Die frühen Morgenstunden des 23. Mai 2017 nutzten die Oberstufenschülerinnen und Schüler der Physik-Leistungskurse, um sich durch Gastredner Professor Metternich mitsamt seiner technischen Assistentin Frau Ziegenbein das Studienfach des Maschinenbaus in der Aula der Marienschule darlegen zu lassen.

Vortrag Maschinenbau 5
Bereits um 8 Uhr versammelten sich die Physik-Leistungskursschüler der Jahrgangsstufen E2 und Q2 in der Aula. Nachdem auch die Gastredner der Technischen Universität Darmstadt, Herr Professor Metternich sowie Frau Ziegenbein, selbst erfolgreiche Bachelorabsolventin der TU, eingetroffen waren, präsentierte man der Schülerschaft zunächst ein Portfolio der Universität. Auch sprach man über die Studentenfreundlichkeit Darmstadts.

Vortrag Maschinenbau 2
Im Zusammenhang mit dem Studium des Maschinenbaus betonte der Professor nicht nur die führende Rolle der TU Darmstadt in diesem Fachbereich. Er machte auch auf die enge Zusammenarbeit mit umliegenden Unternehmen sowie die hauseigene Prozessfabrik aufmerksam. Durch diese Vorzüge hätten die Studenten einen direkten Praxisbezug bereits im Studium integriert. Einige Musterexemplare aus dieser Prozessfabrik konnten die Schülerinnen und Schüler sogar selbst bestaunen. Darüber hinaus nutzte man nicht nur im Maschinenbau, sondern in allen Ingenieurberufen die Verschmelzung von Internet und Technik, besser bekannt als Industrie 4.0.

Vortrag Maschinenbau 4
Auch Frau Ziegenbein richtete ein weiteres Mal das Wort an die interessierten Physikschüler. Sie sprach über ihre eigenen Erfahrungen an der Universität im Studium und stand für Fragen die gesamte Zeit über zur Verfügung.

Vortrag Maschinenbau 3
Zu den persönlichen Voraussetzungen, um sich dem Maschinenbau in Darmstadt annehmen zu können, bedürfe es neben einem hohen Interesse an Mathematik auch an Ehrgeiz, da das vielseitige Studium des Ingenieurberufs allgemein als recht anspruchsvoll gelte.

Vortrag Maschinenbau 1
Abschließend bedankte sich neben der Schülerschaft, durch Applaus, auch die Fachschaft Physik im Namen der Schule bei Professor Metternich und Frau Ziegenbein mit einer kleinen Aufmerksamkeit. Die Schule selbst dankt auch dem Fachvorsteher der Physik, Herrn Jentzsch, für die Organisation jener lehrreichen und für alle anwesenden bereichernden Veranstaltung. Um halb Zehn nahm man mit Beendigung des Vortrags auch den regulären Unterricht wieder auf.

Vortrag Maschinenbau 6
(Bericht: Nadine Seif, Fotos: MM / GB)

Die Mädchen der WK II fuhren in der vergangenen Woche zum Regionalentscheid der Leichtathletik nach Wetzlar, konnten sich im Vergleich zum Kreisentscheid nochmals steigern und erzielten stolze 6902 Punkte. Da Kronberg (2. Platz) sowie Dillenburg (Sieger) noch stärker und ausgeglichener besetzt waren, erreichten die Marienschülerinnen am Ende den Bronzerang. 

Leichtathletik2017Für die Marienschule am Start waren (siehe Foto von links nach rechts): Charlotte Pötz, Rieke Kurtenacker, Chantal Ferdinand, Emma Langschied, Lena Gelbert, Noemi Debo, Hannah Roth, Emily Zsembera, Janina Friedrich, Nina Müller, Madleen Manneschmidt und Chiara Stillger.

Da sich neben den Gewinnern der vier Regionalentscheide aber auch noch die vier punktbesten Teams aller Vor- und Regionalentscheide für das Landesfinale qualifizieren, und die Sportlerinnen der Marienschule zu eben diesen Mannschaften zählen, haben sich unsere Mädels somit die Startberechtigung für den Landesentscheid am 14. Juni 2017 in Gelnhausen gesichert. Herzlichen Glückwunsch!

Die Marienschülerinnen erkämpften sich ein tolles Mannschaftsergebnis, was durch zwei persönliche Bestleistungen durch Nina Müller im Hochsprung (1,44m) sowie starke 33,41m von Chiara Stillger im Speerwerfen untermauert wurde. Ein Dankeschön gilt auch an Angelina Ratschker und Helen Hoffmann, die als Kampfrichter für die Marienschule im Einsatz waren. Beim Landesfinale wird dann auch wieder Maskottchen Alfred dabei sein, unser Blüschäffchen mit viel Charme.

