Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier und Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz haben am 12.04.2021 im Nachgang zur Sitzung des hessischen Kabinetts über die weiteren Maßnahmen im Umgang mit der Pandemie informiert.

Das Wichtigste auf einen Blick:

  • Fortsetzung des Wechselunterrichts für die Jahrgangsstufen 5 und 6
  • Fortsetzung des Distanzunterrichts für die Jahrgangsstufen ab Klasse 7
  • Fortsetzung des Präsenzunterrichts für die Abschlussklassen sowie die Q2
  • Neu: Negatives Testergebnis als verpflichtende Voraussetzung zur Teilnahme an Präsenzunterricht und Notbetreuung


Keine weiteren Öffnungen

„Verlässlichkeit und Sicherheit sind für unsere Schulen in diesen Zeiten von großer Bedeutung. Gleichzeitig müssen wir als Landesregierung jederzeit auf sich verändernde Rahmenbedingungen reagieren. Es schmerzt mich sehr, dass wir aufgrund der sich bedauerlicherweise weiterhin negativ entwickelnden Infektionszahlen anders als geplant nach den Osterferien ab dem 19. April zunächst keine weiteren Öffnungen in den Schulen vornehmen können. Wir starten folglich nach den Ferien so, wie es Eltern und Schülerinnen und Schüler und deren Lehrkräfte vor den Ferien gewöhnt waren“, erklärte Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz. Dies bedeutet: Die Jahrgangsstufen 1 bis 6 werden weiterhin im Wechselunterricht, die Jahrgänge ab Klasse 7 im Distanzunterricht und die Abschlussklassen im Präsenzunterricht beschult. Die Regelung gilt zunächst für vier Wochen, wobei bei einer sich bessernden Infektionslage selbstverständlich auch vorher neue Entscheidungen bzw. weitere Öffnungen möglich sind.

Teststrategie an Schulen
„Den Präsenz-Schulbetrieb werden wir darüber hinaus intensiv mit einer Test-Strategie, die ab dem 19. April ein negatives Testergebnis als notwendige Voraussetzung für die Teilnahme von Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte am Präsenzunterricht macht, begleiten. Die Testverpflichtung ist derzeit unerlässlich für einen sicheren Schulbetrieb. Darin haben uns auch die Rückmeldungen unserer Pilot-Schulen, die den Ablauf der Selbsttests vor den Osterferien erprobt haben, bestätigt.“ Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte können für den Nachweis zwischen dem kostenfreien Bürgertest außerhalb der Schule oder den ebenfalls kostenfreien Antigen-Selbsttests, welche den Schulen vom Land zur Verfügung gestellten wurden, wählen. Akzeptiert werden Nachweise, die mit zeitlichem Bezug auf den Beginn des jeweiligen Schultages nicht älter als 72 Stunden sind. Das bedeutet, dass alle Schülerinnen und Schüler, die keinen Test vorweisen können bzw. diesen nicht in der Schule machen, zu Hause im Distanzunterricht beschult werden. Schülerinnen und Schüler können durch ihre Eltern, volljährige Schülerinnen und Schüler durch sich selbst von der Teilnahme an der Präsenzbeschulung schriftlich abgemeldet werden.

Abiturprüfungen
Die Abiturprüfungen finden, wie bereits angekündigt, ganz regulär ab dem 21. April statt. Alle Prüflinge erhalten vor jeder Prüfung die Möglichkeit eines freiwilligen Selbsttests. Schülerinnen und Schüler, die diesen nicht machen möchten, können auch an der Prüfung teilnehmen. Sie müssen dann jedoch eine medizinische Maske tragen.

Links:


(Quelle: Hessisches Kultusministerium)

Liebe Abiturienten, liebe Freunde und Verwandte unserer Abiturienten,

Abiturplakate sind eine schöne Einrichtung, sie machen Mut und gute Laune. Daher freuen wir uns auf motivierende Plakate, die zum guten Gelingen der schriftlichen Abiturprüfungen beitragen.

Die Abiturplakate dürfen

  • nur am Zaun des Fußballfeldes aufgehängt werden.
  • ausschließlich mit Kabelbinder befestigt werden (kein Klebeband oder Schnüre).
  • zu keinerlei Gefährdung von Personen und Sachen führen.
  • nicht größer als 1 qm sein. Wesentlich größere Plakate werden im Interesse der anderen Abiturienten, denen sie unmäßig Platz wegnehmen, auf Veranlassung der Schulleitung abgehängt.
  • erst ab Dienstag, den 20. April 2021 aufgehängt werden.

