Ein Rekord bei der Martinsaktion

Staatssekretär Dr. Johannes Beermann (rechts) würdigte das Engagement der Marienschülerinnen mit einem Besuch. Die Schülerinnen, Lehrer und Eltern hatten im letzten Jahr 30000 Mark bei ihrer Martinsaktion gesammelt.

Da bekam sogar der Staatssekretär große Augen: 30300 Mark haben die Marienschülerinnen im letzten Jahr gemeinsam mit El­tern und Lehrern bei ihrer traditio­nellen Martinsaktion gesammelt. Das war Dr. Johannes Beermann, Staatssekretär im hessischen Minis­terium für Bundes- und Europaange­legenheiten, dann doch einen Besuch in der Domstadt wert, um die Schüle­rinnen persönlich zu beglückwün­schen. In der Aula der Marienschule überreichte Dr. Beermann in Anwe­senheit von Bürgermeister Martin Richard und dem Landtagsabgeord­neten Helmut Peuser einen Scheck in Höhe von 1000 Mark, um das so­ziale Engagement der Jugendlichen weiter zu unterstützen.

In der Zeit von Oktober bis De­zember hatten die Marienschüle­rinnen in der Fußgängerzone selbstgebackenen Kuchen und Weihnachtsplätzchen verkauft, musi­ziert und Theater gespielt, Waffeln gebacken und selbst Gebasteltes an den Mann gebracht. Auch hatten sie den Schulvorplatz der Marien­schule umfunktioniert zu einem Parkplatz. Bis in den Abend hinein harrten die Schülerinnen hier ge­duldig aus, um auch vom letzten Autobesitzer das Parkgeld für den guten Zweck einzukassieren. Der Erlös der Martinsaktion kam verschiedenen Projekten zugute. Und zwar dem Projekt "Berufliche Schu­len in Fortaleza"im Nordwesten von Brasilien. Daneben wurde mit einem Teil der eingenommenen Gelder ein Projekt der "Dernbacher Schwestern" in Kenia unterstützt, sowie weitere Projekte in Mali und Mozambique. Auch ein Projekt in der französischen Stadt Maiche, ei­nem Ort knapp vor der schweizeri­schen Grenze, wurde mit Geld der Marienschülerinnen gefördert.
Wie der stellvertretende Direktor Hans-Joachim Haßler erklärte, werden die Aktionen außerhalb des Schulbetriebs durchgeführt. "Die Martinsaktion hat sich gut einge­spielt, wir sind kaum noch aus dem Stadtbild wegzudenken", sagte Direktorin Schwester Christiane Humpert und betonte, daß neben Schülerinnen und Eltern auch die Lehrerinnen und Lehrer ihre Frei­zeit für die Martinsaktion ehren­amtlich opfern. Als Neuerung kün­digte Haßler an, daß die Schülerin­nen im Rahmen eines Projektes eine Patenschaft mit Kindern der unterstützten Projekte ins Leben rufen sollen. Ein regelmäßiger Briefkontakt mit anderen Gleich­altrigen soll eine "Fortsetzung und Vertiefung" des sozialen Engage­ments bewirken, sagte Haßler.

"Es ist mehr als beispielhaft, was die Marienschülerinnen auf die Beine gestellt haben", würdigte Staatssekretär Dr. Johannes Beer­mann die Leistungen der Mädchen. Dr. Beermann ermutigte die Schü­lerinnen dazu weiterzumachen, weil „Politik nicht alles regeln kann“. Verbunden mit einem Dank an das Kollegium und die Elternschaft überreichte der Staatssekre­tär abschließend den Scheck an die Schulsprecherin.
(bra) NNP vom 14.02.01

 
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Für die Schülerinnen der Klassen 5 finden in jedem Jahr Kurse in Erster Hilfe statt.
Unter der Leitung von Herrn Kraut unterrichten die Schulsanitäterinnen aus der Sekundarstufe II, die bereits die Ausbildungserlaubnis besitzen, ihre kleinen Schulkameradinnen.
Die Bildfolgen zeigen Rebecca Jung und Detlef Kraut, die richtige Lagerung eines Verletzten und das Anlegen eines Druckverbandes:

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Fotos: Dr. Hans Paul Breunig

 

Zum ganztägigen Roberta - Schnupperkurs trafen sich 9 Schülerinnen der Jahrgangsstufe 6 am Samstag, dem 19. 09. in der Marienschule.

