An einer Wand der Marienschule prangt ein Graffiti! Gefunden werden Zigarettenstummeln und Handschuhe am Tatort, die genauer auf DNA-Spuren untersucht werden sollen. Der Bio-LK von Martina Fredl wird zur Klärung der Straftat herangezogen.

Genetischer Fingerabdruck 1
Der Leistungskurs der Q1 hat dieses simulierte Szenario an zwei Nachmittagen in den Laborräumen der Adolf-Reichwein-Schule genauer unter die Lupe genommen. Die Schülerinnen gingen dabei unter fachkundiger Anleitung von Eva Molsberger-Lange und Martina Fredl hoch motiviert an die Arbeit. Sie gewannen aus den Mundschleimhautzellen der Schülerinnen die DNA als Vergleichsmaterial. Diese Proben wurden pipettiert, zentrifugiert und mittels der Poylmerase-Kettenreaktion (kurz:PCR) vervielfältigt. Der Leistungskurs wandte dabei die im Unterricht erworbenen Kenntnisse zum genetischen Fingerabdruck an und trennte die entstandenen DNA-Bruchstücke durch die Agarose-Gelelektrophorese auf, um sie mit der möglichen Täter-DNA vergleichen zu können.

Genetischer Fingerabdruck 3
Am Ende der zwei Nachmittage hielten die Schülerinnen schließlich das mit Spannung erwartete Ergebnis in den Händen. Das so genannte Bandenmuster, Bruchstücke der DNA, zeigte ein Ergebnis, bei dem selbst der Kurs mehr als überrascht war. Der Vergleich der Banden ergab: der Täter stammte aus ihrer Mitte!

Genetischer Fingerabdruck 2
(Bericht und Fotos: FR | GB)