Das Lehrerturnier im Volleyball im Landkreis Limburg-Weilburg erfreute sich auch 2019 mit 15 teilnehmenden Mannschaften großer Beliebtheit. Die Limburger Marienschule schickte mit vier Frauen und sechs Männern ein schlagkräftiges Team ins Rennen, welches die zwei Vorrundenspiele gewann und somit als Gruppenerster um die Plätze 1 bis 4 mitspielen durfte.

Lehrervolleyball2019
Bis auf das erste Spiel in der Finalrunde, in welchem das Team der Marienschule deutlich unterlag, gelang gegen das Topteam aus Weilburg ein kaum für möglich gehaltenes Unentschieden. Und auch gegen das Spitzenteam aus Hünfelden/Dauborn wäre der Marienschule beinahe eine Überraschung gelungen.

Dennoch kam der Spaß nicht zu kurz und auch Neuling Jonas Simek sorgte mit einigen genialen Flugeinlagen für einen starken 4. Platz des Lehrerteams der Marienschule.

(Bericht: LN, Foto: BW)

Etwas für den guten Zweck tun: Schon Katharina Kasper wusste, dass eine Gesellschaft nur funktionieren kann, wenn man sich gegenseitig unterstützt. Genau das taten die beruflichen Zweige der Marienschule am vergangenen Freitag, dem 5. April 2019. Die Schülervertretung organisierte die Aktion, bei der die Studierenden durch Spiele und einen Kuchenverkauf Spenden für herzkranke Kinder und die Dernbacher Schwestern sammelten.

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Insgesamt gab es neben dem Kuchenverkauf im Foyer der Sporthalle an der Lahnkampfbahn neun verschiedene Stationen, die die unterschiedlichen Kurse durchlaufen konnten, um Spenden für den guten Zweck zu sammeln.

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Neben dem Spiel „Spinnennetz", bei dem es darum ging die Teamfähigkeit zu fördern, indem möglichst viele Studierende sich durch das Netz bewegen sollten, ohne es dabei zu berühren, diente das Spiel „Dosenmemory“ dazu die Konzentration der teilnehmenden Personen zu fördern. Aber auch bei Spielen wie „Handtuch-Volleyball“ oder „Klammerspiel“ lag der Fokus darauf, unterstützend in der Gruppe zusammenzuarbeiten sowie die Kommunikation untereinander zu fördern.

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Nach dem gemeinsamen Zumba-Abschluss der Studierenden meinte Annabell Kuhn, eine Mitorganisatorin aus dem SV-Team: „Der Spendenlauf ist super gelaufen. Das Ganze ist dank der guten Organisation sehr stressfrei abgelaufen und war sogar relativ entspannend. Wir hatten alle viel Spaß und haben dabei sogar noch Spenden für einen guten Zweck gesammelt!“

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(Bericht: Laura Schlüter, Fotos: MM)

Theater wird an vielen Schulen im Kreis Limburg-Weilburg gespielt - so auch in der Marienschule. Ich bin selbst Mitglied in der AG und habe mich einmal umgehört, warum meine Schauspielkollegen überhaupt Theater spielen und was das für sie mit einem guten Leben zu tun hat.

Theater AG Junge Zeitung 2019
„Theater spielen kann sehr viel bewirken“, sagt Cara Basquitt. Sie ist Theaterpädagogin und leitet die AG an der Marienschule in Limburg. „Die theaterpädagogischen Methoden und das Präsentieren auf der Bühne stärken das Selbstbewusstsein und durch das Schlüpfen in unterschiedliche Rollen lernen die Jugendlichen verschiedene Meinungen und Haltungen kennen und stärken dabei gleichzeitig ihre Empathie-Fähigkeit“, erklärt sie weiter.

Und genau das merken auch wir Schüler auf der Bühne. Beim Theaterspielen muss man oft aus seiner Komfortzone herauskommen und Dinge tun, die man sich sonst nie trauen würde. Aber gerade das macht so viel Spaß dabei. Man kann seine Fantasie ausleben und seine Rollen selbst gestalten. Dabei muss man sich genau in seine Rolle hinein versetzen. Wie würde der jeweilige Charakter sprechen? Wie würde er auf der Bühne agieren?

Auch das Arbeiten mit den Stücken bereitet viel Freude. Gerade zu klassischen Stücken oder Büchern bekommt man einen ganz anderen Zugang geboten durch das Theater. Im Sommer 2017 zum Beispiel spielten wir die Odyssee und im Jahr davor ein Stück über das Tagebuch der Anne Frank. Anders als im Deutschunterricht hatten wir unglaublich viel Zeit, uns in die Personen hinter der Geschichte hineinzuversetzen und die historischen Zusammenhänge zu verstehen. Man setzt sich so auch oft mit Gesellschaftskritik auseinander und kann die verschiedenen Perspektiven auf das Geschehen differenzierter sehen.

Darüber hinaus „lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wie demokratische Prozesse ablaufen, und erfahren, was es bedeutet Verantwortung in einer Gruppe zu übernehmen“, wie es Cara Basquitt ausdrückt. Für uns heißt das, dass wir durch unsere Stücke eine richtige kleine Familie geworden sind, in die man sich flüchten kann, wenn einem der eintönige Schulalltag zu langweilig wird.

