„Nächstenliebe ist der Grund und das Band, welches uns alle, liebe Kollegen und Mitarbeiter, Eltern und Schüler, verbindet“. Mit diesen Worten begrüßte Schulleiterin Dr. Henrike Zilling die Kolleginnen und Kollegen der Marienschule zum diesjährigen Neujahrsempfang, der zuvor durch einen musikalischen Auftakt von Louisa Obisesan und Hannah Gries eröffnet worden war. Anlass zum Feiern bot nicht nur das neue Jahr, sondern lieferten auch vier beeindruckende Dienstjubiläen sowie die Verabschiedung der hochgeschätzten Kollegin Hildegard Stein, die in den verdienten Ruhestand entlassen wurde.

Neujahrsempfang HP IX


Auch Ralf Machnik, pädagogischer Leiter der St. Hildegard Schulgesellschaft, begrüßte alle Anwesenden und wünschte ihnen ein frohes neues Jahr und Gottes Segen. Zugleich bedankte er sich bei den Mitarbeitern für die im vergangenen Jahr geleistete Arbeit. Er sei sich sicher, so Ralf Machnik: Die Marienschule stehe unter einem guten Stern.

Neujahrsempfang HP I
Die erste Jubilarin war Ute Blatt, der für ihr 40-jähriges Dienstjubiläum die Bistumsmedaille überreicht wurde. Die Laudatio auf die fleißige Küchenmitarbeiterin hielt der stellvertretende Schulleiter Dr. Hans-Paul Breunig, der in seiner Rede von einem Treffen mit Sr. Wendelburga und der ehemaligen Schulleiterin Sr. Christiane berichtete, die beide den Fleiß, die Sorgfalt, die Zuverlässigkeit, die Treue und die Loyalität von Ute Blatt unterstrichen hätten, die sowohl Schüler als auch Kollegen nun schon seit 40 Jahren in der Mensa erleben dürften. Auch Maria Möller, Vorsitzende der Mitarbeitervertretung, dankte  Frau Blatt im Namen des Kollegiums für ihr langjähriges Engagement.

Neujahrsempfang HP III
Nachfolgend wurde auch Marianne Biegel von Schulleiterin Dr. Henrike Zilling für ihr 25-jähriges Dienstjubiläum im kirchlichen Dienst an der Schule geehrt. Marianne Biegel, die selbst an der Marienschule ihr Abitur absolvierte, werde für ihren Mut und ihre Gradlinigkeit sowie für ihr soziales Engagement, vor allem aber für ihre hohe fachliche Kompetenz und ihre Sensibilität gegenüber ihren Schülerinnen geschätzt.

Nach einem anspruchsvollen musikalischen Zwischenspiel von Franziska Schmidt und Franziska Behrendt wurden zwei weitere Kolleginnen für ihre Dienstjubiläen ausgezeichnet.
Auch die Leiterin der Sekundarstufe I, Martina Pascoe, wurde an diesem Tag für ihr 25-jähriges Dienstjubiläum geehrt. Die Schulleiterin, die die Ehrung vornahm, betonte, dass Martina Pascoe bei ihren Schülern und ihren Kollegen als vertrauensvolle, verlässliche und kollegiale Ansprechpartnerin bekannt sei. „Familie und Beruf so reibungslos zu bewältigen und dabei immer eine große Lebensfreude und Fröhlichkeit auszustrahlen, ist keine Selbstverständlichkeit; Frau Pascoe gelingt dies jedoch“, erklärte Dr. Henrike Zilling, die auch den großen Einsatz betonte, den Martina Pascoe unter anderem als Verbindungslehrerin, im Schulpastoralteam und in der Leitung der Unter- sowie Mittelstufe gezeigt habe.

Neujahrsempfang HP VII
Die letzte Jubilarin des Tages war Sportlehrerin Hildegard Stein, die für ihren 40-jährigen Dienst an der Schule geehrt und gleichzeitig verabschiedet wurde. „Die Marienschule suchte damals dringend eine junge und engagierte Sportlehrerin, die den Mädchen das Turnen und Tanzen näher brachte“, sagte der stellvertretende Schulleiter Dirk Fredl. Diese Frau sei mit Hildegard Stein schnell gefunden gewesen. In ihrer Zeit an der Schule sei ihr keine Mühe zu groß gewesen: Sogar an unterrichtsfreien Samstagen habe sie sich mit sportinteressierten Mädchen in der Turnhalle der Schule getroffen, um diese zu Trainerinnen auszubilden. Auch habe sich Hildegard Stein in hohem Maße für die Errichtung des Kunstrasenplatzes vor unserer Schule und den Bau der neuen Sporthalle an der Lahnkampfbahn eingesetzt. Nicht zu vergessen seien auch die vielen Choreographien, die sie mit Sportkursen für zahlreiche Großveranstaltungen der Marienschule eingeübt habe, sowie die Vorbereitung von Mannschaften für die „Jugend trainiert für Olympia“- Wettbewerbe, von denen Hildegard Stein mit ihren Teams nicht selten mit Landes- oder Bundessiegen zurückgekommen sei. Laut Dirk Fredl sei die beliebte Sportlehrerin „ein Vorbild, das nicht nur das neueste Outfit präsentiert, sondern auch zeigt, dass Sport eine Sache der Persönlichkeitsbildung, des Charakters, eine Frage der inneren Einstellung ist“.

