Mehr als eine halbe Million Euro: Hört sich an wie ein Gewinn in der Lotterie, ist aber das Geld, das Generationen von Marienschülerinnen- und schülern im Laufe von 45 Martinsspenden-Aktionen für soziale Projekte gesammelt haben. Auch ab Mitte November dieses Jahres setzt sich das karitative Engagement fort. Die dann zusammengetragenen Spenden sind je zur Hälfte für ein Hilfsprojekt der Armen Dienstmägde Jesu Christi und für die Organisation „Health for Uganda/Africa e. V.“ bestimmt.

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Für die Limburger ist der Anblick von engagierten Marienschülerinnen- und schülern aller Klassen, die in der kalten Jahreszeit in der Fußgängerzone Geld für soziale Projekte erbitten, längst Gewohnheit geworden. An zahlreichen Ständen wird dann vom Kuchen und Plätzchenpaket über warmen Punsch bis hin zu selbstgebastelten Dekostücken alles angeboten, was das winterlich eingestimmte Herz begehrt. Eine Hälfte des auch in diesem Jahr hoffentlich üppigen Erlöses geht an die Armen Dienstmägde Jesu Christi. Diese planen, mit ihrem Anteil das Mädcheninternat in Mitunguu, Kenia, neu zu bauen, um mehreren Mädchen den Besuch der Schule zu ermöglichen. Die schlechte Infrastruktur des Landes erlaubt es vielen Kindern nur dann, eine höhere Schulform zu besuchen, wenn sie für diese Zeit in einem Internat untergebracht werden können. Die Folge davon ist akuter Platzmangel, aufgrund dessen vielen Kindern der Zugang zur kenianischen St. Francis School verwehrt wird.

Auch der zweite Teil der Spendensumme soll nach Afrika gehen, allerdings nach Uganda. Dort möchte die Organisation „Health for Uganda“ das Dorf Nanzirugadde bei dessen Wasserversorgung unterstützen, indem es im Herbst 2018 einen Brunnen baut. In dieser Region ist Wasser ein rares Gut, das vor allem in der Trockenzeit fast komplett versiegt. Diese mangelhafte Wasserversorgung führt zu einer ganzen Reihe von Infektionskrankheiten und deren Folgen wiederum begünstigen eine hohe Sterberate. „Wenn alle Mitglieder der Schulgemeinde auch 2017 wieder mit großem Engagement dabei sind, wird es ihnen gelingen, erneut ihren individuellen Teil zur Bekämpfung von Armut in der Welt beizutragen“, sagte Schulleiterin Dr. Henrike Zilling zum Auftakt der Martinsaktion.

(Text: Anna Manz, Foto: LE | GB)

Endlich ist es soweit: am Montag, 9. Oktober haben die Arbeiten an der neuen Pausenhalle begonnen! Schülerinnen und Schüler begrüßen den Beginn des lange erwarteten Projekts, das ihnen in Zukunft auch verregnete Pausen verschönern soll.

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Hinter der Pausenhalle liegen zwei Jahre harter Planungsarbeit. 2015 entstand die Idee, 2016 die ersten Pläne. Jetzt gibt es für die Schülerinnen und Schüler der Marienschule bereits in der ersten Woche nach den Ferien die ersten Bauerfolge zu bestaunen. Bis dorthin war es ein weiter Weg. War die Finanzierung einmal geklärt und die Frage des Brandschutzes überwunden, standen die Organisatoren vor einem neuen Problem: Bauarbeiten machen Krach. Mit dem Baustart in den Ferien stellt das nun keine so große Hürde mehr dar.

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Bisher ist es nur ein gepflasterter Weg, der sich vom Schulhof durch den Garten bis zu der Stelle zieht, an der unter der Mensa die Halle entstehen soll. Aber dabei wird es nicht lange bleiben. Verläuft wie bisher alles nach Plan und spielt das Wetter mit, werden die Schüler ihre neue Pausenhalle bereits deutlich vor den Sommerferien 2018 in Betrieb nehmen können.

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Aber vorher gibt es noch viel zu tun. Nicht nur die Bauarbeiten, sondern auch wichtige Gestaltungsaufgaben stehen an. Die Schülerinnen und Schüler sind stolz auf die große Summe, die sie beim Spendenlauf im Juli des vergangenen Jahres mit ihrem Engagement eingenommen haben. Nun sollen sie ihnen bei der Einrichtung der neuen Pausenhalle zugutekommen. Derzeit beraten die Schülervertretung und die Schulleitung darüber, welche Spiel- und Freizeitgeräte für die Pausenhalle angeschafft werden sollen. Dabei ist die Meinung der Schüler und Schülerinnen wichtig! Die Schülervertretung ruft dazu auf, ihr Wünsche und Vorschläge mitzuteilen, damit die Pausenhalle zu einem Ort wird, an dem alle gerne ihre Pause verbringen.

