Mit einem würdevollen Gottesdienst und einer lebendigen Feierstunde haben 40 Erzieherinnen und Erzieher sowie Heilerziehungspfleger Abschied von der Limburger Marienschule genommen, wo sie in den vergangenen Jahren ihre Ausbildung an der Fachschule für Sozialwesen erfolgreich absolviert hatten. Auf das Motto der Feier, „Zukunftsmusik – so klingt das Leben“, ging Abteilungsleiterin Birgit Reis in ihrer Ansprache ein.

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Die Studiendirektorin erläuterte, dass der Begriff Zukunftsmusik häufig gebraucht werde, um deutlich zu machen, dass etwas heute noch nicht Realität sei, aber als Realität erwünscht oder sogar herbeigesehnt sei. Dies bezog sie sowohl auf die persönliche Weiterentwicklung der Absolventen als auch auf die politischen Rahmenbedingungen. „Die Einrichtungen benötigen dringend einen besseren Personalschlüssel, um die individuelle Förderung zu ermöglichen und Bildungschancen zu eröffnen, aber auch um situations- und personenangemessene Pflege zu gestatten sowie intensive Elternarbeit und Zusammenarbeit mit Einrichtungen umzusetzen“, forderte Birgit Reis. Sie ergänzte, dass nur eine kleinere Gruppengröße es ermögliche, den Kindern gerecht werden, und diese von den Erziehern so gezielter wahrgenommen werden könnten.

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Um die zukünftige Entwicklung der Absolventen, aber auch deren Klientel, ging es auch in dem von Kaplan Daniel Engels und Pfarrerin Petra Denzer zelebrierten Abschiedsgottesdienst, in dem die Motive „kleine Hände“ und das „Lernen des aufrechten Ganges“ ein Rolle spielten.

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Nach einem schwungvollen Auftritt der Big Band gratulierte Schulleiterin Dr. Henrike Zilling allen 40 Absolventinnen und Absolventen und überreichte ihnen die verdienten Abschlusszeugnisse. Thorsten Daubenfeld, Vorsitzender des Fördervereins der Schule, zeichnete abschließend Rebecca Kaffai, Rabea Youssef, Sophie Türk und Paulina Opitz als Klassenbeste mit einem Präsent aus und wünschte allen Absolventen Gottes Segen für Ihre Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen.

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Folgende 40 Absolventinnen und Absolventen haben an der Marienschule die methodische bzw. fachpraktische Prüfung abgelegt und dürfen nun die Berufsbezeichnung „Staatlich anerkannte Erzieherinnen und Erzieher“ bzw. „Staatlich anerkannte Heilerziehungspflegerinnen und Heilerziehungspfleger“ führen:

Klasse 03 BP1, Klassenleitung Frau Elisabeth Koop

Ilka Fachinger, Birlenbach; Katharina Frank, Brechen-Niederbrechen; Kathrin Gawlik, Limburg a. d. Lahn; Franziska Hardt, Limburg a. d. Lahn; Ann Marie-Christin Henkel, Birlenbach; Rebecca Kaffai, Waldbrunn-Lahr; Thomas Kochem, Montabaur; Natascha März, Miehlen; Nicole Najmula, Diez; Julia Pichl, Villmar; Simone Raha, Idstein; Eva Richter, Dornburg-Wilsenroth; Melissa Schlau, Hambach; Stefanie Spriestersbach, Selters-Eisenbach; Danjela Usinger, Limburg a. d. Lahn; Pauline Viktoria Weikl, Bad Camberg

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Klasse 03 BP2, Klassenleitung Frau Csilla Ludwig

Lisa-Marie Adamzent, Limburg a. d. Lahn; Chiara Berchem, Westerburg; Jennifer Bode, Dernbach; Sarah Friedrich, Dreikirchen; Mercedes Heep, Greifenstein-Arborn; Michaela Isbert, Bad Ems; Matthias Kreß, Berod; Franziska Lorenz, Braunfels-Bonbaden; Chiara Penz, Diez; Tamara Spasov, Altendiez; Theresa Thewalt, Siershahn; Victoria Weiß, Limburg a. d. Lahn; Sandy Wieczorek, Niedernhausen-Königshofen; Jessica Witte, Arzbach; Rabea Nadia Youssef, Oberrod

