Nach einem gemeinsamen Gottesdienst kamen die Absolventinnen und Absolventen der Fachschule für Sozialpädagogik sowie der Fachschule für Sozialwirtschaft gemeinsam mit ihren Familien, Angehörigen und Lehrkräften in der Aula der Limburger Marienschule zu einem Festakt zusammen.

Dort richtete zunächst Schulleiterin Dr. Henrike Maria Zilling das Wort an die Anwesenden. Erfreut wurde aufgenommen, dass sie sich bei den Studierenden für die eindrucksvollen Prüfungen mit Berichten aus den Berufspraktika bedankte, die ihr vertiefte Einblicke in deren zukünftige berufliche Zusammenhänge eröffnet hätten.

Nachdem die Studierenden selbst mittels Foto-Präsentationen auf die gemeinsame Zeit zurückgeblickt hatten, richtete Birgit Reis, Abteilungsleiterin der beruflichen Schulen, den Blick nach vorn. So forderte sie die Erzieher und Heilerziehungspfleger auf: „Erheben Sie Ihren Blick, üben Sie nun den aufrechten Gang und bringen Sie sich mit dem, was Sie hier bei uns mitnehmen konnten, in die Praxis ein. Seien Sie sich Ihres eigenen Wertes bewusst und vertreten Sie selbstbewusst und kompetent  Ihren Platz in der Gesellschaft.“

An die Übergabe der Zeugnisse durch Schulleiterin Dr. Henrike Zilling sowie die von Schwester Christiane im Namen des Vereins der Freunde und Förderer der Marienschule vorgenommenen Auszeichnungen schloss sich gemäß dem Motto der Veranstaltung Udo Lindenbergs Song ‚Hinterm Horizont geht’s weiter‘ an, der den gemeinsamen Ausklang des Festaktes markierte. (Ke)

  • Erzieher und HEP 13 HP III    Erzieher und HEP 13 HP IV 

Nachfolgend aufgeführte Studierende haben die Fachschule für Sozialpädagogik besucht und am 03.09.2013 ihre methodische Prüfung erfolgreich abgelegt. Sie dürfen nun die Berufsbezeichnung ‚Staatlich anerkannte Erzieherin/Staatlich anerkannter Erzieher‘ führen.

Klasse FO3 – Klassenleitung Frau Elisabeth Koop

Ina Acker, Montabaur; Alisa Arendt, Limburg-Staffel; Kristin Beysel, Diez; Ulrike Büdenbender, Hofheim am Taunus; Carina Diefenbach, Hadamar-Niederzeuzheim; Lisa Dills, Norken; Regina Günther, Dernbach; Julia Herborn, Obererbach; Ann Christin Jung, Oberelbert; Mandy Klose, Montabaur; Mariella Köhlert, Wiesbaden; Simone Kollang, Wiesbaden; Eva-Maria Kremer, Selters-Niederselters; Julia Krumm, Nomborn; Sarah Lauda, Neustadt/ Westerwald; Sarah Maier, Reckenroth; Annika Ortner, Aarbergen; Viviane-Julienne Petri, Dornburg; Sarah Quirmbach, Nentershausen; Larissa Schlegel, Elz; Lisa Schmitt, Fachbach; Kim Senger, Wiesbaden;  Michael Skotzke, Stebach;  Tobias Steffens, Lahnstein

In der Fachschule für Sozialwirtschaft – Schwerpunkt Heilerziehungspflege werden nach bestandener fachpraktischer Prüfung am 03.09.2013 folgende staatlich anerkannte Heilerziehungspflegerinnen u. Heilerziehungspfleger verabschiedet:

Klasse HEP3 – Klassenleitung Herr Detlef Kraut

Anna Bicking, Kölbingen; Tanja Brodmann, Elz; Christian Eckardt, Beselich-Obertiefenbach; Sandra Galuschka, Selters-Niederselters; Myriam Mathilde Sophie Hagen, Limburg a. d. Lahn; Melina Schmidt, Weinbach-Elkershausen; Lina Walter, Heiligenroth; Patrick Zoth, Löhnberg-Niedershausen

Für besondere Leistungen wurden geehrt:

FO3:

Kristin Beysel (1,1)

Mariella Köhlert (1,2)

Viviane-Julienne Petri (1,2)

HEP:

Christian Eckardt (1,3)

Absolventinnen der Fachschule für Sozialwirtschaft - Heilerziehungspflege zu ihrem Berufsverständnis und ihrer Ausbildung an der Marienschule.

