Im April nahm Frau Sagmeister mit einigen Schülerinnen und Schülern der 5., 6. und 7. Klasse an einem Workshop der Stiftung Lesen teil.  Der Workshop richtete sich an Kinder und Jugendliche, die gerne lesen und ihre Freude daran an MitschülerInnen weitergeben wollen.

Lesescouts2017 1Von links nach rechts: Leon Stauber, Julian Quint, Jolyn Schlitt, Isabell Blees und Clara Gerz. Foto unten: Benjamin Kloos.

Die SchülerInnen beschäftigten sich intensiv mit ihrem Hobby Lesen, lernten neue Bücher kennen und spielten spannende Spiele rund um das Buch. Einige TeilnehmerInnen dieses Workshops wollen ihre Begeisterung für Bücher nun gerne an ihre MitschülerInnen weitergeben. Sie treffen sich seit kurzem alle zwei Wochen in der Mittagspause in der Schülerbücherei der Marienschule, sammeln Ideen, wie sie sich einbringen können und tauschen sich über ihre Lesevorlieben aus. Britta Rosbach, die Betreuerin der Schülerbücherei, koordiniert die Treffen.  

Lesescouts2017 2In den nächsten Tagen werden die Lesescouts einige Bücher in der Schülerbücherei ausstellen, die sie besonders lesenswert finden und diese kurz beschreiben. Es gibt eine ganze Anzahl von neuen und interessanten Büchern, die Ihr Euch ausleihen könnt. Für Lesestoff in den Sommerferien ist gesorgt – Ihr seid herzlich eingeladen!

(Text und Fotos: Britta Rosbach / GB)

Liebe Schülerinnen und Schüler, unter dem untenstehenden Link findet ihr alle Projekte, welche in diesem Jahr angeboten werden. Bitte informiert euch und notiert die Nummern von vier Projekten, die ihr wählen wollt. Die Einwahlen finden noch in dieser Woche statt.

Projekttage Angebote 2017
Hier findet ihr eine Übersicht über alle angebotenen Projekte mitsamt kurzen Beschreibungen.

(Text: KN, Foto: GB)

Obwohl sie noch nie dort war, kennt Alexandra-Marie Speth Irland wie ihre Westentasche: Die 14-jährige Marienschülerin ist Landessiegerin des Bundesfremdsprachenwettbewerbs für die Mittelstufe. Mit ihren Rechercheergebnissen zum Thema Irland überzeugte sie die Jury und setzte sich gegen knapp vierhundert Jugendliche durch.

Bundesfremdsprachenwettbewerb2017
Zwar war der Bundesfremdsprachenwettbewerb für die aufgeweckte Achtklässlerin nicht die erste Herausforderung dieser Art, aber dennoch eine ganz besondere. „Man wusste ja nie genau, was dran kommt“, sagt die 14-Jährige aus Ohren, wenn sie sich an die Vorbereitung auf den Wettbewerb erinnert. Anders als bei den Arbeiten, die in der Schule geschrieben werden, bekamen Alexandra-Marie und ihre Mitstreiter wie in jedem Jahr bloß ein grobes Thema vorgeschrieben. Von da an galt es, so viel wie möglich über das Wettbewerbsthema „Irland“ herauszufinden: von Gälisch, dem richtigen „Irisch“, über die irische Kultur bis hin zur sturen Landeskunde. „Man musste sich eben mit allem beschäftigen“, erinnert sich Alexandra-Marie. Da passt es gut, dass die Lieblingsfächer der jungen Gewinnerin Englisch und Geschichte sind. Neben Internetrecherchen rund um das Wettbewerbsthema schmökerte Alexandra-Marie in unzähligen Büchern. Was sie sonst noch empfiehlt? Die Vierzehnjährige lächelt bei der Antwort auf diese Frage. „Ganz viele englische Filme gucken“, natürlich in Originalsprache.

Wer glaubt, dass es mit dem Sieg in Hessen schon zu Ende ist, hat sich getäuscht. Nach der gestrigen Preisverleihung in Frankfurt treten jetzt die Gewinner aller Bundesländer im „Sprachenturnier“ gegeneinander an. Zwar würden dabei ein paar Schultage verpasst, aber das sei es wert, sagte die 14-Jährige. Schließlich werde am Ende des Turniers der bundesweite Sieger des Bundesfremdsprachenwettbewerbs gekürt. „Dafür drücken wir Alexandra-Marie Speth fest die Daumen“, sagte eine begeisterte Schulleiterin Dr. Henrike Zilling, die sich enorm über das Engagement und den Erfolg der Landessiegerin freut. Und auch der 14-Jährigen merkt man die Begeisterung über ihren Erfolg an: Wenn man sie fragt, was ihr bisher am meisten Spaß am landesweiten Sprachenwettbewerb gemacht hat, antwortet die strahlende Siegerin ohne zu zögern: „Einfach alles!“ Keine Frage, dass sie auch in Zukunft am Bundesfremdsprachenwettbewerb teilnehmen wird, natürlich wieder in ihrer Lieblingssprache Englisch.

