„In Erwartung" – Das war das Motto des diesjährigen Tages der offenen Tür der beruflichen Zweige der Limburger Marienschule, der am Samstag stattgefunden hat. Und die zahlreich erschienenen Besucher, darunter der Leitende Schulamtsdirektor Markus Topitsch, waren sich einig, dass die vielfältigen und begeisternden Präsentationen die Erwartungen mehr als erfüllt haben...
Das breit gefächerte Programm reichte von einer akustischen Inszenierung in Zusammenarbeit mit der Astrid-Lindgren-Schule Limburg unter der Leitung von Detlef Kraut, bis hin zu zahlreichen selbst gestalteten Theaterstücken, zum Beispiel zum Thema erneuerbare Energie.

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Darüber hinaus stand die spielerische Darstellung und Vorstellung der Berufe, die man an der Marienschule lernen kann, im Mittelpunkt des Programms. So gibt es neben der praxisnahen Qualifikation für sozialpädagogische, sozialpflegerische oder heilpädagogische Berufe auch die Möglichkeit, berufsbegleitend für die religionspädagogische Arbeit in Kindertageseinrichtungen fortgebildet zu werden.
Die derzeitigen Auszubildenden im Bereich Kindererziehung inszenierten eine szenische Darstellung, in der sie sich mit den Ansprüchen und Anforderungen an die perfekte Erzieherin auseinandersetzten. Angelehnt an das Motto gab es außerdem eine Aufführung unter dem Titel „ In Erwartung an ein liebesvolles Miteinander im Umgang mit Kindern", unter der Leitung von Hildegard Gugler und Rita Marie Bürgermeister.

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Darüber hinaus konnten sich alle Gäste die Schule in interessanten Führungen zeigen lassen, was seitens der Besucher Anerkennung fand: „Ich finde es gut, dass man durch die Führungen direkt Kontakt zu den Schülern und Schülerinnen bekommt, sie können meine Fragen zum Schulalltag am besten beantworten", war eine der häufig gehörten Rückmeldungen.
Alle, die sich noch nicht ganz sicher sind, in welche Richtung ihre berufliche Zukunft gehen soll, bekamen im Rahmen von verschiedenen Veranstaltung die Möglichkeit, sich über die verschiedenen Optionen, wie zum Beispiel einem freiwilligen sozialen Jahr oder dem Bundesfreiwilligendienst, zu informieren. Im Zentrum stand aber selbstverständlich die Frage, welche Möglichkeiten es an der Marienschule zur beruflichen Ausbildung gibt.

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Auch zu aktuellen gesellschaftlichen und umweltpolitischen Themen, wie Umweltschutz, Recycling oder welche Erwartungen das heutige Medienzeitalter weckt, gestalteten die Schülerinnen, Schüler und Studierenden Videoprojekte oder Workshops, und erarbeiteten Puppentheater oder Tischspiele, die auch den Besuchern erlaubten, sich aktiv miteinzubringen.
Für die Unterhaltung der zahlreichen Gäste wurde zudem in einem von den Studierenden sowie Csilla Ludwig und Sabine Hoffman-Blum gestalteten Musical, mit dem Titel „ Ich seh' den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr" und einem Schwarzlichttheater bestens gesorgt.

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Die Marienschule als christliche Schule legt besonderen Wert darauf, die angehenden Sozialassistenten; Erzieher und Heilerziehungspfleger im Sinne von christlichen Werten auszubilden. Dieser Anspruch wurde auf kreative Weise auch am Tag der offenen Tür in vielfältiger Hinsicht im Programm umgesetzt, das auch immer wieder das Gespräch von Studierenden, Lehrenden und Besuchern anregte. (Annika Schreiber/ Fd)

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