Oft werden wir gefragt, was eigentlich das Wort „Heil“ im Wort Heilerziehungspflege bedeutet.
Unserer Meinung nach wird dies fachlich nur unzulänglich deutlich. Deshalb wollen wir aufgrund unserer eigenen Erfahrungen hierauf noch differenziertere Antworten geben.
Wir heilen keine Krankheiten und wir heilen auch keine Behinderungen, was Ärzte oder Gesundheits- und KrankenpflegerInnen vielleicht tun. Wir arbeiten an Beziehungen, fördern das Vertrauen der Menschen mit Behinderung ins Leben und in sich selbst.
Wir fördern die lebenspraktischen Fähigkeiten unserer Klienten und unterstützen sie, ihren Alltag selbst bestimmt zu gestalten.
In all dem übernehmen wir aber keine bevormundende Rolle, sondern sind Berater, Assistenten, Begleiter …

Um dies alles in der Arbeit mit Menschen mit Behinderung aber effektiv anwenden zu können, braucht es eine gute Ausbildung.
Wir haben die Ausbildung an der Marienschule zur Heilerziehungspflegerin als sehr positiv erlebt.


Die Ausbildung ist:

– praxisnah
– abwechslungsreich
– Klassengemeinschaft fördernd
– fundiert
– mit einigen Praktika verbunden

Erika Ballach, Elisabeth Friedrich (Absolventinnen der Fachschule für Sozialwirtschaft – Heilerziehungspflege)

Ein Rekord bei der Martinsaktion

Staatssekretär Dr. Johannes Beermann (rechts) würdigte das Engagement der Marienschülerinnen mit einem Besuch. Die Schülerinnen, Lehrer und Eltern hatten im letzten Jahr 30000 Mark bei ihrer Martinsaktion gesammelt.

Da bekam sogar der Staatssekretär große Augen: 30300 Mark haben die Marienschülerinnen im letzten Jahr gemeinsam mit El­tern und Lehrern bei ihrer traditio­nellen Martinsaktion gesammelt. Das war Dr. Johannes Beermann, Staatssekretär im hessischen Minis­terium für Bundes- und Europaange­legenheiten, dann doch einen Besuch in der Domstadt wert, um die Schüle­rinnen persönlich zu beglückwün­schen. In der Aula der Marienschule überreichte Dr. Beermann in Anwe­senheit von Bürgermeister Martin Richard und dem Landtagsabgeord­neten Helmut Peuser einen Scheck in Höhe von 1000 Mark, um das so­ziale Engagement der Jugendlichen weiter zu unterstützen.

In der Zeit von Oktober bis De­zember hatten die Marienschüle­rinnen in der Fußgängerzone selbstgebackenen Kuchen und Weihnachtsplätzchen verkauft, musi­ziert und Theater gespielt, Waffeln gebacken und selbst Gebasteltes an den Mann gebracht. Auch hatten sie den Schulvorplatz der Marien­schule umfunktioniert zu einem Parkplatz. Bis in den Abend hinein harrten die Schülerinnen hier ge­duldig aus, um auch vom letzten Autobesitzer das Parkgeld für den guten Zweck einzukassieren. Der Erlös der Martinsaktion kam verschiedenen Projekten zugute. Und zwar dem Projekt "Berufliche Schu­len in Fortaleza"im Nordwesten von Brasilien. Daneben wurde mit einem Teil der eingenommenen Gelder ein Projekt der "Dernbacher Schwestern" in Kenia unterstützt, sowie weitere Projekte in Mali und Mozambique. Auch ein Projekt in der französischen Stadt Maiche, ei­nem Ort knapp vor der schweizeri­schen Grenze, wurde mit Geld der Marienschülerinnen gefördert.
Wie der stellvertretende Direktor Hans-Joachim Haßler erklärte, werden die Aktionen außerhalb des Schulbetriebs durchgeführt. "Die Martinsaktion hat sich gut einge­spielt, wir sind kaum noch aus dem Stadtbild wegzudenken", sagte Direktorin Schwester Christiane Humpert und betonte, daß neben Schülerinnen und Eltern auch die Lehrerinnen und Lehrer ihre Frei­zeit für die Martinsaktion ehren­amtlich opfern. Als Neuerung kün­digte Haßler an, daß die Schülerin­nen im Rahmen eines Projektes eine Patenschaft mit Kindern der unterstützten Projekte ins Leben rufen sollen. Ein regelmäßiger Briefkontakt mit anderen Gleich­altrigen soll eine "Fortsetzung und Vertiefung" des sozialen Engage­ments bewirken, sagte Haßler.

