Inhalte

Die Inhalte des Biologieunterrichtes richten sich nach den jeweils gültigen Lehrplänen des Hessischen Kultusministeriums.

Die Schülerinnen und Schüler sollen lernen, sich selbst und ihre Umwelt zu verstehen. Dazu muss man in der Natur beobachten und im Unterricht Basiswissen vermitteln. Der Unterricht im Fach Biologie bietet die Möglichkeit, Wissen aus Büchern in der Natur zu erkennen und zu erfahren. Diese Chance wird genutzt, damit den Schülerinnen und Schülern der Lerninhalt möglichst auch mit Freude vermittelt wird.
In den Jahrgangsstufen 5 und 6 ist es notwendig zu lernen, Merkmale von verschiedenen Tieren und Pflanzen zu erkennen und mit eigenen Worten zu beschreiben. Die Einführung in naturwissenschaftliche Arbeitsweisen kann so mit Freude und Neugier geweckt werden. Dazu gehört auch der Gang in die Natur, um die Zusammenhänge in verschiedenen Jahreszeiten zu erfassen.

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Sommer: Blüte einer Pflanze – Mitbenutzer Biene

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Herbst: Buntes Laub und Pilze

Das Erlebnis in der Natur wird u. a. durch einen Landschulaufenthalt in Lauterbach/ Vogelsberg geprägt.
Schülerinnen und Schüler arbeiten hier eine Woche lang an verschiedenen Projekten wie Wald, Moor, Bach, Bauernhof, Anlegen eines Herbariums etc. Andere Fächer werden eingebunden, z. B. Erdkunde am Beispiel des Vulkanismus. Gleichzeitig wird hier das Gruppenverhalten in der Klassengemeinschaft geübt und gestärkt.

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Gänsefamilie - Leben zu Lande und zu Wasser

Was man mit eigenen Augen nicht genau genug sehen kann, wird mit Lupe und Mikroskop betrachtet. Der Umgang muss jedoch geübt werden. Dazu hat die Schule eine hervorragende Ausstattung, damit auch jede Schülerin und jeder Schüler ausreichend üben und fragen kann sowie das Erlebnis der eigenen Detailbeobachtung erfährt.

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Ökosystem Teich im Palmengarten

In der Sekundarstufe II wird ergänzend zum schulischen Unterricht der Kontakt zu externen Institutionen gepflegt. Dazu werden Exkursionen und Arbeitsseminare durchgeführt zu:

  • Universitäten (Gießen, Marburg, Frankfurt, Mainz)
  • Krebsforschungszentrum Heidelberg
  • PUB – Publikum und Biotechnologie e. V., Köln
  • Senckenberg Museum Frankfurt
  • Palmengarten Frankfurt
  • Mundipharma AG, Limburg

Fachliches Wissen ist als Basis notwendig. Der Bezug zur Umwelt im Nahbereich und in den verschiedenen Bereichen der Erde hilft dem Verständnis für die Bedeutung der biologischen Vorgänge und für die Tragweite des eigenen Handelns.
So erlernen die Schülerinnen und Schüler die Funktionen von Pflanzen und Tieren in den verschiedenen Klimazonen, unter extrem nassen und trockenen, kalten und heißen Bedingungen.

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Kakteen im Palmengarten - Leben unter extremer Trockenheit und Hitze

 

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Leben mit wenig Wasser – nicht nur in der Wüste

Viele Lebewesen werden aber eine starke Änderung der klimatischen Bedingungen nicht überleben, so wie in der Vergangenheit auch viele Lebewesen ausgestorben sind und sich andere entwickelt haben.

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Sie haben einen ökologischen Wechsel nicht überlebt

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Das Verständnis der Pflanzen und der Tiere ist Basis für die Sicht von uns selbst.

  • Wie funktioniert der Mensch, warum hat er bestimmte Eigenschaften?
  • Wo kommt der Mensch her?
  • Was macht den Mensch zum Menschen?
     

Ziel des Unterrichts im Fach Biologie an der Marienschule Limburg ist die Wissensvermittlung sowie das Erlernen von Fähigkeiten und Verhaltensweisen, damit unsere Schülerinnen und Schüler im Studium oder in der praktischen Ausbildung und danach

  • die nötige fachliche Basis haben,
  • soziale Kompetenz und mitmenschliches Verhalten haben und
  • Verantwortung in der Gesellschaft auf der Basis eines christlichen Werte- und Menschenbildes übernehmen.

Fachvorsteherin: Julia Schlösser
Kontakt: biologie@marienschule-limburg.de