Zu Beginn des Schuljahres ließen sich neun Schülerinnen und ein Schüler zum Roberta-Scout ausbilden, um ihre Kenntnisse und Erfahrungen im Bereich Robotik in eintägigen Schnupperkursen an jüngere Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 6 weiterzugeben.

Roberta Scouts 2017
Vordere Reihe: Bianca Weber, Anouk Zens, Laura-Ann Gerheim, Laura Fadler, Lucia Neeb, Hannah Heil
Hintere Reihe: Dominik Schamböck (betreuende Lehrkraft), Lucas Hilgert, Lena Crump, Dr. Henrike Zilling (Schulleiterin)
Es fehlen: Chionia Pötz und Noemi Debo

Wie bekannt bietet die Marienschule seit einigen Jahren das Lernen mit Robotern an. Nachdem wir ein Jahr lang den Wahlpflichtunterricht „Robotik und Informatik“ besucht und viel mit Robotern gearbeitet hatten, wollten wir nun auch Roberta-Scouts werden und unsere Kenntnisse sowie Erfahrungen an jüngere Schüler und Schülerinnen im Rahmen der „Roberta-Schnupperkurse“ weitergeben.
Wir haben gehört, wie wichtig es sein kann, dass besonders Mädchen durch dieses Angebot an Roboter und Technik herangeführt werden, da sie im Gegensatz zu Jungen in einem vollkommen anderen Verhältnis zu diesem Thema aufwachsen. Uns macht die Konstruktion und Programmierung von Robotern Spaß! Deshalb wollen wir, indem wir diese Kurse anbieten, den jüngeren Mädchen zeigen: „Roboter sind keine Jungensache!“ Außerdem haben wir gelernt, dass das Roberta-Konzept schon sehr lange existiert und nicht nur an unserer Schule, sondern sogar über Deutschland hinaus angeboten wird.
Nachdem wir eine Vorstellung zu diesem Thema von Herrn Schamböck bekommen haben, ging es nun darum unseren eigenen Kursablauf zu planen. Dies schien zunächst einmal eine sehr schwierige Aufgabe zu sein, doch als wir dann angefangen hatten, hat es wirklich Spaß gemacht und die Vorbereitungszeit verging wie Flug. Da wir auch noch Tipps von erfahreneren Schülern bekommen hatten, fühlten wir uns gut auf unsere eigenen Roberta-Kurse vorbereitet!

(Bericht: Laura Fadler/Lucia Neeb/Hannah Heil, Foto: HD | GB)