Einladung Treffpunkt Marienschule 2017
Aus Planungsgründen bitten wir um Anmeldung per E-Mail. Das entsprechende Formular finden Sie hier.

(Text: Birgit Reis, Abteilungsleiterin)

Für die rund 1.400 Schülerinnen und Schüler heißt es am Montag, dem 14. August 2017, nach sechs Wochen Sommerferien: Herzlich Willkommen im Schuljahr 2017/2018! Der Unterricht beginnt mit der 1. Stunde, also um 7.30 Uhr. Um 9 Uhr feiert die Schulgemeinde den Schuljahresanfangsgottesdienst, am Nachmittag starten die Fünftklässler in die Gymnasialzeit.

Für sie beginnt der neue Lebensabschnitt am Montag, 14. August, um 14 Uhr in der Sporthalle an der Lahnkampfbahn. Um 15.15 Uhr feiern die Sextaner mit ihren Eltern und den Lehrkräften einen gemeinsamen Gottesdienst im Limburger Dom. Anschließend steht das Kennenlernen der Schule auf dem Programm, wo der erste Unterrichtstag am späten Nachmittag endet. Für die Schülerinnen und Schüler der Stufen 6 bis 9 und der meisten beruflichen Zweige ist am ersten Schultag um 12.45 Uhr Schluss, für die Schülerinnen der Oberstufe und die Studierenden der FO je nach Kursbelegung nach der 7., 8., 9. oder 10. Stunde.

Für die Lehrkräfte enden die Ferien bereits am Freitag, dem 11. August 2017: Um 10.00 Uhr trifft sich das Kollegium zu einer Gesamtkonferenz.

Das Team des Oberstufenbüros arbeitet derzeit an den Leistenstundenplänen und der Kurszuteilungen. Der Entwurf der Pläne wird im Verlauf der letzten Ferienwoche im Oberstufenschaukasten (1. Stock) ausgehängt, verbindlich werden die Pläne jedoch erst zu Schuljahresbeginn. Alle Oberstufenschülerinnen erhalten am ersten Schultag von ihrer Tutorin/ ihrem Tutor einen individuellen Stundenplanausdruck ausgehändigt. Insofern ist es nicht erforderlich, sich während der Ferien den Plan selbst zusammenzustellen.

Das Team des Stundenplanbüros hat zwischenzeitlich einen ersten Entwurf der Klassenstundenpläne (Sek. I) fertiggestellt. Nach diesen – ebenfalls noch unverbindlichen – Plänen haben die Klassen an folgenden Tagen Nachmittagsunterricht, an den anderen Tagen endet der Unterricht in der Regel um 12.45 Uhr:

Stufe 5:
• Gemeinsames Mittagessen am Dienstag
• Kein verpflichtender Nachmittagsunterricht

Stufe 6:
• Gemeinsames Mittagessen am Montag oder Freitag
• Hinzu kommt optional montags in der 7. Stunde Deutsch-Förderunterricht

Stufe 7:
• Gemeinsames Mittagessen am Mittwoch, Donnerstag oder Freitag
• Kein verpflichtender Nachmittagsunterricht

Stufe 8:
• Klassen 8a – 8c und 8f: Kein verpflichtender Nachmittagsunterricht
• Klassen 8d, 8e: Unterricht montags bis 15.05 Uhr
• Klassen 8d, 8e: Wahlunterricht mittwochs, donnerstags oder freitags (7./8. Std.)

Stufe 9:
• WU-Unterricht montags oder donnerstags 7./8. Std.
• Klassen 9a, 9e: Fachunterricht mittwochs und donnerstags bis 15.05 Uhr
• Klassen 9b, 9c, 9d, 9f: Fachunterricht mittwochs und freitags bis 15.05 Uhr

Bis einschließlich der 5. Ferienwoche ist das Sekretariat mittwochs über die Pforte von 10 bis 12 Uhr geöffnet, in der letzten Ferienwoche täglich.

Ein herzliches Dankeschön an die Teams in Oberstufen- und Studenplanbüro: Britta Breidenstein, Michael Emmerich, Benedikt Göbel, Philipp Naumann und Nicole Scharbach.
Die Schulleitung wünscht allen Schülerinnen und Schülern, den Studierenden sowie den Lehrkräften und Mitarbeitern eine schöne und erholsame Ferienzeit!

