Sie kamen von nah und fern. Heidelberg, München, gar aus dem Ausland: Kein Weg war ihnen zu weit. Die Rede ist vom traditionellen Tag der Ehemaligen der Marienschule Limburg, an dem mehr als 300 Frauen die Chance nutzten, in ihren Erinnerungen zu schwelgen und sich mit ihren damaligen Schulkameradinnen darüber auszutauschen. Eine Sonderrolle nahm diesen Samstag das Ausscheiden Schwester Christiane Humperts, der früheren Schulleiterin, aus dem Vorstand des Vereins der Ehemaligen und Förderer ein.

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Der Ehemaligentag begann mit einer Andacht in der Kapelle, die von Kaplan Daniel Engels gehalten und von Oberstufenleiter Philipp Naumann musikalisch begleitet wurde.

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Danach erwartete die ehemaligen Marienschülerinnen in der Aula eine Darbietung der Bläserklasse 6a unter der Leitung von Christoph Pabst, an die sich eine herzliche Begrüßung seitens des stellvertretenden Schulleiters Dirk Fredl anschloss.

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Das zentrale Thema seiner Grußworte bildete die Verbindung von Tradition und Moderne. Was früher das 10-Finger-Schreiben auf Schreibmaschinen gewesen sei, entspreche heute einer Einführung in Informations- und Kommunikationstechnische Grundlagen, aus dem alten Wirtschaftsgymnasium habe sich ein Basics-in-Business-Kurs für die Oberstufe entwickelt, ja gar die letzten Tische des vorigen Jahrhunderts seien erst am Vortag gegen neue ausgetauscht worden. „Aber uns vereint eines: Sie sind hier gut ausgebildet worden und mit den uns heute Anvertrauten wollen wir das genauso machen“, berichtete Dirk Fredl. Es gehe aber nicht nur um das Aufrechterhalten von Qualität und Niveau, sondern auch um deren Weiterentwicklung: „Schule steht nie still – nächstes Jahr können wir wieder Neues erzählen.“ Im Rahmen seiner Grußworte informierte er die voll besetzte Aula demzufolge über die Entwicklungen an der Marienschule im letzten Jahrzehnt, zu denen einige bauliche Neuerungen, aber auch die Einführung von Jungenklassen zählten.

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Im Anschluss gebührten der langjährigen Schulleiterin Schwester Christiane Humpert als Bindeglied zwischen Tradition und Moderne große Ehrungen. Nicht nur ihr Engagement in dieser Position, sondern auch danach als Vorsitzende des Vereins der Ehemaligen und Förderer wurde anerkennend gewürdigt. „Es ist schwer, Schwester Christianes große Fußstapfen zu füllen“, lobte Professor Thorsten Daubenfeld, der nun ihr Amt übernimmt. Er ernannte sie daraufhin feierlich zur Ehrenvorsitzenden. Auch bei den Schülerinnen war sie überaus beliebt, wie Rebekka Gavriely (Abiturjahrgang 1997) später berichtete: „Sie kannte nicht nur die Namen aller, sondern auch deren Geschwister oder wohin man kürzlich umgezogen war. Man wurde einfach persönlich wahrgenommen.“

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Ilona Größer, die über Jahrzehnte hinweg die Mitgliederdatei geführt hatte, wurde ebenso für ihr langjähriges Engagement im Verein mit einer Ehrenmitgliedschaft belohnt.

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Professor Daubenfeld kam außerdem die lohnende Aufgabe zu, die Jubilare der Abiturjahrgänge 1952, 1957, 1962 und 1967 zu ehren. Besonders Margot Vogt (geb. Noll) wurde mit schallendem Applaus empfangen. Als  älteste im Saal bestand sie ihr Abitur vor unglaublichen 70 Jahren, im ersten Jahrgang nach dem Zweiten Weltkrieg, 1947. „Die Marienschule war das Beste, was mir im Leben passiert ist. Hilfsbereitschaft, Mitgefühl, Miteinander – all dies ist uns gut gelehrt worden. Ich fühle mich immer noch als Mitschülerin“, erzählte sie später. Auch die Jubilare der Jahrgänge 1957 sowie 1967 der Kindergartenseminare und 1962 der Handelsschule erfuhren eine Ehrung.