Neujahrsempfang HP VIII
Hildegard Stein fiel der Abschied sichtlich schwer. Die sonst so fröhliche Sportlehrerin zeigte sich bei ihrer Dankesrede sehr gerührt. Sie werde die Schule immer als eine Gemeinschaft in Erinnerung behalten, in der alle zusammen halten: In Freud' und Leid, in guten und in schlechten Zeiten. Als Dank für die schöne Zeit an der Marienschule spendete sie neue Medizinbälle und Badmintonschläger.
Im Anschluss an die Ehrungen der Jubilare waren alle Anwesenden noch zu einem gemütlichen Beisammensein mit Sekt und Buffet eingeladen, das die aktuellen und die zahlreich erschienenen ehemaligen Kolleginnen und Kollegen der Marienschule sichtlich genossen.   (Luisa Reichwein und Annika Schreiber/Ke)

 

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Für Freitag, den 31. Januar 2014, ab 18 Uhr lädt die Fachschaft Kunst der Limburger Marienschule zu ihrer mittlerweile traditionellen Vernissage ein. In der Mensa präsentiert das Gymnasium die von den Schülerinnen und Schülern aller Jahrgangsstufen mit großem Engagement und Liebe zum Detail kreierten Arbeiten unter dem Motto „Essen und Trinken“.

Die jungen Künstlerinnen und Künstler haben sich in den vergangenen Wochen mit verschiedenen Inhalten zum Oberthema Essen und Trinken beschäftigt, die sie mittels diverser Techniken künstlerisch umgesetzt haben. Die Vielfalt der Werke reicht von einer kritischen Auseinandersetzung bis hin zu Märchenhaftem wie „Alice im Wunderland“ oder „Schlaraffenland“. Sehenswert sind auch die entstandenen humorvoll-satirischen Darstellungen, so dass sich die Besucher der Vernissage auf unterschiedliche Weise von den Werken der jungen Menschen überraschen lassen können.

Für die musikalische „Untermalung“ sorgen Studierende der beruflichen Zweige der Marienschule und auch das leibliche Wohl kommt nicht zu kurz.   (Ke)

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Es war einmal... der Neujahrsball 2014 der Limburger Marienschule. Rund 400 Besucher haben ihn am Samstag in einer märchenhaft geschmückten Limburger Stadthalle gefeiert. Nicht nur Innenminister Peter Beuth, Schirmherr des 6. Balles, zeigte sich mit dem Programm und dem Abend sehr zufrieden. Ob Lehrkräfte, Eltern, Schüler/innen oder Ehemalige: Das einhellige Urteil der traumhaft gekleideten Besucher lautete: Das war ein traumhafter Abend mit begeisternden Showeinlagen aus allen Teilen der Schule - ob Lehrersketch, Lehrer- und Schüler-Modenschau, Klavier- oder Gesangsbeiträge sowie Tanz- und Turnspektakel... Ein großes Dankeschön an die Schülervertretung unter Leitung der Schulsprecherinnen Johanna Roth, Emma Schlosser und Charlotte Uphues, aber auch an die Vertrauenslehrer Kathrin Otten, Thomas Klein, Detlef Kraut und Dominik Schambök sowie Reinhard Groß, ohne die dieser Abend nicht möglich gewesen wäre. Ein ausführlicher Nachbericht mit Fotos wird in den kommenden Tagen auf dieser Homepage zu finden sein - aber erste Fotos sind bereits online: NNP-Mitarbeiterin Judith Hoppermann hat 50 Fotos veröffentlicht, zu finden im Intenet-Auftritt der Nassauischen Neuen Presse. (Fd/ Fotoauszug: NNP)

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Beeindruckende Leistungen beim Bundesfinale in Berlin
Achter Platz für Ruderinnen der Marienschule

Nach ihrem Sieg bei den hessischen Schülermeisterschaften in Kassel erreichten Lea Emmel, Maximiliane Horz, Lea Nassal, Madeleine Kilbinger und Steuerfrau Annabell Wilms beim Bundesfinale in Berlin den 8. Platz. Zwar war es den Mädchen in der Wettkampfklasse II (Jg. 1996-97) mit der Doppelvierer-Bugspitze bereits in Kassel gelungen, einige Endlaufteilnehmerinnen der Deutschen Jugendmeisterschaften hinter sich zu lassen, in Berlin mussten sie sich jedoch den Ruderinnen einiger Landessportschulen, Sportinternate und Sportgymnasien mit schwergewichtigen Kaderruderinnen sowie verschiedenen WM-Teilnehmerinnen stellen.

Trotz dieser hochkarätigen Gegner behaupteten sich die Limburger Mädchen im Vorlauf und qualifizierten sich damit direkt für das Halbfinale, in dem sie mit persönlicher Bestzeit zwar ein sehr gutes Rennen fuhren, sich auf Grund der starken Besetzung in diesem Lauf jedoch nicht für das A-Finale qualifizieren konnten. Die Zeit, die die Schülerinnen schließlich im B-Finale fuhren, hätte im A-Finale für den 4. Platz gereicht. Weil sie dieses nicht erreicht hatten, wurden sie am Ende des Wettkampfs als Achte geführt.
Da die vergleichsweise junge und unerfahrene Mannschaft zu den hessischen Meisterschaften nach Kassel ursprünglich in erster Linie mit dem Ziel gefahren war, Erfahrungen zu sammeln und von den älteren Regattahasen zu lernen, zeigte sich die betreuende Lehrerin Gabriele Druck-Wagner trotz der zeitweiligen Enttäuschung ihrer Schützlinge am Ende des Bundesfinales mehr als zufrieden: „Meine Mädchen haben sich unter den Sportschulen und schwergewichtigeren Ruderinnen mit einer sehr guten Leistung behauptet. Darauf können wir stolz sein!“ Dieser Aussage konnte auch der kommissarische Schulleiter Dirk Fredl nur zustimmen: „Sowohl das Ergebnis als auch die sehr gute Zeit, die unsere Ruder-Mannschaft in Berlin erreicht hat, zeugen von dem großen Engagement der Schülerinnen sowie unserer Sportlehrkräfte.“