Gez. Dirk Fredl, stellv. Schulleiter
(Stand: 07. August 2017)

20.386,41 Euro – dieses beachtliche Spendenergebnis ihrer Martinsaktion haben die Schülerinnen und Schüler der Limburger Marienschule in den letzten Schultagen vor den Sommerferien präsentiert und die Summe an drei caritative Einrichtungen übergeben. Von den Aktionen der Gymnasiasten profitieren jetzt Schüler in Kenia und Äthiopien sowie die Kinder-Intensivstation des Bürgerhospitals in Frankfurt.

Martinsspende Scheck 2
Über eine Summe in Höhe von 10.193,21 Euro dürfen sich Kinder und Jugendliche im kenianischen Mitunguu freuen. Die dortige St. Francis-School wird seit Jahren von der Marienschule unterstützt. Für ein neues Projekt, für das die ehemalige Marienschullehrerin Schwester Julia Dillmann und Schwester Gonzalo Vakasseril von den Armen Dienstmägden Jesu Christi den Scheck entgegennahmen, benötigt die Schule dringend Unterstützung: Mit dem Geld aus Limburg soll das Internat erweitert und zusätzlich ein weiteres Internat für Mädchen errichtet werden. Dies sei besonders wichtig, da in Kenia der Grundstein für das Leben sehr früh gelegt werde und Bildung somit unerlässlich sei, sagte Schwester Julia. „Mit dieser Spende können wir ein Viertel der Baurechnungen bezahlen“, freute sich die ehemalige Marienschullehrerin, die früher selbst mit den Schülern Geld für soziale Projekte gesammelt hat. „Ich weiß, dass ganz viel Arbeit dahintersteckt und dafür möchte ich mich bedanken“, so Schwester Julia Dillmann.

Martinsspende Scheck 1
Ein weiterer Teil des Erlöses in Höhe von 5.096,60 Euro kommt dem St. Mary´s College in Wukro in Äthiopien zugute. Mit dem Betrag werden neue Maschinen angeschafft, die für den berufsvorbereitenden Unterricht dringend benötigt werden. Die Hilfe der Marienschule bedeute für die Schülerschaft in Wukro einen großen Schritt nach vorn, so Schulleiter Abba Gebre Yohannes. Jetzt könnten die Jugendlichen einen höheren Bildungsabschluss erzielen, berichtet der Geistliche.

Ebenfalls 5.096,60 Euro gehen an das Bürgerhospital in Frankfurt. Die dortige Klinik für Neonatologie und pädiatrische Intensivmedizin kann durch die Spende und mittels weiterer Unterstützer einen neuen Brutkasten finanzieren.

Martinsspende Scheck 3
Dr. Henrike Zilling bedankte sich bei allen beteiligten Schülerinnen und Schülern für ihr soziales Engagement und versicherte, auch weiterhin die Dernbacher Schwestern und andere soziale Projekte zu unterstützen. „Es ist beeindruckend, mit wieviel Engagement ihr über Monate hinweg Spenden gesammelt habt, um Kindern und Jugendlichen in Deutschland, aber auch in anderen Teilen der Welt zu helfen, denen es wesentlich schlechter als euch geht“, sagte die Schulleiterin.

(Bericht: Lorena Fladenhofer/FD, Fotos: MM; GB)

Das Schuljahresende bedeutete für zehn Lehrkräfte der Limburger Marienschule zugleich ihr Dienstende – teilweise nach jahrzehntelanger Tätigkeit. Im Rahmen einer Feierstunde am Donnerstag, 29. Juni 2017, entließen Schulleitung und Kollegium ihre – nunmehr ehemaligen – Mitarbeiter/innen Stefan Diegmann, Britta Fachinger-Moewes, Walter Fefler, Ilona Größer, Alfred Hörter, Nadine Moritz, Dr. Thomas Schmidt sowie Karoline Stoll.

