dass man interessante Dinge auch in der näheren Umgebung finden kann.

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Das von einer Mutter gestiftete Eis versüßt uns die Wartezeit auf den Zug nach Hause. Dankeschön!

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(Text und Fotos: MR)

Am 15. und 16. Juni 2019 fand der Landesentscheid von „Jugend trainiert für Olympia“ der Ruderinnen und Ruderer in Wiesbaden am Schiersteiner Hafen statt. Die Marienschule ging mit einem Mädchen-Doppelvierer, einem Mädchen-Gig-Doppelvierer (beide WK II) und einem sehr jungen und talentierten Mädchen-Doppelzweier WK III an den Start.

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Nach gemeinsamer Anreise mit den Sportlern der Tilemannschule und dem Trainer Simon Frank bei schönem Wetter und guter Stimmung startete der Tag mit den Vorläufen für alle Boote. Am Samstag absolvierten alle Boote der Marienschule erfolgreich ihre Vorläufe und qualifizierten sich damit für die entscheidenden Finalläufe am Sonntag.
Ausgerechnet am frühen Sonntagmorgen beim Abladen des Bootes rutschte Leona Nettesheim aus und stürzte. Der Vierer bangte um den Start. Aber Leona hatte sich glücklicherweise nicht ernsthaft verletzt. Hanne Dorn, zur Zeit die leistungsstärkste Ruderin der Marienschule, war krankheitsbedingt ausgefallen und Johanna Doß spontan für sie eingesprungen.
Auch im letzten Jahr hatten sich die beiden WK II–Vierer beste Chancen auf einen Sieg ausgerechnet. Aber leider hatte es damals nicht geklappt. Man wusste also, dass im entscheidenden Finale die Konkurrenz aus Frankfurt (Schillerschule und Ziehenschule), Kassel (Friedrichsgymnasium), Offenbach (Marienschule) und Weilburg (Philippinum) auch alles geben würde, um sich für das Bundesfinale in Berlin zu qualifizieren.

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In beiden WK II-Vierern kämpften Leona Nettesheim, Lilith Wirth, Floriane Höhler, Johanna Doß und Steuermann Moritz Hahnefeld mit großem Einsatz, um zum Bundesfinale nach Berlin zu rudern. Doch im ersten Finale mit dem Rennvierer gewann das Team der Schillerschule mit über 6 Sekunden Vorsprung vor der Marienschule.
Jetzt galt es, mit Trainer Simon Frank eine Strategie für das Rennen im Gig-Vierer zu finden, was hervorragend gelang. Das Team konnte das Rennen genau nach den eigenen Stärken ausrichten und die Konkurrenz im Auge behalten. Im Ziel konnte sich das Boot aus Limburg vor die Schillerschule Frankfurt legen - und wird damit im Herbst in Berlin beim Bundesentscheid dabei sein!
Nicht vergessen dürfen wir die Nachwuchsruderinnen der Marienschule Louisa Will und Mathilda Steger (beide Jahrgang 2007) als die mit Abstand jüngsten Ruderinnen im Doppelzweier-Finale. Die beiden haben eine Bronzemedaille um nur 2 Sekunden verpasst und ein tolles Rennen gefahren.

(Bericht und Fotos: MG)

Was kommt alles beim Frühstück auf den Tisch? Woher kommt es? Wie sind die Lebensmittel verpackt? Welchen CO2-Abdruck hinterlassen wir damit? So viele Fragen, welche die Klasse 9a in Zusammenarbeit mit Frau Bettina Meints-Korinth von der Verbraucherberatung Frankfurt im Laufe eines gemeinsamen Vormittags klären konnte.