Dieser erste von insgesamt zehn Schnupperkursen für die Jahrgangsstufe 6 wurde von den beiden Roberta Kursassistenten Eliesabeth Wengenroth und Dominik Heun geleitet. Da die beiden schon vorher die notwendigen Vorbereitungen getroffen hatten, konnte es pünktlich um 9 Uhr losgehen.

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In der ersten Phase hatten die Schülerinnen die Aufgabe, aus vielen Lego Technik Bauteilen und einem NXT-Baustein, dem "Gehirn" einen Roboter zu bauen und ihn zu schmücken. Alle Gruppen suchten für ihre Roboter Namen aus, d.h. dem "Gehirn" wurde beigebracht, auf diesen Namen zu hören.

Im nächsten Schritt ging es darum die Robeta zu trainieren, damit sie auf ihre Konstrukteurinnen hören und ihren Befehlen folgen. Den Kursassistenten Eliesabeth und Dominik gelang es im perfekten Teamteaching, die Grundlagen einer einfachen Programmiersprache für die Robertas darzustellen. Die Robertas verstanden dann tatsächlich die Befehle der Schülerinnen und fuhren z.B. bestimmte vorberechnete Strecken geradeaus, führten Richtungswechsel durch oder fuhren rückwärts. Den Kursteilnehmerinnen gelang es nach kürzester Zeit, diese Befehle zu programmieren.

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Nach der Mittagspause sollte den Robertas beigebracht werden, wirklich zu hören, zu sehen, Widerstände zu ertasten und diese Informationen zu verarbeiten. Also mussten die Kursassistenten wieder eine theoretische Phase einschieben in der die entsprechenden Sensoren vorgestellt wurden. Der Einbau der akkustischen und optischen sowie der Tastsensoren machte den Schülerinnen keine Probleme. Auch die Programmierschritte für die Sensoren konnten sehr schnell selbständig durchgeführt werden.

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Großen Spaß machte den Roberta Freundinnen die Programmierung eines Parcours, den ihre Robertas anschließend selbständig durchlaufen mussten.

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Der letzte Teil der Veranstaltung bestand in einer Präsentation der selbst erarbeiteten Programmierschritte, zu der die Eltern und alle Interessenten herzlich eingeladen waren.

Zufällig war auch ehemalige Marienschülerin anwesend, die von 1946 - 1951 die Marienschule besuchte und im damaligen Internat lebte. Frau Liebtraut Schäfer geb. Hack war sowohl von den Kenntnissen und Selbständigkeit der Schülerinnen als auch vom engagierten Einsatz der Kursleiter begeistert. Sie konnte zunächst nicht glauben, dass 12 jährige Mädchen diese Robotikkenntnisse in nur knapp 6 Stunden gelernt hatten.

Somit kann schon der erste Roberta Schnupperkurs "Roberta sucht Freundinnen" als voller Erfolg gewertet werden.

Der neue Weg zur frühen Förderung des Verständnisses und der Motivation für technische und informationstechnische Fragen, den die Marienschule beschreitet, erscheint nach dieser Veranstaltung und nach den Erfahrungen aus den Informatikkursen des letzten Jahres sehr vielversprechend zu sein.

Die technischen Voraussetzungen für diese Projekte waren im vergangenen Schuljahr von Dr. Bäumlisberger und Dr. Breunig mithilfe großzügiger Sponsoren geschaffen worden. Zu Beginn dieses Schuljahres konnte mit Herrn Schamböck ein kompetenter und einsatzfreudiger Koordinator gewonnen werdn, der die Leitung des Projekts "Roberta Schnupperkurse" übernommen hat.

