Ist der Hummer wirklich von Natur aus rot? Diese Frage wurde bspw. vom Dekan für Chemie und Physik der Fresenius Hochschule Prof. Dr. Daubenfeld im Rahmen der Vortragsreihe „Meet the Prof“ am 4.6.2018 den Biologie- und Chemie-Leistungskursen der E2 sowie der Q2 beantwortet.

An diesem Montag fanden sich deswegen diese Kurse mit ihren Fachlehrerinnen Frau Jung, Frau Bontjer, Frau Wagner und Frau Fischer im Musikraum der Marienschule ein und beobachteten, wie der Professor das Pult in einen gut gedeckten Tisch verwandelte - von Hummer bis Margarine war alles dabei. Es ging augenscheinlich um Lebensmittel - von Kohlenhydraten bis Proteinen. Anschließend begann die Präsentation, die Prof. Dr. Daubenfeld anschaulich mit einer PowerPoint-Präsentation sowie vielen Requisiten und Fachliteratur zum Selbstlesen unterstützte.

In diesem Vortrag beantwortete er die Fragen, die er vorher von den Schülerinnen und Schülern rund um das Thema Lebensmittel und Ernährung eingereicht bekommen hatte. Aber auch die Schülerinnen und Schüler wurden durch Fragen, die bezüglich dieser Themen ihr Fachwissen prüften, interaktiv einbezogen, was das Ganze spannend gestaltete. Es ging um die Verarbeitung von Kohlenhydraten und deren Energie gewinnenden Abbau sowie Ernährungsverhalten und Nahrungsergänzungsmittel. Aber auch anschauliche und bekannte Mythen wie die Wirksamkeit von Knoblauchsaft wurden geklärt. Durch den interessanten Vortrag wurde bei den Schülern der Wissensdrang bezüglich der MINT-Fächer gesteigert und Herr Daubenfeld ermutigte sie dazu, diese weiter zu verfolgen. Er erklärte durch seinen anekdotenreichen Vortrag, dass man in den MINT-Fächern keine Angst haben bräuchte und man „sich von langen Chemieformeln nicht abschrecken lassen“ solle.

Am Ende wurde die Frage, ob der Hummer von Natur aus rot sei mit einem klaren Nein beantwortet. Der Hummer ist lebendig grau-blau und wird erst durch das Kochen rot, da hierdurch Proteine des Hummers denaturiert werden, was die rote Färbung verursacht. Insgesamt war es ein sehr gelungener Morgen, an dem viele Fragen beantwortet wurden und das Fachwissen bezüglich Lebensmittel und Ernährung eindeutig bereichert wurde.

(Bericht: Ilona Kalte)

Einmal Chef sein! Das ist sicherlich etwas, was sich jeder schon einmal gewünscht hat. Doch wie verhält sich ein Chef überhaupt? Welche Aufgaben gibt es zu bewältigen? Und bleibt überhaupt noch Zeit für Familie und Freizeit? Diese und viele weitere Fragen stellten sich die 21 Schülerinnen und Schüler des Politik- und Wirtschaftsleistungskurses der Q1 unter der Leitung von Daniel Laukner. Im Rahmen der Initiative ,,Chef für 1 Tag“, die bereits zum 14. Mal stattfindet, haben sie die Möglichkeit, zu erfahren, welche Fähigkeiten benötigt werden, um ein großes Unternehmen zu leiten, und wie viel Führungspotential bereits heute in ihnen steckt. Um dies herauszufinden, wird der Randstad-CEO Richard Jager einen Tag lang symbolisch seinen Chefposten an ein junges Managementtalent des Kurses abgeben.

Randstad CEO 1
Die Randstad Gruppe Deutschland ist mit rund 59.500 Mitarbeitern und 500 Niederlassungen in 300 Städten der führende Personaldienstleister Deutschlands. Seit Januar 2018 wird Randstad Deutschland von Richard Jager geleitet. Der studierte Ökonom arbeitete zuvor für Randstad sowohl in Holland, als auch in der Schweiz. Mit dem Konzept „Human Forward“ setzt der Personaldienstleister die Digitalisierung, intelligente Technologie, persönliche Nähe und Beratung in den Mittelpunkt.
Bereits am Mittwoch, den 15. August 2018, besuchte Herr Jager die Schülerinnen und Schüler in Limburg, um mit ihnen ins offene Gespräch zu kommen und über verschiedene Themen zu diskutieren. Zuvor setzten sie sich gegen vier weitere Schulen in Hessen durch und überzeugten mit ihrem Bewerbungsvideo (https://www.youtube.com/watch?v=1F6w9fVJ7hA), das sich speziell mit der Frage beschäftigte, was einen guten Chef eigentlich ausmacht. Zusätzlich betonten sie ihre Stärken und Kompetenzen.
Bevor Herr Jager sich den vielen Fragen des Kurses stellte, fand ein kurzes Pressegespräch mit Vertretern der regionalen Zeitungen statt. Bereits hier herrschte eine lockere und offene Atmosphäre. Noch vor Beginn des Pressegesprächs erzählte Herr Jager von seinem Urlaub in Spanien und kam mit einigen Schülern des Kurses über die Dreharbeiten des Bewerbungsvideos ins Gespräch. Er selbst ging in Holland zur Schule und verriet, dass er nie ein großer Fan von Sprachen war.