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Mit einer Einkaufsliste machen sich die Schülerinnen an einem Dienstag frühmorgens auf den Weg in verschiedene Märkte, Bäckereien und Metzgereien. Die Einkäufe werden untersucht, dokumentiert , verarbeitet und sind dann Bestandteil eines reichlichen, leckeren und gesunden Frühstücksbuffets: Von heimischen und tropischen Früchten, Gemüse aus der Region, Brot vom Bäcker und aus dem Supermarkt, veganem Brotaufstrich, diversen Käsesorten und Fruchtjoghurt in Gläsern und Plastikbechern sowie regionalem Apfelsaft reichte die Angebotspalette.

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Je weniger Plastikverpackung, desto besser für die Umwelt. Diese Haltung setzt sich auch im Limburger Raum immer mehr durch. Eigene Taschen, Gemüsebeutel und Plastikdosen sind ein Beitrag, den jeder problemlos leisten kann.

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Fleisch sollte nur zweimal pro Woche auf den Teller kommen, weil für die Produktion von einem Kilo Fleisch mehrere Kilo Gemüse bzw. Getreide benötigt werden. Wasser aus der Leitung ist gesünder, billiger und umweltschonender. Und die Flugmango schmeckt nicht besser als heimische Erdbeeren, ist aber teurer und hinterlässt CO2-Spuren.

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In Gruppenarbeiten erstellen die Marienschülerinnen Lernplakate mit ihren gewonnenen Erkenntnissen.

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Fazit: Die Schülerinnen und Klassenlehrerin Christel Müller-Rentz haben viel gelernt, gesund gefrühstückt und dabei jede Menge Spaß gehabt. Danke an die Verbraucherberatung, die uns diesen Vormittag kostenfrei ermöglicht hat!

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(Fotos: MR)

Achtundzwanzig Schülerinnen und Schüler der Limburger Marienschule haben den Wirtschaftskurs „Basics in Business“ abgeschlossen. Zum achten Mal ist der Kurs als Gemeinschaftsprojekt der Schule mit Unternehmen der Region und der IHK Limburg umgesetzt worden. Am Donnerstag, 13. Juni, haben die Kursteilnehmer im Rahmen einer Feierstunde ihre Zertifikate erhalten.

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„Basics in Business“ ist ein zusätzliches Unterrichtsangebot in der gymnasialen Oberstufe der Marienschule, bei dem sich die Schüler intensiv mit Wirtschaftsthemen beschäftigen und ins Gespräch mit Unternehmen aus der Region kommen. Der Kurs verbindet Theorie und Praxis, indem die Lehrer volkswirtschaftliche Grundlagen vermitteln und die Unternehmensvertreter die Inhalte mit der Berufspraxis verzahnen sowie betriebswirtschaftliche Abläufe in den Blick nehmen.

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Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des aktuellen Kurses hatten sich in ihren Projekten mit Themen beschäftigt wie: Influenza Marketing, autonomes Fahren und wie konkurrenzfähig ist Deutschland in diesem Thema, Folgen des Verpackungsmülls, bargeldloses Bezahlen oder Online-Handel.

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Fachbereichsleiterin Meike Lang dankte den Lehrern Carina Menche und Benjamin Nahm, den mitwirkenden Unternehmen und der IHK als Kooperationspartner für ihr Engagement.

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Andrea Benker-Ritter, Mitglied der Vollversammlung und Vizepräsidentin der IHK Limburg, betonte die gelungene Verzahnung von Schule und Wirtschaft: „Die IHK Limburg begleitet das Projekt seit nunmehr acht Jahren. Vor dem Hintergrund sinkender Schülerzahlen, drohendem Fachkräftemangel und vielfach problematischen Übergängen in den Beruf sind es solche Projekte der Berufsorientierung, die die Chance einer erfolgreichen Kooperation für Schulen, Schüler und Unternehmen aufzeigen. Ihr Projekt ist so vorbildlich, dass es von Anja Karliczek, der Bundesministerin für Bildung und Forschung, während ihrer Rede beim Jahresempfangs der IHK, herausgestellt wurde.“ Benker-Ritter dankte den Unternehmen, die Schüler in ihre Unternehmen eingeladen, Vertreter für Vorträge zu spezifischen Themen in die Schule entsandt oder Unternehmensbesuche und Präsentation in der Schule durchgeführt haben. In diesem Jahr waren es die Limburger Firmen Albert Weil AG und Harmonic Drive AG.