"Es ist mehr als beispielhaft, was die Marienschülerinnen auf die Beine gestellt haben", würdigte Staatssekretär Dr. Johannes Beer­mann die Leistungen der Mädchen. Dr. Beermann ermutigte die Schü­lerinnen dazu weiterzumachen, weil „Politik nicht alles regeln kann“. Verbunden mit einem Dank an das Kollegium und die Elternschaft überreichte der Staatssekre­tär abschließend den Scheck an die Schulsprecherin.
(bra) NNP vom 14.02.01

 
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Nach der erfolgreichen Teilnahme am Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ und dem „Tag des Mädchenfußballs“ des Hessischen Fußballverbandes in Grünberg waren die Mädchen unserer Fußball-AG und der Schulmannschaften auch beim Finalturnier des bundesweit ausgetragenen Wettbewerbs „Fit am Ball“ der Deutschen Sporthochschule Köln sehr erfolgreich. Insgesamt nahmen an diesem Turnier über 1000 Kinder im Alter von 8-14 Jahren teil. In drei Altersgruppen fanden auf Kleinfeldern jeweils 4:4 Fußballspiele sowie ein Vielseitigkeitswettkampf statt.

Die drei Teams der Marienschule belegten in ihrer Altersgruppe unter 30 Teams den hervorragenden 2. und zweimal den 4. Platz. Dies ist eine super Leistung, zumal die anderen Teams überwiegend Jungen in ihren Reihen hatten.

So gab es dann am Ende dieses langen Turniertages bei den Schülerinnen der Marienschule und ihren Betreuern Herrn Roos (Leiter der Fußball-AG), Herrn Breiter (Vater einer Schülerin) und Frau Sagmeister lauter strahlende Gesichter, denn außer der hervorragenden Platzierung beim Turnier selbst landete die Marienschule unter den über 100 teilnehmenden Schulen auch noch in der Kategorie „Jubiläums-Aktion 2013“ und „Schule des Jahres 2013“ auf den Plätzen 5 und 7 und erhielt hier ebenfalls von den Veranstaltern jeweils eine Siegerurkunde. Die Jury dieser beiden Wettbewerbe war mit Prof. Dr. Jürgen Buschmann von der Deutschen Sporthochschule Köln, der Fernsehmoderatorin Shary Reeves, Roland Stroese als Vertreter des Sponsors und Fußballnationalspieler Bastian Schweinsteiger hochkarätig besetzt.  (Birgid Sagmeister / Ke)

 

Fit am Ball 2013 HP III hinten stehend von links nach rechts: Tamara May, Paula Böhme, Emma Grünewald, Laura Speier, Fiona Stahl vorne liegend: Denise Ganser

Fit am Ball 2013 HP IICharlotte Herrmann, Clara Weiß, Jill Brethouwer

 

Fit am Ball 2013 HP Ihinten von links nach rechts: Saamini Sri, Herr Roos, Mariah Kalteier, Elaine Breiter, Charlotte Herrmann, Hannah Schmidt, Franziska Falk, Emma Grünewald,Paula Böhme, Denise Ganser, Frau Sagmeistervorne von links nach rechts: Jill Brethouwer, Laura Speier, Tamara May, Rebecca Pap, Clara Weingarth,
Fiona Stahl, Clara Weiß

Für die Schülerinnen der Klassen 5 finden in jedem Jahr Kurse in Erster Hilfe statt.
Unter der Leitung von Herrn Kraut unterrichten die Schulsanitäterinnen aus der Sekundarstufe II, die bereits die Ausbildungserlaubnis besitzen, ihre kleinen Schulkameradinnen.
Die Bildfolgen zeigen Rebecca Jung und Detlef Kraut, die richtige Lagerung eines Verletzten und das Anlegen eines Druckverbandes:

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Fotos: Dr. Hans Paul Breunig