Beim Heilerziehungspflegetag für die beruflichen Klassen der Marienschule stellten VertreterInnen aus der Praxis ihre Arbeitsfelder vor.

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Diese waren vielfältig: Die Arbeit mit Kindern in der Integrativen Kita Altendiez sowie Kindern und Jugendlichen in der Förderschule in Wirges war vertreten. Auch die Tätigkeit in Wohnheimen für Erwachsene mit geistiger Beeinträchtigung wie dem Alfred-Delp-Haus in Oberursel oder der Lebenshilfe Limburg/Diez wurde vorgestellt. Das Konrad-von-Preysing-Haus in Frankfurt bietet darüber hinaus auch eine Betreuung in selbst gemieteten Wohnungen an. Ein weiterer Bereich waren die begleitenden psychiatrischen Dienste von Vitos Weil Lahn in Hadamarfür Menschen mit chronischen psychischen Erkrankungen. Herr Schneider vom Reha-Team Aartal stellte medizinische Hilfsmittel wie Rollstühle vor, die man auch ausprobieren konnte.

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Gemeinsam war den ReferentInnen die Begeisterung für ihren Beruf, die Freude an dieser abwechslungsreichen Arbeit in den unterschiedlichsten Arbeitsgebieten mit Jung und Alt und den bereichernden menschlichen Begegnungen, die sie ermöglicht. Wie Frau Callies formulierte, die übrigens ihre Ausbildung zur Sozialassistentin und zur Erzieherin an der Marienschule absolvierte: „In den letzten 18 Jahren hat es keinen Tag gegeben, an dem ich nicht gerne zur Arbeit gegangen wäre.“

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Auch die Arbeit mit Angehörigen als rechtliche Betreuer, z.B. in Angehörigenbeiräten, gehört in Caritaseinrichtungen dazu, wie Frau Rössel-Drath, die Moderatorin des Tages vom Diözesancaritasverband Limburg, betonte.

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Belastungen entstehen allerdings durch Personalknappheit. Heilerziehungspfleger werden also dringend gebraucht.

(Bericht: KD, Fotos: MM)