(Bericht: Paula-Marie Schillo, Foto: GB / GB)

Bereits in der ersten Stunde ist in der Sporthalle der Marienschule eine ganze Menge los: Schüler und Schülerinnen der fünften und sechsten Klassen wuseln ausgelassen zwischen Umkleiden und Sporthalle, Sporthalle und Tribüne, Tribüne und Buffet hin und her. Dort wachen Eltern, Lehrer und freiwillige Helfer aus den oberen Jahrgangsstufen über Kuchen und Muffins. Es ist wieder soweit: es ist wieder Mini-WM!

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Während sich drinnen die aufgeregten Fußballerinnen auf ihr erstes Spiel vorbereiten und die Cheerleader draußen vor der Halle ein letztes Mal ihre Tänze proben, machen sich die Fans auf der Tribüne bereit, ihre Klassenkameraden und –kameradinnen mit lautem Jubel zu unterstützen. Und nicht nur die Kinder sind aufgeregt, auch ihre Klassenlehrer und –lehrerinnen fiebern an diesem großen Tag fleißig mit. So auch Julia Misch, Klassenlehrerin der 6e, die in diesem Jahr das Land Italien bei der Mini-WM vertritt. Von den beiden Teams der Klasse 6e hat eines gerade das erste Spiel mit 1:0 gewonnen. „Natürlich hoffen wir auf den ersten Platz, aber noch wichtiger als das Gewinnen ist, dass alle gemeinsam einen schönen Tag haben, als Gemeinschaft“ , sagt die stolze Klassenlehrerin über ihre 6e.

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Ähnlich sehen das Schüler und Schülerinnen aller teilnehmenden Klassen. Für Lara Habscheid, deren Klasse für das Land Argentinien antritt, stehen neben einem erfolgreichen Turnier auch reichlich Spaß und die Fairness im Spiel im Vordergrund. Auch die zehnjährige Lotte Stegnann aus der 5c wünscht sich, mit dem Klassentanz im anschließenden Tanzwettbewerb möglichst gut abzuschneiden. Während sie und ihre Teamkolleginnen sich zu einer letzten Besprechung für ihren Tanz auf das Lied „Solo Dance“ treffen, ist im Hintergrund ein erstes Kreischen zu hören, als das erste Tor im Inneren der Halle fällt. Über das Ziel des Fußballwettbewerbs jedoch sind sich Jungs und Mädchen genauso einig. Fragt man in einer der Jungenklassen, lautet die Antwort einstimmig „den Pokal natürlich!“

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Schulsanitäterin Rita Pinto hat an diesem Tag ein anderes Ziel. Unter der Leitung von Detlef Kraut sind die Schulsanitäter rund um die Veranstaltung im Einsatz, um sicherzustellen, dass die Mini-WM wie in den letzten Jahren ohne Unfälle verläuft. Die Schüler und Schülerinnen der Oberstufe geben nicht nur auf die Spieler Acht, sondern schreiten auch notfalls ein, wenn es doch einmal zu wild wird. „Auch für so einen Fall sind wir bestens ausgestattet“, freut sich Rita Pinto, „aber dieses Jahr spielen die Kinder besonders fair und das Schulsanitätsteam ist momentan zum Glück sehr groß.“

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Am Ende belegten die Teams Deutschland (Klasse 5a) und England (Klasse 6c) bei den Mädchen und das Team Spanien (Klasse 6f) unter den Jungenklassen den ersten Platz. Zusätzlich wurde ein Pokal für die fairste Spielweise an die Klassen 5c, 5f, 6a und 6e vergeben. Als beste Torschützin wurde Lina Saal aus der Klasse 6c gekürt, als bester Torschütze Max Litzinger aus der Klasse 6f und als bester Torwart der Fünftklässler Anton Langosch (5c). Glückwüsche kamen nicht nur von Organisatorin Birgid Sagmeister und Unterstufenleiterin Martina Pascoe, sondern auch vom Landtagsabgeordneten Joachim Veyhelmann. Der Politiker hatte bereits im vergangenen Jahr die Veranstaltung besucht und war gerne wiedergekommen, so angetan war er von der Begeisterung und Spielfreude der Schülerinnen und Schüler.

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Aber neben Spielerfolg, Teamgeist und Fairness stand dieses wie in den vorherigen Jahren ein weiteres Thema im Vordergrund. Über den Spielern prangte ein großes gelbes Banner mit der Aufschrift: „Kinder stark machen – für ein suchtfreies Leben“, denn die alljährliche Mini-WM hat nicht nur einen sportlichen Hintergrund, sondern ist auch ein Steckenpferd der Drogenprävention. In diesem Sinne wurden mit einer erfolgreichen Mini-WM 2017 nicht nur sportliche Ziele erreicht.

Weitere Bilder finden Sie in der Fotogalerie.

