21.453,10€ haben die Schülerinnen und Schüler der Limburger Marienschule bei der Martinsaktion in diesem Schuljahr gesammelt. Das Geld geht jeweils zur Hälfte an Hilfsprojekte in Äthiopien und Kenia. Bei der Spendenübergabe im Kloster der Armen Dienstmägde in Dernbach im Westerwald zogen die Organisatoren Dr. Hans Paul Breunig sowie die zweite stellvertretende Schulleiterin Yvonne Engelmann eine beeindruckende Bilanz: In 45 Jahren Martinsspende sind bislang mehr als eine halbe Million Euro für den guten Zweck zusammen gekommen.

Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 6 überreichten die Spendenschecks im Rahmen ihrer Wallfahrt zum Kloster in Dernbach. Zusammen mit ihre Klassen- und Religionslehrkräften wanderten die Mädchen und Jungen zum Mutterhaus der Armen Dienstmägde Jesu Christi. Auf dem Weg dorthin trafen sie auf Schülerinnen der Stufe E, die an vorbereiteten Stationen unter anderem Schulgründerin Katharina Kasper vorstellten oder als Einstimmung auf die Spendenübergabe das Thema Nächstenliebe in den Blick nahmen. Der Appell: Durch soziales Engagement in die Fußstapfen Katharina Kaspers zu treten.

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Dies hatte zuletzt insbesondere in der Advents- und Weihnachtszeit sehr gut funktioniert, wie sich bei der Spendenübergabe herausstellte: Über mehrere Wochen hinweg hatten die Klassen und Kurse des Gymnasiums ihre Hilfsbereitschaft unter Beweis gestellt und für den guten Zweck gesungen, gebastelt, geholfen und gebacken. „Dabei konnte der bisher dritthöchste Betrag in der Geschichte der Martinsspende erwirtschaftet werden“, verkündete Dr. Hans Paul Breunig nicht ohne Stolz. Mit der diesjährigen Spende in Höhe von 21.453,10€ habe der Gesamtbetrag aller dokumentierten Spenden seit Beginn der Martinsaktion im Jahr 1971 die Grenze von einer halben Million Euro überschritten und betrage insgesamt 509.294,42 €.

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Die beiden Spendenbeträge in Höhe von jeweils 10.726,55 € gehen an die Hilfsorganisation „Target“ und die Dernbacher Schwestern. Target wird das Geld für den Kampf gegen die Genitalverstümmelung junger Frauen in Kenia einsetzen, die Mittel für die Dernbacher Schwestern fließen wie auch im vergangenen Jahr in die St. Francis School in Kenia, die mit dem Geld aus Deutschland weiter ausgebaut werden soll und somit den Jugendlichen dort eine bessere Zukunft ermöglicht.

„Es ist beeindruckend, mit wieviel Freude und Engagement sich unsere Schülerschaft, aber auch die Eltern und das Kollegium jedes Jahr erneut in den Dienst der guten Sache stellen – und was mit dem Geld aus Limburg bislang alles erreicht werden konnte“, sagte die sichtlich begeisterte Schulleiterin Dr. Henrike Zilling bei der Unterzeichnung der Spendenschecks.

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(Text: FD/GB, Fotos: MM/GB)