Eine Erzählschiene ist ein Holzbrett mit drei Führungsrillen. Darauf können mit Figuren unterschiedlichste Inhalte in Wort, Bild und Bewegung ausgedrückt werden. Die Erzählschiene ermöglicht transparentes Erzähltheater und ist als Hilfsmittel zum Erzählen sowohl für PädagogInnen als auch für Kinder geeignet.

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Die Schülerinnen und Schüler der Klasse SU2 (Höhere Berufsfachschule) erhielten im Fach Gestaltung der Lebensumwelt von ihrem Klassenlehrer Herrn Dahlem den Arbeitsauftrag, eine Advents-oder Weihnachtsgeschichte mit Hilfe der Erzählschiene zu präsentieren. Dazu wurden die passenden Figuren mit Pappe entworfen und mit einer überaus kreativen Technik, der Krepppapierpinseltechnik, gestaltet. Diese Technik eignet sich besonders in der kreativen Arbeit mit Kindern. Die Figuren auf der Erzählschiene wurden mit einer Dokumentenkamera an die Wand projiziert, sodass eine besondere Erzählatmosphäre entstand.

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Beim Tag der offenen Tür, am 31.01.2020, wollen die Schülerinnen und Schüler allen Interessierten Einblicke in diese besondere Erzählkunst geben.

(Text und Fotos: DA)

Am 04.12.2019 traten zwei Mannschaften der Marienschule beim „Jugend trainiert für Olympia“-Turnwettkampf in der Kreissporthalle Limburg an.

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In der Wettkampfklasse II (Jahrgänge 03-06) wurden die Mädels nur knapp geschlagen. Sie konnten sich dennoch über Platz 2 freuen.

Mit überragenden Leistungen siegten die Sportlerinnen in der Wettkampfklasse III (Jahrgänge 05-08). Vor allem am Schwebebalken bewiesen die Turnerinnen Nervenstärke und Körperbeherrschung bei ganzen Drehungen, Rädern und Standwaagen auf dem Balken sowie Salti beim Abgang.

Dieser Sieg qualifiziert die Mannschaft zur Teilnahme am Landesentscheid, der am 11.03.2020 stattfindet.

(Text und Foto: DN)

Am Donnerstag, den 27.11.2019, unternahmen wir, der Q3 Powi-LK von Herrn Laukner, einen Ausflug zur accadis Hochschule in Bad Homburg. Dort erfuhren wir zuerst, wie man erfolgreich und professionell präsentiert, anschließend wurden wir über die Entwicklungen und Herausforderungen der Globalisierung informiert.

Exkursion accadis FH 2019
Zwar war die Anreise aufgrund des Busfahrerstreikes etwas abenteuerlich und auch mit einem etwas längeren Fußmarsch verbunden, dennoch erreichten wir rechtzeitig unser Ziel. Zuerst wurde uns die Fachhochschule kurz vorgestellt, gleich im Anschluss startete die Vizepräsidentin, Prof. Dr. Andrea Hüttmann, mit einem spannenden Vortrag über moderne Präsentationsgestaltung. Sie erklärte nicht nur Techniken zur Foliengestaltung, sondern referierte auch über interessante Aspekte zur psychologischen Auswirkung einer gut gestalteten PowerPoint-Präsentation, wozu sie als Beispiele ältere Präsentationen ihrer Studenten nutzte. Somit hatten wir nach ihrer Präsentation einen doch erheblichen Erkenntnisgewinn zu verzeichnen.

Nach einer kurzen Pause mit kleinem Rundgang durch Foyer und Lounge, stellte Markus Losert noch einmal die Möglichkeiten und Besonderheiten der privaten Fachhochschule vor, an der ca. 600 Studenten, darunter auch ehemalige Marienschülerinnen, eingeschrieben sind. Interessant hierbei war, dass mit einer starken Praxiserfahrung in jedem Studiengang geworben wird, da die frühe Kooperation und der Kontakt mit Unternehmen dort im Vordergrund stehen.

