Im Rahmen der Woche der Wiederbelebung bot die Marienschule den Schülerinnen und Schülern der 7. und 8. Jahrgangsstufe die Möglichkeit, in Zusammenarbeit mit dem St. Vincenz- Krankenhaus in Limburg die Wiederbelebung zu erlernen.

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Die Initiative, welche von der Fachgesellschaft für Anästhesie durchgeführt wurde, soll Laien in die Praxis der Wiederbelebung einführen und wird bundesweit an  Schulen sowie Institutionen und öffentlichen Plätzen durchgeführt.

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Der Chefarzt der Anästhesie, PD Dr. med. Michael Fries, begann die Schulung mit einem 45-minütigen Vortrag, bei welchem er den Schülerinnen und Schülern die Thematik theoretisch näherbrachte und unter anderem die Problematik aufzeigte, dass nur 25% der Bevölkerung Menschen in Notsituationen aktiv helfen würden.

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Um diese geringe Prozentzahl der Ersthelfer bei der nächsten Generation zu steigern, begann Dr. Fries gemeinsam mit den Schulsanitätern der Marienschule und ihrem Lehrer, Detlef Kraut, den Schülerinnen und Schülern die Wiederbelebung anhand von Puppen zu verdeutlichen, um sie dann im nächsten Schritt an die rund 300 begeisterten Schülerinnen und Schülern zu übergeben, welche sich 45 Minuten mit der Praxis der Wiederbelebung beschäftigen. „Das ist super! Ich fühle mich jetzt viel sicherer!“, so eine begeisterte Schülerin.

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Auch einige motivierte Lehrerinnen und Lehrer versuchten sich and der Herzdruckmassage. Sie wunderten sich über die körperliche Anstrengung, die dieses mit sich bringt. „ Da habe ich mein Workout für heute erledigt.“, so Sarah Steiof. Die Marienschullehrerin zeigte sich der Initiative gegenüber sehr aufgeschlossen und betonte, unter Zustimmung ihrer anwesenden Kollegen, die Wichtigkeit von regelmäßigen Erste-Hilfe-Kursen.

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Die Woche der Wiederbelebung hinterließ bei Schülern, Lehrern sowie anwesenden Ärzten des Krankenhauses einen positiven Eindruck. Die Schülerinnen und Schüler werden nun in Notsituationen professionell reagieren können.

(Bericht: Maria Förger, Fotos: MM | GB)

 

Die Technik-AG der Marienschule Limburg stellt das neueste Projekt unserer Schulgemeinde vor: http://www.unterstuetzung.marienschule-limburg.de

Da die technische Ausstattung der Aula sich derzeit in einem sehr schlechten Zustand befindet und sie nicht mehr den Anforderungen, die bei Theater- oder Diskussionsveranstaltungen erforderlich sind, entspricht, brauchen wir Unterstützung, um die technische Ausstattung zu modernisieren.

Wir möchten Sie als Unterstützer für unsere Idee gewinnen. Den gesamten Prozess der Aula-Umgestaltung werden wir per Video und Foto dokumentieren und anschließend in den Medien der Schule (u.a. Homepage, Jahrbuch, Facebook, Instagram etc.) veröffentlichen. 

In diesem Kontext sollen auch die Unterstützer zu Wort kommen, von denen wir u.a. gerne erfahren möchten, warum sie die Marienschule unterstützen wollen. 

Sollten Sie daran interessiert sein, nehmen Sie mit uns Kontakt auf: unterstuetzung@marienschule-limburg.de 

(Text: Technik-AG)

 

Wie nahe Freude und tiefe Enttäuschung im Sport liegen können, mussten die Fußballerinnen der Marienschule am letzten Mittwoch beim Kreisentscheid des Wettbewerbs Jugend trainiert für Olympia erfahren.