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Integraler Bestanteil dieses Konzeptes ist die Mitwirkung älterer Schülerinnen, die bei einer Veranstaltung des Fraunhofer Instituts für intelligente Analyse- und Informationssysteme in St. Augustin zur Roberta Kursassistentin ausgebildet werden und dabei ein entsprechende Zertifikat erwerben. Vor allem Dr. Bäumlisberger und Herrn Schamböck ist es zu verdanken, geeignete Schülerinne angesprochen und auf diese Aufgabe vorbereitet zu haben. Für unsere Schülerinnen der 6. Klassen sind die älteren Mädchen natürlich auch Vorbilder, die ihnen durch ihren Einsatz zeigen, dass es sehr interessant sein kann, sich mit den Naturwissenschaften und der Technik zu beschäftigen.

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Dr. Hans Paul Breunig, Fotos: Dominik Schamböck, Dr. Hans Paul Breunig

 

Mädchen und Technik, angeblich ein Gegensatz:

Die Marienschule erreicht den dritten Platz beim hessenweiten MINT-Award (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik), der unter der Schirmherrschaft des hessischen Landtagspräsidenten Norbert Kartmann steht und von der Firma Procter & Gamble unterstützt wird.
„Roberta sucht Freundinnen“ - das ist das Projekt der Marienschule, das am Donnerstag als erster Wettbewerbsbeitrag der Marienschule im Wiesbadener Landtag beim P&G Mint Award an den Start ging und prompt den 3. Platz erhielt.
„Roberta sucht Freundinnen, das ist nicht etwa ein Programm zur Partnervermittlung, sondern vielmehr ein Projekt, das jungen Schülerinnen der 6. Jahrgangsstufe das Thema Robotik näherbringen soll“, so beschreibt Maike Lauf (12) in der Präsentation das Projekt der Marienschule.

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Dank solchen Vorurteilen wie „Frauen und Technik“ haben viele Schülerinnen ein unterentwickeltes Selbstvertrauen in ihre technischen Fähigkeiten. Auch in den Studienfächern des MINT-Bereichs sind Frauen meist unterrepräsentiert. Da bietet es sich gerade an einer Mädchenschule an, diesem Vorurteil etwas in den Weg zu stellen. Aus diesem Grund haben sich in der älteren Schülerschaft sieben Schülerinnen gefunden, die auf Initiative von Dr. Breunig zu „Roberta“-Kursleiterinnen ausgebildet wurden und nun die Schnupperkurse zu leiten.
Diese Schnupperkurse finden an Samstagen statt und nehmen für die Kursleiterinnen eine Menge Vorbereitungszeit in Anspruch, weil mehr als 100 Schülerinnen der Jahrgangsstufe 6 daran teilnehmen. Hier bauen die Sechstklässlerinnen unter Anleitung der älteren Vorbilder Roboter aus einem kleinen Computer und Lego Bauteilen zusammen und programmieren sie, um die ihnen gestellte Aufgaben zu erfüllen. In höheren Jahrgangsstufen haben die Schülerinnen immer wieder die Möglichkeit, sich mit dem Thema Robotik auseinanderzusetzen. In der 7. Klasse wird eine Robotik-AG angeboten, in der die von den Schnupperkursen erworbenen Kenntnisse vertieft werden können. In den Klassen 8 und 9 finden im Rahmen des Wahlunterrichts zur Zeit zwei Kurse in Robotik statt. Diese Kurse werden vom organisatorischen Leiter unseres Projekts "Roberta sucht Freundinnen", Herrn Dominik Schamböck und vom IT Beauftragten der Marienschule, Dr. Frank Bäumlisberger, der die technischen Grundlagen für den Unterricht in Robotik an der Marienschule geschaffen hat, geleitet. In der Oberstufe wird ein Grundkurs Informatik angeboten, in dem die Robertas als technisches Hilfsmittel eingesetzt werden, um höhere Programmiersprachen zu erlernen. Auch hier sind die "Robertas" besonders motivierend, weil die Programme sofort ausgetestet werden können.

