Besser hätte das Wetter für einen Spendenlauf nicht sein können: Hoch motiviert haben sich die Schülerinnen und Schüler sowie die Studierenden der beruflichen Zweige der Limburger Marienschule am diesjährigen Spendenlauf beteiligt. Beim Laufen, Fahrradfahren und Paddeln zeigten die Teilnehmer ihre Ausdauer auf der Straße sowie auf dem Wasser – und das für den guten Zweck: Profitieren werden das Kinderhaus Pumuckl in Hattert im Westerwald sowie die Menschenrechtsorganisation Target.

Überall waren fröhliche Gesichter zu sehen, als Schulleiterin Dr. Henrike Zilling gegen 8.30 Uhr den Startschuss gab. Denn im Vergleich zu den Vorjahren herrschten ideale Wetterbedingungen für den Spendenlauf, so dass auch einiges für die beiden von der Schülervertretung ausgewählten Projekte zusammengekommen sein dürfte. Dr. Henrike Zilling dankte den Aktiven sowie Organisator Detlef Kraut für deren Engagement: „Es ist beeindruckend, mit welcher Begeisterung sich mehrere hundert junge Erwachsene für soziale Projekte einsetzen", sagte die Schulleiterin.

Spendenlauf2015 HP
Detlef Kraut stellte die beiden Projekte vor, denen die Spenden zugutekommen, und blickte zunächst kurz auf die Ergebnisse des vergangenen Spendenlaufs zurück, der mit einem Rekordergebnis geendet hatte: „Im vorigen Jahr gingen die Spenden an die deutsche Krebshilfe und das Jugend- und Sozialhaus in Hadamar. Die Betreuer und Besucher dieser Einrichtungen profitieren heute noch von den unserer Spende, wie sie erst kürzlich berichtet haben."
In diesem Jahr gehen die Spenden zu gleichen Teilen an das Kinderhaus in Hattert im Westerwald und die Organisation Target des Abenteurers und Aktivisten Rüdiger Nehberg.
Das Kinderhaus Pumuckl in Hattert ist eine private Einrichtung, für behinderte Kinder, die nicht in ihren Herkunftsfamilien leben können. Durch die Zusammenarbeit mit Schulen und anderen Einrichtungen soll die soziale Integration der Kinder unterstützt und letztlich eine eigenständige Lebensführung ermöglicht werden.
Die gemeinnützige Menschenrechtsorganisation Target zielt auf aktionsbetonte Hilfe für Menschen ab, denen direkt vor Ort geholfen werden muss. Die Hauptaufgabe ist der Einsatz gegen weibliche Genitalverstümmelung. In einigen afrikanischen Ländern hat die Hilfsorganisation dafür mobile Hospitäler und Krankenstationen gegründet, um dort für die Menschen besser erreichbar zu sein.
„Die Marienschule hofft, auch dieses Jahr den Menschen in Not helfen zu können und ihnen durch die Spenden ein besseres Leben ermöglichen zu können", sagte Detlef Kraut. (Juliana Stock/ Fd)