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Klasse 03/HEBP, Klassenleitung Herr Detlef Kraut

Sabrina Berger, Siershahn; Larissa Kretzschmar, Hirschberg; Johanna Larusson, Niedernhausen; Paulina Opitz, Bad Camberg; Janina Schiller, Wehrheim; Jonathan Schmenn, Fehl-Ritzhausen; Svenja Scholz, Limburg a. d. Lahn; Sophie Türk, Hadamar-Steinbach; Lea Marie Wlodkowski, Niedernhausen-Niederseelbach

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Weitere Bilder finden Sie in der Fotogalerie.

(Bericht: FD, Fotos: MM | GB)

„Treffpunkt Marienschule“ nennt sich ein neues Angebot der beruflichen Zweige der Limburger Privatschule, das sich an ausgebildete Fachkräfte der Sozialpädagogik, Heilerziehungspflege und Heilpädagogik richtet. Im Zentrum der Veranstaltung steht der Austausch über Veränderungen in den Fachschulausbildungen und aktuelle Herausforderungen im Berufsalltag.

Dabei will die Schule ehemalige Absolventen der Sozialpädagogik, Heilerziehungspflege und Heilpädagogik und die derzeitigen Lehrkräfte zusammenbringen. Ziel ist es, aus den Rückmeldungen neue Perspektiven für die Ausbildung der künftigen Erzieher und Heilerziehungspfleger zu entwickeln, aber auch den bereits in der Arbeit stehenden Ehemaligen neue Impulse zu geben. Mit dazu beitragen soll ein Vortrag von Dr. Isolde Macho-Wagner zum Thema „Trauma sensitive Pädagogik“. Der erste „Treffpunkt Marienschule“ findet am kommenden Freitag, dem 15. September 2017, ab 16 Uhr in der Mensa der Marienschule statt. Um Voranmeldung wird gebeten unter treffmsfachschule@marienschule-limburg.de.

(Text: FD | GB)

Im März/ April 2017 haben wir, drei angehende Erzieherinnen und zwei Heilerziehungspflegerinnen in Ausbildung, über einige Wochen mit einer Kleingruppe ein Schattenspiel in der Marksburg Kindertageseinrichtung „Biberbau“ vorbereitet.

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Das Angebot haben wir uns im Rahmen des Projektunterrichts gemeinsam überlegt und mit acht Kindern besprochen und eingeübt. Dabei war uns die Orientierung am Konzept der KiTa, die nach der Reggio-Pädagogik arbeitet, besonders wichtig. Jedes Kind sollte seine Stärken einbringen können und entsprechend Wertschätzung erfahren. Auch die Projektarbeit als solches und das Ausprobieren neuer Ausdrucksmöglichkeiten passen sehr gut zu diesem pädagogischen Konzept.
Die Entwicklung eines Schattenspieltheaters erschien uns passend, weil es zum einen spannend ist, die optische Wirkung der Kulissen und der Bewegungen der „Schattenspieler“ zu erfassen und zum anderen, die Hemmschwelle des „Sich Darstellens“ hinter der Schattenwand doch gerade für eher zurückhaltende Kinder etwas geringer ist.

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Die Kinder hatten sehr viel Spaß an der großen Schattenwand und verwandelten sich gerne in Schimpansenkinder. Die Geschichte handelte von Coco, dem Schimpansenkind. Die Schimpansenkinder spielten im Urwald gerne „Verstecken“, nur Coco nicht, weil er wegen seiner Größe immer zu schnell gefunden wurde. Deshalb war er oft traurig und fühlte sich ausgeschlossen. Doch eines Tages, als die Schimpansenkinder großen Hunger hatten, war Coco der Held. Da er sehr groß war, konnte er ein Schimpansenmädchen auf die Schulter nehmen, das dann Kokosnüsse für alle pflücken konnte. Alle freuten sich über die leckeren Kokosnüsse und Coco war nun nicht mehr alleine.

