Das Land Hessen hat für die Zeit der Sommerferien ein Unterstützungsangebot für Schülerinnen und Schüler geschaffen. So besteht für alle hessischen Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, in den Sommerferien das Angebot einer Online-Lernplattform zu nutzen. Die Plattform verfügt über ein umfassendes Angebot an Lernvideos, interaktiven Übungen und Arbeitsblättern in 13 Fächern für alle Klassenstufen.

Zusätzlich können die Schülerinnen und Schüler über die Plattform Lern-Unterstützung durch geschulte Lehrkräfte erhalten. Damit wird das individuelle und selbstständige Lernen gefördert. Die Lernplattform „Sofatutor“ verfügt über eine langjährige Erfahrung und ist damit – gerade in diesen Zeiten – zur Aufholung coronabedingter Lernlücken in den Sommerferien ein guter Partner.

Wie kann das Angebot genutzt werden?

Das Angebot kann ausschließlich in den Sommerferien vom 19.07. bis zum 27.08.2021 genutzt werden. Mit dem Zugangscode

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kann ein Account auf www.sofatutor.com/hessen erstellt werden. Dort gibt die Schülerin/der Schüler seine/ihre E‑Mail-Adresse ein und legt ein Passwort fest. Nach Zustimmen zu den AGB ist der Account freigeschaltet. Die Schülerinnen und Schüler benötigen keine weiteren Daten außer einer E‑Mail-Adresse. Diese muss keinen Klarnamen enthalten. Mit der E‑Mail-Adresse und dem Passwort können sich die Schülerinnen und Schüler von jedem Gerät aus im Browser oder in der sofatutor App (herunterladbar im Appstore oder Playstore) anmelden und auf alle Inhalte zugreifen. Alle Accounts sind bis zum 27.08.2021 nutzbar. Danach können sich die Schülerinnen und Schüler noch einloggen, aber keine Videos mehr ansehen.

Die Anleitung von sofatutor (hier als pdf-Download: KLICK) unterstützt die Schülerinnen und Schüler bei der Aktivierung ihres Accounts. Alle Accounts sind bis zum 27.08.2021 nutzbar.

Dies ist ein freiwilliges Angebot, das jederzeit widerrufbar ist.


Am 17.05.21 hatten wir, der Mathe-LK der Q2 von Herrn Jentzsch, die Möglichkeit, zu einem mathematischen Thema eine interaktive Stunde mit einem Dozenten der Universität Gießen zu erleben. Wir konnten eines von fünf Themen, welche sich alle sehr interessant anhörten, auswählen und haben uns schließlich für das Thema „Entscheidungen unter Unsicherheit“ entschieden.

Interaktiver Vortrag 2021
Obwohl unser Kurs zur Hälfte im Distanzunterricht war, konnte die interaktive Stunde wie geplant stattfinden und Herr Kruse wurde zu unserem Mathematikunterricht zugeschaltet. Er ist an der Universität Gießen Dozent für Stochastik. Somit lag der Schwerpunkt unserer Stunde ebenso auf der Wahrscheinlichkeitsrechnung. Herr Kruse führte gemeinsam mit uns Simulationen durch, bei welchen wir gegen einen Computer antreten und somit selbst „Entscheidungen unter Unsicherheit“ treffen mussten. So sollten wir zum Beispiel in die Rolle eines Konditors schlüpfen und ein Vorstellungsgespräch simulieren. Das Ziel war es, den besten Bewerber/die beste Bewerberin anhand eines Kuchens auszuwählen. Dies war jedoch schwierig, denn sobald ein Bewerber/eine Bewerberin ausgewählt war, durften die anderen Kuchen nicht mehr „probiert“ werden. Doch unter den übrigen Bewerber*innen hätte jemand mit einem besseren Kuchen sein können. Somit mussten wir strategisch und gut durchdacht an die Aufgabe herantreten. Obwohl wir Wahrscheinlichkeitsrechnung noch nicht thematisiert hatten, gelang es uns ein paar Mal, eine bessere Wahl als der Computer zu treffen. In weiteren Simulationen konnten wir unser Glück ebenso versuchen und so weitere Einblicke in die Stochastik gewinnen.

Die interaktive Stunde hat uns allen sehr viel Freude bereitet und wir waren alle sehr interessiert an der uns bis dahin unbekannten Thematik. Abschließend können wir uns nur herzlich bei Herr Kruse für den tollen Vortrag bedanken. Wir würden solch eine Chance jederzeit wieder nutzen!

 
Auch wenn das zurückliegende Schuljahr außergewöhnlich und voll neuer Herausforderungen war, wurde es in bester Tradition mit der Verabschiedung von teils langjährigen Kolleginnen und Kollegen beendet. Bei einem Wortgottesdienst und anschließender Feierstunde kam das Kollegium dazu in der St.-Jakobus-Kirche in Lindenholzhausen zusammen.