Verabschiedungen2017 9
Mit einem „Final Countdown“ leitete die Bigband der Marienschule Limburg unter Leitung von Christoph Pabst die Abschiedsfeier der Lehrkräfte feierlich ein. In ihrem Grußwort richtete Schulleiterin Dr. Henrike Zilling nicht nur ihren Dank an alle Helfer und Organisatoren, deren Einsatz ein reibungsloser, gelingender Ablauf zu verdanken sei. Sie begrüßte zudem zahlreiche ehemalige Lehrkräfte unter den Gästen, insbesondere die früheren Schulleitungsmitglieder Schwester Christiane Humpert, Dr. Hans-Paul Breunig und Hans-Joachim Haßler sehr herzlich. Schwester Christiane und Dr. Breunig waren auch angereist, um beim Abschied ihrer ehemaligen Referendare Stefan Diegmann und Alfred Hörter dabei zu sein.

Verabschiedungen2017 1
Letzteren benannte der stellvertretende Schulleiter Dirk Fredl, nach einer weiteren Musikeinlage der Bigband, als „Mister Do it yourself der Physik“. Die Fachschaft Physik verdanke es Alfred Hörter, dass so manches, zunächst als kaputt angesehenes Gerät, heute doch wieder funktioniere und genutzt werde. Seine beiden Fächer Mathe und Physik habe er seinen Schülerinnen und Schülern stets nähergebracht und gelte sowohl bei diesen als auch im Kollegium als sympathischer, lieber Mensch. Fredl verwies zudem auf seinen Titel als „erster Informatiklehrer der Marienschule“. Die Vorsitzende der Mitarbeitervertretung, Maria Möller, betonte vor allem den Familiencharakter und die ruhige, gelassene Art ihres Kollegen. Für Alfred Hörters Ruhestand im Kreise seiner Frau, seinen Kindern und nicht zu vergessen seinen sieben Enkelkindern wünschte sie ihm alles Gute.

Verabschiedungen2017 4
Ebenfalls in den Ruhestand trat die ehemalige Marienschülerin Ilona Größer nach nunmehr 34 Jahren als Lehrkraft für die Fächer Mathematik und Physik. Frau Größer habe es verstanden, ihren „Kröten“, wie sie ihre Schülerinnen liebevoll nannte, die MINT-Fächer näher zu bringen. Als Prüferin habe sie einige Wackelkandidatinnen doch noch zum Abitur geführt. Im Jahre 2000 sei sie zur Oberstudienrätin ernannt worden, doch habe sie auch zuvor als Verbindungslehrerin der Sekundarstufe II sowie später als Ehemaligenbeauftragte der Schule eine enge Beziehung zu Schülerinnen vieler Generationen gepflegt. Wie Frau Möller berichtete, werde Frau Größer in Zukunft als Führungsmitglied der Landfrauen in Neesbach aktiv werden, wo sie ihrer Leidenschaft, der Gartenarbeit, von nun an noch intensiver nachgehen könne. Obwohl man im Kollegium sicher nicht nur eine überaus herzliche Kollegin, sondern auch ihre 16 Sorten Weihnachtsplätzchen vermissen werde, wünschte man Frau Größer nur das Beste für sie und ihren Ehemann.

Verabschiedungen2017 5
Nicht in den Ruhestand, sondern in eine lang ersehnte Vollzeitstelle an einem Wiesbadener Gymnasium, verabschiedete die Schulgemeinde Stefan Diegmann. Bereits an seinem ersten Tag an der Marienschule habe seine damalige Mentorin und Schulleiterin, Schwester Christiane, den neuen Referendar direkt im eigenen Religionsunterricht eingesetzt. Obwohl Stefan Diegmann im Anschluss an seine Ausbildung nur eine Halbzeitstelle angeboten haben werden können, zog der ehemalige Tilemannschüler diese einer Vollzeitstelle am Gymnasium seiner Jugend vor. Die ihm, nach vielen Anträgen, angebotene Vollzeitstelle in Wiesbaden konnte Herr Diegmann nicht ablehnen, denn auch sein Lebensmittelpunkt habe sich in die hessische Landeshauptstadt verlagert. Wie Aristoteles setzte der Latein- und Religionslehrer die Segel neu, was Frau Möller an den Beginn ihrer Worte des Abschieds stellte. Die Schulgemeinde werde Stefan Diegmann sehr vermissen, doch wünschte sie ihm einen „guten, guten Start“.  