Es macht einen auch definitiv sehr selbstbewusst, auf der Bühne zu stehen. Man kann viel besser mit Lampenfieber umgehen und ist sehr viel gelassener, wenn man vor großen Gruppen stehen muss. Das Beste: All das können wir mitnehmen für das, was uns noch erwartet, wie zum Beispiel das Studium oder den Beruf.

Am schönsten ist allerdings immer noch, dass wir uns nicht darum kümmern müssen, was die anderen von uns denken und auf der Bühne einfach alles ausprobieren können, was wir wollen. Wie es Theresa, 16, sagt: „Außerhalb der Theater-AG würde ich für verrückt gehalten werden, aber hier darf ich so verrückt sein, wie ich will.“

Verrückt wird es auf jeden Fall in unserem diesjährigen Stück: „Die Physiker“ von Friedrich Dürrenmatt. Denn was könnte verrückter sein als eine Komödie über drei Physiker in einer Irrenanstalt? Dass sie eigentlich nicht verrückt, sondern in geheimer Mission unterwegs sind, weiß natürlich niemand. Oder?

Das Stück wird am Samstag, 15. Juni, um 20 Uhr und am Sonntag, 16. Juni, um 18 Uhr in der Aula der Marienschule aufgeführt. Karten sind an der Abendkasse für vier Euro (ermäßigt drei Euro) erhältlich.

(Bericht: Emily Elßner, Foto: Cara Basquitt)

Abitur - und dann? Diese Frage stellen sich die Schülerinnen und Schüler im Laufe der Oberstufe immer wieder. Um ihnen die Entscheidung zu erleichtern, hatten die Schüler der Jahrgangsstufen E2 und Q2 am Samstag, dem 6. April 2019, die Chance, im Rahmen des Studieninfotages ehemaligen Marienschülerinnen Fragen bezüglich ihres Studienfachs zu stellen. Von den Anforderungen und den Inhalten des Studienganges bis hin zum Alltag rund um die Universität oder Hochschule, konnte auf jede Frage eine Antwort gefunden werden.

Studieninfotag 2019 neu
Um den Schülern die wichtige und schwierige Entscheidung bezüglich ihrer Zukunft zu erleichtern, gelang es den Lehrern Christine Wagner und Dominik Schamböck sowie der Schülervertretung, möglichst viele Studentinnen mit unterschiedlichen Studiengängen für die Infoveranstaltung zu gewinnen. Da sie vor einiger Zeit selbst die Marienschule besuchten, konnten sie sich sehr gut in die Lage der Schüler hineinversetzen.

Anhand einer zuvor durchgeführten Umfrage konnte das Angebot genau auf die Interessen der Schüler zugeschnitten werden. Bei den rund 25 angebotenen Studiengängen konnte man sich für zwei entscheiden. Das Spektrum reichte dabei von Medizin, Pharmazie und Lehramt, über Mechatronik, Architektur und International Management, bis hin zu Jura, Anglistik und Psychologie. Nach einer kurzen Vorstellung des jeweiligen Studienganges standen die Referentinnen für jegliche Fragen zur Verfügung.

In einer abschließenden Feedbackrunde mit dem Oberstufenleiter und kommissarischen stellvertretenden Schulleiter Philipp Naumann berichteten die Studentinnen von ihren Erfahrungen des Tages und kamen dabei zusätzlich auf ihre Zeit an der Marienschule zu sprechen. Dabei lobten sie besonders die hohen Anforderungen der Schule: ,,Hätte ich die nicht gehabt, wäre ich nach dem ersten Semester raus gewesen“, so eine Studentin. Ebenfalls seien sie gut auf Präsentationen vorbereitet worden, was im Studium sehr wichtig sei, genau so wie das selbstständige Arbeiten. Durch die vielen Gruppenarbeiten und Präsentationen habe man gelernt, effizient an solche Dinge heranzugehen. Auch eine hohe Qualität wie in den Fächern Mathematik erweise sich nun an der Uni als vorteilhaft. Während der gesamten Schulzeit habe man zahlreiche Zusatzangebote gehabt, wie beispielsweise den Wirtschaftskurs ,,Basics in Business“. ,,Wir haben gelernt, zu lernen“, heißt es abschließend.

Verbessern könnte man lediglich das Spektrum an Informationen zu Ausbildungen, da dies zu kurz komme. Außerdem sei es schade, dass manche Leistungskurse wie ein Chemie-LK nicht immer zu Stande kommen, da manch einer gerne Pharmazie studieren möchte. Als kleine Botschaft an die Lehrer kam zusätzlich die Anmerkung: ,,Es sollte nicht unmöglich sein, ein Abi mit 1,0 zu schaffen“.

Dennoch erinnern sich die ehemaligen Marienschülerinnen gerne an ihre Schulzeit zurück und freuen sich jedes Jahr wieder, die Schule am Studieninfotag besuchen zu dürfen, der bei allen Beteiligten stets in positiver Erinnerung bleibt.

(Bericht: Lorena Fladenhofer)

Angehende Erzieherinnen und Erzieher der Marienschule setzen sich für das Projekt „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“ ein. Mit dem Projekt soll für eine Sensibilsierung geworben und sich gegen Rassismus ausgesprochen werden.

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Nicht nur auf dem Schulhof, sondern auch in Kinder- und Jugendeinrichtungen kommt es immer mal wieder zu rassisitischen Äußerungen. Die Berufsschülerinnen und Berufsschüler der Marienschule wollen sich daher mit einer Unterschriftenaktion und verschiedenen Projekten gegen Rassismus einsetzen.

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(Text und Fotos: KLP)