Verabschiedungen 2021
Nach einem feierlichen Wortgottesdienst, in dem Pfarrerin Petra Denzer und Jutta Renner nicht nur an die herausfordernden zurückliegenden Monate erinnerten, sondern auch den Blick in die Zukunft schweifen ließen, verabschiedete sich die Schulgemeinschaft der Marienschule von fünf Kolleginnen und Kollegen, die die Marienschule teils seit Jahrzehnten geprägt haben.

Zunächst nahm die stellvertretende Schulleiterin Nicole Scharbach Abschied von Martina Fredl, die ihren beruflichen Weg an anderer Stelle fortsetzt. Sie unterrichtete seit 2008 die Fächer Biologie und Chemie und schaffte es dabei „mit Begeisterung und auf hohem fachlichen Niveau ihre Leistungskurse zu unterrichten und gleichzeitig Fünftklässler behutsam ans Mikroskopieren heranzuführen und so das naturwissenschaftliche Profil der Marienschule entscheidend zu prägen“, so Scharbach.

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Mit Birgid Sagmeister muss sich die Marienschule von einem echten Urgestein verabschieden. Sie unterrichtete seit 1982 die Fächer Deutsch, Sport und katholische Religion. Nicole Scharbach betonte, sie sei mit diesen drei Fächern und als Klassenlehrerin quasi unbesiegbar gewesen sei. „Bei einer Dombesichtigung, dem Besuch eines Bundesligaspiels, gelben und roten Karten im Unterrichtsalltag oder auch einem Laufdiktat hat Birgid Sagmeister stets fächerübergreifend und ganzheitlich agiert und unsere Schule maßgeblich beeinflusst.“ Für die Zukunft mit viel Zeit für die Familie, Fahrradfahren und Auszeiten wünschte sie ihr alles Gute.

Auch Christel Müller-Rentz wurde im Rahmen der Feierstunde verabschiedet, auch sie prägte die Marienschule in ihrer Zeit, die im Jahr 1986 begann, an vielen Stellen: Die Zertifizierung der Marienschule als „Gesundheitsfördernde Schule“, Leitung der Präventionsarbeit, Implementierung von systematischer Unterrichtsevaluation sind nur einige Bereiche, in denen sie tätig war. Nicole Scharbach schloss ihre Worte mit einem Ausschnitt aus dem Würdigungsbericht der ehemaligen Schulleiterin Schwester Christiane, die zur Freude des Kollegiums auch an der Feier teilnahm: „Frau Müller-Rentz ist eine Kollegin, die Ideen einzubringen versteht und zu passender Zeit Kritik äußern kann, was von der Schulleitung geschätzt wird.“

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Auch Christian Kroppach verlässt nach wenigen Monaten wieder die Marienschule, wo er die Fächer Chemie, Physik und Erdkunde unterrichtet hat. Nicole Scharbach dankte ihm für seinen engagierten Einsatz und zeigte sich verständnisvoll, dass der Ruf einer Stelle an einer heimatnahen Schule zu verlockend sei. Auch ihm wünschte sie stellvertretend für die ganze Schulgemeinschaft alles Gute für die Zukunft.

Im Bereich der beruflichen Schulen wurde Michael Skotzke verabschiedet, der seit August 2020 in den Fachschulen unterrichtete und mit seiner sachlichen und verbindlichen Art beliebter Ansprechpartner für die Studierenden war. Birgid Reis, Abteilungsleiterin für den beruflichen Bereich, verabschiedete ihn mit einer Rede und wünschte ihm bei seinem weiteren Berufsweg, der ihn zur Caritas führt, viel Freude und Erfolg.

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Im Anschluss an den offiziellen Teil bestand vor der Kirche noch Zeit für einen lockeren Austausch, der mit dem nötigen Abstand nach den vielen Monaten mit Einschränkungen rege genutzt wurde.

(Bericht und Fotos: HF)


In diesem Schuljahr mussten pandemiebedingt auch für den Basics in Business-Kurs neue Wege beschritten werden.

BiB Zertifikate 2021
In Absprache mit der IHK Limburg, begleitet durch die Ausbildungsleiterin Frau Jutta Golinski, ist es dem Kurs der Jahrgangsstufe E unter Frau Menche gelungen, die pandemiebedingten Herausforderungen anzunehmen: Anstelle von Vorträgen vor einer Jury mit Wirtschaftsvertretern haben die Schülerinnen und Schüler digitale Präsentationen erarbeitet und vor ihren Mitschülerinnen und Mitschülern sowie vor Fachlehrkräften und Frau Golinski präsentiert. Thematisch hatten sich die Vortragenden ganz eigene Schwerpunkt gesetzt: Welche Schritte muss ich auf dem Weg in die Selbstständigkeit beachten? Was sind dabei förderliche und hinderliche Faktoren? Wie wird die Zukunft des Home Office in Deutschland aussehen? Wie steht Deutschland in der Praxis und rechtlich im Vergleich zu anderen Ländern da? Welche Auswirkungen hat die Trump-Ära auf die internationalen Wirtschaftsbeziehungen und was könnte unter Joe Biden anders werden? Wird die europäische Wirtschaft davon profitieren? Letztendlich haben alle Schülerinnen und Schüler gezeigt, dass sie zu Perspektivwechseln und differenzierten Beurteilungen fähig sind, sodass sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer über das ersehnte Zertifikat freuen können.