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Nach dem offiziellen Teil in der Aula bestand für die Ehemaligen die Möglichkeit, sich in die verschiedenen Klassenräume zu verteilen, alte Schulkameradinnen wiederzutreffen und gemeinsam in Erinnerungen zu schwelgen. Sätze wie „Ja, das weiß ich auch noch!“ oder „Genau, so war das früher“ hallten dann durch das Schulgebäude. Für die Ehemaligen bestand außerdem die Möglichkeit, Kaffee und Kuchen bei zwei Oberstufenkursen zu kaufen. Der Erlös kommt der Martinsspende zugute, die dieses Mal an ein Projekt der Dernbacher Schwestern sowie an ein Brunnenbauprojekt in Ruanda geht. Viele der Ehemaligen werden vermutlich auch im nächsten Jahr wieder der Einladung folgen, die Schwester Christiane in ihrer Dankesrede an sie richtete: „Ihr seid hier immer willkommen.“

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Weitere Bilder finden Sie in der Fotogalerie.

(Bericht: Anna Manz, Fotos: MM | GB)

Zu Beginn des Schuljahres ließen sich neun Schülerinnen und ein Schüler zum Roberta-Scout ausbilden, um ihre Kenntnisse und Erfahrungen im Bereich Robotik in eintägigen Schnupperkursen an jüngere Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 6 weiterzugeben.

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Vordere Reihe: Bianca Weber, Anouk Zens, Laura-Ann Gerheim, Laura Fadler, Lucia Neeb, Hannah Heil
Hintere Reihe: Dominik Schamböck (betreuende Lehrkraft), Lucas Hilgert, Lena Crump, Dr. Henrike Zilling (Schulleiterin)
Es fehlen: Chionia Pötz und Noemi Debo

Wie bekannt bietet die Marienschule seit einigen Jahren das Lernen mit Robotern an. Nachdem wir ein Jahr lang den Wahlpflichtunterricht „Robotik und Informatik“ besucht und viel mit Robotern gearbeitet hatten, wollten wir nun auch Roberta-Scouts werden und unsere Kenntnisse sowie Erfahrungen an jüngere Schüler und Schülerinnen im Rahmen der „Roberta-Schnupperkurse“ weitergeben.
Wir haben gehört, wie wichtig es sein kann, dass besonders Mädchen durch dieses Angebot an Roboter und Technik herangeführt werden, da sie im Gegensatz zu Jungen in einem vollkommen anderen Verhältnis zu diesem Thema aufwachsen. Uns macht die Konstruktion und Programmierung von Robotern Spaß! Deshalb wollen wir, indem wir diese Kurse anbieten, den jüngeren Mädchen zeigen: „Roboter sind keine Jungensache!“ Außerdem haben wir gelernt, dass das Roberta-Konzept schon sehr lange existiert und nicht nur an unserer Schule, sondern sogar über Deutschland hinaus angeboten wird.
Nachdem wir eine Vorstellung zu diesem Thema von Herrn Schamböck bekommen haben, ging es nun darum unseren eigenen Kursablauf zu planen. Dies schien zunächst einmal eine sehr schwierige Aufgabe zu sein, doch als wir dann angefangen hatten, hat es wirklich Spaß gemacht und die Vorbereitungszeit verging wie Flug. Da wir auch noch Tipps von erfahreneren Schülern bekommen hatten, fühlten wir uns gut auf unsere eigenen Roberta-Kurse vorbereitet!

(Bericht: Laura Fadler/Lucia Neeb/Hannah Heil, Foto: HD | GB)

Im Rahmen der Woche der Wiederbelebung bot die Marienschule den Schülerinnen und Schülern der 7. und 8. Jahrgangsstufe die Möglichkeit, in Zusammenarbeit mit dem St. Vincenz- Krankenhaus in Limburg die Wiederbelebung zu erlernen.