(Bericht: Paula-Marie Schillo, Fotos: Max Dehnert, 5e / MG; GB)

Auf Einladung der Marienschule zeigt die BMBF-Initiative InnoTruck am 19. und 20. Juni 2017 auf dem Neumarkt in Limburg eine interaktive Ausstellung zur Bedeutung von Innovationen im Bereich ausgewählter Zukunftstechnologien. Im Inneren des doppelstöckigen Forschungstrucks können angemeldete Schulklassen an multimedialen Führungen teilnehmen, praxisnah experimentieren und mit den begleitenden Wissenschaftlern über Perspektiven in naturwissenschaftlich-technischen Berufen ins Gespräch kommen. Während der „Offenen Tür“ am Montag von 14 bis 18 Uhr sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sowie umliegende Schulen eingeladen. Der Eintritt ist frei.

InnoTruck 4
Wann:
Montag und Dienstag, 19. und 20.06.2017
Wo: Neumarkt, 65549 Limburg an der Lahn

Die Zukunft steckt voller Fragen: Wie werden wir leben? Wie werden wir wohnen? Oder wie werden wir arbeiten? Um Antworten darauf zu finden und die Zukunft aktiv zu gestalten, orientiert sich die Forschungs- und Innovationspolitik der Bundesregierung an einer gemeinsamen Strategie – der neuen Hightech-Strategie. Sie bildet das Leitbild für ein Deutschland, in dem die Gesellschaft gegenüber Neuem aufgeschlossen ist und in dem Innovationen vor allem der Verbesserung von Lebensqualität, Wohlstand und Beschäftigung dienen.

Dass der Schlüssel hierzu in den Zukunftstechnologien und in der Schaffenskraft der Menschen liegt, die sie Erforschen und Anwenden, zeigt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit der Initiative InnoTruck. Mit einem vielfältigen Veranstaltungsangebot macht die mobile Ausstellungs- und Erlebniswelt auf dem Neumarkt in Limburg Station und lädt auch online mit der Website www.innotruck.de und in den sozialen Netzwerken zum Dialog ein.

InnoTruck 1
Moderne Ausstellung für innovative Themen

Auf zwei Stockwerken und rund 100 m² Ausstellungsfläche bietet sich allen Besucherinnen und Besuchern eine spannende und multimediale Entdeckungsreise von der Forschung über die Technologie und die Anwendung bis hin zu Berufsbildern und Mitmachangeboten. Dank moderner Präsentationstechniken wie Virtual und Augmented Reality-Anwendungen lautet die Devise nicht nur Anschauen, sondern auch Anfassen und Ausprobieren. Für Fragen und individuelle Führungen wird der InnoTruck immer von zwei wissenschaftlichen Mitarbeitern begleitet.

InnoTruck 3
Innovationen anschauen, anfassen und ausprobieren

Im mobilen Ausstellungs- und Experimentierraum des InnoTrucks lernen Schülerinnen und Schüler der Marienschule Limburg die Bedeutung von Innovationen durch praxisnahe Versuche und individuelle Führungen kennen. Dabei erfahren sie auch, worauf es in technischen Berufen ankommt, wie Ingenieure oder Forscher denken und welche Ausbildungs- und Studienwege interessante Perspektiven für die persönliche Karriereplanung versprechen.

Wie man die Nanotechnologie nutzen kann, um Energie nach dem Vorbild der Pflanzen zu gewinnen, lernen Schülerinnen und Schüler beim Bau einer sogenannten „Grätzelzelle“. Unter Einsatz einfachster Hilfsmittel wie Hibiskusblütentee, Bleistift-graphit und nanobeschichteten Glasplättchen entsteht bei einem Experimentier-Workshop eine voll funktionstüchtige Farbstoffsolarzelle.

InnoTruck 2
Offene Tür: Wissen zum Mitnehmen

Neben angemeldeten Schulklassen der Marienschule sind auch alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu einem Besuch in der mobilen Erlebniswelt auf dem Neumarkt in Limburg eingeladen. Während der „Offenen Tür“ am Montag, den 19. Juni, von 14.00 bis 18.00 Uhr steht der InnoTruck allen Forschernaturen offen, die sich in der Ausstellung oder im Gespräch mit den wissenschaftlichen Betreuern Eva Zolnhofer und René Nowak informieren möchten. Die beiden Wissenschaftler beantworten sowohl individuelle als auch allgemeine Fragen rund um die Forschungs- und Anwendungsgebiete im Bereich der Zukunftstechnologien. Der Eintritt ist frei.

Mit einem digital geführten Rundgang können Besucherinnen und Besucher die Facetten der Innovation eigenständig erforschen. Dabei gilt es Aufgaben zu lösen und versteckte Informationen zu finden. Um am Rundgang teilzunehmen, erhalten die Besucher einen Datenträger, der an Computerterminals in der Ausstellung eingelesen wird, auf denen auch die Aufgabenstellung erfolgt. Am Ende erhalten die Teilnehmer eine Auswertung.

(Text: FLAD & FLAD Communication GmbH, Fotos: BMBF-Initiative InnoTruck / GB)