In den letzten 120 Jahren haben tausende junger Frauen und Männer ihr Abitur oder ihren beruflichen Abschluss an der Marienschule absolviert. Viele von Ihnen trafen sich am vergangenen Samstag zum 30. Ehemaligentag, um sich nach Jahren wiederzusehen und amüsante Erinnerungen aus der Schulzeit auszutauschen.

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Nach einem gemeinsamen Gottesdienst begrüßte Schulleiterin Dr. Henrike Zilling rund 400 Ehemalige in der Aula und dankte ihnen für ihr überaus zahlreiches Kommen. Sie lobte das große soziale Engagement vieler früherer und heutiger Schülerinnen und Schüler, aktuell seien die Jugendlichen vor allem im Bereich der Flüchtlingshilfe und der Martinsspende aktiv. Dr. Zilling sei „stolz auf die Selbstverständlichkeit“ mit der dieses Engagement gezeigt wird und bezeichnete die Marienschule nicht nur als ein Ort zum Lernen, sondern auch als ein „Übungsplatz für die Seele“.

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Diese Philosophie der Schule betonte auch Schwester Christiane Humpert, die frühere Schulleiterin und heutige Vorsitzende des Vereins der Ehemaligen und Förderer. Sie sprach das 120-jährige Bestehen der Marienschule an und beschrieb deren Entwicklung. Begonnen habe die Marienschule mit 77 Schülerinnen, die im kleinen Haus an der Graupfortstraße unterrichtet wurden. Durch die bis heute steigende Zahl an Schülerinnen und Schülern musste mehrfach angebaut und erweitert werden. In der Zeit des zweiten Weltkrieges sei die Schule geschlossen worden, doch auch nach dieser schweren Zeit habe sich die Schule durch den Schutz Gottes und später auch durch die Hilfe des Fördervereins immer weiter entwickelt, so Schwester Christiane.

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Am Ende des Festakts ehrte der Ehemaligenverein die Jubilare, also diejenigen, die vor 50 Jahren ihr Abitur an der Marienschule oder die beruflichen Abschlussprüfungen absolviert haben.

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Für die ehemaligen Marienschülerinnen ist dieser Tag sehr besonders und wichtig, da sie dadurch die „Verbundenheit mit ihrer Schule spüren“ und „sehen wie sich die Schule verändert hat“ in der Zeit seit ihrem Abschluss, wie Ehemalige berichten. Einige haben immer noch guten Kontakt zu Freundinnen aus ihrer Schulzeit und nehmen weite Wege auf sich, um diesen schönen und spannenden Tag zusammen erleben zu können.
An dieser Stelle dankt die Schule auch noch einmal allen Beteiligten, die diesen Tag organisiert und gestaltet haben. Insbesondere der Concert-Band unter der Leitung von Christoph Papst für die musikalische Begleitung dieses Festtages, Kaplan Daniel Engels und Pfarrerin Petra Denzer für die Gestaltung des Gottesdienstes sowie allen Aktiven des Ehemaligenvereins. Weitere Fotos finden Sie hier. (Bericht: Katharina Schottorf, Fotos: Maria Möller; Fd)

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