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Im ersten Stock des Haupthauses befinden sich Arbeitsbibliothek und Schülerbücherei.

Die Bibliothek wird von zwei Mitarbeiterinnen geleitet und öffnet täglich von 7.30 bis 13.30 Uhr. Die Beschaffung neuer Bücher und Medien finanziert der Förderverein der Marienschule.
2016 wurden die Räume umfangreich renoviert und durch Mittel des Fördervereins vollkommen neu möbliert.

Hier können in ruhiger Atmosphäre Freistunden sinnvoll zur Unterrichtsvorbereitung oder für Hausaufgaben genutzt werden. Klassen und Kurse können die Bibliothek für Gruppenarbeit vorab reservieren.

SchülerInnen und Lehrkräften stehen vornehmlich eine große Anzahl von Büchern zur Verfügung, die alle Bereiche des schulischen Lebens abdecken, aber auch private Vorlieben kommen nicht zu kurz. Ob Belletristik, Nachschlagewerke, Fachliteratur, Tageszeitungen, Zeitschriften oder auch DVDs – das Angebot ist groß!

Sieben PC-Arbeitsplätze mit Internetzugang und Anschluss eines Druckers bieten weitere Möglichkeiten zur Recherche und zum Arbeiten.

In einem kleineren, gemütlich ausgestatteten Bereich befindet sich die Schülerbücherei. Hier finden „Leseratten“ ein umfangreiches Angebot an Lesestoff. Die Bücher können für drei Wochen kostenlos ausgeliehen werden.
Unterstützt werden die Mitarbeiterinnen der Bibliothek durch die Lesescouts der Marienschule. Die Lesescouts suchen neue Literatur aus, geben Buchempfehlungen, beteiligen sich mit Spielen rund ums Buch an den Bibliotheksführungen der fünften Klassen und nehmen selbst teil an Workshops der Stiftung Lesen.

Einige Regale stehen für die „English Library“ zur Verfügung: englische Literatur für jeden Geschmack und jedes Lesealter! Originalausgaben und Bearbeitungen mit Vokabelhilfen wecken hier das Interesse, auch einmal ein englisches Buch zur Hand zu nehmen.

Die Mitarbeiterinnen führen während der Öffnungszeiten Aufsicht, kümmern sich um den Verleih und bieten jederzeit bei Fragen ihre Hilfe an.

Neues aus der Bibliothek

Dort wo noch vor ein paar Wochen alte Schuhe nach langem Gebrauch ihre Dienstruhe genossen, entsteht plötzlich eine Welt voller Zauberer, Drachen, Freundschaften und Tieren und statt Schuhen liegen dort nun magische Spiegel, verzierte Figuren und gebastelte Geheimnisse. Diese Welt voller Zauber ist in der Schülerbücherei zu bewundern.

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Wie konnte es dann dazu kommen und was hat es damit auf sich? Frau Sagmeister und Herr Burle machten es sich zur Aufgabe in der 6e und der 6a die Begeisterung für das Lesen zu fördern, indem sie Ihren Schülerinnen und Schülern den Auftrag gaben, Leseschatzkisten zu gestalten und im Anschluss kreativ zu repräsentieren. „Ein solch kreativer Lernprozess motiviert“ laut Frau Sagmeister „selbst die größten Lesemuffel dazu, sich auf eine Geschichte und deren Figuren einzulassen und sich mit diesen auseinanderzusetzen, bzw. zu identifizieren.“

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In beiden Klassen übertrafen nicht nur die mühsam und äußerst kreativ gestalteten Kisten die Erwartungen, sondern auch die in detaillierter Arbeit ausgewählten, ausgetüftelten und selbstgebastelten Gegenstände wussten zu begeistern. Was sich natürlich auf die Präsentationen auswirkte, denn die Kinder lauschten gespannt der Vorstellung der/des jeweiligen anderen und konnten dabei für eine kurze Zeit wieder in ein neues Buch und in eine neue Welt eintauchen. So wurde sich z.B. auch extra für die Präsentation eines Hexenbuches als schauerliche Hexe verkleidet. Langweilig wurde das alles auch nicht, da die Schülerinnen und Schüler ganz unterschiedliche Bücher präsentierten und mit ihren Kisten symbolisierten, so war von Klassikern wie Harry Potter bis hin zu Gedichtbüchern alles zu finden und mit Pferden, Krokodilen, Detektiven und Freundschaften wurden alle Genres bedient.

