Gleich drei karitative Organisationen dürfen sich über den Erlös des Spendenzehnkampfs der beruflichen Zweige der Limburger Marienschule freuen: Jeweils 1.000 Euro erhalten die Katharina-Kasper-Stiftung, das Kinderhospiz Koblenz sowie die Pferdeinsel Reichenberg. Vertreter der drei Einrichtungen nahmen die Spendenschecks am Freitag in der Aula der Schule entgegen.

Zu Beginn einer kleinen Feierstunde würdigte Schulleiterin Dr. Henrike Zilling das Engagement der Schülerinnen, Schüler und Studierenden, das diese während der Spendenaktion an den Tag gelegt hätten: „Mit viel Freude und sportlichem Einsatz seid ihr aktiv gewesen, was auch das Top-Ergebnis von knapp 3.000 Euro unterstreicht.“ Gelobt wurden die Schüler und Lehrer aber auch von Vertretern der drei Organisationen, die das jeweilige Spendenprojekt vorstellten.

Spenden beruflich 2017
So berichtete Schwester Theresia Winkelhöfer von den Armen Dienstmägden Jesu Christi, dass die Katharina-Kasper-Stiftung die stiftungseigene Fachstelle für Pränataldiagnostik unterstützen werde: „In Dernbach und Frankfurt unterstützen Berater der Fachstelle Familien mit behinderten Angehörigen sowie Mütter, die einen frühen Kindsverlust erfahren mussten“, schilderte Schwester Theresia die Arbeit der Beratungsstelle, die sich ausschließlich durch Spenden finanziere.

Für Betroffenheit sorgten die Berichte von Katja Masendorf vom Kinderhospiz Koblenz, einer Anlaufstelle für Familien mit todkranken Kindern, deren verbleibende Lebensdauer ungewiss ist. Ziel sei es, den Kindern und Familien ihren Alltag zu erleichtern sowie den Betroffenen durch Betreuung und Freizeitangebote die verbleibende Zeit so schön wie möglich zu gestalten. Auch die Trauervorbereitung gehöre zum Angebot des Hospizes. Um diese Ziele zu verwirklichen, fielen neben laufenden Kosten auch besondere Ausgaben an, da man persönliche Herzenswünsche der Kinder ermöglichen wolle. Auch die Fortbildung der ehrenamtlichen Mitarbeiter oder die Organisation und Umsetzung von Familienevents gelte es zu finanzieren. Daher sei auch das Kinderhospiz Koblenz sehr dankbar für die Spende der Marienschule.

Die heilpädagogische Arbeit der Pferdeinsel Reichenberg bei St. Goarshausen veranschaulichte Kim Michel. Derzeit würden 35 Kinder und Jugendliche in der tiergestützten Therapie mit Pferden betreut. Neben körperlichen oder geistigen Einschränkungen seien es auch Jugendliche aus schwierigen sozialen Verhältnissen, die dieses Angebot nutzten. Aktuell stehe die Anschaffung eines neuen Therapiepferdes im Vordergrund, da eines der vier Therapiepferde kürzlich verstorben sei, so Michel. Da sich auch diese Organisation lediglich durch Spendengelder finanziere, erweise sich die Spende als enorme Unterstützung für den Verein.

(Bericht: Nadine Seif, Foto: MM / GB)

Am Samstag, den 13. Mai 2017, war es endlich so weit: Nach den monatelangen, arbeitsintensiven und anstrengenden Vorbereitungen ging es für die sechs Teams der Marienschule zusammen mit Herrn Bäumlisberger, Herrn Schmidt und Herrn Schamböck schon frühmorgens mit dem Zug und den Robotern nach Offenbach am Main zum Regionalentscheid der WRO (World Robot Olympiad).

Gruppenfoto WRO 2017
In der diesjährigen Aufgabe ging es darum, mit den Robotern im Rahmen des Mottos „saubere Energien“ Windturbinen an einem geeigneten Standort aufzubauen. Diese Aufgabe musste in den vorgegebenen zwei Minuten bewältigt werden und konnte dem dreiköpfigen Team bis zu 220 Punkte bringen. Die Marienschule startete dieses Jahr wie immer erfolgreich mit vier Teams in der Altersklasse Junior (13–15 Jahre) und mit zwei Teams in der Altersklasse Senior (16–19 Jahre). Dabei wurde wie jedes Jahr sehr erfolgreich abgeschnitten. Zu Beginn zeigten die Programme teilweise noch kleine Schwächen auf, die aber für die letzten Runden ausgebessert wurden. Leider wurde trotzdem nicht immer die erhoffte Punktzahl erreicht, die in den Übungsläufen vorher erzielt wurde. Die Teilnehmer freuen sich aber schon auf die Aufgabe im nächsten Jahr!

(Bericht: Annika Eufinger, Foto: MSL / GB)

Liebe Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 bis 9,

wir, die Klasse 8d, wollen mehr über die Konsumgewohnheiten junger Menschen herausfinden. Dazu haben wir im PoWi-Unterricht eine Onlineumfrage erstellt und würden uns freuen, wenn Ihr Euch innerhalb der nächsten zwei Wochen daran beteiligt. Klickt dazu einfach auf den folgenden Link: https://goo.gl/forms/XrTIckYiI3YvhBoz1

Vielen Dank für die Unterstützung!!