Randstad CEO 2
Das Pressegespräch startete mit einem Statement der Schulleiterin Dr. Henrike Zilling. Sie sei stolz, dass ein Kurs der Schule wieder einmal die tolle Aktion gewann und blickte dem Tag positiv entgegen, da der Kurs bereits bei einigen Podiumsdiskussionen eine intensive Vorbereitung und gute Leistungen bewiesen hat. Auch die Projektleiterin von „Chef für 1 Tag“, Susanne Theißen-Canibol, freute sich, wieder an der Marienschule zu sein und betonte dabei das Engagement und die tolle Atmosphäre der Schule. Ebenfalls hob sie hervor, dass die Schüler meist „kluge, direkte und offene Fragen stellen, die Journalisten gar nicht einfallen“.
Stellvertretend für den Kurs waren Tamara May, Frederike Herrmann und Jannis Goldberg anwesend. „Wir fühlen uns sehr geehrt, dass wir ausgewählt wurden“, versicherte Tamara, „nun freuen wir uns auf viele neue Erfahrungen und Einblicke in die Berufswelt“. Frederike betonte zudem, dass die Aktion den Zusammenhalt im Kurs enorm gestärkt habe.
Der ehemalige Lehrer des Kurses, Dirk Fredl, berichtete aus vorherigen Runden der Aktion, dass man viele wertvolle Erfahrungen über den Unterricht hinaus mitnehme, denn „so praxisnah ist der Unterricht nicht möglich“. Außerdem halte er solch ein projektorientiertes Arbeiten enorm wichtig. Auch Daniel Laukner ist zuversichtlich, dass es ein unvergessliches Erlebnis wird und dankte für die gute Vorbereitung und Organisation des „ganz ganz tollen Projekts“.
Auch Richard Jager freute sich auf das Kennenlernen mit den Schülern, eine angeregte Diskussionsrunde und darauf, einen Tag lang seinen Chefsessel teilen zu können.

Randstad CEO 3
Im nächsten Schritt müssen die Schüler in einem Online-Test des Personalberaters Odgers Berndtson ihre Cheffähigkeiten und ihr Urteilsvermögen unter Beweis stellen. Ebenfalls gilt es, sich in einem Lebenslauf von den anderen zu unterscheiden und zu zeigen, wo man bereits Verantwortung übernimmt. Im September findet dann ein Casting-Wochenende im Luxushotel Kloster Haydau statt. Dort nimmt der Kurs an Workshops teil, in denen das unternehmerische Verständnis in die Praxis umgesetzt werden muss. Anschließend wird dann eine Person ausgewählt, die schlussendlich Chef für einen Tag bei Randstad sein wird.

Randstad CEO 4
Alle sind sich sicher, dass die Aktion eine enorme Bereicherung darstellt und der Selbstreflexion in Bezug auf die eigenen Fähigkeiten dient. Natürlich sind alle auf die neuen Erfahrungen gespannt, die sie während des Casting-Wochenendes machen werden, ganz nach Richard Jagers Motto: „Man sollte immer neugierig bleiben und nie aufhören, Neues auszuprobieren“.

Randstad CEO 5
Weitere Bilder finden Sie in der Fotogalerie.

(Bericht: Lorena Fladenhofer, Fotos: MM)

Mehr als 150 Fünftklässlerinnen und Fünftklässler sind am ersten Schultag feierlich in die Schulgemeinde der Marienschule Limburg eingegliedert worden. Dieser große Tag begann für die Sextaner mit einer offiziellen Begrüßung, bunten Programmpunkten und der Klasseneinteilung in der Sporthalle an der Lahnkampfbahn. Daran schlossen sich ein Gottesdienst im Dom und die erste Unterrichtsstunde der Neuankömmlinge an.

Einschulung2018 6
Die Tribünen und der Hallenboden sind voller erwartungsfreudiger Gesichter. Aufgeregtes Getuschel und neugierige Blicke füllen die große Sporthalle an der Lahnkampfbahn nach sechs Wochen Sommerferien wieder mit sprühendem Leben. Dann hebt die Bläserklasse 6a unter der Leitung von Philipp Naumann zum virtuosen Spiel an und alle verstummen gespannt. „Ob ich in einem Jahr wohl auch so gut spielen kann?“, fragen sich diejenigen Fünftklässler/innen, die sich ebenfalls dazu entschlossen haben, in der zweijährigen Bläserklasse ein eigenes Instrument zu erlernen. Immer noch schweben Nervosität und Aufregung in der Sporthalle.

