„Ma(h)lzeit – Es ist angerichtet". Die diesjährige Kunstaustellung der Marienschule mit dem Thema „Essen und Trinken" war ein voller Erfolg: Der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt und die Ergebnisse waren sichtlich beeindruckend. Die Kunstausstellung bot ein breites Angebot an Werken der unterschiedlichsten Jahrgangsstufen, der Grundkurse, Leistungskurse und der Klassen der beruflichen Schule. Sie schnitt die verschiedensten Themen rund um das Essen an.

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Voller Stolz präsentierten die Schülerinnen und Schüler ihre Kunstwerke, die sie im vergangenen Halbjahr in vielen Unterrichtsstunden angefertigt hatten. Schulleiterin Dr. Henrike Zilling eröffnete die Ausstellung und lud die Gäste herzlich dazu ein sich von den beeindruckenden Kunstwerken inspirieren zu lassen. „Tausende Stunden Arbeit stecken in den Werken und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Ich bin stolz auf meine Schülerinnen und Schüler, die mit so viel Engagement mitgewirkt haben."
Besucher hatten die Möglichkeit, in eine Märchenwelt einzutauchen und sich von dem prunkvoll gedeckten Tisch aus „Alice im Wunderland", dem mit Zuckerstangen verzierten Papplebkuchenhaus aus „Hänsel und Gretel" und von der künstlerischen Landschaft des „Schlaraffenlandes" verführen zu lassen. Neben aus Papier und Pappe gefertigten Hochzeitstorten konnte man auch gestrickte, gehäkelte oder genähte Fast-Food-Produkte entdecken.

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Den Kontrast dazu bildeten die gesunden „Biolunchpakete", die mahnend darauf hinwiesen, welche Vorteile Bioprodukte im Vergleich zu Massentierhaltungsprodukten hätten. Auch weitere kritische Themen wurden aufgenommen und verarbeitet: Hühner in Legebatterien, Tierversuche mit Medikamenten und die Müllentsorgung und ihre Folgen für die Umwelt sorgten für viel Interesse. Die Schülerinnen und Schüler scheuten vor keinem Thema zurück und verarbeiteten unter anderem in surrealistischen Bildern das mitunter unreflektierte Essverhalten der Menschen und regten damit die Gäste zum Nachdenken an.

Kunst3

Für die vielen Besucher bestand jedoch nicht nur die Chance die fertigen Werke zu bewundern, Schülerinnen des Kunstleistungskurses ließen sich auch gerne dabei über die Schulter schauen, wie ihre Bilder entstanden.
Ansprechend musikalisch begleitet wurde der Abend von Carola Opitz und Hannah Grieß. (Lea Velthuysen/ Fd)

 

Characters                                              played by


The Otis
Family, an American family moving to good old England:

MrHiram Otis, father                                                  Larissa Hannes               

Mrs Lucretia, mother                                                 Klara Böcher                                                  

Virginia Otis , daughter, nearly 16                              Paula Wollmann, Maren Wolf

Washington Otis, son, 18                                           Johanna Lang

Stars & Stripes, the                                                     

Otis twins ( girl & boy) 12                                          Alisa Sogijaine, Laura Reuker

Other characters:

The Canterville Ghost-

Sir Simon de Canterville                                            Jennifer Reinl

Lord Canterville:                                                       Yolanthe Hartevelt

Cecil, Duke of Cheshire,                                            Maren Wolf, Paula Wollmann

18 , Virginia’s special friend                                    

Servants at Canterville Chase:

Mrs Umney, the housekeeper                                     Lara Hauschild, Lisajoy Kaiser

Mrs Hoskins, the gardener                                         Yolanthe Hartevelt

Jenny, the housemaid & cook                                     Josephine Weier

Summary of the plot:

When we think of very old houses and castles in Britain, then we automatically think of ghosts.

The Canterville Ghost has been haunting Lord Canterville’s family at Canterville Chase for over three hundred years. He and is family have had enough of it. So Lord Canterville sells their old home to an American family which is moving house to England. Mr Hiram Otis is quite excited about his new home, but the other family members do not really like the idea at first. Mrs Otis and the children have trouble with British English, but Mr Otis is certain to turn his family into real English gentlemen and –women. The servants are not very happy with the new owners, especially not those devilish twins, but a much bigger problem is the 300-year-old ghost of Sir Simon de Canterville. He hates those Americans because they do not even believe in ghosts. Virginia is the only one Sir Simon likes and trusts. With her help, the Canterville Ghost can finally rest in peace in the nearby graveyard. And Virginia also meets a nice English gentleman, Cecile, Duke of Cheshire…

About us:

In our drama course (Wahlunterricht Darstellendes Spiel in englischer Sprache 8. & 9. Schuljahr), we decided to work on a dramatized version of this beloved story while learning different theatre techniques including: gesture & mime, voice, working with props, lighting, e.g. using shadows, building up a character, dramatic structure and more. There is still a lot more to learn. Nevertheless, we hope you will enjoy our performance (WU 9.1/2013/14/LS)