Bitte sorgen Sie dafür, dass die Plakate bis zum 07. Mai 2021 wieder abgehängt werden.

Gez. Philipp Naumann
Oberstufenleiter


In den Osterferien ändern sich vorübergehend die Öffnungszeiten des Sekretariats und der Pforte.

Das Sekretariat ist am Mittwoch, 07.04.2021, von 10-12 Uhr geöffnet.

Die Pforte ist wie folgt geöffnet:
1. Ferienwoche: Dienstag und Mittwoch (06./07.04.2021)
2. Ferienwoche: Montag, Mittwoch und Donnerstag (12./14./15.04.2021)

gez.
Schulleitung

 


Liebe Eltern, Schüler*innen und Studierende,

wie sie den Medien vielleicht schon entnommen haben, soll an allen hessischen Schulen nach den Osterferien die Selbsttestung der Schüler*innen mittels Antigen-Schnelltest im Präsenzunterricht möglich sein.
Mit den regelmäßigen Selbsttests sollen Infektionen ohne Krankheitssymptome frühzeitig erkannt und Infektionsketten unterbrochen werden. Sie sollen das Infektionsrisiko in der Schule weiter minimieren und so dazu beitragen, dass die Schulen offenbleiben können. Deshalb ist eine Teilnahme möglichst aller Schülerinnen und Schüler wünschenswert.

Die beiden zur Verfügung stehenden Testungen werden wir voraussichtlich derzeit einmal pro Woche freiwillig und kostenfrei in der Schule anbieten. Teilnahmeberechtigt sind alle Schüler*innen, die eine unterschriebene Einwilligungserklärung digital oder in Papierform bei Ihrer Klassenlehrerin / Ihrem Klassenlehrer abgegeben haben. Die erste Testung in der Schule wird durch die Klassenlehrkraft begleitet. Wir sind derzeit noch in Klärung, ob die zweite Testung pro Woche oder auch die Testdurchführung insgesamt zu Hause erfolgen darf.

Der Selbsttest (SARS-CoV-2 Rapid Antigen Test der Firma Roche) wird zu Wochenbeginn in der ersten Unterrichtsstunde im Klassenraum durchgeführt (die Tests müssen bei einer Umgebungstemperatur von 15-25°C durchgeführt werden). Der Test wird im vorderen Nasenbereich durchgeführt (2cm in jedes Nasenloch). Das Ergebnis liegt nach einer Wartezeit von 15 Minuten vor.

Sollte ein Testergebnis positiv ausfallen, muss der betroffene Schüler/die betroffene Schülerin sofort von der Schule abgeholt werden. Das Testergebnis des Schnelltests muss umgehend durch eine Nachtestung mit einem PCR-Test gesichert werden (Kontaktaufnahme mit einer Arztpraxis oder unter der Telefonnr.: 116117).

Die Schulleitung ist dazu verpflichtet, positive Ergebnisse des Antigen-Schnelltestes an das
zuständige Gesundheitsamt zu melden.

Die Durchführung wird von einer Lehrkraft Schritt-für-Schritt mündlich angeleitet und die Schüler*innen werden zur Veranschaulichung den Informationsfilm von Roche gezeigt bekommen. Der Raum wird vor Unterrichtsbeginn gelüftet.

Durchführung:

  • Jede/r Schülerin/Schüler muss sich die Nase putzen und im Anschluss die Hände
    waschen.
  • Als Unterlage für den Test kann ein Einmalhandtuch aus dem Handtuchspender
    verwendet werden.
  • Die Schüler*innen benötigen zum Abstellen der Testpipette eine Wäscheklammer.
  • Da es zu Problemen beim Öffnen der Verpackungsfolie kommen kann, sollte
    jeder/jede eine Schere mitbringen.
  • Die Lehrkraft gibt den Schüler*innen die Anweisungen zur Durchführung des Testes
    kleinschrittig vor – alle machen den gleichen Schritt zur gleichen Zeit.
  • Sobald der Test durchgeführt ist, setzen alle den Mund-Nasen-Schutz wieder auf.
  • Die benutzten Testmaterialien werden in einem Mülleimer entsorgt und der darin befindliche Plastikbeutel zugeknotet.