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Am Donnerstag, den 06.04.2017, hatten die Projektkinder ihren großen Auftritt. Sie spielten allen großen und kleinen Bibern das Schattenspiel vor und ernteten viel Applaus. Zum Abschluss des Projektes bekam jeder kleine Künstler eine Erinnerungsmappe und eine CD mit dem Video der Aufführung. In der Mappe waren die Geschichte und einige Fotos der Projekttage. Auch wir bekamen positive Rückmeldungen zu unserer Arbeit.

(Bericht und Fotos: Madeleine Müller, HEP O | GB)

Im Rahmen des Projektunterrichts haben wir, fünf Schülerinnen der Oberstufe der Erzieherausbildung, mit der Kindetagesstätte Rabennest aus Leun-Biskirchen das „Naturforscher-Projekt“ durchgeführt.

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19 Vorschulkinder, die „Sputniks“, haben den Wald mit allen Sinnen erfahren dürfen und gelernt, wie beispielsweise die verschiedenen Bäume heißen oder welche Tiere im Wald leben.

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Dank der Firma Insight-Health aus Waldems-Esch, die unser Projekt mit einer großzügigen Spende gesponsert hat, konnten wir am dritten Projekttag sogar in den Tiergarten Weilburg fahren, wo die Kinder viele verschiedene Tiere bestaunen konnten.

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Am letzten Projettag haben die Kinder zusammen eine große Collage gebastelt, die den Abschluss des Projektes bildete und nun zur Erinnerung in der Kindertagesstätte hängt.

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Die Kinder und auch wir hatten zusammen eine schöne und erlebnisreiche Zeit. Wir möchten uns hiermit nochmals für die gute Zusammenarbeit mit der Kita Rabennest bedanken!

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(Bericht und Fotos: Jennifer Leuchtmann, HEP O | GB)

Am vergangenen Mittwoch, dem 30. August 2017, hatten die Schülerinnen und Schüler des Mathematikzusatzkurses der E-Phase die Chance, dieses Unterrichtsfach ganz praktisch zu erleben.

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Die Praxiseinheit, welche von Jessica Veyhelmann geplant und im Sport- und Freizeitpark Linter durchgeführt wurde, sollte den Schülerinnen und Schülern Rechenoperationen im positiven und negativen Zahlenraum spielerisch näherbringen. Das im Sportpark Linter sehr begehrte Shuffleboard besteht aus mehreren Feldern, in welche man mit Hilfe eines Cues die Discs in ein mit möglichst hoher Punktzahl bestücktes Feld befördern muss. Die Schülerinnen begannen dieses Spiel sehr motiviert zu spielen: Zu Anfang noch mit den vorgegeben reellen Zahlen und nachher dann mit umso schwierigeren Brüchen und Dezimalbrüchen.
Die Praxiseinheit wurde von allen Schülerinnen und Schülern ausnahmslos positiv aufgenommen: „Das war eine tolle Idee und viel besser als nur trockene Theorie im Klassenraum!“, so eine begeistere Schülerin. „Es wäre schön, wenn wir auch andere Themen so anschaulichen lernen könnten.“ Auch Jessica Veyhelmann, Mathematik und Französischlehrerin an der Marienschule war sehr erfreut über das positive Resultat: „Es freut mich, dass ich den Jugendlichen diese doch sehr komplizierte Thematik praktisch näherbringen konnte und ich werde in Zukunft auf jeden Fall häufiger auf solche Methoden als Unterrichtsergänzung zurückgreifen.“

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Dieser erfolgreiche Unterrichtsgang trug auch zur Lernmotivation der Schülerinnen und Schüler bei, welche in Zukunft im Umgang mit Mathematik an diesen erlebnisreichen Nachmittag zurückdenken und somit besser mit Aufgabenformen dieser Art zurechtkommen werden.

(Bericht: Maria Förger, Fotos: VEY | GB)