Einen Spenden-Siebenkampf haben die beruflichen Zweige der Limburger Marienschule veranstaltet. Hierbei durchliefen die einzelnen Klassen gemeinsam sieben verschiedene Stationen, in denen sportliche Aufgaben wie ein 2400-Meter-Lauf, eine Rollbrett-Staffel oder ein Fußballparcours zu erfüllen waren. Ziel war es, als Klasse möglichst viele Punkte zu erlangen, um am Ende den Preis für die höchste Punktzahl zu gewinnen. Der ganze Tag war jedoch „nicht auf die sportlichen Fähigkeiten, sondern viel mehr auf den Spaß und die Klassengemeinschaft“ ausgerichtet, wie Petra Broo, Mitorganisatorin des Tages, immer wieder betonte.
Der Tag diente außerdem dem Sammeln von Spenden. Im Voraus hatten alle Schüler- und Schülerinnen Sponsoren finden sollen, die bereit waren, für den guten Zweck zu spenden.
Das erworbene Geld geht zu jeweils gleichen Teilen an die „Schatzkiste Wiesbaden (EVIM)“ und an das Sozialprojekt „Casa Magarete“ der Dernbacher Schwestern. 

Die „Schatzkiste Wiesbaden“ unter der Leitung von Jacqueline Adrée ist stellt Kontakte zwischen Männern und Frauen mit geistiger, körperlicher oder seelischer Beeinträchtigung her und begleitet diese Menschen auf dem Weg zu einer Beziehung.

Es ist nicht gut, dass der Mensch allein ist – das gilt für alle Menschen! Aber es ist oft schwerer, einen Partner zu finden, wenn man ein Handicap hat!
Um dies zu erleichtern, gibt es Einrichtungen wie die „Schatzkiste“ in Wiesbaden. Sie ist eine Kontaktbörse und Partnervermittlung für Menschen mit geistiger und körperlicher Beeinträchtigung oder psychischen Erkrankungen. Gegründet wurde sie von Jaqueline Andrée, Sozialpädagogin und Krankenschwester, im Jahre 2005 und wird unterstützt von EVIM Gemeinnützige Behindertenhilfe GmbH. Die Idee zu dem Gesamtprojekt Schatzkiste entstand vor 15 Jahren in Hamburg. Sie steht in Kooperation mit der Schatzkiste in Mainz und vermittelt ihre Klienten auch dorthin.
Nachdem Andrée ihre Diplomarbeit über Partnerschaftsvermittlung geschrieben hatte, arbeitete sie unter anderem in einem Heim für Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen. Ihr Chef machte sie auf die Schatzkiste Hamburg aufmerksam und ermunterte sie, die Schatzkiste Wiesbaden mit dem Träger EVIM zu gründen Außerdem bot sich die Gelegenheit einer wissenschaftlichen Begleitung, wodurch eine schnelle und effektive Optimierung der Einrichtung möglich war.
In der Schatzkiste können sich Männer und Frauen mit Handicap melden und sich in die Kartei aufnehmen lassen. Dazu ist lediglich ein persönliches Gespräch mit der Leiterin in der Einrichtung nötig. Wenn dann ein möglicher Partner gefunden wurde, bekommt man ein Foto der- oder desjenigen und kann dann einem Treffen zustimmen. Dies findet in der Regel im geschützten Rahmen in Räumen der Schatzkiste statt und wird durch die Frau Andrée begleitet. Nach diesem Treffen ist es den Klienten freigestellt, ob und wo sie sich weiterhin treffen, wobei ihnen die Einrichtung ebenfalls offen steht.
Die Einrichtung hat das Ziel, Menschen mit Beeinträchtigung zu helfen, in einem geschützten Rahmen soziale Kontakte zu knüpfen und Partner oder Freunde zu finden. Vor allem Menschen mit Beeinträchtigung fallen häufig sexuellen Übergriffen zum Opfer. Um dies zu vermeiden, gibt es Einrichtungen wie die Schatzkiste. In Wiesbaden bietet Frau Andrée jedoch nicht nur die Datenbank an, sondern veranstaltet gleichzeitig auch Tanzabende, Partys, Flirtabende und andere Events. Des Weiteren berät sie ihre Klienten und auch deren Familien in Fragen zur Sexualität und Partnerschaft. Zusammen mit ihrem Kollegen Boris Schneider gibt sie Workshops zum Thema Aufklärung für Menschen mit Handicap. Diesen Bereich möchte sie in Zukunft auch noch weiter ausbauen.
Die Schatzkiste läd außerdem alle mit und ohne Handicap herzlich zur „Schatzkistenparty“ am 03.Juni 2016 ein. Diese beginnt um 17:00 Uhr mit einem Überraschungsfilm im Kesselhaus und ab 19:00 Uhr steigt dann die große Party im Kulturzentrum „Schlachthof“ in Wiesbaden.
Für weitere Informationen können sie gerne auf der Internetseite nachschauen:
http://www.schatzkiste-partnervermittlung.eu 

„Casa Magarete“ ist der zweite Spendenempfänger. Es ist ein Sozialprojekt der Dernbacher Schwestern für Kinder im Armenviertel von Sao Joao de Frontlira in Brasilien. Auch die Schwestern freuen sich sehr, dass die Schülerinnen sich für ihr Projekt interessieren und hoffen auf viele Sponsoren.

