Nach den Weihnachtsferien haben die Lesescouts zusammen mit Frau Rosbach der Buchhandlung Schäfer in Limburg einen Besuch abgestattet. Frau Schäfer, die Inhaberin der Buchhandlung, nahm sich die Zeit, um den Lesescouts aktuelle Jugendliteratur vorzustellen. Vielen Dank dafür!

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Anschließend suchten die acht Lesescouts Isabel Blees, Maya Delipetkos, Clara Gerz, Jana Mellein, Julian Quint, Jolyn Schlitt und Leon Stauber interessante Bücher für die Schülerbücherei aus. Ein weiterer Dank geht an den Förderverein, der die Schülerbücherei immer wieder finanziell unterstützt und Neuanschaffungen möglich macht.

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Die Bücher stehen mittlerweile zum Ausleihen bereit, einige werden von den Lesescouts mit kurzen Besprechungen vorgestellt. Von lustiger Literatur bis hin zu fantastischen Geschichten ist alles dabei. Überzeugt euch selbst!

(Bericht und Fotos: Britta Rosbach)

Gegen starke Konkurrenz aus Hadamar, Lauterbach und Lollar sicherte sich das Team der Marienschule in der WK III Mädchen beim Tischtennis-Regionalentscheid in Heuchelheim einen guten dritten Platz.

Regionalentscheid TT 2018
Siegreich war die favorisierte Mannschaft aus Hadamar vor den ebenfalls starken Mädchen aus Lauterbach. Im ersten Spiel gegen Lauterbach unterlagen die Marienschülerinnen zwar mit 2:7, dennoch konnten Hannah Krießbach und Mia Meteling das Doppel mit 3:0 Sätzen gewinnen. Den zweiten Punkt steuerte die stark aufspielende Mia Meteling (3:1 Sätze) bei.

Im Duell mit Hadamar gab es dann aus Limburger Sicht eine erste Überraschung, denn Hannah Krießbach siegte in einem hochklassigen Spiel gegen die stärker einzuschätzende Annabel Beck mit 3:2 Sätzen. Den zweiten Punkt für die Marienschule sicherte die neu ins Team gekommene Sarah Brötz mit 3:0 Sätzen. Leider unterlagen Krießbach/Meteling gegen Ibel/C.Beck denkbar knapp mit 2:3 Sätzen. Erfreulich war aber das Spiel von Kira Meilinger gegen Amelie Kempa, denn die Marienschülerin unterlag zwar mit 1:3 Sätzen, konnte jedoch erstmal gegen die punktbessere Spielerin aus Hadamar einen Satzgewinn verbuchen. Gegen das insgesamt ausgeglichener besetzte Hadamarer Team folgte somit ebenfalls eine 2:7 Niederlage.

Freude gab es dann im letzten Spiel gegen Lollar, denn sowohl alle drei Doppel in der Besetzung Hannah Krießbach/Kira Meilinger, Mia Meteling/ Kim Pinschmidt und Jana Lenert/Sarah Brötz als auch alle 6 Einzelspiele konnten siegreich gestaltet werden.

(Bericht und Foto: LN)

Diese Frage, gestellt von einem Dozenten der privaten Hochschule Accadis in Bad Homburg, musste jeder Wirtschaftskursschüler der E-Phase am vergangenen Donnerstag persönlich beantworten.

Zunächst liegt auf der Hand, dass Google unser täglicher Begleiter ist. 2,9 Millionen Suchanfragen pro Minute (Stand 2009) werden weltweit gestellt. Die Erfolgsstory, die 1998 mit der Veröffentlichung einer Diplomarbeit startete und mit einem 72.000 Mitarbeiter umfassenden Unternehmen (Stand 2016) anhält, schreibt sowohl weltweit als auch besonders in Deutschland Internetgeschichte: In Deutschland benutzen 94% der Internetuser diese Suchmaschine (Bing 5%). Bei einer solchen Marktmacht fragt man sich natürlich, was macht gerade Google so erfolgreich, dass wir andere Suchmaschinen, die es durchaus gibt, kaum kennen?

Google investierte im Vergleich zu anderen Anbietern enorm in die Qualität der Suchergebnisse und löste daher die 1994 erfundene erste Suchmaschine Yahoo relativ schnell ab. Da bei Google Korrekturvorschläge gemacht („Meinten Sie…“), Pronomen und Artikel aus der Suchanfrage ignoriert, die Wortreihenfolge der Eingabe berücksichtigt und gute Sprachprogramme eingesetzt werden, können die gefundenen Einträge schnell und qualitativ hochwertig in ein Ranking nach den meist aufgerufenen Seiten sortiert werden. 42% der Suchenden klicken das erste Suchergebnis an und nur 12% klicken sich bis Seite 2 vor.