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So waren zunächst die Freude und der Stolz über einen souveränen Turniersieg riesengroß. Immerhin hatte das Team jedes der vier auszutragenden Spiele gewonnen und dabei kein einziges Gegentor kassiert. Ihr erstes Spiel gegen die Jakob-Mankel-Schule Weilburg gewannen die Marienschülerinnen mit 4:0, wobei Selina Albus alle vier Tore schoss. Im zweiten Spiel gegen die Freiherr-vom-Stein-Schule Dauborn lautete das Endergebnis 2:0. Torschützen hier waren erneut Selina Albus und Lena Schönbach. Auch aus dem dritten Spiel gegen die Erlenbachschule aus Elz ging die Mannschaft der Marienschule als klarer Sieger mit 4:0 hervor. 3 Tore steuerte Selina Albus bei, ein Tor Mara Schönbach. Das letzte Spiel gegen die Theodor-Heuss-Schule Limburg wurde dann sogar mit 7:0 gewonnen. Torschützen hier: Vanessa Kalteier (2x), Marta Langschied (2x), Malin Obst (2x) und Selina Albus (1x).

Überglücklich nahmen bei der Siegerehrung Jolina Matvijof und Liliana Bongiorno  in Vertretung für das Team die Siegerurkunde aus den Händen des Turnierleiters, Herrn Jan Hoss entgegen. Und natürlich war die Vorfreude auf den Regionalentscheid, für den man sich als Sieger des Kreisentscheides qualifiziert hat, bei allen Mädels schon groß.

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Leider erfuhr dann Frau Sagmeister am Nachmittag per Anruf durch Herrn Hoss, dass er durch den Hinweis der Kollegin einer der teilnehmenden Schulen nach dem Turnierende darauf aufmerksam gemacht worden sei, dass im Team der Marienschule drei Schülerinnen mitgespielt hätten, die offensichtlich jünger seien, als es die Alterseinteilung laut Erlass erlaubt und dies dazu führen müsse, dass die Mannschaft nachträglich aus der Wertung genommen werden müsse. Herrn Hoss war dies bei der Überprüfung der Mannschaftslisten vor Beginn des Turniers nicht aufgefallen und Frau Sagmeister, die die Mannschaft gemeldet hatte, war davon ausgegangen, dass es erlaubt sei, jüngere Schülerinnen auch in der nächst höheren Altersklasse einsetzen zu dürfen. Wegen des Protestes der zweitplatzierten Schule musste der Turnierleiter aber die Entscheidung treffen und das Team der Marienschule nachträglich aus der Wertung nehmen. Somit wird das Team der Freiherr-vom-Stein-Schule Dauborn den Kreis beim Regionalentscheid vertreten.

Natürlich sind die Mädchen unserer Schulmannschaft jetzt traurig und enttäuscht, aber es geht in diesem Wettbewerb nicht nur um Sieg und das Weiterkommen, sondern auch um die Freude am Fußballspiel und den Teamgeist – und beides habt ihr Mädels hervorragend gezeigt. Darauf könnt ihr stolz sein! Das kann euch keiner mehr nehmen!

(Bericht und Fotos: SG | GB)

Rund 300 Frauen aller Altersstufen werden am kommenden Samstag, den 30. September 2017, die Räume der Marienschule Limburg füllen. Anlass dieses fröhlichen Beisammenseins ist der Tag der Ehemaligen, zu dem insbesondere die Jubilare der Abitur- und Fachschuljahrgänge 1992, 1967 und 1957 herzlich eingeladen sind. Erwartet werden aber auch zahlreiche Absolventen anderer Jahrgänge.

Der Festtag beginnt um 14 Uhr mit einer feierlichen Andacht in der Kapelle der Schule. Nach diesem Einstieg dürfen sich die Ehemaligen auf Beiträge aus Schule und Förderverein sowie einen Vortrag der Bläserklasse freuen. Die Jubilare, die vor 50 und 60 Jahren ihren Abschluss an der Marienschule gemacht haben, erwartet zudem eine besondere Ehrung.
Nach dem offiziellen Teil bietet sich für die ehemaligen Schülerinnen die Möglichkeit, in Klassenräumen bei einer Tasse Kaffee und Kuchen alte Bekannte zu treffen und gemeinsame Erinnerungen wieder aufleben zu lassen.
Bereits am Mittag können die Abiturientinnen des Jahrgangs 2017 ihre Abiturklausuren einsehen. Hierfür ist das Oberstufenbüro von 11.00 bis 13.00 Uhr geöffnet.

