Der Fußballprofi Benedikt Höwedes hat die Patenschaft für das Projekt „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“ übernommen und unterstützt somit die Arbeit der Marienschule.

Benedikt Hoewedes 2019 1Höwedes war insgesamt 16 Jahre für den FC Schalke 04 aktiv und steht seit 2018 bei Lokomotive Moskau unter Vertrag. 2014 wurde Höwedes mit der Deutschen Nationalmannschaft in Brasilien Weltmeister. Neben dem Fußball engagiert er sich u.a. als Mitglied der Initiative „Weitblick“ für einen weltweiten gerechten Zugang zu Bildungseinrichtungen.

Gerade zu politischen Themen hat Benedikt Höwedes eine Haltung und offene Meinung, die er in seiner eigenen Kolumne auf www.t-online.de kritisch äußert. Dort berichtet er von seinem Werteverständnis und greift aktuelle Themen wie z.B. „Fridays for Future“ auf. In seinem Artikel zu 70 Jahre Grundgesetz berichtet der Profi von rassistischen Haltungen, die er in seiner Karriere mitbekommen habe. „Noch heute macht mich sprachlos, wenn deutsche Nationalspieler nur aufgrund ihrer Hautfarbe von Landsleuten beim Training oder im Wettkampf verbal angegriffen werden, wie ich es selbst bei den indiskutablen Äußerungen von Gauland über Jerome Boateng vor der Europameisterschaft 2016 erleben musste. Meine Antwort damals war klar: Wenn Du Weltmeister werden willst, brauchst du Nachbarn wie Jerome“, so Höwedes.

Benedikt Hoewedes 2019 2Wir freuen uns, dass wir einen so engagierten Paten für unser Schulprojekt gewinnen konnten und danken Benedikt Höwedes für die Unterstützung.

(Text: KLP)

Mit dem Ziel, die Zusammenhänge zwischen dem Frankfurter Flughafen, dem größten deutschen und viertgrößten europäischen Flughafen, und der Entwicklung Frankfurts zu einem bedeutenden Dienstleistungsstandort genauer zu analysieren und zu verstehen, machten sich am Dienstag, den 15.10.2019, elf Schülerinnen des Grundkurses Erdkunde der Jahrgangstufe Q1 gemeinsam mit Herrn Berwanger auf den Weg nach Frankfurt am Main.

Exkursion Erdkunde 2019 1Zunächst fand am Frankfurter Flughafen eine circa einstündige Führung statt, bei der wesentliche Informationen über den Flughafen von einem Tour-Guide anschaulich erläutert wurden. Dabei ging es unter anderem darum, die Bedeutung des Flughafens für die Rhein-Main-Region herauszustellen und dies auch mit Zahlen zu untermauern.

Exkursion Erdkunde 2019 2
Im Anschluss daran wurde die Exkursion im Zentrum Frankfurts fortgesetzt. Inmitten der zahlreichen Wolkenkratzer konnten sich die Schülerinnen einen Eindruck von der überregionalen Bedeutung des Finanzsektors verschaffen. Im Mittelpunkt stand dabei die Frage nach den Ursachen und den Auswirkungen des wirtschaftlichen Aufstiegs von Frankfurt.

Exkursion Erdkunde 2019 3
Mit neuen Erkenntnissen im Gepäck ging es anschließend wieder zurück nach Limburg.

(Bericht: BW)

Wie managt man ein internationales Unternehmen? Wie sieht es hinter den Kulissen eines der größten Produzenten von Bodenpflegeprodukten aus? Und warum ist Kommunikation das A und O, wenn man in einer großen Firma arbeitet? Diesen und vielen weiteren Fragen sind der Englisch-Leistungskurs von Frau Duchscherer und der Chemie-Leistungskurs von Frau Fredl nachgegangen. Im Rahmen der Berufsorientierungswoche besuchten die Schülerinnen und Schüler der Q1 mit ihren Tutorinnen das internationale Chemie-Unternehmen Bona.

Besuch Bona 2019 1
Um 8:30 Uhr werden die Besucher von Geschäftsführer Dr. Thomas Brokamp und seinen Kollegen Micheal Puschkasch und Dr. Antti Senf im Standort des Unternehmens in der Jahnstraße empfangen. Doch anstatt eines langweiligen Vortrags erwartet die Schülerinnen und Schüler - Frühstück! Liebevoll zubereitete Gläschen mit wahlweise Obst oder Joghurt mit Müsli und Blaubeeren stehen bereit, und auch für Wasser und Saft wurde gesorgt. Da startet es sich gleich noch viel motivierter in den Tag!

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Dass man sich große Mühe bei den Vorbereitungen gemacht hat, zeigt sich auch im anschließenden Programm. Zuerst startet Dr. Thomas Brokamp mit einem Vortrag über das Unternehmen Bona mit seiner Produktion, internationalen Tätigkeit und Marketing an sich. Micheal Puschkasch fährt mit einer kurzen Einführung in die Berufsmöglichkeiten bei Bona fort. Als alle aufkommenden Fragen der Schülerinnen und Schüler beantwortet sind, teilen sich die zwei Leistungskurse auf.

