Den Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen E2 und Q2 stellt sich immer wieder die Frage, wie es nach dem Abitur weitergehen soll. Bei den meisten lautet die Antwort ganz klar: ,,studieren“. Doch welcher Studiengang entspricht überhaupt den eigenen Interessen und welche Anforderungen bringt er mit sich? Diese Fragen und vieles mehr konnten die Schüler im Rahmen des Studieninfotages am Samstag, den 21. April 2018, zahlreichen Studentinnen bezüglich ihres derzeitigen oder ehemaligen Studienfachs stellen. Sie selbst besuchten vor einiger Zeit die Marienschule und konnten sich somit bestens in die Lage der Oberstufenschüler hineinversetzen.

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Um den Schülern die wichtige und schwierige Entscheidung bezüglich ihrer Zukunft zu erleichtern, gelang es Dominik Schamböck, Christine Wagner und der Schülervertretung, möglichst viele Studentinnen mit unterschiedlichsten Studiengängen für die Infoveranstaltung zu gewinnen.

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Anhand einer zuvor durchgeführten Umfrage, bei der sich die Schüler für zwei Studiengänge entschieden, konnte das Angebot genau auf die Interessen der Schülerinnen und Schüler angepasst werden. Das Spektrum reichte dabei von den klassischen Studienfächern wie Medizin, Jura oder BWL bis hin zu Logopädie und Sport oder gar Forensik und Psychologie. Nach einer kurzen Vorstellung des jeweiligen Studiengangs, standen die Referentinnen für jegliche Fragen zur Verfügung. Dabei zeigten sich die Schüler stets interessiert und hatten teilweise bereits konkrete Vorstellungen über die Welt der Universitäten und Hochschulen, wie in einer abschließenden Feedbackrunde mit Oberstufenleiter Philipp Naumann hervorging.

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Zusätzlich berichteten die ehemaligen Marienschülerinnen, welche Erfahrungen sie während ihrer Schulzeit gewonnen haben, die ihnen nun im Studium zum Vorteil werden würden. Dazu zähle unter anderem die Präsentationskompetenz, gute Englischkenntnisse, die man auch im Englisch Grundkurs erhalte, das selbstständige Erarbeiten von Sachverhalten, sowie eine angemessene Ausdrucksweise und Sorgfalt. Darüber hinaus sei das ,,Zehn-Finger-Schreiben“, welches in der fünften Klasse im IKG-Unterricht erlernt wurde, besonders hilfreich. Demnach könne man stets mit positiven und schönen Erinnerungen auf die Zeit an der Marienschule zurückblicken.

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Lediglich könne man kleine Sachen verbessern, wie beispielsweise eine vermehrte Auseinandersetzung mit Hausarbeiten, sowie mehr Informationen über verschiedene Studiengänge und deren Anforderungen im Unterricht. Zwar sei es in vielen Universitäten noch gang und gäbe, mit Hilfe von Büchern zu recherchieren, sodass man die Arbeit mit Literatur durchaus intensivieren könne. Allerdings setze man unter anderem beim Medizin- Studium eher auf digitale Quellen, um stets auf dem neusten Stand zu sein. Hierbei müsse jedoch sorgfältig auf das Urheberrecht geachtet werden, sodass es sinnvoll sei, bereits in der Schule diesbezüglich sensibilisiert zu werden.

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(Bericht: Lorena Fladenhofer, Fotos: SB)