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Die Initiative, welche von der Fachgesellschaft für Anästhesie durchgeführt wurde, soll Laien in die Praxis der Wiederbelebung einführen und wird bundesweit an  Schulen sowie Institutionen und öffentlichen Plätzen durchgeführt.

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Der Chefarzt der Anästhesie, PD Dr. med. Michael Fries, begann die Schulung mit einem 45-minütigen Vortrag, bei welchem er den Schülerinnen und Schülern die Thematik theoretisch näherbrachte und unter anderem die Problematik aufzeigte, dass nur 25% der Bevölkerung Menschen in Notsituationen aktiv helfen würden.

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Um diese geringe Prozentzahl der Ersthelfer bei der nächsten Generation zu steigern, begann Dr. Fries gemeinsam mit den Schulsanitätern der Marienschule und ihrem Lehrer, Detlef Kraut, den Schülerinnen und Schülern die Wiederbelebung anhand von Puppen zu verdeutlichen, um sie dann im nächsten Schritt an die rund 300 begeisterten Schülerinnen und Schülern zu übergeben, welche sich 45 Minuten mit der Praxis der Wiederbelebung beschäftigen. „Das ist super! Ich fühle mich jetzt viel sicherer!“, so eine begeisterte Schülerin.

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Auch einige motivierte Lehrerinnen und Lehrer versuchten sich and der Herzdruckmassage. Sie wunderten sich über die körperliche Anstrengung, die dieses mit sich bringt. „ Da habe ich mein Workout für heute erledigt.“, so Sarah Steiof. Die Marienschullehrerin zeigte sich der Initiative gegenüber sehr aufgeschlossen und betonte, unter Zustimmung ihrer anwesenden Kollegen, die Wichtigkeit von regelmäßigen Erste-Hilfe-Kursen.

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Die Woche der Wiederbelebung hinterließ bei Schülern, Lehrern sowie anwesenden Ärzten des Krankenhauses einen positiven Eindruck. Die Schülerinnen und Schüler werden nun in Notsituationen professionell reagieren können.

(Bericht: Maria Förger, Fotos: MM | GB)

Schon früh am Morgen ging es für die beiden Physik-LKs der Q1 mit dem Zug nach Frankfurt zum Messegelände, auf dem auch dieses Jahr wieder die IAA stattfand.

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Dort hatten dann die Schülerinnen und Schüler bis zum frühen Nachmittag Zeit, das Gelände mit den vielen Ausstellungen der bekanntesten KFZ-Hersteller eigenständig zu erkunden. Unter anderem konnten so zum Beispiel Weltpremieren neuer Fahrzeuge und etliche Vorführungen der verschiedenen Aussteller miterlebt werden.

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Auf der diesjährigen IAA standen Elektroautos und so genannte „Concept Cars“, also Autos der Zukunft, im Vordergrund.

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Nach dem Sammeln unzähliger Erfahrungen ging es dann am Nachmittag leider schon wieder mit dem Zug zurück nach Limburg.

(Bericht: Annika Eufinger, Fotos: MSL | GB)

 

Die Technik-AG der Marienschule Limburg stellt das neueste Projekt unserer Schulgemeinde vor: http://www.unterstuetzung.marienschule-limburg.de

Da die technische Ausstattung der Aula sich derzeit in einem sehr schlechten Zustand befindet und sie nicht mehr den Anforderungen, die bei Theater- oder Diskussionsveranstaltungen erforderlich sind, entspricht, brauchen wir Unterstützung, um die technische Ausstattung zu modernisieren.

Wir möchten Sie als Unterstützer für unsere Idee gewinnen. Den gesamten Prozess der Aula-Umgestaltung werden wir per Video und Foto dokumentieren und anschließend in den Medien der Schule (u.a. Homepage, Jahrbuch, Facebook, Instagram etc.) veröffentlichen. 

In diesem Kontext sollen auch die Unterstützer zu Wort kommen, von denen wir u.a. gerne erfahren möchten, warum sie die Marienschule unterstützen wollen. 

Sollten Sie daran interessiert sein, nehmen Sie mit uns Kontakt auf: unterstuetzung@marienschule-limburg.de 

(Text: Technik-AG)