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Elisabeth Schneider von der Bauunternehmung Albert Weil und Dominik Kaiser vom Harmonic Drive ermutigten die Schüler in ihrer Ansprache zum Thema „Werte“, trotz allen Leistungsstrebens die eigene Persönlichkeit mit den jeweiligen Stärken und auch Schwächen zu berücksichtigen. Die Arbeit im Team sollte dabei besonders wichtig werden, im Beruf wie privat in den Familien.

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Vor der Vergabe ließen die Schüler Lucas Hilgert und Samuel Waibel Inhalt und Verlauf des vergangenen Jahres humorvoll Revue passieren und betonten die besondere Bedeutung, die der hohe Praxisbezug von Exkursionen und Gesprächen für ihre berufliche Orientierung gehabt habe. Wie praxisnah Theorie sein kein, bewiesen die Schülerinnen Selina Faust und Jenna Schmidt mit ihrer ausgezeichneten Präsentation „Nachhaltigkeit ist der Schlüssel zum Erfolg“. Das Thema begeisterte sie so sehr, dass sie am 1. April 2019 ein Unternehmen gegründet haben. Nicht mehr genutzte Textilien werden von ihnen zu neuwertigen Produkten umgewandelt. Ihr entwickeltes Logo begeisterte die Jury und das Publikum gleichermaßen.

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Die erfolgreichen Schülerinnen des achten „Basics in Business“-Kurses:
Hannah Böcher, Liliana Bongiorno, Johannes Brokamp, Natascha Drossel, Lara Falk, Selina Faust, Annika Frolow, Vanessa Gehringer, Hannah Heil, Lucas Hilgert, Leann Klement, Meltem Köksal, Sarah Kruskop, Jonas Lamster, Fabienne Ludwig, Emilia Mais, Lena Meffert, Marie Oppitz, Philipp Rauch, Chiara Schardt, Valentina Schardt, Jenna Schmidt, Sina Sprenger, Melina Ullrich, Hannah Wagner, Samuel Waibel, Leonardo Weiß, Lilith Wirth.

(Bericht: IHK, Fotos: MM)

Die Mädchen der WK II erreichten beim Landesentscheid der Leichtathletik in Gelnhausen am Ende noch einen respektablen fünften Platz, nachdem das Team der Marienschule nach der 4x100m-Staffel (die erste Staffel wurde aufgrund eines Wechselfehlers disqualifiziert) zwischenzeitlich auf den letzten Platz zurückgefallen war. Zum Glück erreichte die zweite Staffel mit einem Sicherheitslauf das Ziel.

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Die Bedingungen hätten schlechter nicht sein können, sodass die Beendigung des Wettkampfes wegen Dauerregens auf der Kippe stand. So mussten die Hochsprungkonkurrenzen in den Nachmittag verschoben werden. Zum Glück hörte der Regen dann auf, sodass der Wettkampf doch noch zu Ende gebracht werden konnte. Mit der Sonne kamen dann auch die starken Leistungen der Marienschülerinnen, denn Madleen Manneschmidt und Chiara Blöcher überzeugten beide mit 1,48 Meter im Hochsprung. Da Madleen Manneschmidt und Jenna Jahl auch noch einen beherzten 800-Meter-Lauf hinlegten, war die Freude über die Aufholjagd von Platz acht auf den fünften Rang natürlich groß.

Ein besonderes Dankeschön geht an die Athletinnen Chiara Blöcher, Fatima Kargbo sowie Emma Langschied, die aus Altergründen im nächsten Schuljahr nicht mehr starten dürfen.

Schließlich hat Charlotte Pötz aus dem Sport-LK der Q2 als Betreuerin trotz der widrigen Bedingungen für gute Stimmung im Team gesorgt.

(Bericht und Foto: LN)