„Nächstenliebe ist der Grund und das Band, welches uns alle, liebe Kollegen und Mitarbeiter, Eltern und Schüler, verbindet“. Mit diesen Worten begrüßte Schulleiterin Dr. Henrike Zilling die Kolleginnen und Kollegen der Marienschule zum diesjährigen Neujahrsempfang, der zuvor durch einen musikalischen Auftakt von Louisa Obisesan und Hannah Gries eröffnet worden war. Anlass zum Feiern bot nicht nur das neue Jahr, sondern lieferten auch vier beeindruckende Dienstjubiläen sowie die Verabschiedung der hochgeschätzten Kollegin Hildegard Stein, die in den verdienten Ruhestand entlassen wurde.

Neujahrsempfang HP IX


Auch Ralf Machnik, pädagogischer Leiter der St. Hildegard Schulgesellschaft, begrüßte alle Anwesenden und wünschte ihnen ein frohes neues Jahr und Gottes Segen. Zugleich bedankte er sich bei den Mitarbeitern für die im vergangenen Jahr geleistete Arbeit. Er sei sich sicher, so Ralf Machnik: Die Marienschule stehe unter einem guten Stern.

Neujahrsempfang HP I
Die erste Jubilarin war Ute Blatt, der für ihr 40-jähriges Dienstjubiläum die Bistumsmedaille überreicht wurde. Die Laudatio auf die fleißige Küchenmitarbeiterin hielt der stellvertretende Schulleiter Dr. Hans-Paul Breunig, der in seiner Rede von einem Treffen mit Sr. Wendelburga und der ehemaligen Schulleiterin Sr. Christiane berichtete, die beide den Fleiß, die Sorgfalt, die Zuverlässigkeit, die Treue und die Loyalität von Ute Blatt unterstrichen hätten, die sowohl Schüler als auch Kollegen nun schon seit 40 Jahren in der Mensa erleben dürften. Auch Maria Möller, Vorsitzende der Mitarbeitervertretung, dankte  Frau Blatt im Namen des Kollegiums für ihr langjähriges Engagement.

Neujahrsempfang HP III
Nachfolgend wurde auch Marianne Biegel von Schulleiterin Dr. Henrike Zilling für ihr 25-jähriges Dienstjubiläum im kirchlichen Dienst an der Schule geehrt. Marianne Biegel, die selbst an der Marienschule ihr Abitur absolvierte, werde für ihren Mut und ihre Gradlinigkeit sowie für ihr soziales Engagement, vor allem aber für ihre hohe fachliche Kompetenz und ihre Sensibilität gegenüber ihren Schülerinnen geschätzt.

Nach einem anspruchsvollen musikalischen Zwischenspiel von Franziska Schmidt und Franziska Behrendt wurden zwei weitere Kolleginnen für ihre Dienstjubiläen ausgezeichnet.
Auch die Leiterin der Sekundarstufe I, Martina Pascoe, wurde an diesem Tag für ihr 25-jähriges Dienstjubiläum geehrt. Die Schulleiterin, die die Ehrung vornahm, betonte, dass Martina Pascoe bei ihren Schülern und ihren Kollegen als vertrauensvolle, verlässliche und kollegiale Ansprechpartnerin bekannt sei. „Familie und Beruf so reibungslos zu bewältigen und dabei immer eine große Lebensfreude und Fröhlichkeit auszustrahlen, ist keine Selbstverständlichkeit; Frau Pascoe gelingt dies jedoch“, erklärte Dr. Henrike Zilling, die auch den großen Einsatz betonte, den Martina Pascoe unter anderem als Verbindungslehrerin, im Schulpastoralteam und in der Leitung der Unter- sowie Mittelstufe gezeigt habe.

Neujahrsempfang HP VII
Die letzte Jubilarin des Tages war Sportlehrerin Hildegard Stein, die für ihren 40-jährigen Dienst an der Schule geehrt und gleichzeitig verabschiedet wurde. „Die Marienschule suchte damals dringend eine junge und engagierte Sportlehrerin, die den Mädchen das Turnen und Tanzen näher brachte“, sagte der stellvertretende Schulleiter Dirk Fredl. Diese Frau sei mit Hildegard Stein schnell gefunden gewesen. In ihrer Zeit an der Schule sei ihr keine Mühe zu groß gewesen: Sogar an unterrichtsfreien Samstagen habe sie sich mit sportinteressierten Mädchen in der Turnhalle der Schule getroffen, um diese zu Trainerinnen auszubilden. Auch habe sich Hildegard Stein in hohem Maße für die Errichtung des Kunstrasenplatzes vor unserer Schule und den Bau der neuen Sporthalle an der Lahnkampfbahn eingesetzt. Nicht zu vergessen seien auch die vielen Choreographien, die sie mit Sportkursen für zahlreiche Großveranstaltungen der Marienschule eingeübt habe, sowie die Vorbereitung von Mannschaften für die „Jugend trainiert für Olympia“- Wettbewerbe, von denen Hildegard Stein mit ihren Teams nicht selten mit Landes- oder Bundessiegen zurückgekommen sei. Laut Dirk Fredl sei die beliebte Sportlehrerin „ein Vorbild, das nicht nur das neueste Outfit präsentiert, sondern auch zeigt, dass Sport eine Sache der Persönlichkeitsbildung, des Charakters, eine Frage der inneren Einstellung ist“.

