Nach den Beschlüssen von Bund und Ländern hat die Hessische Landesregierung über das weitere Vorgehen für die Schulen beraten.

Die Bundeskanzlerin und die Regierungschef*innen der Länder haben am 19. Januar weitere Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie sowie eine Verlängerung des Lockdowns bis zum 14. Februar beschlossen. Auf Grundlage dieser Beschlüsse hat die Landesregierung in einer Sondersitzung beraten und folgende Regelungen für die Schulen getroffen:

Bis zum 14. Februar bleiben die aktuellen Regelungen an den Schulen in jedem Fall bestehen. Das heißt:

  • die Präsenzpflicht für die Jahrgangsstufen 5-6 bleibt weiterhin ausgesetzt,
  • der Unterricht für die Abschlussklassen findet in Präsenz statt und
  • für alle übrigen Jahrgangsstufen wird Distanzunterricht angeboten.

Wenn das Infektionsgeschehen es zulässt und vorbehaltlich der weiteren gemeinsamen Entscheidungen von Bund und Ländern ist ab dem 15. Februar geplant, die Jahrgangsstufen 5 und 6 im Wechselunterricht zu beschulen. Das bedeutet: Ihr Kind wechselt zwischen dem Unterricht in der Schule und zuhause. Dafür werden die Klassen beziehungsweise Lerngruppen geteilt, damit der notwendige Abstand von 1,5 Metern im Unterricht eingehalten werden kann.

Die Hessische Landesregierung strebt weiterhin an:

  • die Jahrgangsstufen 5 und 6 möglichst früh im März wieder im eingeschränkten Regelbetrieb zu unterrichten.
  • Die Klassen ab der Jahrgangsstufe 7 sollen ebenfalls noch im März den Wechselunterricht in Präsenz aufnehmen können.


Weitere Informationen können Sie dem Schreiben an die Eltern vom 21.01.2021 sowie der Videobotschaft des Hessischen Kultusministers, Prof. Dr. R. Alexander Lorz, entnehmen.

Links:


In einem Schreiben an die Leitungen der Schulen im Landkreis haben Landrat Michael Köberle und der Leiter des Staatlichen Schulamtes, Michael Scholz, die für den Zeitraum vom 25. Januar 2021 bis zur Wiederaufnahme der Präsenzpflicht in Ergänzung zu den landesweiten Vorgaben geltenden Regelungen aufgrund der relativ hohen Inzidenzen und der aufgetretenen Mutation im Landkreis aufgeführt.

Link:


(Quellen: Hessisches Kultusministerium / Landkreis Limburg-Weilburg)


Sie möchten Ihr Kind an der Marienschule anmelden?
Hier finden Sie nähere Informationen zum Anmeldeverfahren für das Schuljahr 2021/22 sowie eine Checkliste mit den notwendigen Schritten und einzuhaltenden Fristen für eine Bewerbung: [Link]

Sie tragen sich mit dem Gedanken, Ihr Kind an der Marienschule anzumelden und haben noch Fragen zu unserer Schule? Wegen der Verlängerung des Lockdowns bieten wir Ihnen individuelle Online-Termine für ein allgemeines Informationsgespräch an:

  • Freitag, den 29. Januar von 15.00 bis 17.00 Uhr
  • Freitag, den 05. Februar von 15.00 bis 17.00Uhr
  • Mittwoch, den 10. Februar 16.00 bis 18.00 Uhr
  • Donnertag, den 11. Februar 16.00 bis 18.00 Uhr


Sollten Sie Interesse an einem Termin haben, so wenden Sie sich bitte via E-Mail an Frau Kaiser (kaiser.a@marienschule-limburg.de) Sie erhalten dann Zugangsdaten für das Open-Source-Webkonferenzsystem BigBlueButton.

gez.
Schulleitung


(zuletzt aktualisiert am 09.01.2021 um 10:00 Uhr)

Sehr geehrte Eltern,

liebe Schülerinnen und Schüler,

liebe Studierende,


die Hessische Landesregierung hat an diesem Mittwoch festgelegt, wie der Schulunterricht nach den Ferien und zunächst bis zum 31.01.2021 weitergehen wird. „Der Schutz der Schülerinnen und Schüler, der Lehrkräfte und aller Beschäftigten an unseren Schulen ist im Hinblick auf das aktuelle Infektionsgeschehen von besonderer Bedeutung“, erklärte Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz in Wiesbaden.

Für die Schülerinnen und Schüler sowie Studierende der Marienschule bedeutet dies konkret:

  • Für die Stufen 5 und 6 wird die Präsenzpflicht ausgesetzt.
  • Die Stufen 7, 8, 9, 10, E1, Q1 sowie SU, FU, HepU werden nur im Distanzunterricht beschult.
  • Die Abschlussstufen Q3, SO und FO werden im Präsenzunterricht unter Einhaltung der AHA-Regeln beschult (d.h. falls erforderlich auf zwei Räume verteilt).
  • Das Praktikum der E entfällt pandemiebedingt und wird durch eine Ersatzleistung zum Ende des Schuljahres kompensiert.


Die Schülerinnen und Schüler der Jahrganggstufen 5 und 6 können zwar grundsätzlich in die Schule gehen, der Kultusminister appelliert aber an alle Eltern, ihre Kinder – wann immer möglich – im Sinne der Kontaktreduzierung zu Hause zu behalten.

Falls es Ihnen nicht möglich ist, Ihr Kinder in der kommenden Woche (11.01. bis 15.01.2021) zuhause zu betreuen, teilen Sie uns dies bitte bis spätestens Freitag, den 08.01.2021 um 14 Uhr per Mail an sekretariat@marienschule-limburg.de mit. Bitte geben Sie hierbei unbedingt den Namen und die Klasse Ihres Kindes an.