(Bericht: LK, Foto: Angelina Ratschker / GB)

„Die Würde des Menschen ist unantastbar.“, mit diesem Zitat aus dem Grundgesetz begrüßte unser Bürgermeister Dr. Marius Hahn am vergangenen Montag sieben Schülerinnen aus den Klassen 9a und 9d, sowie Frau Lang, Herrn Nahm und noch weitere Gäste zur Verlegung von 16 neuen Stolpersteinen in Limburg.

Stolpersteine 1
Stolpersteine bestehen aus Messing und alle Seiten sind 10 cm lang. Sie sollen an Menschen, die zur NS–Zeit ums Leben kamen, erinnern. Auf ihnen stehen der Name, das Geburtsjahr und das Schicksal des Opfers. Sie werden am letzten festen Wohnort, den sich das Opfer selbst ausgesucht hat, verlegt. Die Stolpersteine werden in ganz Europa von ihrem Erfinder Gunter Demning verlegt. Sein Ziel ist es, bei den Menschen die Erinnerung an diejenigen Menschen zu wecken, die damals von den Nazis verhaftet, deportiert und ermordet wurden. Da ein solcher Stein 120€ kostet, wird er über Spenden finanziert.

Stolpersteine 2
Die ersten Stolpersteine zum Erinnern an die Opfer der NS–Zeit in Limburg wurden in der Erbach 4 beim "Haus der sieben Laster" verlegt. Danach ging es zur Konrad–Kurzbold–Straße 6, Grabenstraße 19, Ste.–Foy–Straße 10 und schließlich zur Graupfortstraße 6. In der Graupfortstraße 6, gegenüber von unserer Schule, befinden sich die Steine von Julie Nathan, Rufine Heymann und Karl–Heinz Grill. Karl–Heinz Grill wurde im Jahr 1913 geboren. Im Jahr 1920 wurde er in die Heilanstalt Aulhausen eingewiesen. Nach 21 Jahren, am 11. März 1941, brachte man ihn nach Hadamar. Dort wurde er am selben Tag durch die T4–Aktion umgebracht. T4 ist die Abkürzung für Tiergartenstraße 4 in Berlin, wo der Hauptsitz des Euthanasieprogramms war. Das Euthanasieprogramm bzw. die T4–Aktion war ein Ermordungsprogramm, bei dem Juden und Behinderte im Auftrag der Nazis ermordet wurden. Julie Nathan wurde im Jahr 1867 geboren, 1942 wurde sie nach Theresienstadt deportiert und dort schließlich am 25. Dezember im selben Jahr ermordet. Rufina Heymann geb. Nathan wurde im Jahr 1858 geboren und kam am 5. Dezember 1939 ums Leben.

Stolpersteine 3
Wenn ein Stolperstein verlegt wird, wird an dem entsprechenden Ort ein Loch gegraben, wo der Stein hineinkommt. Danach wird der Stolperstein hineingelegt und mit anderen Steinen befestigt. Anschließend werden Biographien der Opfer verlesen und Blumen niedergelegt.

Stolpersteine 4
(Bericht: Annalena Müller, 9a; Fotos: MM / GB)

Am vergangenen Donnerstag wurden 23 neue Sanis von der 8. Klasse bis zur E-Phase des Gymnasiums und von der beruflichen Schule in den Schulsanitätsdienst von Herrn Kraut eingeführt, worüber sich Lotta, das Maskottchen des Schulsanitätsdienstes sehr gefreut hat.

Neue Sanis 2017
Aktuell haben wir nun 35 Schulsanis, die für die alltäglichen Verletzungen und im Notfall einsatzbereit sind. Zuerst erhielten die neuen Sanis von Frau Dr. Zilling Ihre Ernennungsurkunde und ein Sani-T-Shirt. Danach gab es für alle Sanis und Herrn Kraut eine zusätzliche Ernennungsurkunde durch die Malteser.

(Bericht: Annalena Müller, Foto: MM / GB)

Unsere Umwelt ist zur Zeit ein großes Thema. Man kann deutlich sehen, dass sich unser Klima in den letzten Jahren stark verändert hat. Daher möchten wir, die Klasse 8c und unsere Biologie-Lehrerin Martina Fredl, an dem Wettbewerb "Umweltschutz" teilnehmen. Dieser Wettbewerb findet in Kooperation mit der Frankfurter Rundschau statt. Bei dem Wettbewerb sollen die Teilnehmer mit ausgefallen und kreativen Ideen auf unsere Umwelt aufmerksam machen.

Unsere Idee für den Wettbewerb war es, eine eigene Instagram-Seite im Namen der Klasse 8c der Marienschule zu verfassen, auf welcher wir regelmäßig Beiträge zum Umweltschutz posten. Damit sich jeder an dem Projekt beteiligen kann und selbst etwas verändern kann, haben wir außerdem noch eine Menge Tipps und Verbesserungsideen zu einer umweltfreundlichen Lebensweise, welche für jeden einfach zu befolgen sind.
Wir hoffen auf eine große Besucherzahl auf unserer Instagram-Seite! (Jenna Schmidt/ Fd)