Neujahrsempfang HP VIII
Hildegard Stein fiel der Abschied sichtlich schwer. Die sonst so fröhliche Sportlehrerin zeigte sich bei ihrer Dankesrede sehr gerührt. Sie werde die Schule immer als eine Gemeinschaft in Erinnerung behalten, in der alle zusammen halten: In Freud' und Leid, in guten und in schlechten Zeiten. Als Dank für die schöne Zeit an der Marienschule spendete sie neue Medizinbälle und Badmintonschläger.
Im Anschluss an die Ehrungen der Jubilare waren alle Anwesenden noch zu einem gemütlichen Beisammensein mit Sekt und Buffet eingeladen, das die aktuellen und die zahlreich erschienenen ehemaligen Kolleginnen und Kollegen der Marienschule sichtlich genossen.   (Luisa Reichwein und Annika Schreiber/Ke)

 

Am Samstag, den 25. Januar, luden die Schülerinnen und Schüler sowie Studierenden der beruflichen Zweige alle Interessierten ein, die Marienschule von einer anderen Seite kennenzulernen, sich zu informieren und sich mit der Arbeit in einem sozialen Berufsfeld zu befassen. Hierzu gestalteten sie ein Programm, das alle wichtigen Aspekte ihres Unterrichts einschloss und den Besuchern die Möglichkeit gab, mitzumachen und sich in die Situation anderer besser einzufühlen.

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Viele Schülerinnen und Schüler möchten nach ihrem Schulabschluss in den sozialen Bereich gehen und ihre Ausbildung dort absolvieren. Die Marienschule bietet allen angehenden Sozialassistenten, Erziehern, Heilerziehungspflegern und Heilpädagogen die Gelegenheit, ihren Berufswunsch unter positiven und anregenden Lernvoraussetzungen an der Marienschule zu erlernen. Um einen ersten Einblick in die Arbeitsweisen der Berufsschüler zu bekommen, wurde ein facettenreiches Programm zusammengestellt, das mit viel Kreativität und Freude durchgeführt wurde. Ein Beispiel hierfür war die musikalische Theatercollage „Hand aufs Herz- sind wir irgendwie anders?“. Die Idee für das Schattentheater kam den Schülern auf einem Ausflug ins Experimenta in Frankfurt. Unter der Leitung von Sabine Hofmann-Blum und Csilla Ludwig entwickelte man ein zwölfminütiges, selbsterfundenes Theaterstück, das sich mit dem Bedürfnis nach Freiheit und der Selbstfindung befasst. Aber auch ein weiteres Theaterstück, das Schwarzlichttheater „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ sorgte für viel Aufsehen und beeindruckte die Besucher.

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Die SU1 bot eine Sinnesreise durch das Klassenzimmer an. Hier konnten die Besucher ihre sechs Sinne unter Beweis stellen und merkten, von welchem Wert sie sind.
Der Wert von Kleidung wurde im Projekt „Recycle yourself“ thematisiert. Hierbei kooperierte der St. Nikolaus-Kindergarten mit den Schülern und bastelte zusammen mit ihnen Kleidungsstücke mit dem Schwerpunkt des Elements Wasser, Feuer, Erde oder Luft. Am Ende präsentierten die Kinder ihre Werke in einer Modenschau.
Die SU2 stellte ebenfalls Kleidungsstücke her, allerdings bestanden diese nur aus Müll, den sie von zuhause mitgebracht hatten oder gespendet bekamen. Der Höhepunkt der Modenschau war die Präsentation des Brautkleides samt Smoking.
Aber auch die musikalische Darbietung der SO1 unter Leitung des Musikers Michael Knopp stoß auf großen Anklang, sodass die Besucher eine Zugabe des Liedes „Mit jedem deiner Fehler“ forderten.

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Der Tag der offenen Tür begeisterte alle Besucher und war eine wichtige Entscheidungshilfe für ihre weitere schulische Ausbildung. „Der Tag der offenen Tür hat mir sehr viel Spaß gemacht, es gab viel zum Experimentieren und Mitmachen. Ich konnte mich über die vielseitigen Bildungsmöglichkeiten informieren und habe viele Argumente gefunden, mich für die Marienschule zu entscheiden.“, meint die Schülerin Emily Adami abschließend. (Kim Haney/ Fd)

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