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Einige dieser Schatzkisten schmücken nun bis zum 9. Juli 2021 die Bibliothek und werden von Groß und Klein bestaunt. Es können sich interessante Buchtipps zum Lesen für die Sommerferien geholt werden. Ganz herzlich bedanken möchten wir uns an dieser Stelle bei Frau Sagmeister für Ihr Engagement in der Leseförderung. Die Schülerbücherei hat von ihren Tipps und Ideen immer sehr profitiert.

(Text: JB/WAD; Fotos: Lesescout Sarah Kapell)

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Es war eine große Herausforderung für die Schülerinnen und Schüler und sie haben es beeindruckend gemeistert: unseren digitalen Vorlesewettbewerb. Nachdem die Klassensieger im Präsenzunterricht ermittelt werden konnten, wurde der diesjährige Schulentscheid via Tonaufnahmen durchgeführt.

Foto Alexander Haering
Die Teilnehmer*innen trugen einen bekannten Text aus einem selbst gewählten Buch vor. Dabei mussten sie nicht nur fehlerfrei Vorlesen, sondern auch noch in die Rolle eines Hörbuch-Sprechers schlüpfen. Das ist noch einmal schwieriger als live vor einem Publikum vorzulesen, denn es fehlen die optischen Eindrücke. Allein durch den Einsatz ihrer Stimme mussten sie die Atmosphäre der Szene und die Eigenheiten der Charaktere dem Zuhörer vermitteln. Und obendrein war für das Recording ein hohes Maß an Disziplin notwendig. Es sollten keine Nebengeräusche zu hören sein, der richtige Abstand zum Aufnahmegerät war zu beachten und die richtige Lautstärke der Stimme. Das Hörbuch-Sprechen gilt sogar als Königsdisziplin unter den Sprecheraufträgen.

Die fünf Klassensieger haben die schwierige Aufgabe aus unserer Sicht besonders gut gemeistert:

Victoria Geis, Lina Goebel, Miriam Honemann, Alexander Häring und Gregor Heck

Für die Jurymitglieder, Frau Arnspurg, Frau Kawohl, Frau Walderdorff und dem Vorjahressieger Simon Breuer war es nicht einfach, sich am Ende für eine Siegerin oder einen Sieger der Schule zu entscheiden. Es ging darum, die feinen Unterschiede in der Qualität des Vorlesens zu erkennen. Einer hat sich am Ende gegen seine starken Wettstreiter durchgesetzt.

Wir freuen uns den diesjährigen Sieger bekannt zu geben und gratulieren von Herzen:

Alexander Häring (s. Foto)

Alexander las aus „Arlo Finch, Im Tal des Feuers“ von John August eine spannende Passage vor. Seine Betonung war so gut - man hätte meinen können, er selbst wäre in dieser unheimlichen Nacht im finsteren Wald dabei gewesen.

Leider konnten die Vorleser*innen keinen Beifall vom Publikum bekommen. Den bekommen sie aber nun von uns, in Gedanken. Wir freuen uns über das Engagement und die vielen talentierten Vorleser und Vorleserinnen. Ihr könnt stolz auf Euch sein und wir sind es auch!

Im Frühjahr wird Alexander die Marienschule beim Regionalentscheid vertreten. Wir wünschen ihm auch hierbei viel Erfolg und drücken ganz fest die Daumen!

(Wir danken der Buchhandlung Schäfer, dass sie den Gewinnern die Büchergutscheine gestiftet hat.)

[Text und Foto: Theresa Walderdorff]

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Im Deutschunterricht beschäftigte sich die Klasse 5b in den letzten Wochen mit dem Thema "Märchen" - sowohl mit den Klassikern der Gebrüder Grimm als auch mit modernen Versionen. Frau Sagmeister hatte den Schülerinnen die Aufgabe gestellt, ein modernes, aktuelles Märchen zu schreiben, das Kinder und Erwachsene, die aktuell sehr unter den Einschränkungen der Corona-Pandemie leiden, ein wenig froh stimmt. Daraufhin hat die Schülerin Linh Nguyen das folgende Märchen verfasst, das sowohl einen aktuellen Bezug als auch eine originelle Lösung enthält.