Im Anschluss hörten wir uns noch einen Vortrag von Peter Kexel über die Entwicklung der Globalisierung an, in dem er auf unternehmerische Herausforderungen, die Entwicklung des Euros und auch den deutschen Außenhandel einging. Sein Vortrag wurde - entgegen den klassischen Vorlesungen in einer Uni - interaktiv gestaltet. Im Prinzip konnten wir uns eine waschechte VWL-Vorlesung anschauen und haben einen tollen Eindruck davon bekommen, was die accadis Fachhochschule in Bad Homburg zu bieten hat.

(Bericht: Benjamin Reichert)

Die Marienschule lädt für Freitag, 13. Dezember, 19:30 Uhr, zum traditionellen Adventskonzert in den Limburger Dom ein. Mit dem rund zweistündigen Programm geben 300 Mitwirkende aus sieben Ensembles Einblicke in die musikalische Aufbauarbeit an der Marienschule. So sind alle Bläserensembles – die Concert Band, das Blechbläserensemble und das Symphonische Blasorchester – letztlich aus dem Projekt „Bläserklasse“ hervorgegangen, das an der Marienschule bereits seit vielen Jahren erfolgreich durchgeführt wird.

Eröffnet wird das Konzert mit einer Intrada für Blechbläserensemble, Pauken und Orgel. Im Anschluss bringt das Nachwuchs-Streichorchester, welches sich überwiegend aus Schülerinnen und Schülern der Unter- und Mittelstufe zusammensetzt, Stücke verschiedener Stilepochen zu Gehör. Der Chor der Klassen 5 und der Oberstufenchor ergänzen die instrumentalen Darbietungen durch adventliche Liedsätze.

Zum Abschluss des Konzerts singt der Katharina-Kasper-Chor – bestehend aus SchülerInnen, Eltern und LehrerInnen der Marienschule - Teile aus der Orgelsolomesse von W. A. Mozart, zwei Rheinberger-Motetten sowie das „Halleluja“ aus G. F. Händels „Messias“.

Die Gesamtleitung des Adventskonzerts hat Christoph Pabst. Der Eintritt ist frei, am Ausgang wird um eine Spende für die Fachschaft Musik gebeten.

(Text: GB)

15 französische Austauschschüler aus Pont-Sainte-Maxence stapften durch die neblige Kälte auf dem Weg zur Bäckerei Huth. Als sie die Tür zur Backstube erreichten, schlugen ihnen dort wohlige Wärme und köstliche Düfte entgegen. Dominique Huth und Bäckermeister Wingenbach begrüßten ihre Gäste und vermittelten einen kurzen Überblick über die Geschichte der weit über die Kreisgrenzen bekannten Limburger Bäckerei.

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Nach gründlichem Reinigen der Hände und einem schicken Schiffchen als Haarschutz - Hygiene ist bekanntlich wichtig - erhielten die „Bäckerlehrlinge“ einen Teigklumpen, aus dem sie unter Anleitung eine Limburger Brezel nach schwäbischen Vorbild kneteten und formten. Dass Sauerteig tatsächlich sauer ist, konnten die Besucher erschmecken.

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Ganz nebenbei erfuhr die Gruppe zahlreiche beeindruckende Informationen über den Produktionsprozess, z.B. über das slow-baking, bei dem der Teig 48 Stunden Zeit zum Reifen erhält, die Temperatur der Öfen, die bis 400 Grad C betragen kann sowie über die Produktivität. So gehen z.B. an einem Wochentag mehr als 1000 Baguettes „Pierre“ aus der Backstube in die zahlreichen Filialen.

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Auch dass Meister Wingenbach mit zweimal zwei Stunden Schlaf pro Tag auskommt, beeindruckte die noch sehr müden jungen Franzosen.

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Die Wartezeit auf das Backen der Brezel, die im Steinofen gar wurden, überbrückte der freundliche Herr Wingenbach mit einer Runde Schokobrötchen, die die jungen Besucher als „délicieux“ bezeichneten. Ein herzlicher Dank geht an die Bäckerei Huth, die so zu einem landeskundlichen Erlebnis der jungen Franzosen in Deutschland beitrug.

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So gestärkt und gut informiert über den heimischen Betrieb Huth traten die Gäste den Rückmarsch in die Marienschule an, jeder trug seine selbst gebackenen Brezel im Rucksack.

(Text und Fotos: MR)