Eure 8d


Konsumgewohnheiten

Luisa Schlager, Referentin des E-Mentoring-Programms CyberMentor, stellte den Marienschülerinnen der 7. Klasse bis zur Q2 das Konzept ihres Programmes vor und begeisterte auf diese Weise einige für Berufe im MINT-Bereich.

Was haben Galileo Galilei, Nikolaus Kopernikus und Stephen Hawking gemeinsam? Alle drei sind Genies, ihrer Zeit weit voraus, erlangten Weltruhm durch ihre Erfindungen und Entdeckungen, aber vor allem sind sie eines: Männer. Um auch die Beteiligung von Mädchen und Frauen in MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) zu steigern, rief die Universität Erlangen-Nürnberg in Kooperation mit der Uni Regensburg das E-Mentoring-Programm CyberMentor ins Leben. Luisa Schlager besuchte die Marienschule als Referentin des Angebots und informierte alle Schülerinnen von der 7. Klasse bis zur Q2 über die vielfältigen Möglichkeiten, die sich ihnen dadurch bieten.

Cybermentoring 1
Die Teilnehmerinnen des Mentoring-Programmes erhalten die einmalige Gelegenheit, sich mindestens ein Jahr lang mit persönlichen Mentorinnen aus dem MINT-Feld auszutauschen, die zusammen mit ihren Schützlingen (Mentees genannt) spannende Projekte durchführen, sie über die Berufsaussichten in der Wissenschaft informieren und hilfreiche Kontakte für die Zukunft knüpfen. Die Mentorinnen sollen den Mädchen als weibliche Rollenmodelle dienen und ihnen ihr Fachgebiet frühzeitig aus einer außerschulischen Perspektive vorstellen. Ermöglicht wird der persönliche Austausch über eine Internetplattform, in der die Teilnehmerinnen im Laufe des Programmes zusammen mit anderen Gleichgesinnten in Foren, Chats sowie per E-Mail in Kontakt treten und interessante Projekte organisieren können. Seit dem Programmstart des „CyberMentors“ 2005 konnten bereits über 4500 Mädchen aus ganz Deutschland von ihren persönlichen Mentorinnen profitieren.

Cybermentoring 2
Luisa Schlager, die als Hilfskraft im Bereich der Pädagogischen Psychologie an der Universität Erlangen-Nürnberg beschäftigt ist, setzte sich in ihrer Präsentation auch mit der Frage auseinander, weshalb Frauen in MINT-Bereichen so unterrepräsentiert sind: „Ich glaube, das liegt vor allem in Vorurteilen begründet – Vorurteile der Frauen gegenüber MINT beziehungsweise solche gegen die Fähigkeiten von Frauen allgemein.“ Mit dem CyberMentor wolle man ein Zeichen gegen eine derartige starre Rollenverteilung von Mann und Frau setzen. Dass Mädchen nämlich durchaus Interesse an technischen oder naturwissenschaftlichen Berufen zeigen, wird an dem Erfolg des Mentoring-Programmes deutlich. Pro Jahr verzeichnet das Angebot stolze 800 Anmeldungen junger Frauen im Alter von 12 bis 18 Jahren. Allen Teilnehmerinnen wird eine geschützte Plattform zum Austausch garantiert und darüber hinaus die Kontaktaufnahme mit einer Mentorin im favorisierten Teilgebiet von MINT.

Cybermentoring 3
Luisa Schlager wusste von vielen spannenden Projekten zu erzählen, die sich im Rahmen des E-Mentorings bereits ergeben hatten, darunter ein heiß begehrtes Praktikum bei der European Space Agency (ESA), der Bau eines Elektroautos oder das Entwerfen eines Kartenspieles zum Thema bedrohte Tierarten. Die Marienschülerinnen, denen die Referentin ihr Programm vorstellte, zeigten sich ebenfalls sehr begeistert von dessen Konzept und „entrissen“ Luisa Schlager ihr gesamtes Informationsmaterial, wie sie es ausdrückte. Auf der Internetseite des E-Mentoring-Programms www.cybermentor.de können sich die jungen Frauen sowohl weiter darüber informieren als auch ihre Anmeldung einreichen. Der vorläufige Anmeldeschluss ist Donnerstag, 15. Juni, aber alle drei Monate lädt ein neuer Rundenstart weitere Interessierte zur Teilnahme ein.

(Bericht: Anna Manz, Fotos: MM / GB)

In der Zeit vom 31.05. bis 12.06.2017  ist die Schuloase aufgrund von Bauarbeiten nicht über die bekannte E-Mail-Adresse erreichbar. Bitte verwenden Sie bei Anliegen folgende E-Mail-Adresse mit dem Hinweis „Weiterleitung an Schuloase“: pforte@marienschule-limburg.de

i.A. GB