Maerchen 2020
Es war einmal ein kleines Mädchen, das eigentlich glücklich und wohlhabend war. Aber die Welt wurde zu dieser Zeit von dem Corona-Virus beherrscht und das versetzte alle Menschen in Angst und Schrecken.
Eines Tages wurden auch die Eltern des kleinen Mädchens von dem Virus befallen. Das kleine Mädchen war Asthmatikerin, gehörte also zu der Risikogruppe. Da beschloss es, in die weite Welt zu gehen und ein Mittel gegen das Virus zu finden. Das Einzige, das es mitnahm, war eine kleine Dose Seifenblasen.

Als das Mädchen schon drei Tage unterwegs war, da sah es einen Mann am Straßenrand sitzen. Es sprach: „Guter Mann, wieso schauen Sie so unglücklich?“ Der Mann antwortete: „Ich habe meinen Job verloren, jetzt kann ich meine Miete nicht mehr bezahlen und sitze auf der Straße.“ „Mit einer Wohnung kann ich leider nicht dienen, aber vielleicht kann Ihnen das helfen“, entgegnete das Mädchen und blies ein paar Seifenblasen in die Luft. Da stiegen tausende Blasen in den Himmel, was dem Mann ein Lächeln ins Gesicht zauberte. In diesem Augenblick erhielt er einen Anruf, dass seine Firma einen großen Auftrag erhalten hätte und man ihn wieder einstellen könne, sogar mit einer Gehaltserhöhung. Freudig sprang der Mann auf, bedankte sich bei dem Mädchen ging mit großen Schritten seines Weges.

Das Mädchen aber lief weiter. Da traf es auf ein Kind, das jammerte: „Ich habe so großen Hunger, meine Eltern sind in Quarantäne und können nicht mehr einkaufen gehen. Keiner ist da, der uns hilft.“ Da pustete das Mädchen wieder in seine Seifenblasen und erneut stiegen tausende Blasen in den Himmel. Diesmal wurde ein großer Tisch mit den leckersten Speisen darauf herbeigezaubert. An den Tischbeinen befanden sich Rollen, sodass das Kind ihn ohne große Mühe bis zum Hause seiner Eltern rollen konnte.

Doch plötzlich sprang aus einer Ecke das Corona-Virus dem Mädchen direkt vor die Füße. „Halt!“, rief das hinterhältige Virus, „auch du sollst mir nicht entkommen. Jetzt werde ich dich infizieren.“ Blitzschnell zog das Mädchen seine Seifenblasen-Dose aus der Tasche und musste mit Entsetzen feststellen, dass diese leer war. Als das Virus gerade angreifen und das hilflose Mädchen infizieren wollte, sprangen der Mann und das Kind, denen das Mädchen zuvor geholfen hatte, aus einem Gebüsch. Sie reichten dem Mädchen eine große Schale mit Seifenlauge. Schnell blies das Mädchen in die Seifenlauge und formte eine riesige Seifenblase, die das Virus umhüllte. Und so schwebte das Virus in der Seifenblase hoch in den Himmel und ward nie mehr gesehen.

Das Corona-Virus war für alle Zeiten besiegt und alle Menschen führten ein schönes Leben bis ans Ende ihrer Tage.

(Text: Linh Nguyen, Klasse 5b)

Buchempfehlung November 2020
Victoria Arnspurg (7b) hat einen kurzen Podcast zum Buch "Ich hab mich noch nie so leicht gefühlt" von Lynda Mullaly Hunt aufgenommen - diesen könnt ihr euch unter folgendem Link anhören: https://tinyurl.com/Buchempfehlung2020.


Nach fast vierzehn Jahren gibt es nun in der Arbeitsbibliothek und der Schülerbücherei der Marienschule eine personelle Veränderung.


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Meine Kollegin Anja Kaiser hat vor den Sommerferien ihren Arbeitsplatz innerhalb der Marienschule gewechselt und arbeitet nun an der Seite von Frau Foitzik und Frau Simon im Sekretariat.
Ich dagegen werde die Marienschule zum 1. Okober 2020 verlassen.

Nachdem wir beide Anfang 2007 als Unterstützung für Frau Zimmer in der Arbeitsbibliothek unseren Dienst begannen, hat sich viel verändert: die Bibliothek beteiligt sich seitdem am Tag der offenen Tür, wechselte ihren Standort – vom heutigen ins damalige Lehrerzimmer – , die Schülerbücherei kam hinzu, 2016 finanzierte der Förderverein eine neue Einrichtung, Bibliotheksführungen für die 5. Klassen werden durchgeführt und Lesescouts beteiligen sich fleißig daran, Schülerinnen und Schüler für das Lesen zu begeistern, um nur einige Aktivitäten zu nennen.