(Bericht und Fotos: Paula-Marie Schillo | GB)

Bitte beachten: Am Montag, den 30.10.2017 wird die Linie 450 nach Ferienplan gefahren.

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Dank ihrer guten Sprachkenntnisse, geschickten Kombinierens sowie ein bisschen Glück dürfen sich die Schülerinnen und Schüler des Englisch-Grundkurses der Stufe Q1 von Christine Wagner über eine Sprachreise nach Malta freuen. Sie setzten sich gegen hunderte Klassen aus Deutschland durch, die sich am Wettbewerb eines Sprachreiseunternehmens beteiligt hatten.

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Englischlehrerin Christine Wagner hatte ihren Kurs vor den Sommerferien auf den bundesweit ausgeschriebenen Fremdsprachenwettbewerb aufmerksam gemacht. Hauptaufgabe war, zehn verschlüsselte Sätze zu vervollständigen. Es sei in diesen Sätzen stets um eine Regelmäßigkeit zwischen einer Zahl und einem oder mehreren Buchstaben gegangen, erläutert die Studienrätin. „Während manche Sätze einfach zu lösen waren, bereiteten andere dem Kurs wiederum einiges Kopfzerbrechen“, berichtet Wagner. Hier sei der Aufwand hoch gewesen, die Aufgabe richtig zu bearbeiten, doch letzten Endes hätten die Schülerinnen und Schüler sämtliche Rätsel lösen können.

Der Wettbewerb ist eine Initiative des Schülersprachreiseunternehmens „team!“. 160 Klassen hatten die Aufgaben letztlich vollständig richtig gelöst, so dass am Schluss ein Losentscheid anstand, der live im Internet übertragen wurde und den die Schülerinnen und Schüler direkt von zu Hause aus miterleben konnten. Jetzt freuen sich die Jugendlichen auf den Hauptpreis, eine Sprachreise nach Malta, wo sie eine Woche lang an Sprachkursen mit internationalen Studenten sowie an Tagesausflügen teilnehmen. Los geht’s im zweiten Halbjahr, so dass die Vorfreude noch ein bisschen anhalten dürfte. Dr. Henrike Zilling gratulierte dem Kurs zu seinem Gewinn: „Besser könnte der Preis für einen Englisch-Kurs nicht sein: Eine einwöchige Sprachreise nach Malta im Frühsommer kombiniert englische Sprache, maltesische Kultur und das Mittelmeerklima zu einer perfekten Studienreise, die ihr euch mit eurem Engagement redlich verdient habt“, sagte die Schulleiterin.

(Bericht: Nadine Seif, Foto: MM | GB)

Mit einem Informationsabend wendet sich die Marienschule in der kommenden Woche an Schülerinnen und Schüler, die im Sommer die Realschule bzw. die Sekundarstufe I des Gymnasiums abschließen: Am Donnerstag, 2. November 2017, stellt die Schulleitung die Ausbildungsmöglichkeiten der beruflichen Schulzweige vor.

Ein mittlerer Bildungsabschluss ist Aufnahmekriterium an der Höheren Berufsfachschule für Sozialassistenz, an der eine Ausbildung zum staatlich anerkannten Sozialassistenten angeboten wird. Diese kann das Fundament für unterschiedliche sozialpädagogische und –pflegerische Berufe sowie den Besuch verschiedener Fachschulen bilden, so dass eine Erzieher- oder eine Heilerziehungspflege- Ausbildung möglich wird.
An der Berufsfachschule steht der Unterricht in den sozialpädagogischen und sozialpflegerischen Fächern im Vordergrund. Erste praktische Erfahrungen sammeln die Schülerinnen und Schüler bei den zahlreichen umfangreichen Berufspraktika während der beiden Berufsfachschuljahre. Die Ausbildung bietet die Möglichkeit, nach einem weiteren halben Praxisjahr den schulischen Teil der Fachhochschulreife zu erlangen und somit studieren zu können.
Wie auch der Gymnasialzweig nehmen die beruflichen Zweige sowohl junge Frauen als auch junge Männer auf. Zur Veranstaltung eingeladen sind interessierte Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern.

Der Infoabend beginnt um 19.30 Uhr und findet in der Aula der Marienschule statt.

(Text: FD)