(Text: FD)

Zwei PoWi-Kursen der Q3 bot sich am Mittwoch die Chance, einen Blick hinter die Kulissen der deutschen Sicherheitspolitik zu werfen. Der Leistungskurs von Reinhard Groß und der Grundkurs von Michael Emmerich besuchten hierzu gemeinsam das Bonner Verteidigungsministerium sowie den ehemaligen Regierungsbunker in Bad Neuenahr-Ahrweiler.

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Wer entscheidet eigentlich darüber, ob die Bundeswehr im Ausland eingesetzt werden darf? Auf welche Weise hilft sie den Menschen dort mit ihren Tätigkeiten? Welche Probleme stellen akute Bedrohungen für den Weltfrieden dar? Fragen wie diese nahm sich Jugendoffizier Jens Mattheis im Bundesministerium für Verteidigung zum Anlass, den Schülerinnen einen Einblick in die Welt der deutschen Sicherheitspolitik zu bieten – und das aus erster Hand. In einem interessant gestalteten Vortrag informierte er seine Zuhörerinnen unter anderem über die vielgestaltigen Einsätze, an denen die Bundeswehr aktuell zum Beispiel in Afghanistan, Mali oder am Horn von Afrika im Kampf gegen Piraten beteiligt ist.

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Auch das Grundgesetz als Basis für die Befugnisse der Armee oder die Rolle der Mitgliedschaft in internationalen Organisationen wie der UNO und NATO gehörten zu den Themen seiner Präsentation. Er betonte die vielfältigen Aufgaben, die die Bundeswehr im Ausland einnimmt und die von humanitärer Hilfe über beratende Funktionen bis hin zu Vermittlertätigkeiten reichen. Akute Gefährdungen für den Weltfrieden träten als Folge von Ressourcenknappheit, interkulturellen Spannungen oder Umweltkatastrophen auf. Besonders Filmmaterial und Bilder, die die teils erschreckenden Verhältnisse während der Auslandseinsätze zeigten, sorgten für nachdenkliches Schweigen im Publikum.

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Nach dem Vortrag bestand die Möglichkeit, Fragen an den Jugendoffizier zu richten. Nicht nur Erkundigungen nach sicherheitspolitischen Themen, sondern auch nach dem Bundeswehrskandal, der mit fragwürdigen Aufnahmeriten oder rechtsextremen Soldaten jüngst durch die Medien ging, gehörten hierbei zu den Interessensschwerpunkten der Marienschülerinnen. Die Offenheit und Ernsthaftigkeit, mit der der Jugendoffizier auf alle Fragen einging, hinterließen einen bleibenden Eindruck bei seinem Publikum. „Ich fand die Exkursion sehr informativ. Man hat einen guten Einblick darin erhalten, wie die gelernten Unterrichtsinhalte in Wirklichkeit ablaufen. Außerdem konnte man erleben, wie Soldaten Sachen wie den Bundeswehrskandal auffassen“, berichtete später eine Schülerin.

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Tatsächlich stimmte der Ausflug sehr gut mit dem Halbjahresthema Außenpolitik und Globalisierung überein, das dem Jahrgang bereits ein fundiertes Grundwissen über weltweit bedeutsame Konflikte vermittelte. Die Exkursion trug dazu bei, dieses zu festigen und zu vertiefen. Nach einem gemeinsamen Mittagessen im Verteidigungsministerium fuhren die beiden PoWi-Kurse weiter zum ehemaligen Regierungsbunker nach Bad Neuenahr-Ahrweiler. Bei einer Führung lernten sie viel über dessen lange Geschichte, bis ins kleinste Detail durchdachten Aufbau und damaligen Nutzen im Falle eines (atomaren) Krieges. Bis zu einen Monat hätten Bundeskanzler und Bundespräsident samt tausenden weiteren Mitarbeitern in der unterirdischen Stadt ausharren können, doch eine solche Maßnahme musste glücklicherweise nie ergriffen werden.

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Die umfangreiche Exkursion war für die Marienschülerinnen also ein besonderes Erlebnis, bei dem sie viel Neues lernen und bereits Bekanntes vertiefen konnten.

(Bericht: Anna Manz, Fotos: Paula-Marie Schillo | GB)