Die vergangenen Jahre haben viel Freude bereitet! Nun übergeben wir „unsere“ Arbeitsbibliothek und Schülerbücherei der Marienschule an Theresa Walderdorff und wünschen ihr ebenso viel Freude an der Arbeit dort.

Alles Gute für Sie, liebe Frau Walderdorff! Der Lehrerschaft danken wir für die Zusammenarbeit! Liebe Schülerinnen und Schüler: macht’s gut und bleibt der Bibliothek treu!

(Text: Britta Rosbach)


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Frau Rosbach hat über viele Jahre eine besondere Schulbibliothek aufgebaut. Ich freue mich sehr diese schöne Aufgabe an der Marienschule zu übernehmen und Euch persönlich kennen zu lernen, wenn Ihr in den Pausen, den Freistunden oder nach der Schule hier in der Bibliothek vorbeikommt!

Gerne helfe ich geeignete Literatur für eure Referate, Präsentationen und Hausaufgaben zu finden und stelle euch die neuesten Kinder – und Jugendbücher vor.


Am 23.09.2020 haben Frau Rosbach und ich die Buchhandlung Schäfer besucht und wir haben für Euch neuen Lesestoff ausgesucht.

Lesestoff 2020
Damit für jeden von Euch passende Lektüre auf Lager ist, haben wir ein breites Spektrum an Literatur für die jüngeren und älteren Leser zusammengestellt, sowie verschiedenste Themen abgedeckt. Monja Schäfer, die Inhaberin der Buchhandlung beriet uns bei der Auswahl und wir konnten einige Bücher aus Eurer Wunschliste einkaufen. Zudem wurde die Freizeitliteratur für die Oberstufe aufgestockt.

Unser Dank geht an den Förderverein, der uns durch die großzügige Unterstützung diese Neuanschaffungen wieder ermöglicht hat.

Ich freue mich auf Euer Kommen!

Eure / Ihre
Theresa Walderdorff


Am 12. Februar 2020 haben die Lesescouts zusammen mit Frau Rosbach die Buchhandlung Schäfer in Limburg besucht.

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Die Inhaberin der Buchhandlung, Frau Monja Schäfer, stellte den Lesescouts aktuelle Jugendliteratur vor. Aus einigen Büchern las Frau Schäfer vor, um den Lesescouts eine Kostprobe zu geben. Die Lesescouts fanden großen Gefallen an dieser Art der Buchvorstellung und suchten anschließend eine ganze Reihe neuer Bücher für unsere Schülerbücherei aus.

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Wie jedes Jahr hat auch dieses Mal der Förderverein diesen Einkauf erst möglich gemacht. Der Förderverein unterstützt uns regelmäßig und wir sind dafür sehr dankbar! Ein weiterer Dank geht natürlich an Frau Schäfer, die sich bereits zum zweiten Mal für uns die Zeit genommen hat. Der Besuch hat allen viel Spaß gemacht!

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Die Bücher stehen mittlerweile zum Ausleihen bereit, einige werden von den Lesescouts mit kurzen Besprechungen vorgestellt. Von lustiger Literatur bis hin zu fantastischen Geschichten ist alles dabei. Überzeugt euch selbst!

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(Bericht und Fotos: Britta Rosbach)

In der Schülerbücherei gibt es wieder neuen Lesestoff für euch! Kommt vorbei und leiht ein schönes Buch für die Weihnachtsferien aus.

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Das Team der Bibliothek und die Lesescouts wünschen frohe Weihnachten und schöne Ferien!

(Text und Foto: Britta Rosbach)


Am Tag der offenen Tür stellten die Lesescouts einige Gedichte, die sie selbst verfasst hatten oder die ihnen besonders gefielen, in der Bibliothek aus. Simon Breuer und Julian Quint hatten sogar Gelegenheit, ihre Gedichte vor Publikum vorzutragen!

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Derzeit stehen die Gedichte in der Mensa der Schule aus. Sie sind wirklich lesenswert und wir werden diese Aktion sicher wiederholen. Wer gerne Gedichte schreibt und sie mit anderen teilen möchte, kann sich in der Bibliothek im ersten Stock melden.

(Text: Britta Rosbach)


Buchempfehlung November 2019