Im Rahmen der Kursangebote im Anerkennungsjahr haben sich die Heilerziehungspfleger*innen mit dem Thema „Musizieren mit beeinträchtigten Menschen“ auseinandergesetzt. In Kooperation mit Andrea Heibel von der Kreismusikschule Limburg lernten sie verschiedene Möglichkeiten kennen, Rhythmus und Klänge in die heilerziehungspflegerische Arbeit zu integrieren.

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Andrea Heibel stellte zunächst die Arbeit der Musikschule vor: Über 2000 Schülerinnen und Schüler lernen in dieser Schule den Umgang mit einem Instrument oder üben sich in Gesang. Ein Schwerpunkt der musikalischen Arbeit von Frau Heibel liegt in der musikalischen Früherziehung und in dem Musizieren mit Menschen mit Beeinträchtigung. In Einzel- oder Gruppenangeboten können sich Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen dem Instrumental- und Rhythmikunterricht widmen. "Ich will nicht wissen, was du nicht kannst, sondern mit dir entdecken, was in dir steckt", heißt das Motto dieser Arbeit. In dem Ensemble „„Trotzdem“-Behindert sein ...und Musik machen“ musizieren Menschen mit speziellen Bedürfnissen miteinander und werden durch die Musikpädagogen der Musikschule entsprechend gefördert und begleitet.

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Wie dies erfolgreich gelingen kann, erlebten die Studierenden in praktischen Übungen. Mit verschiedenen Instrumenten gestalteten sie gemeinsam Lieder und Rhythmuselemente und bekamen Anregungen wie sie dies in ihre tägliche Arbeit integrieren könnten.

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Wer sich von der integrativen Arbeit der Musikschule überzeugen möchte, kann dies beim Jahreskonzert am 28.03.20 in der Stadthalle Limburg tun. Nähere Infos zur Kreismusikschule sind unter www.kms-limburg.de zu finden.

(Bericht und Fotos: KLP)