An ihrem letzten Schultag konnten die Schülerinnen die Zertifikate von Frau Scharbach und Herrn Naumann erhalten. Herzlichen Glückwunsch!


Mit der Frage, was in Zeiten der Krise Sicherheit und Halt gibt, hat sich Zweigleiter Thomas Schäfer bei der Abschiedsfeier der höheren Berufsfachschule für Sozialassistenz beschäftigt. Im Rahmen einer Feierstunde überreichte er den erfolgreichen Sozialassistent*innen ihre Abschlusszeugnisse.


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Unter den Mottos „Ein Hoch auf uns“ und „Unsere Reise“ wurden zunächst zwei Gottesdienste gefeiert. In seiner Ansprache griff Pfarrer Steffen Henrich die Höhen und Tiefen der Ausbildung auf, berichtete von seinem eigenen beruflichen Werdegang und schenkte den Absolvent*innen mutmachende Worte.

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Im Anschluss folgte eine von den Klassen organisierte Feierstunde mit Musik- und Wortbeiträgen. Zweigleiter Thomas Schäfer zitierte in seiner Ansprache aus dem in diesem Jahr zusätzlich ausgehändigten Corona-Zeugnis: „Ihr habt in einem herausfordernden Schuljahr Herausragendes geleistet: Das Leben in einer Krise gemeistert.“ Auch Bischof Dr. Georg Bätzing gratulierte zu dieser besonderen Leistung: In seinem Namen erhielten alle Absolvent*innen eine Glückwunschkarte, auf der über einen QR-Code eine Videobotschaft abrufbar war, sowie ein Paar Socken als symbolisches Geschenk.

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Besonders geehrt wurden die beiden Jahrgangsbesten Sophia Schäfer (SO1) und Julia Sturm (SO2) durch Frau Nicole Knepper im Namen des Vereins der Ehemaligen und Förderer der Marienschule.

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Folgende Schülerinnen und Schüler haben die Höhere Berufsfachschule für Sozialassistenz erfolgreich absolviert und dürfen die Berufsbezeichnung Staatlich geprüfte Sozialassistentin/Staatlich geprüfter Sozialassistent führen:

Klasse SO1, Klassenleitung Herr Schäfer
Jennifer Bachmann, Dornburg-Frickhofen; Anna Baumann, Limburg-Eschhofen; Franziska Borchers, Hadamar-Niederzeuzheim; Sophie Celine Bös, Dornburg-Dorndorf; Clara Ebert, Villmar; Semira Joelle Gard, Beselich-Obertiefenbach; Anika Größchen, Dornburg-Frickhofen; Leonie Hannah Großmann; Merenberg-Barig-Selbenhausen; Jessica Hofmann, Löhnberg-Niedershausen; Robert Kamrad, Hünstetten-Beuerbach; Paulina Müller, Dornburg-Dorndorf; Maya-Jean Newman, Hünfelden-Kirberg Fabienne Radermacher-Faupel, Dornburg-Wilsenroth; Lea Raubert, Taunusstein; Sophia Schäfer, Limburg; Tanja Stein, Limburg; Lea Susik, Runkel-Steeden; Cathleen Tobisch, Runkel-Schadeck; Tim Trost, Limburg; Emely Weber, Limburg-Eschhofen; Lena Zimmer, Niedernhausen

Klasse SO2, Klassenleitung Herr Dahlem
Leonie Abt, Holzhausen an der Haide; Mara Bingel, Singhofen; Laura Alexandra Burggraf, Runkel-Dehrn; Luisa Marie Fritsch, Gemünden; Luise Sophia Görg, Nassau; Zahra Hamdan, Diez; Jana Sophie Heuser, Berghausen; Julius Hillingshäuser, Altendiez; Sophie Jung, Montabaur; Jasmin Klein, Siershahn; Catharina Rahel Klotz, Oberelbert; Elektra Leyser, Steinefrenz; Lea Sophie Lichtner, Scheidt; Paula Maus, Cramberg; Hannah Metternich, Steinefrenz; Jennifer Moser, Steinefrenz; Laura Müller, Dausenau; Felix Rodius, Isselbach; Katharina Lilly Sophia Rohr, Klingelbach; Julia Leonie Sturm, Montabaur; Leonie Zei, Görgeshausen