Verabschiedungen2017 6
Frau Fachinger-Moewis wird in Zukunft eine Referententätigkeit in den Bereichen Erziehung und Bildung im Bistum Limburg verrichten. Dass ihre, im Jahre 2004 begonnene, Tätigkeit als Lehrerin in den Fächern Hauswirtschaft, Ernährungslehre, Arbeitslehre und Hygiene an der Marienschule nur einen Ausschnitt ihres beruflichen Werdegangs widerspiegeln, untermauerte ihr rückwärts vorgetragener Lebenslauf eindeutig. Ihr langjähriger Kollege Wilfried Dahlem richtete ebenfalls ein paar Worte an seine langjährige Kollegin. Wie gut ihr Unterricht gewesen sein muss, ließen einige Schülerzitate vermerken, welche Herr Dahlem vortrug. Zudem trug er ein kleines, von Frau Fachinger-Moewis' Schülern geschriebenes Gedicht vor, worin das Publikum ebenfalls interaktiv beteiligt wurde.

Verabschiedungen2017 7
Aus ähnlichen Beweggründen wie Stefan Diegmann hat auch Dr. Thomas Schmidt die Marienschule mit Schuljahresende verlassen. Als Diplomchemiker mit dem Nebenfach Physik erhielt er vor acht Jahren eine Anstellung als Lehrkraft für diese Fächer. Nebenbei blieb er jedoch als wissenschaftlicher Mitarbeiter der Hochschule in Koblenz erhalten. Herr Dr. Schmidt sei zudem als Sicherheitsbeauftragter der Schule tätig gewesen. Trotz seiner hohen Qualifikation war es ihm in Hessen leider nicht möglich, in der Sekundarstufe II zu unterrichten, was ihm an seinem neuen Arbeitsplatz in Nassau möglich sein wird. Zudem werde die Koordination seines Familien- und Berufslebens nunmehr sicherlich einfacher werden. Welche enge Bindung Herr Dr. Schmidt zur Schülerschaft gehabt hat, wurde vor allem durch die beiden Schulsprecherinnen Lena Lorch und Rebecca Pap deutlich.

Verabschiedungen2017 8
Abschließend würdigten Schulleitung und Mitarbeitervertretung die Leistungen der jungen Kollegiumsmitglieder Walter Fefler, Nadine Moritz sowie Karoline Stoll. Herr Fefler, der sein Referendariat in den Fächern Mathematik und Physik nunmehr erfolgreich abgeschlossen hat, werde nach den Sommerferien an einer Schule in Bensheim unterrichten. Sowohl Frau Moritz, mit den Fächern Mathematik und evangelische Religion, als auch Frau Stoll, studierte Lehrkraft für Biologie, Deutsch und Kunst, hätten ihre Entscheidung aufgrund einer Landesbeamtenstelle getroffen, die sie näher in ihre Heimat bringt. Leichtgefallen sei beiden diese Entscheidung nicht, was auch während und nach der Veranstaltung deutlich wurde.

Verabschiedungen2017 2
Darüber hinaus lobte Dr. Zilling auch die Leistungen von Hannah Heinritz, die ihren Bundesfreiwilligendienst nunmehr erfolgreich absolviert habe und immer eine große Stütze für Schülerschaft, aber auch Lehrkräfte gewesen sei. Schließlich verabschiedete die Schulleiterin sich von Sabine Hofmann-Blum und Edith Mecklenbeck, die nicht an der Feier teilnehmen konnten, die Marienschule aber ebenfalls nach jahrelangem Einsatz verlassen. Nachdem alle verabschiedeten Kollegen noch einige Abschiedsgeschenke erhalten hatten, eröffnete Dr. Zilling feierlich das Buffet, wodurch die Abschiedsfeier einen gemütlichen Ausklang fand.

Verabschiedungen2017 3
Weitere Bilder finden Sie in der Fotogalerie.

(Bericht: Nadine Seif, Fotos: MM / GB)

Dank Marienschule Cebu 2017