Hier wird ansatzweise deutlich, welche Gefahren sich verbergen, wenn im Internet fake news verbreitet werden und Google bestimmen kann, welche Quellen auf uns Einfluss nehmen. Hinzu kommt, dass Firmen Google für jeden Klick auf ihre Werbung Geld bezahlen, Werbung daher adressatenspezifisch und optisch auffällig platziert wird, dass Google immer weiß, was wir wollen. Denn alle Android-Nutzer kommen auch gar nicht um Google-Produkte herum, da diese Voreinstellungen nicht veränderbar sind. Auf diese Weise senden wir täglich Daten über Vorlieben (Musik, Suchanfragen), Tätigkeiten und ggf. Aufenthaltsorte (Google Maps) und Google kann diese nutzen, um die Suchergebnisse weiter zu optimieren. Die „virtuelle Macht“ Google weiß auf diese Weise, was wir denken und wollen, ohne dies je ausgesprochen zu haben. In Deutschland wird im internationalen Vergleich immer wieder über Datenschutz debattiert (Achtung der Art. 1 und 2 des Grundgesetzes) und politische Reglementierung gefordert. Letztendlich liegt es bei uns, inwiefern wir Google den Zutritt in unsere Privatsphäre gewähren. Eine adäquate Alternative bietet sich jedoch nicht wirklich. Google: Fluch oder Segen? – Eine Frage, über die wir wenigstens mal einen Moment nachdenken sollten.

(Bericht: MN)

Für drei 8. Klassen fand durch Vermittlung des Jugendbildungswerks des Kreises ein dreistündiges Zivilcourage-Training in der Marienschule statt.

Zivilcourage 1
Die Sozialarbeiterin und Trainerin Frau Hirsch-Blum aus Darmstadt und die Polizistin Frau Lehnhäuser vom Polizeipräsidium Limburg konfrontierten die interessierten Schülerinnen mit aktuellen Deliktsfällen aus der Region, sensibilisierten sie für angemessenes Verhalten in Konfliktsituationen und übten an Rollenspielen deeskalierendes Verhalten.

Zivilcourage 2
Das Training, das von Frau Dorothee Valentin organisiert wurde, vermittelte auch Grundlagenwissen über die Arbeit der Polizei und der Justiz und machte den Schülerinnen viel Spaß.

(Bericht und Fotos: CMR)

Mit ihren leuchtend gelben Hüllen sind die „Evac Chairs“ im Treppenhaus nicht zu übersehen. Und das ist auch gut so, schließlich geht es im Notfall oft um wenige Minuten. Um für einen solchen Fall optimal vorbereitet zu sein, stellte sich das Kollegium der Marienschule diese Woche einer neuen Herausforderung und ließ sich von den Schulsanitäterinnen und –Sanitätern den richtigen Umgang mit den Rettungsgerätschaften erklären.

Evac Chair 1
Stolz berichtet Detlef Kraut, Leiter und Organisator des Schulsanitätsdienstes von den vier „Evac Chairs“, die das Treppenhaus seit mittlerweile vier Jahren sicherer für eventuelle Notfälle machen und mit deren Anschaffung die Marienschule eine Vorreiterin auf dem Gebiet der sicheren Notfallrettung in Schulen ist. „Die ‚Evac Chairs‘ sind das einzig richtige Transportmittel für eingeschränkte oder bewusstlose Personen in Treppenhäusern“, klärt Kraut die Teilnehmenden gleich zu Beginn ihrer kurzen Einweisung auf. In der Tat werden die Stühle nicht nur im Notfall eingesetzt, sondern können auch eingeschränkten Schülern und Schülerinnen den Alltag erleichtern. In Notfallsituationen, etwa einem Feueralarm, kämen diese sonst oft zu kurz, blieben hinter den anderen zurück oder würden gar umgerannt. Der sichere Umgang mit den „Evac Chairs“, den nun schon im zweiten Jahr alle Lehrkräfte verpflichtend erlernen müssen, garantiert allen eine sichere Rettung.

Evac Chair 2
Zum Glück ist das nicht so schwer, wie es auf den ersten Blick scheint und der Transport auf dem Stuhl sogar überraschend bequem. Das vierrädrige Gestell, das ein wenig aussieht wie ein dunkelblauer Getränkewagen mit einer Sitzfläche und einem Anschnallgurt, kann von einer einzelnen Person problemlos geschoben werden und der Aufbau des „Evac Chair“ selbst verhindert, dass der Stuhl mehr als eine Stufe auf einmal hinunterrollt. „Ich vertraue dem Evac Chair“, macht Schulsanitäterin Melissa Salomon den Lehrerinnen und Lehrern Mut, kurz bevor es ans eigene Ausprobieren geht. Sie selbst ist seit der achten Klasse Mitglied des Schulsanitätsdienstes und kennt die anfängliche Angst vor der ersten „Fahrt“. Von ihr lässt sich auch Englischlehrering Sandra Teibtner trotz anfänglicher Skepsis überzeugen. „Es drei, vier Mal zu sehen, hilft schon sehr“, sagt sie zuversichtlich, obwohl der Ernstfall natürlich im Gegensatz zur Übung eine extreme Stresssituation sei. Doch auch für diese werden die Lehrkräfte von den fachkundigen Schülerinnen vorbereitet. So lernen sie, den Stuhl immer am Treppenrand zu schieben, um nicht umgerannt zu werden und erfahren am eigenen Leib, wie wichtig das Vertrauen in den Schiebenden ist.

Evac Chair 3
Am Ende des Tages sind nicht nur die Treppen der Marienschule noch ein wenig sicherer, sondern auch Lehrerinnen und Lehrer um neues Wissen und einige Erfahrungen reicher geworden.

(Bericht: Paula-Marie Schillo, Fotos: MM | GB)