Alle Schüler*innen, die an dem Antigen-Selbsttest teilnehmen, benötigen:

  • Papiertaschentücher,
  • eine Bastelschere,
  • eine Wäscheklammer
  • und im besten Fall ein kleines Sprühfläschchen mit Desinfektionsmittel, um ihren
    Tisch abzusprühen.


Bitte schauen sie sich im Vorfeld den Informationsfilm der Firma Roche mit ihren Kindern gemeinsam an. Dieser Film veranschaulicht die Durchführung sehr gut und kann zum Abbau von Ängsten gegenüber der Selbsttestung beitragen. Eine differenziertere Testanleitung und weitere Informationen finden sie in unserem Downloadbereich.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Henrike Zilling
(Schulleiterin)


In einem Planspiel der Deutschen Gesellschaft e. V. im Auftrag der LandesEnergieAgentur Hessen GmbH diskutierten Schülerinnen und Schüler des PoWi-Grundkurses von Frau Menche die Herausforderungen der Energiewende in Hessen exemplarisch am Netzausbau.


Foto Energiewende 2021
Dafür begaben sie sich im Planspiel in unterschiedliche Rollen, bei der sie jeweils die Perspektive eines ausgewählten Akteurs übernehmen sollten. Dazu gehörten u.a. die Landesregierung Hessen, Wirtschafts- und Naturschutzverbände, Bürgerinitiativen, der Bauernverband, der Netzbetreiber und weitere. Sie simulierten die Konflikte beim Netzausbau, exemplarisch an den beteiligten Akteuren.

Dabei vertraten die Schülerinnen und Schüler sehr engagiert die unterschiedlichen Interessen ihrer jeweiligen Rolle. Ihnen gelangen dabei der Perspektivwechsel sowie ein lebendiger und konstruktiver Austausch der Argumente. Die Schülergruppe berichtet, dass es eine gute Schulung der eigenen Diskussionsfähigkeit gewesen sei und dass man durch den Perspektivwechsel neue Argumente kennengelernt und zu verteidigen gelernt habe. Am Runden Tisch diskutierten sie unter der Leitung des Moderatorenteams sehr engagiert die Frage alternativer Trassenführungen und der Höhe und Häufigkeit von Entschädigungszahlungen für die betroffenen Akteure. Beide Vermittler bestätigten, dass es eine sehr stressige Aufgabe gewesen sei, Kompromisse zu finden.

Die Rolle der fiktiven Hessischen Landesregierung beschloss schlussendlich den Bau der Stromleitung im Alternativkorridor. Dabei sollen im Bereich der Städte und Naturschutzgebiete Erdkabel, in den restlichen Bereichen Freileitungen verlegt werden. Die Frage der Entschädigungen wurde vertagt und soll im Rahmen eines weiteren Runden Tisches erneut aufgegriffen werden.

Der Kurs meldete zurück, dass es schwierig war, alle Interessen einzubinden und auf eine gemeinsame Lösung zu kommen. Das Planspiel sei zwar sehr realistisch gewesen, doch dass sich die Diskussionsteilnehmer derart höflich in die Gesprächsrunde einbrachten, ordnete er eher als unrealistisch ein. „Kompromisse gehören in einer demokratisch verfassten Gesellschaft dazu, auch wenn in politischen Debatten der Ton immer polarisierter werde.“, bekräftigte Projektleiter Jan Roessel von der Deutschen Gesellschaft e. V.. „Wir möchten mit dem Projekt zeigen, dass das Gelingen der Energiewende und weitere Fortschritte beim Netzausbau unmittelbar zusammenhängen“. Frau Menche betonte, dass „das Planspiel illustriert, wie verschiedene Interessen abgewogen werden und welche Faktoren hierbei eine Rolle spielen. Es zeigt auch, dass Demokratie vom Mitmachen lebt. Frühzeitiges Engagement ist wichtig. Davon lebt nicht nur die Schule, sondern auch die Gesellschaft.“

Jan Roessel sprach zudem unter Vorbehalt der Coronabeschränkungen eine Einladung für die Abschlussveranstaltung im Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen im 4. Quartal 2021 in Wiesbaden aus, bei der Expertinnen und Experten der Energiepolitik mit den Schülerinnen und Schülern diskutieren.

(Text: MN, Foto: Pixabay)