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Der Englisch-Leistungskurs bleibt im Vortragssaal. Zusammen mit Geschäftsführer Thomas Brokamp hat der Kurs eine Diskussionsrunde über die Wichtigkeit von Kommunikation, die in kleinere Diskussionspunkte gegliedert ist, wie zum Beispiel „Warum brauchen wir Kommunikation?“ und „Was muss kommuniziert werden?“. Dazu teilen sich die Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen auf, in denen sie zunächst Stichpunkte zu der Fragestellung sammeln, die dann in der großen Runde zusammengetragen werden. Als Bonus hat Dr Thomas Brokamp im Anschluss noch einen kleinen Vortrag zum Thema kulturelle Unterschiede in der Kommunikation vorbereitet. An Erfahrungswerten verdeutlicht er dem Englisch-Kurs, dass man in einem internationalen Unternehmen oft darauf achten muss, wie man auf seine ausländischen Kollegen zugeht, da auch Kommunikation von Kultur zu Kultur Unterschiede aufweist.

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In der Zwischenzeit bekommt der Chemie-Leistungskurs eine Führung durch die verschiedenen Laboratorien und Produktionshallen Bonas. Dr. Antti Senf erklärt chemische Hintergründe der Klebstoffherstellung und zeigt, wo zu diesem Zwecke geforscht und Rezepturen optimiert werden. In der Produktionshalle können sich die Schülerinnen und Schüler Rohstoffe und die Maschinen, in denen diese weiterverarbeitet werden, näher anschauen.

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Am Ende von beiden Programmen bleibt außerdem noch genügend Zeit für alle Fragen, die noch offen sind. Nach einer Abschlussrunde mit Feedback von Seiten der Schülerinnen und Schüler, ist der Besuch bei Bona auch schon wieder vorbei und die beiden Leistungskurse machen sich mit ihren Tutorinnen auf den Rückweg zur Schule.

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Man ist sich einig - die Mitarbeiter Bonas haben sich unendlich viel Mühe gegeben, den Tag informativ, interessant und spannend werden zu lassen. Und das ist ihnen auf ganzer Linie gelungen. Wir bedanken uns für einen spannenden Einblick in ein international agierendes Unternehmen und einen unvergesslichen Tag!

Besuch Bona 2019 6
(Bericht: Emily Elßner, Fotos: DU/FR)

Plakat Infoabend Sozialassistenz 2019

Der Fachbereich Biologie & Chemie in Idstein lud zum ersten Mal zum Mikroskopie-Schnupperkurs ein: 13 Schülerinnen und Schüler aus der 11. Klasse der Limburger Marienschule entdeckten gemeinsam mit den Dozentinnen Dr. Franziska Leßing und Andrea Koch das Besondere im Kleinen an Pflanzen, Tieren und menschlichen Zellen.

Mikroskopie Schnupperkurs 2019 1
Was passiert eigentlich unter der Oberfläche eines Blattes? Wie sieht ein Bärtierchen aus? Und wie die Krebszellen? Diese Fragen beantworteten die Schülerinnen und Schüler während des Mikroskopie-Schnupperkurses selbst: In Kitteln und mit Schutzbrillen ausgestattet untersuchten sie die Zellmembran einer Zwiebel und beobachteten winzige Spaltöffnungen an der Unterseite eines Pflanzenblattes. Auch Bärtierchen, weniger als einen Millimeter große, achtbeinige Tiere, die in der Natur im Wasser und in feuchten Lebensräumen heimisch sind, wurden betrachtet. Die Schülerinnen und Schüler warfen einen gespannten Blick auf Zellen aus ihrer eigenen Mundschleimhaut. Zudem färbten sie Krebszellen ein und verglichen an einem Fluoreszenzmikroskop gewöhnliche Zellkerne mit Kernen, bei denen die Apoptose, der programmierte Zelltod, eingeleitet wurde.

„Ich finde es sehr spannend, die Dinge, die wir sonst nur aus Büchern kennen, wirklich selbst zu sehen“, sagte die Schülerin Johanna Zell begeistert. Auch ihre Biologielehrerin Martina Pascoe freute sich über den Besuch an der Hochschule Fresenius: „Die Schülerinnen und Schüler erhalten hier einen Blick über den Tellerrand. Und sie sehen, welche Möglichkeiten ihnen die Biologie über die Schule hinaus bietet.“ Im Anschluss an den Kurs erhielten die Schülerinnen und Schüler eine Führung durch das Gebäude des Fachbereichs Biologie & Chemie, nahmen an einer Vorlesung teil und konnten Fragen zu beruflichen Zukunftsaussichten in der Biologie stellen. „An der Hochschule können wir das Angebot der Schulen erweitern“, fasste die Dozentin Andrea Koch zusammen, „und durch unseren Praxisbezug neue Interessen wecken.“

Die Marienschule in Limburg ist seit Dezember 2018 ein Kooperationspartner der Hochschule Fresenius. Zu den gemeinsamen Zielen gehört die Förderung im MINT-Bereich.

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Dr. Franziska Leßing erklärte das Vorgehen beim Mikroskopieren.

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Die Schülerinnen und Schüler bereiteten die Präparate vor…

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…und entdeckten die besonderen Details im Kleinen.

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Sie betrachteten Krebszellen mit einem Fluoreszenzmikroskop…

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…und hielten die gefärbten Zellkerne als Bilder fest.