Einschulung2018 5
Nun betritt Schulleiterin Dr. Henrike Zilling die Bühne und nimmt den Neuen ihre Unruhe: Sie versicherte den Neuankömmlingen, dass die Unsicherheiten sehr bald abgeflaut und neue Freunde schneller als erwartet gefunden sein würden. Anschließend erläuterte die Schulleiterin kurz das an der Marienschule praktizierte Konzept des getrennten Miteinanders, das bis zur Oberstufe nach Geschlechtern getrennten Unterricht vorsieht. In diesem Jahr verteilen sich die zahlreichen neuen Schüler auf insgesamt vier Mädchen- und zwei Jungenklassen. „Wir sind eine große Schulgemeinde und ihr gehört jetzt auch dazu“, hieß Dr. Henrike Zilling alle Fünftklässler gleichermaßen herzlich willkommen.

Einschulung2018 4
Danach wurde es spannend, als Dr. Henrike Zilling die Klasseneinteilung vornahm. Sie rief die  neuen Marienschülerinnen und –schüler einzeln auf und wiesen sie so ihren zukünftigen Lehrkräften zu. Die neuen Klassenleiterinnen begleiteten ihre Schützlinge daraufhin zu einem Gottesdienst in den Dom. Danach erwartete die Sextaner der letzte vieler Tageshöhepunkte: Der erste Unterricht in den Mauern des traditionsreichen Gymnasiums. Ihre Eltern nutzten unterdessen die Gelegenheit, an einem vom Förderverein ausgerichteten Empfang im Garten teilzunehmen, und dort im Gespräch mit der Schulleitung einen noch detaillierteren Einblick in den Schulalltag zu erlangen.

Einschulung2018 7
Weitere Bilder finden Sie in der Fotogalerie.

(Bericht: FD, Fotos: MM)

Die 15-jährige Lena Gelbert ist Schülerin der Marienschule in Limburg und reist Ende August als Stipendiatin des Parlamentarischen Patenschafts-Programms (PPP) des Deutschen Bundestages in die USA. Dort wird sie in einer amerikanischen Gastfamilie leben und auch eine amerikanische Highschool besuchen. "Das Parlamentarische Patenschafts-Programm (PPP) bietet Schülern und jungen Berufstätigen die einmalige Möglichkeit, das amerikanisches Familien-, College- und Arbeitsleben aus erster Hand zu erleben. Ich freue mich daher, dass sich viele junge Menschen für das Programm beworben haben und Lena diese tolle Chance nun als Junior-Botschafterin wahrnehmen kann", sagte Müller.

Lena Gelbert PPP
Der Bundestagsabgeordnete der FDP aus Niedernhausen hat Lena Gelbert für das Programm aus vielen sehr guten Bewerbungen schlussendlich ausgewählt. Kurz vor ihrem Abflug besuchte er sie nun in Elz und wünschte ihr viel Glück für die Zeit in den USA und spannende Erlebnisse.  Ziel des PPP ist es, der jungen Generation in beiden Ländern die Bedeutung freundschaftlicher Zusammenarbeit auf anschauliche Weise zu vermitteln. Lena Gelbert wird in einer fremden Kultur leben und lernen, und so ihren Horizont erweitern. Das Stipendium umfasst die Reise- und Programmkosten sowie die notwendigen Versicherungskosten. Die Stipendiaten werden dabei von erfahrenen Austauschorganisationen betreut, die seit vielen Jahren mit dem Deutschen Bundestag zusammenarbeiten.

"Es war schon immer mein Traum, in die USA zu gehen. Ich bin überglücklich das Stipendium erhalten zu haben, so dass mein Traum nun tatsächlich Wirklichkeit wird. Ich freue mich darauf Land und Leute und vorallem den amerikanischen Highschool Spirit kennenzulernen.", sagt Lena.

Das PPP gibt es seit 1983. Jedes Jahr werden 360 deutsche und 350 amerikanische Schüler als Stipendiaten ausgewählt. Die Jugendlichen leben als Botschafter ihrer Heimat für zehn Monate im jeweils anderen Land.

Die neuen Fünftklässler*innen und ihre Eltern, Geschwister,Verwandten und Klassenkehrer*innen feierten einen fröhlichen Gottesdienst im Dom.

Einschulung2018 2
Wir stechen gemeinsam in See, werden ruhiges Wasser erleben, den Schulalltag, und hin und wieder stürmische See. Diese Seefahrt bestehen wir mit Hilfe der Gemeinschaft der Klasse, mit Hilfe der Erwachsenen, die uns in der Schule begleiten. Und, so die Geschichte von Jesus und der Sturmstillung, besonders mit Hilfe von Gott in Jesus Christus.

Einschulung2018 3
Kaplan Engels und Pfarrerin Denzer sprachen am Ende des Gottesdienstes jeder Klasse den Segen Gottes zu. Der Segen wurde umrahmt vom Chor unter Frau Opitz, der u.a. ein schwedisches Volkslied über das Segeln mit verändertem Text vortrug.

Einschulung2018 1
(Bericht: DZ, Fotos: MM)