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Trotz technischer Schwierigkeiten - von den Veranstaltern war nur die vorläufige Version der Präsentation auf das Präsentationsnotebook aufgespielt worden - haben die beiden Kursassistentinnen Maike Lauf (Jgst. 12) und Lea Schönberger (Jgst. 13), die aus Naturwissenschaftlern bestehende Jury des MINT-Awards mit ihrem fundierten Fachwissen von diesem Konzept überzeugt. Offenbar kam es ihnen weniger auf eine perfekte Präsentation, sondern auf die Inhalte an. Neben den rein fachlich ausgerichteten Projekten wie Jets aus Sand, der Bau einer „Mondlandefähre“, die am Ende doch keine war und Projekten, in denen die Vielzahl an Fremdwörtern das allgemeine Verständnis auf ein Minimum reduzierte, konnte die Roberta-Präsentation vor allem durch ihren Zweck und die Nachhaltigkeit punkten. Neben der Präsentation floss auch die Aufmachung der Messestände, das Know-How der Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie die Innovation und die Nachhaltigkeit des Projektes in die Gesamtwertung ein.

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Von den insgesamt 21 teilnehmenden Schulen setzte sich die Marienschule gegen 18 andere Schulen aus ganz Hessen durch.
Den ersten Platz errang die Heinrich-Böll-Schule aus Offenbach, die im Rahmen der naturwissenschaftlichen Frühförderung mit Schülern des Klassen 5 und 6 Drachen bauten. Gegen die originelle Erklärung ihres Maskottchens (eine Schildkröte mit Rakete auf dem Rücken) eines Teilnehmers dieser Gruppe kam die Marienschule natürlich nicht an. Den zweiten Platz belegte die Main-Taunus-Schule aus Hofheim mit dem Projektansatz, begabte Schüler an anspruchsvolle chemische, biologische und physikalische Projekte heranzuführen.
Mit dem Satz: "Wir wissen zwar nicht, ob Roberta jemals Freundinnen finden wird“, leitete der Vorsitzende der Jury die Preisverleihung ein, aber die Qualität des Projektes habe den mit 1000 € dotierten 3. Platz verdient.

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Für uns Teilnehmerinnen und unsere beiden Lehrer Dr. Bäumlisberger und Herrn Schamböck war das eine große Freude, da wir auf Grund der Präsentationspanne gar nicht mehr mit einem Gewinn gerechnet hatten. Auch der als "Fan Club" angereiste Mathematik Leistungskurs mit ihrer Tutorin Frau Roth, die ja auch Fachbereichsleiterin für den MINT Bereich an der Marienschule ist, waren begeistert, als bei der Preisverleihung der Name „Roberta“ fiel. Besonders gefreut hat uns auch, dass uns die Schulleitung durch die Anwesenheit von Dr. Breunig am Nachmittag unterstützt hat. Wir sind sehr glücklich, dass das erste von der Marienschule teilnehmende Projekt gleich als Gewinner aus dem Wettbewerb hervorging. Im nächsten Jahr wird die Naturwissenschafts-AG „Wir wollens wissen“, die ja auch von Schülerinnen der Oberstufe geleitet wird, ebenfalls an diesem Wettbewerb teilnehmen und wir hoffen, dass sie mindestens eine ebenso gute Bewertung bekommen werden. Spielraum nach oben gibt es zum Glück noch!

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Text: Catarina Baggio, Fotos: Dr. Hans Paul Breunig

 

 

Schülerinnen als Kursassistentinnen ausgebildet

Als Mädchengymnasium will sich die Limburger Marienschule einer Herausforderung, die immer wieder von der pädagogischen und der Gender-Forschung beschrieben wird, stellen, und Mädchen für Technik und Naturwissenschaften begeistern: Den Forschern zufolge haben Mädchen oftmals unterentwickeltes Selbstvertrauen in ihre technischen Fähigkeiten und reagieren besonders empfindlich auf fehlende Anerkennung im naturwissenschaftlich – technischen Bereich, sie ziehen sich bei naturwissenschaftlich – technischen Problemstellungen eher zurück als Jungen.