 

Spende2


Nachdem die Klassen alle Stationen durchlaufen hatten und sich am Buffet, dessen Erlös auch gespendet wurde, etwas gestärkt hatten, schloss der Tag mit einem gemeinsamen Zumba-Tanzen, welchen Karina Beichel, Schülerin der FU, als Zumba-Trainerin anleitete und die Choreographie vortanzte. Alle Schüler und Studierenden hatten sehr viel Spaß, so dass auch die Klassengemeinschaft an diesem Tag gestärkt wurde. Weitere Fotos des Spendenlaufs finden Sie hier.


Spende3

 

 

Die „Schatzkiste Wiesbaden“ unter der Leitung von Jacqueline Adrée ist stellt Kontakte zwischen Männern und Frauen mit geistiger, körperlicher oder seelischer Beeinträchtigung her und begleitet diese Menschen auf dem Weg zu einer Beziehung.

Es ist nicht gut, dass der Mensch allein ist – das gilt für alle Menschen! Aber es ist oft schwerer, einen Partner zu finden, wenn man ein Handicap hat!
Um dies zu erleichtern, gibt es Einrichtungen wie die „Schatzkiste“ in Wiesbaden. Sie ist eine Kontaktbörse und Partnervermittlung für Menschen mit geistiger und körperlicher Beeinträchtigung oder psychischen Erkrankungen. Gegründet wurde sie von Jaqueline Andrée, Sozialpädagogin und Krankenschwester, im Jahre 2005 und wird unterstützt von EVIM Gemeinnützige Behindertenhilfe GmbH. Die Idee zu dem Gesamtprojekt Schatzkiste entstand vor 15 Jahren in Hamburg. Sie steht in Kooperation mit der Schatzkiste in Mainz und vermittelt ihre Klienten auch dorthin.
Nachdem Andrée ihre Diplomarbeit über Partnerschaftsvermittlung geschrieben hatte, arbeitete sie unter anderem in einem Heim für Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen. Ihr Chef machte sie auf die Schatzkiste Hamburg aufmerksam und ermunterte sie, die Schatzkiste Wiesbaden mit dem Träger EVIM zu gründen Außerdem bot sich die Gelegenheit einer wissenschaftlichen Begleitung, wodurch eine schnelle und effektive Optimierung der Einrichtung möglich war.
In der Schatzkiste können sich Männer und Frauen mit Handicap melden und sich in die Kartei aufnehmen lassen. Dazu ist lediglich ein persönliches Gespräch mit der Leiterin in der Einrichtung nötig. Wenn dann ein möglicher Partner gefunden wurde, bekommt man ein Foto der- oder desjenigen und kann dann einem Treffen zustimmen. Dies findet in der Regel im geschützten Rahmen in Räumen der Schatzkiste statt und wird durch die Frau Andrée begleitet. Nach diesem Treffen ist es den Klienten freigestellt, ob und wo sie sich weiterhin treffen, wobei ihnen die Einrichtung ebenfalls offen steht.
Die Einrichtung hat das Ziel, Menschen mit Beeinträchtigung zu helfen, in einem geschützten Rahmen soziale Kontakte zu knüpfen und Partner oder Freunde zu finden. Vor allem Menschen mit Beeinträchtigung fallen häufig sexuellen Übergriffen zum Opfer. Um dies zu vermeiden, gibt es Einrichtungen wie die Schatzkiste. In Wiesbaden bietet Frau Andrée jedoch nicht nur die Datenbank an, sondern veranstaltet gleichzeitig auch Tanzabende, Partys, Flirtabende und andere Events. Des Weiteren berät sie ihre Klienten und auch deren Familien in Fragen zur Sexualität und Partnerschaft. Zusammen mit ihrem Kollegen Boris Schneider gibt sie Workshops zum Thema Aufklärung für Menschen mit Handicap. Diesen Bereich möchte sie in Zukunft auch noch weiter ausbauen.
Die Schatzkiste läd außerdem alle mit und ohne Handicap herzlich zur „Schatzkistenparty“ am 03.Juni 2016 ein. Diese beginnt um 17:00 Uhr mit einem Überraschungsfilm im Kesselhaus und ab 19:00 Uhr steigt dann die große Party im Kulturzentrum „Schlachthof“ in Wiesbaden.
Für weitere Informationen können sie gerne auf der Internetseite nachschauen:
http://www.schatzkiste-partnervermittlung.eu 

(Text: Katharina Schottorf/FD/HF, Fotos: MM/HF)