Unabhängig davon ist es erforderlich, dass alle Eltern der Jahrgangsstufen 5 und 6 das Formular zur An- bzw. Abmeldung zum Präsenzunterricht ausfüllen und bis spätestens Mittwoch, den 13.01.2021, per Mail an die o.g. Adresse schicken.

Sollten sich Ihre persönlichen Voraussetzungen im Laufe des Monats ändern, bleibt Ihnen weiterhin die Möglichkeit erhalten, Ihr Kind für den Präsenzunterricht an- oder abzumelden. In diesem Fall bitten wir, die Entscheidung bis spätestens Freitagmorgen mit Wirkung zur neuen Schulwoche mitzuteilen.

Der Schulträger stattet unsere Schülerinnen und Schüler sowie Studierenden im Präsenzunterricht mit FFP2-Masken aus, die voraussichtlich am Montag (11.01.2021) geliefert werden.

Schließlich möchten wir Sie auf ein Elternschreiben des hessischen Kultusministers, Prof. Dr. R. Alexander Lorz, aufmerksam machen, das Sie in unserem Downloadbereich finden.

Mit freundlichen Grüßen


gez.

Schulleitung


Es war eine große Herausforderung für die Schülerinnen und Schüler und sie haben es beeindruckend gemeistert: unseren digitalen Vorlesewettbewerb. Nachdem die Klassensieger im Präsenzunterricht ermittelt werden konnten, wurde der diesjährige Schulentscheid via Tonaufnahmen durchgeführt.

Foto Alexander Haering
Die Teilnehmer*innen trugen einen bekannten Text aus einem selbst gewählten Buch vor. Dabei mussten sie nicht nur fehlerfrei Vorlesen, sondern auch noch in die Rolle eines Hörbuch-Sprechers schlüpfen. Das ist noch einmal schwieriger als live vor einem Publikum vorzulesen, denn es fehlen die optischen Eindrücke. Allein durch den Einsatz ihrer Stimme mussten sie die Atmosphäre der Szene und die Eigenheiten der Charaktere dem Zuhörer vermitteln. Und obendrein war für das Recording ein hohes Maß an Disziplin notwendig. Es sollten keine Nebengeräusche zu hören sein, der richtige Abstand zum Aufnahmegerät war zu beachten und die richtige Lautstärke der Stimme. Das Hörbuch-Sprechen gilt sogar als Königsdisziplin unter den Sprecheraufträgen.

Die fünf Klassensieger haben die schwierige Aufgabe aus unserer Sicht besonders gut gemeistert:

Victoria Geis, Lina Goebel, Miriam Honemann, Alexander Häring und Gregor Heck

Für die Jurymitglieder, Frau Arnspurg, Frau Kawohl, Frau Walderdorff und dem Vorjahressieger Simon Breuer war es nicht einfach, sich am Ende für eine Siegerin oder einen Sieger der Schule zu entscheiden. Es ging darum, die feinen Unterschiede in der Qualität des Vorlesens zu erkennen. Einer hat sich am Ende gegen seine starken Wettstreiter durchgesetzt.

Wir freuen uns den diesjährigen Sieger bekannt zu geben und gratulieren von Herzen:

Alexander Häring (s. Foto)

Alexander las aus „Arlo Finch, Im Tal des Feuers“ von John August eine spannende Passage vor. Seine Betonung war so gut - man hätte meinen können, er selbst wäre in dieser unheimlichen Nacht im finsteren Wald dabei gewesen.

Leider konnten die Vorleser*innen keinen Beifall vom Publikum bekommen. Den bekommen sie aber nun von uns, in Gedanken. Wir freuen uns über das Engagement und die vielen talentierten Vorleser und Vorleserinnen. Ihr könnt stolz auf Euch sein und wir sind es auch!

Im Frühjahr wird Alexander die Marienschule beim Regionalentscheid vertreten. Wir wünschen ihm auch hierbei viel Erfolg und drücken ganz fest die Daumen!

(Wir danken der Buchhandlung Schäfer, dass sie den Gewinnern die Büchergutscheine gestiftet hat.)

[Text und Foto: Theresa Walderdorff]


Das Coronavirus stellt Eltern noch immer vor große Herausforderungen – ob mit oder ohne Lockdown. Wie kann Lernen zuhause gut funktionieren? Wo finde ich Informationen über die Unterstützungsangebote der Regierung? Was tun, wenn es zuhause schlechte Stimmung gibt?

Was Eltern seit Monaten leisten, ist bemerkenswert und verdient unser aller Respekt! Wir möchten Familien auch im weiteren Verlauf der Pandemie unterstützen. Zu diesem Zweck haben wir Erfahrungen und Erkenntnisse aus dem vergangenen halben Jahr sowie daraus abgeleitete Tipps in dieser zweiten Ausgabe „Elternwissen in Zeiten von Corona“ zusammengefasst.

Die erste Ausgabe erschien im März 2020. Sie widmet sich der Umstellung in den Krisenmodus und den damit verbundenen Themen und enthält zahlreiche Ideen für Aktivitäten für Kinder und Jugendliche. Sie steht unter www.agj-freiburg.de zum Download bereit. Die neue Broschüre ist ausschließlich digital verfügbar und steht kostenfrei zur Ansicht und Download bereit.

Mit freundlichem Gruß und guten Wünschen

Corinna Tilp
Referentin für Kinder- und Jugendschutz

AGJ – Fachverband für Prävention und Rehabilitation
in der Erzdiözese Freiburg. e. V.