Um den Schülerinnen technische Prozesse und somit angewandte Mathematik, Physik sowie Informatik näher zu bringen, bietet die Marienschule seit Anfang des Jahres Robotik-Kurse an.

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Da dies aufgrund der Lehrpläne der naturwissenschaftlichen Fächer nur in einem geringen Umfang möglich wäre, hat die Limburger Marienschule das System „Roberta – Lernen mit Robotern“ des Fraunhofer Institutes in St. Augustin eingeführt. In verschiedenen Jahrgangsstufen wird altersgemäß mit „Roberta“ – aus Lego-Technik-Teilen selbst zusammen gebauten Robotern – gearbeitet: So nehmen die Schülerinnen der Stufe 6 samstags an freiwilligen ganztägigen Schnupperkursen teil, in Stufe 8 und 9 gehört „Roberta“ zum Angebot des Wahlunterrichts. Darüber hinaus werden anwendungsbezogene Arbeitsgemeinschaften angeboten, schließlich wird im Informatik-Unterricht der Oberstufe auf die Roboter zurückgegriffen. Insgesamt haben sich in diesem Schuljahr rund 100 Schülerinnen allein für die Schnupperkurse in der Jahrgangsstufe 6 angemeldet. „Wir erfahren durch das Projekt momentan sehr starken Rückenwind im naturwissenschaftlichen Bereich“, so Schulleiter Dr. Joachim Ackva. Die Resonanz auf Seiten der Schülerinnen sei in den letzten Wochen sehr groß gewesen.

Mit dem Entwurf, dem Bau und der Programmierung von Robotern mit altersgerechten Programmiersprachen vermittelt die Marienschule ihren Schülerinnen viele Wissenselemente, die für ein Verständnis technologischer Probleme hilfreich sind und verschafft ihnen einen elementaren Zugang zu den ingenieurwissenschaftlichen Disziplinen Maschinenbau, Elektrotechnik, Elektronik und Informatik. „Die Kombination aus Legosteinen und Computer stellt eine Motivation für andere Naturwissenschaften dar“, erklärte Dr. Hans-Paul Breunig. Die Mädchen machten die Erfahrung, dass Technik Freude bereiten kann. Sie arbeiteten motiviert problemorientiert und fächerübergreifend – bis hin zur Lektüre von englischsprachigen Betriebsanleitungen und Programmierbefehlen, so der stellvertretende Schulleiter. „Der Handlungsablauf bei der Lösung komplexer Fragestellungen erfordert die typischen Entwicklungszyklen: Idee – Umsetzung – Erprobung“, sagte Breunig.

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Mit Dr. Frank Bäumlisberger, Dr. Hans-Paul Breunig und Dominik Schamböck haben drei Lehrkräfte der Schule entsprechende Fortbildungen absolviert und leiten die Kurse. Unterstützt werden sie dabei von elf Schülerinnen der Mittel- und Oberstufe. Roberta ist dabei ein Instrument, um den Schülerinnen Freude an Technik und Informatik via Peer-Group-Education zu vermitteln: „Auch wir haben vor einem Jahr an einem Schnupperkurs für das Robertaprojekt teilgenommen und es hat uns solchen Spaß gemacht, dass wir unsere Begeisterung nun auch an andere Schülerinnen weitergeben wollen“, berichtete Oberstufenschülerin Maike Lauf, die sich mit acht weiteren Schülerinnen sowie zwei Praktikanten als Kursassistentinnen ausbilden hat lassen. „Immer noch fehlen Frauen als Vorbilder in Naturwissenschaften. Mit „Roberta“ möchten wir dem entgegenwirken. Unsere Kursassistentinnen sollen als Vorbilder für junge Interessentinnen fungieren“, erläuterte Dr. Hans-Paul Breunig. (Katharina Höhn, Lisa Laux / Fd)